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10.11.2006, 23:48
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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Neues System
Guten Abend
Ich habe neuen Thread aufgemacht, weil es etwas zuviel ist um es kurz zu erzählen. Ich hoffe die Armins sind nicht sauer auf mich das ich wieder eher was Aktuelles starte
Aber zur Beruhigung, die Idee kommt aus den 20-igern Jahren  ist also relativ alt. Doch damals war wohl die Situation voraus zu sehen.
Ich möchte zuerst mit der Ist Situation beginnen den zustand den wir in Moment haben.
Kapitalismus :
Es stimmt diese form hat sein Zenit erreicht. Wir sind in der Lage DvD player für 30€ herzustellen. In den 70-igern hat die Post mit dem Slogan geworben: „Fass dich kurz „ Weil die Leitungen überladen waren. 10 Jahre früher wäre die Wiedervereinigung nicht tragbar gewesen. Doch es gab Ressourcen und kapizitäten um keine Mangelerscheinungen an bestimmten Dienstleistungen und Waren aufkommen zu lasen. Aber ein Manager ist nicht dafür da um Arbeitsplätze zu schaffen. Er geht nicht morgens in Büro und überlegt wie schaffe ich Arbeitsplätze. Seine Aufgabe ist es, wie erzeuge ich eine bestimmte Ware oder Dienstleistung mit möglichst wenigstens Aufwand. Und diese Aufgabe wird perfekt erfüllt. Die Fabriken sind nicht mal ausgelastet. Das ist die Aufgabe des Mengers und die hat er zu erfüllen.
Technik und Vollbeschäftigung :
Es ist eine glatte lüge zu behaupten es wird Vollbeschäftigung geben. Früher gab’s mal Leute die haben die Gas Laternen angezündet. Die sind auch weg. Die Maschinen sollen uns die schwere arbeit abnehmen, das ist gut so. Aber das heißt auch dass immer weniger Arbeitskraft gebraucht wird. Das ist in der Dienstleistung genauso, aufgrund da aber von besseren Systemen mit PCs usw…
Arbeit und Macht :
Wer heute behauptet dass er Arbeitsplätze Schaft hat Macht. Wer sagt er verlagert ins Ausland hat Macht. Arbeit ist ein Machtfaktor den sich niemand so leicht aus der Hand gibt. Dadurch auch das es ein Überangebot ein Arbeiter gibt, ist die Balance zerstört. Das Kapital Mensch hat keinen wert. So können die Konzerne und Politiker schalten wie sie wollen.
Bestrafung :
Es ist mittlerweile durch Studien belegt das nur ein geringer teil von 2% wirklich Arbeitsunwillig sind. Das ist die eine Seite des Extremen, die andere wäre Leistungsgruppe, aber dazu später. Arbeit gibt den meisten Menschen das Gefühl was zu bedeuten in der gesselschaft, vor allem wenn es der Wunschjob ist. Aber macht es wirklich sinn uns immer neue Repressalien auszudenken um diesen einen kleinen Teil zu kontrollieren? Bestrafen aber dadurch die große Mehrheit. Die Leistungsträger wiederum, genießen die volle Aufmerksamkeit. Was auch gut ist, nur führt das zu einem Ungleichgewicht. Ergo, egal welches System wir uns überlegen diese beiden Kehrseiten werden wir immer haben. Die einzige Bedingung wäre das wirklich alle Menschen zu 100% gemeinschafts- Menschen werden und dabei glücklich sind. Aber das wird nie passieren
Verhältnis Geld und Ware oder Dienstleistung :
Obwohl Produkte und Dienstleistungen so günstig wie nie sind, hat keiner das nötige Geld dazu. Umgekehrt Situation gab’s z.b. in der DDR. Da musste ein Bürger ich glaube bis zu 5 Jahre waren es warten. Da war nicht Geld das Problem sondern die Ware. Eine Frisören die nur netto 900@ hat, ist nicht in der Lage was zu kaufen oder sich Privat zu versichern.. Und wenn der Staat 20000€ drauf packt. Es geht einfach nicht.
Steuern :
Wir bezahlen Steuern auf unserem Lohn. Wenn wir was kaufen Steuer usw… Wir kommen bestimmt so auf insgesamt 52% Steuern. Das bedeutet für jeden Euro den wir ausgeben bezahlen wir an die 52% Steuern, je nachdem was wir mit dem Euro machen. Die Bürokratie die dahinter ist ist Enorm. Der überwachungsaparat erst recht. Dabei ist es aufgrund von Fachleuten und Kapzatitäten nur möglich kleine fische öfters zu fassen. Also eher ein moralischer Sieg.
