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23.01.2007, 19:22
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Objektivität
Ihr seht, worum es im Titel geht.. Ich habe mich gerade in meinem Mikronationen mit Rechtsfällen beschäftigt, wo es um die objektvität der Urteile geht
Meine Frage ist es, kann es überhaupt die reine Objektivität geben?
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.01.2007, 19:30
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.033
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AW: Objektivität
Nein kann es nicht. Denn um etwas völlig objektiv betrachten zu können, müsste es eine einzige richtige Sichtweise geben, die man dann erkennt.
Da allerdings alles relativ ist und es so etwas wie eine Weltvernunft nicht gibt, gibt es auch garnichts objektiv zu betrachten.
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23.01.2007, 19:36
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Objektivität
Ist Gott dann auch nicht objektiv?
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.01.2007, 19:42
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politisch motiviert
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Registriert seit: 04.12.2006
Ort: Hier.
Beiträge: 168
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AW: Objektivität
Zitat von Scipio
Ist Gott dann auch nicht objektiv?
Dafür kannste gleich nen neuen Thread aufmachen. Gott gibt es genausowenig wie Objektivität. Ein Gott hätte vielleicht Anspruch auf Allwissen, perfekter Logik und damit auf Objektivität, aber auf unserer Welt ist nichts perfekt und damit Gott inexistent. Wer es einfacher haben will kann meinetwegen auch glauben das es Gott und Objektivität gibt.
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„Was sind dies für Zeiten,
Wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist,
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschliesst!“
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23.01.2007, 19:43
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Objektivität
Zitat von Tal0n
Dafür kannste gleich nen neuen Thread aufmachen. Gott gibt es genausowenig wie Objektivität. Ein Gott hätte vielleicht Anspruch auf Allwissen, perfekter Logik und damit auf Objektivität, aber auf unserer Welt ist nichts perfekt und damit Gott inexistent. Wer es einfacher haben will kann meinetwegen auch glauben das es Gott und Objektivität gibt.
naja, ich bin nicht der Ansicht, dass es keinen gott gibt
Belege mal, dass kann ich dann im Reliunterricht verwenden
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.01.2007, 19:46
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politisch motiviert
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Registriert seit: 04.12.2006
Ort: Hier.
Beiträge: 168
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AW: Objektivität
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„Was sind dies für Zeiten,
Wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist,
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschliesst!“
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23.01.2007, 19:47
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.033
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AW: Objektivität
Ein Gott ist weder beweisbar noch mit Sicherheit zu leugnen.
Und wenn man von etwas nicht sicher weiß ob es existiert, kann man auch kein System darauf aufbauen. Das wäre fahrlässig.
Deswegen ist Gott für unsere Objektivität auf der Erde irrelevant
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23.01.2007, 19:48
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.223
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AW: Objektivität
Der Mensch kann nicht objektiv handeln, da der Mensch über Gefühle verfügt und sich weit mehr als bisher erforschbar von Instinkten leiten lässt.
Diese Instinkte wurden von den Aufklärern immer gerne als primitiv und tierisch angesehen, bestimmen aber gerade in Entscheidungsfragen unser handeln sehr.
Also würde selbst das absolute Wissen über alles und das Wissen beider Parteien einen Menschen zu keinem objektiven Urteil bringen, da er immer einer Seite mehr vertrauen würde.
Letzendlich gilt genau aus diesem Grund vor der Gericht der Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten". Im Privatleben müssen wir uns glücklicherweise nicht objektiv verhalten.
Der absolut objektive Mensch hätte im Übrigen im normalen Leben ziemlich schlechte Karten. Vor allem was Durchsetzungskraft besitzt, da es ein Grundsatz einer jeden Diskussion ist den Standpunkt des Gegners zu allererst als falsch anzusehen und sich langsam anzunähern. Der objektive Mensch würde das nicht können.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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23.01.2007, 19:57
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
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AW: Objektivität
Also meiner Meinung nach kann es keine reine Objektivität geben oder sagen wir der Mensch ist nicht dazu in der Lage total objektiv zu sein.
Jeder Mensch nimmt seine Umgebung subjektiv wahr. Ein gutes Beispiel ist da alleine schon, wenn du 3 Leute nach einem Autounfall fragst. Jeder wird dir eine andere Sichtweise nennen, jedoch lügt keiner, denn jeder nimmt die Umgebung anders war und kann sie nur dementsprechend wiedergeben.
Genauso ist es mit Rechtsfällen, wobei hier natürlich ein festgeschriebenes Gesetz eine Rolle spielt. Wenn der Mensch alleine entscheiden muss, gibt es keine Objektivität, aber wenn viele Menschen über einen Sachverhalt festlegen, also ein Gesetz machen, dann kann der Mensch vielleicht in diesem Rahmen Objektivität walten lassen, da im Gesetz festgehalten wird, was, wann und wie zu tun ist, bei welchen Vergehen auch immer. Jedoch liegt das auch bei uns immernoch beim Ermessen des Richters oder der Richter, wie hart er bestraft. Das ist somit auch nicht objektiv.
Genau deswegen gibt es auch unterschiedliche Meinungen, Glauben und Vorstellungen, jeder hat diese Sachen, aufgrund seiner Subjektivität der Realität.
Für mich persönlich ist Gott das einzige Wesen, was völlig objektiv ist, da ER allmächtig ist und allwissend ist und daher die totale Relaität kennt, im Gegensatz zu uns.
Aber das ist wieder eine subjektive Meinung von mir.
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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23.01.2007, 19:59
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 348
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AW: Objektivität
Natürlich gibt es keine absolute Objektivität, aber es gibt Vernunft und das Anerkennen offensichtlich falscher Tatsachen, die meiner Meinung nach das ersetzen, was die Objektivität in einer Diskussion bewirken soll, nämlich die Hilfe zum Finden eines guten Fazits.
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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23.01.2007, 20:02
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AW: Objektivität
Ich dachte es geht hier um "Recht"...
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23.01.2007, 20:03
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.033
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AW: Objektivität
Das wiederum wirft die Frage auf, was "gut" ist  Nachdem es keine Objektivität gibt, kann gut für jeden was anderes sein und auch etwas völlig unterschiedliches.
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23.01.2007, 20:09
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 348
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AW: Objektivität
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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23.01.2007, 20:34
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AW: Objektivität
Zitat von Patrice
"Gut" ist bei einer Diskussion schließlich etwas, womit beide einverstanden sind.( Sag ich)
Aber das kann doch auch schlecht sein...
Stell Dir vor, es diskutieren zwei Nazis über den Holocaust...
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24.01.2007, 09:15
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politisch motiviert
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Registriert seit: 04.12.2006
Ort: Hier.
Beiträge: 168
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AW: Objektivität
Zitat von Argeados
Ein Gott ist weder beweisbar noch mit Sicherheit zu leugnen.
Und wenn man von etwas nicht sicher weiß ob es existiert, kann man auch kein System darauf aufbauen. Das wäre fahrlässig.
Deswegen ist Gott für unsere Objektivität auf der Erde irrelevant 
Für mich ist das eine mit dem anderen allerdings untrennbar verbunden. Echte Objektivität kann es nur bei einem perfekten Wesen geben - und dieses Wesen gibt es imo nicht. Näheres im entsprechenden Thread.
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„Was sind dies für Zeiten,
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