Wiederum gibt der Staat auch Geld aus. In form von Wohnungsgeld, Kindergeld, Zuschläge, Subventionen usw… Wenn wir das auf jeden Deutschen Bürger runterbrechen, kommen wir bestimmt auf saubere 800€.
Halten wir fest, wir kassieren 52% und geben aus 800E
Ganz zu schweigen wieder welche Bürokratie hinter dem bezahlen Steckt. Arbeitsamt, Rentenamt, Versorgungsamt usw….
Steuern für Unternehmen :
Wenn sie davon sprechen dass Sie die Firmen entlasten wollen ist das eigentlich blanker Hohn. Jedes und ich betonen ausdrücklich Jedes Unternehmen berechnet die Steuern in den Verkaufspreis mit ein. Das bedeutet dass der Bürger auch die Steuern der Unternehmen zahlt.
Günstiger und mehr Produzieren :
Noch günstiger als 30€ DvD Player ?? Wozu ??? Und mehr für wenn ?
So fassen wir mal alles zusammen 
Kapitalismus ist in Blüte und Manager erfüllen ihren Job super. Vollbeschäftigung wird’s nie wieder geben. Arbeit ist die Macht und mit der richtigen Bestrafung kannst du Gruppen schön aufeinander aufhetzen. Alles ist günstig und Steuern und bezahlen ist Irrsinn.
So das ist das Ende des momentanen Zustands. Alle unsere Regierungssysteme wurden zur einer zeit Erdacht, wo die Ware und Dienstleistung das Problem war. Heute Kann ein einzelner Mensch viel mehr Produzieren. Es gibt kein Gleichgewicht mehr zwischen Angebot von Arbeit und der Nachfrage von Menschen. Das erlaubt der einen Seite ihre Macht voll auszuspielen und den anderen ein ewiger Angstzustand.
Jetzt kommen wir zum Neuen System. Es wurde wohl schon in den 20-Igern überlegt. Das wichtige daran ist alle Eckpunkte müssen durchgesetzt werden in einem langsamen Prozess.
Die Idee ist ein Bedingungsloses Bürgergeld auch BGD genannt. Die Idee ist das jeder Bürger ohne Überprüfung oder irgendwelchen Bedingungen einen betrag zwischen 1000-15000€ bekommt. Es muss ein Betrag sein mit dem Sehr sicher gelebt werden kann.
Steuern komplett abschaffen. Bis auf eine die Mehrwertsteuer und die auf 48%
Steuern und Abgaben :
An Steuern und Abgaben zahlen wir in Moment schon mehr. Wenn es nur eine Behörde gibt die den Betrag Zahlt. Dann kannst du Rentenstelle, Versorgungsamt usw… alle abschaffen. Die Ersparnis wäre da Enorm. Durch eine Steuer die Mehrwert, viel bessere Kontrollmöglichkeiten. Und wieder eine Riesenbürokratie die abgebaut werden kann. Steuererklärung ? Wozu
Veränderung in Menschen :
Dadurch das sich jeder sicher ist das er Ohne wenn und aber einen Betrag bekommt. Kann sich jeder den Beruf widmen den er gerne machen würde. Die vielen Menschen z.b. die gerne in Soziales, Wissenschat oder Kulturell arbeiten möchten. Kein Problem der Staat zahlt sowieso einen betrag mit dem man auch so Leben kann. Also kann der verein oder so sich mit einer kleinen Zahlung begnügen und sich so viel Helfer und engagierte Mitarbeiter organisieren.
Wenn sich aber einer sagt, ich möchte lieber Luxus und Urlaub. Dann muss er ein job bei VW oder so besorgen  denn die werden gezwungen sein um ihre Arbeit Attraktiv zu machen, mehr zu zahlen. AABBEERR brauchen sie ja nicht  die Steuer ist weg. Das bedeutet hat ein Arbeiter früher z.b. 4000€ gekostet wovon der Arbeiter 2000€ netto bekam. Da kann er jetzt direkt 2000€ zahlen, plus dem Bürgergeld macht das Richtig Geld. Der Malocher mit Porsche der Arzt mit Golf 1 .
Studium das gewünscht wird auch kein Problem, die sorge danach ein Job zu finden auch nicht. Da viele Jobs im Sozialen und Kulturellen bereich entstehen würde. Es würde wirklich nur noch die Leistung und das Talent zählen. Und es wäre eine Erfüllung seinen geliebten Job zu machen und davon Leben zu können.
Import Export :
Dadurch dass die Steuern wegfallen haben hiesige Firmen die Möglichkeit günstig ins Ausland zu verkaufen. Da wir ja nur die Mehrwerststeuer haben. Und Produkte die aus China kommen würden 48% Teurer werden. Und damit wäre ein Fairer Preiskampf möglich.
Ich denke das dass die wirklich einzige Möglichkeit für die Zukunft ist. Vereinzelt wird auch schon darüber Diskutiert. Zuletzt bei Christiansen da war Götz Werner dabei. War sehr interessant.
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11.11.2006, 00:24
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Praetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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AW: Neues System
Kommt mir sehr wie der Kommunismus vor, oder?
Ich glaube dass ein solches System die Wissenschaften, die Kunst und so etwas enorm antreiben würde, möglicherweise sogar dadurch eine "neue periklenische Zeit" in Deutschland einläuten würden.
Aber andererseits gäbe es dann vielleicht die "Ungebildeteren" die keinen Vorteil für sich sähen, und, da sie ja nicht dazu gezwungen wären, sich auf die faule Haut legen würden.
Ansonsten find ich es aber an sich eine gute Idee, vor allem dass nicht mehr nur über die Schwächen unseres jetzigen Systems geredet wird, sondern endlich mal konkret was gemacht wird.
Patrice
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11.11.2006, 00:55
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Neues System
@akinci
Dieses System weißt viele Lücken auf.
Ich lese ständig , dass der Staat alles Bezahlt, Beträge zwischen 1000-15000 Euro.
Aber woher kommt das Geld, nirgends steht etwas von einer Gegenfinanzierung, die Steuern sollen ja alle wegfallen, außer der Mehrwertsteuer.
Soll so viel Geld gedruckt werden wie man braucht oder was, denn das wäre lächerlich, ich sage nur Weimarer Republik und Inflation.
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
Geändert von Sartre (11.11.2006 um 01:01 Uhr).
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11.11.2006, 01:30
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Censor
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AW: Neues System
Aber zur Beruhigung, die Idee kommt aus den 20-igern Jahren ist also relativ alt. Doch damals war wohl die Situation voraus zu sehen.
Welcher Prophet mit nahezu wirtschaftsmessianischen Fähigkeiten hat in den Zwanzigern denn die Tertiärisierung und Globalisierung vorher gesehen?
Seine Aufgabe ist es, wie erzeuge ich eine bestimmte Ware oder Dienstleistung mit möglichst wenigstens Aufwand. Und diese Aufgabe wird perfekt erfüllt. Die Fabriken sind nicht mal ausgelastet. Das ist die Aufgabe des Mengers und die hat er zu erfüllen.
Würde ich so nicht vollkommen unterstreichen. Ein Manager hat in erster Linie die Shareholder zufrieden zu stellen. Übrigens ist der "wenigste Aufwand" nicht immer angestrebt, vielen Betrieben ist auch die Corporate Identity ihrer Angestellten wichtig.
Es ist eine glatte lüge zu behaupten es wird Vollbeschäftigung geben. Früher gab’s mal Leute die haben die Gas Laternen angezündet. Die sind auch weg. Die Maschinen sollen uns die schwere arbeit abnehmen, das ist gut so. Aber das heißt auch dass immer weniger Arbeitskraft gebraucht wird. Das ist in der Dienstleistung genauso, aufgrund da aber von besseren Systemen mit PCs usw…
Das Deutschland der Dreißiger war weit weniger technisiert und trotzdem hatte es sechs Millionen Arbeitslose (bei ca. 60 Mio. Einwohnern!). Auch wenn jetzt keine Type mehr von Laterne zu Laterne läuft, heißt dass nicht, dass es keine Laternen-Dienstleistungen mehr gibt. Auch moderne Laternen benötigen der Wartung. Früher gab es, um mal ein anderes plastisches Beispiel zu nennen, eben den Latrinenreiniger, heute gibt es Handwerker, die sich um verstopfte Leitungen kümmern - von den Produzenten von Siphons mal abgesehen und erst recht von Klospray-Produzenten. Nur ein Beispiel dafür, dass sehr wohl eine "Umschichtung" von Arbeitskraft stattgefunden hat.
Und das ist im tertiären Sektor noch weniger gegeben: Du machst einen Kellner durch eine bessere Kasse nicht überflüssig. Auch ein Arzt wird durch modernere Apparaturen nur besser, aber nicht wegrationalisierbar.
Das Kapital Mensch hat keinen wert.
Eben das ist es ja, was europäische Länder von Billiglohnländer unterscheiden muss! Gute Ausbildung der Bürger ist der einzige Rohstoff den Europa zu bieten hat und in der Vergangenheit hatte. Der Aufstieg zur weltweit bestimmenden Leitkultur hat nur deswegen stattgefunden, weil Gewinne aus den (amerikanischen!) Kolonien des 16. + 17. Jhdts. in "Know-How" gesteckt wurde (Vor allem in England, Frankreich und Holland - Spanien bildet hier die Ausnahme, obwohl es von allen Kolonialmächten den wohl größten Gewinn aus den Kolonien gezogen hat, hat es diese verprasst, so dass Spanien sich schnell aus dem Kreis der Großmächte verabschiedete - und nie mehr zurückkehrte und sogar zeitweise eines der Armenhäuser Europas war).
Solange ein Land wie Deutschland hochqualifizierte Arbeitskräfte bieten kann, ist noch gar nichts verloren. Nehmen wir einmal Adidas: Die schiffen ihre Fußbälle um den halben Erdball, um diese in Fernost nähen zu lassen. Alle komplizierteren Arbeiten (am Leder bspw.) müssen in Deutschland (oder vergleichbaren Ländern) getätigt zu werden.
Aber macht es wirklich sinn uns immer neue Repressalien auszudenken um diesen einen kleinen Teil zu kontrollieren? Bestrafen aber dadurch die große Mehrheit.
Bestrafungen? Momentan werden eher Belohnungen zurückgefahren.
Obwohl Produkte und Dienstleistungen so günstig wie nie sind, hat keiner das nötige Geld dazu.
Beide Aussagen sind falsch: Mit dem Euro haben sich gerade Dienstleistungen verteuert. Auch das nötige Geld ist noch in der Bevölkerung - die Deutschen sind bloß nicht mehr (aus subjektiven Gründen?) so freigebig wie noch vor zehn, fünfzehn Jahren. Wer sich an einem Samstagvormittag die Innenstädte mit vollbepackten Menschen anschaut, die in langen Schlangen bei Starbucks ihren Kaffee für 3,60€ (mittlere Größe) kaufen wollen, wird nicht behaupten, dass die Deutschen nicht mehr konsumieren (können).
Wiederum gibt der Staat auch Geld aus. In form von Wohnungsgeld, Kindergeld, Zuschläge, Subventionen usw…
Nicht nur in dieser Form. Er finanziert Straßen, Polizei, Schulen, Krankenhäuser und und und...
Wenn sie davon sprechen dass Sie die Firmen entlasten wollen ist das eigentlich blanker Hohn. Jedes und ich betonen ausdrücklich Jedes Unternehmen berechnet die Steuern in den Verkaufspreis mit ein. Das bedeutet dass der Bürger auch die Steuern der Unternehmen zahlt.
Ja, aber dann wäre bei höheren Steuern doch auch der Endpreis und damit auch die Belastung für die Verbraucher größer, wenn die Steuern höher wären, oder?
Noch günstiger als 30€ DvD Player ?? Wozu ??? Und mehr für wenn ?
Wozu ein DVD-Player weniger kosten sollte als 30€? Damit ich nur 20€ dafür zahlen muss, weil mein alter kaputt ist!
Für wen? Für den Verbraucher! Wir brauchen auch keine Billigflieger, trotzdem können wir uns drüber freuen, weil der Wohlstand für alle wächst, wenn die Waren durch Konkurrenz billiger werden.
Alle unsere Regierungssysteme wurden zur einer zeit Erdacht, wo die Ware und Dienstleistung das Problem war. Heute Kann ein einzelner Mensch viel mehr Produzieren.
Das stimmt. Und dadurch, dass mehr produziert wird, kann auch mehr konsumiert werden.
Die Idee ist das jeder Bürger ohne Überprüfung oder irgendwelchen Bedingungen einen betrag zwischen 1000-15000€ bekommt.
Hast du dich verschrieben oder reden wir wirklich von 15000 (in Worten: Fünfzehntausend!) Euro? Also jährlich 180000 €? Oder gibt's noch Weihnachtsgeld? Das kann man sich bestimmt auch ins Ausland schicken lassen, oder? Denn dann ziehe ich nach Acapulco. Super Vorschlag!
Mal im Ernst: bei solch pauschalen Leistungen ist dem Betrug und dem Schmarotzen Tür und Tor geöffnet.
Und Produkte die aus China kommen würden 48% Teurer werden. Und damit wäre ein Fairer Preiskampf möglich.
Gut, dann kostet dein DVD-Player aus Fernost eben keine 30 €, sondern 45€. Bürgergeld hin oder her, ein ausschließlich in Deutschland produziertes vergleichbares Produkt wird niemals so günstig sein. Auch die Qualität würde nachlassen - wo kriegt man denn noch motivierte Arbeit, wenn eine Kündigung keine Drohung mehr ist.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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11.11.2006, 10:17
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AW: Neues System
Genau da läge meiner Meinung nach das Problem, Wissenschaftler und Künstler würden solches nur durch Leidenschaft bzw. enorme Leidenschaft für die entsprechende Richtung werden. Wäre ich aber ein Fabrik-Arbeiter, würd ich auch nicht mehr wirklich arbeiten wollen.
Patrice
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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11.11.2006, 10:48
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AW: Neues System
Ein idealistisches System. Interessant, aber noch unwahrscheinlicher als der Kommunismus ( auch wenn es mich sehr an ihn erinnert)
Ne, also mir gefällt es wirklich nicht. Hat viele Lücken, die Kimon schön aufgedeckt hat und es stört mich die Aussage, dass der Kapitalismus ausgedient hat.
eien Frage stellt sich mir trotzdem. Diese Idee ist also aus den 20igern. Bloß gibt es den Kapitalismus auch noch 80 Jahre später.Und er funktioniert im Moment sehr gut.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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11.11.2006, 11:02
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AW: Neues System
Genau da läge meiner Meinung nach das Problem, Wissenschaftler und Künstler würden solches nur durch Leidenschaft bzw. enorme Leidenschaft für die entsprechende Richtung werden.
Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass es Wissenschaftlern (ich denke ihr meint Naturwissenschaftler und Forscher, keine Geisteswissenschaftler) in Deutschland schlecht geht?
Es stimmt zwar, dass Hochqualifizierte oft ins Ausland (sprich: die USA) gehen, trotzdem ist die Bundesrepublik auf einigen Gebieten noch immer führend - als Beispiel, in dem Deutschland unangefochten die Nummer Eins in der Welt ist, sei hier die Optische Elektronik gemeint, die nicht umsonst von der NASA gekauft wird.
Ich bin zwar ohnehin kein Freund der meisten modernen Kunst, aber inwiefern fördert ein sicheres Leben für alle diesen Kulturzweig? Es mag vll. mehr Künstler geben, aber ist Quantität gleich Qualität? En Künstler muss entweder sehr begabt, oder sehr originell sein; ich sehe nicht, wie man dass durch Bürgergeld fördert.
Diese Idee ist also aus den 20igern. Bloß gibt es den Kapitalismus auch noch 80 Jahre später.Und er funktioniert im Moment sehr gut.
Das wollte ich ja mit der ersten Frage klarstellen. Natürlich leben wir weder in einer Wirtschaft wie zu Zeiten Adam Smiths oder Henry Fords; so dass Akinci behauptet, der Kapitalismus sei den modernen Entwicklungen nicht angepasst. Um so erstaunlicher führt er dann ein Modell aus den Zwanzigern an, da die Entwicklungen vorhergesehen worden seien. Hey, in den Zwanzigern konnten die nicht mal die Weltwirtschaftskrise vorhersehen!
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11.11.2006, 11:15
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AW: Neues System
Zitat von Kimon
Das wollte ich ja mit der ersten Frage klarstellen. Natürlich leben wir weder in einer Wirtschaft wie zu Zeiten Adam Smiths oder Henry Fords; so dass Akinci behauptet, der Kapitalismus sei den modernen Entwicklungen nicht angepasst. Um so erstaunlicher führt er dann ein Modell aus den Zwanzigern an, da die Entwicklungen vorhergesehen worden seien. Hey, in den Zwanzigern konnten die nicht mal die Weltwirtschaftskrise vorhersehen! 
ujnd die spätere Vollbeschäftigung bei uns
Naja, diese aussage ist dann eigentlich in sich widersprüchlich.
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11.11.2006, 13:02
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Praetor
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AW: Neues System
Ich habe nicht gesagt dass es den Wissenschaften in Deutschland schlecht geht, ich denke eher wie du das Gegenteil. Trotzdem habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass nicht wirklich jeder die Möglichkeit dazu hat, zu studieren, obwohl sie meiner Ansicht nach eher die Fähigkeiten dazu haben, als manche andere.
Patrice
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11.11.2006, 14:19
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Propraetor
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AW: Neues System
Zitat von Patrice
Trotzdem habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass nicht wirklich jeder die Möglichkeit dazu hat, zu studieren, obwohl sie meiner Ansicht nach eher die Fähigkeiten dazu haben, als manche andere.
Ja das in ein Kritikpunkt in unserer heutigen Gesellschaft.
Durch die Studiengebühren bleibt es einigen verwehrt zu studieren, obwohl sie geeignete Voraussetzungen dafür haben.
Man könnte fast sagen, studieren ist ein Privileg der Reichen geworden.
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"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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11.11.2006, 14:32
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Tigers Hare Krischna Jung
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AW: Neues System
Zitat von Sartre
Ja das in ein Kritikpunkt in unserer heutigen Gesellschaft.
Durch die Studiengebühren bleibt es einigen verwehrt zu studieren, obwohl sie geeignete Voraussetzungen dafür haben.
Man könnte fast sagen, studieren ist ein Privileg der Reichen geworden.
Ja, eine große Sauererei und verfassungswidrig ist es dazu auch noch, aber das scheint keinem zu stören. Aber mit uns kann mans ja machen.
Das System klingt ganz nett, aber ich schließe mich da den Kritikpunkten von Kimon und den anderen an.
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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11.11.2006, 14:43
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Propraetor
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AW: Neues System
Zitat von Renascor
Ja, eine große Sauererei und verfassungswidrig ist es dazu auch noch, aber das scheint keinem zu stören. Aber mit uns kann mans ja machen.
Das ist eine Sauerei.
Da reden wir noch von einem Sozialstaat und dem Prinzip der Solidarität.
Wohl eher nicht, man könnte sagen jeder ist sich selbst der Nächste und von dem Prinzip der Subsidiarität.
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11.11.2006, 15:53
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Praetor
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AW: Neues System
Tagchen
Also mich freut das Rege Interesse  . Ich werde versuchen auf die Punkte einzugehen.Ihr dürft nicht vergessen ich versuche das mit paar Worten da ist aber viel mehr dahinter. Ich gebe am Ende ein Link bekannt, da sind Foren da wird nur darüber diskutiert. Da gibt’s Kritik und erklärungspunkte.
Ein Aktueller Streitpunkt dabei ist was ihr auch schon entdeckt habt, die Mehrwertsteuer.
Natürlich sind 1500€ gemeint  es wird geredet zwischen 800-1500€. Von der CDU gab’s den Vorschlag von 800€ was aber Halbherzig ist. Da wirklich alle Reformen umgesetzt werden müssen sonst ist das nicht Finanzierbar.
Ich fange mit Kimon an. Ich hoffe du siehst es mir nach das ich ohne Zitate von dir arbeite. Werde nach Absatz gehen.
Ganz am Anfang hatte ich in einem Link gelesen von Deutschen Wirtschaftsprofessoren, werde versuchen es zu finden und dir nachzureichen. Prophetisch ist daran gar nichts, zu den Anfängen der Technischen Entwicklung am Arbeitsplatz, war abzusehen dass irgendwann die Produktion die Menschen überholt. Denk an das Transportband von Ford. Es war abzusehen dass es immer ein fester Stand von Arbeitslosen geben wird. Aber aufgrund von Unbequemen Wahrheiten und Macht wurde es natürlich nicht so weitererzählt. Wenn du dir die Aktuellen Diskussionen anschaust, geht es immer noch um Vollbeschäftigung.
Shareholder hast du Recht. Doch wie wird eine möglichst hohe gewinnauszahlung erreicht? Durch Maximalen gewinn. Der wiederum durch Verbesserung der Produktion oder Abläufe zu schaffen ist. Das wiederum mehr Arbeitsplätze kostet. Aber ich denke in dem Punkt das kein Manager das ziel hat Arbeitsplätze zu schaffen sind wir uns einig? Also die Auflage an die Wirtschaft Arbeitsplätze zu schaffen eben so.
Ein teil wird umgeschichtet, aber der größere Teil fällt einfach weg. Du kannst nicht unendlich Leute in neue Dienstleistungen stecken. Sonst leben wir alle wie beim Prinz vom Zamunda. Beispiel : Als ich bei Bayer war ich in einem Teil des Gebäudes wo locker 300 schränke standen, davon wurden aber nur noch 30 genutzt. Dabei wird mehr Produziert als es damals noch 300 gab. Diese 270 Arbeitsplätze sind auf immer weg. Davon finden vielleicht 200 neue Jobs, was sehr Optimistisch ist. Und selbst wenn Jobs sind das die Jobs wo man noch zusätzliche Hilfe vom Staat braucht. Also nicht die Sozialpflichtigen Beschäftigungserhältnisse auf die es ankommt.
Das Kapital Mensch wird durch das BGE nur verstärkt. Mann wird sich den Beruf wirklich aus neigungs- gründen aussuchen. Man hat dadurch die Möglichkeit und die Sicherheit für seinen beruf zu lernen. Sogar ein Jahr Auszeit ist möglich um sich weiterzubilden.
Wer nicht arbeitet soll nicht essen  vom dem Denken müssen wir wegkommen. Wir sagen doch dass jedes System seine extreme hat. Leistungsverweigerer und Leistungsträger. Wozu das ganze System nach der Minderheit ausrichten? Die Mehrheit will und möchte arbeiten. Nur gibt es keine. Und es ist eine Bestrafung wenn ein Maurer der 40 Jahre eingezahlt hat nach einem Jahr genauso viel bekommt wie ein 20 Jähriger. Es ist Bestrafung von du Leute zum Spargelstechen schickst. Was wirtschaftlich Humbug ist. Zumal die Leute ja arbeiten wollen. Doch hat auch die Friedrich Ebert Stiftung rausbekommen das sogar Leute die arbeiten Staatliche Stütze bekommen, weil nicht reicht.
Ein Bürger kauft und konsumiert wenn er sich sicher fühlt, günstige Produkte an sich bringen wenig. Mein Vater konnte sich früher ein VHS Rekorder der sein Monats Gehalt gekostet hat leisten, heute tut er sich mit einem DvD player schwer. Die Produkte sind da in ausreichender Menge, oder kennst du ein Supermarkt wo es nicht 365 tage im Jahr Bannen gibt? Wo Milch super günstig ist? Läden voll mit Auswahl. Denk dir das im vergleich zu DDR, Geld da aber keine Produkte.
Was uns nicht fehlt, wieder den größteil, sind die Produkte sondern das gute Geld.
Genau, der Staat baut. Und stell dir vor er hat ein Maurer der eh 1500€ bekommt. Und vom Staat bekommt er noch mal 500€. Hat so die Möglichkeit günstiger zu bauen. Und auch Verbessernde Möglichkeiten. Gelernte Gärtner die Ehrenamtlich mit Hilfe von z.b. 200€ Parks gestalten. So was alles wäre Finanzierbar. Die Auswirkung auf die Gesellschaft wäre enorm.
Nein denn. Bis die Ware Produziert wird gibt es keine Steuern. Es gibt ja nur Mehrwert. Erst beim Verkauf wird die Steuer erhoben. Aber sie kann in manchen fällen auch diese 48% betragen. Die Firmen kalkulieren ja all ihre Steuern bis zum Endprodukt ein. Steuern wegen Mitarbeiter, Lagerhalle, Maschinen, Rohstoffe usw….Du hast eine viel bessere Möglichkeit die Steuern zu überwachen und Transparenter.
Wohlstand wächst? da sagen die neusten bereichte aber was anderes. Kann ich von Wohlstand sprechen wenn ein Produktionshelfer 1000€ bekommt damit mein DvD player 20 kostet?
Das mit den Preis ist nur als vergleich zu sehen, wie effektiv unsere wirtschaft in der Lage ist Güter zu Produzieren. Und wenn die Leute das Geld haben werden sie auch wieder auf Qualität achten
Patrice :
Im Gegenteil, das ist die einzige Möglichkeit wo alle Menschen ihr Potential frei entfalten können. Ohne Angst vor Risiko oder Zukunft. Ein Musiker kann immer Musik machen. Einer der Wissenschaftlich begabt ist kann in Ruhestudieren. Ja ist sogar in der Lage an die Uni Geld zu Zahlen damit der untericht besser wird..
Und mit fauler haut legen. Wie erwähnt die hast du immer egal was du machst. Wir sind ja geschichtsfreak, da gab’s doch die Geschichten zum blauen Montag wie er entstand 
Es wird nicht alle gleichgestellt oder so eingeschränkt. Sondern es werden für alle gleiche Bedingungen geschaffen.
Sartre
1500€ maximal
Das Geld ist eh im umlauf, nur steckt es überall drinne.
Denk an die Riesenbürokratie die hinter dem Steuersystem nach. Was auch noch extrem kompliziert ist. Das entfällt, das alleine wäre schon eine Riesenersparniss. Der Staat zieht nur vom jedem verkauf 48% ein.
Was auch noch weg kann, sind Ämter wie Kindergeld, Rentengeld, Versorgungsamt, Sozialamt usw… auch die können alle weg. Es kriegen ja alle bis zum Tod 1500€.
Dann hast du noch die Subventionen auf Produkte usw… das kann auch weg.
Wenn du das alles zusammenzählst, jetzt kommt der strittige punkt, kommst du auf 1500€. Wenn du es auf jeden Bürger runter brichst. Manche behaupten es liege bei 1200€. Sind nicht meine Berechnung sondern von der Wirtschaft  Es sind sogar eher Manager die dafür Werbung machen. Aber nicht von Extremen grossfirmen jetzt
Ich habe auch paar Wochen darüber nachgedacht und recherchiert bis es mir immer logischer erschien. Es muss halt nur Konsequenz sein.
Denkt mal darüber nach wie eurer Leben verlaufen wärt, wenn ihr gewusst hättet das ihr z.b. mit 18 immer 1500€ im Monat bekommt. Wie wäre eurer Leben dann verlaufen ? Welcher Beruf dann ?
Und hier die Links, empfehle erst das erste zu lesen, damit habe ich auch angefangen
Numer eins, dasbitte Lesen.
Nummer 2 die Hauptseite
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11.11.2006, 16:38
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Propraetor
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AW: Neues System
Ich sehe immer noch einen Kritikpunkt bei der Finanzierung.
Also der Staat hat dieses Jahr zwischen Januar und September ungefähr 198,969 Mio€ ausgegeben und 168,997 mio€ eingenommen.
Das heißt im Moment machen wir weiter Schulden.
Nun kommt es ,von den Einnahmen stammen 140,506 Mio€ von den Steuereinnahmen.
In dem System was du vorgestellt hast, hat der Staat keine Einnahmen mehr, außer der Mehrwertsteuer, also fehlt ein riesen Batzen Geld.
Wenn jeder Bürger von Deutschland 1500€ bekommen soll, dann muss der Staat eine riesige Summe ausgeben, die niemals finanziert werden kann. ( bei einer Einwohnerzahl von 80 Mio.)
Es sei denn wir machen weiter Schulden und zwar noch stärker als vorher und in den Ausgaben die ich hier aufgelistet habe, sind alle Ausgaben zusammengefasst.
Oder täusche ich mich?
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
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11.11.2006, 17:31
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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AW: Neues System
Zitat von Sartre
Ich sehe immer noch einen Kritikpunkt bei der Finanzierung.
Also der Staat hat dieses Jahr zwischen Januar und September ungefähr 198,969 Mio€ ausgegeben und 168,997 mio€ eingenommen.
Das heißt im Moment machen wir weiter Schulden.
Nun kommt es ,von den Einnahmen stammen 140,506 Mio€ von den Steuereinnahmen.
In dem System was du vorgestellt hast, hat der Staat keine Einnahmen mehr, außer der Mehrwertsteuer, also fehlt ein riesen Batzen Geld.
Wenn jeder Bürger von Deutschland 1500€ bekommen soll, dann muss der Staat eine riesige Summe ausgeben, die niemals finanziert werden kann. ( bei einer Einwohnerzahl von 80 Mio.)
Es sei denn wir machen weiter Schulden und zwar noch stärker als vorher und in den Ausgaben die ich hier aufgelistet habe, sind alle Ausgaben zusammengefasst.
Oder täusche ich mich?
Du vergißt das zu den Ausgaben auch Sozialabgaben zählen, die fallen ja weg. EbenfallsSubventionen Renten usw...
Plus dazu wird auch bei der Bürokratie eingespart.
UNd wenn die leute Konsumieren fließt das geld ja auch wieder zurück.
Es wird detailiert im 2 Link im eigenen Forum besprochen. Da sind paar interessante Diskussionen rumd um die Finanzierung.
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