14.10.2008 - 08:32
Historik Forum
Religion Von den heidnischen Religionen bis zu den modernen kann über alles diskutiert werden.
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  #1  
Alt 07.02.2006, 20:07
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
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Christentum oder germanisches Christentum

Wie man in dem Thema Relgion schon meine Ansichten zum Thema Religion sehen konnte, habe ich ja einige Punkte, die mich am heutigen Christentum stören.

Also meine Frage was glaubt ihr?
Was haben wir eigentlich noch mit dem Christentum oder mit dem Glauben, den Jesus Christus uns lehrte zu tun?

Meine Meinung habe ich zwar schon erwähnt, aber ich werde sie nochmal erneuert aufschreiben.

Also eigentlich haben wir, meiner Meinung nach, gar nicht mehr das Recht uns Christen zu nennen, denn unser Christentum in Europa hat schon sehr lange nichts mehr mit den Lehren Jesus Christus zu tun.

Der Grund dafür ist allein schon die Tatsache, dass Jesus zu allererst als Prophet angesehen wurde, erst als der Glaube mit den Griechen in Berührung kam, wurde er zum Sohne Gottes. Dies hat etwas mit deren Reliigionsverständnis zu tun. Denn in der griechischen Mythology werden Helden ganz schnell mal zu Söhne von Göttern. Hier findet man schon die erste Verfälschung und die nun zugleich meiner Meinung nach grundlegend war, denn Jesus wurde in historischen Quellen noch nicht einmal von sich selbst als Gottessohn angesehen.

So nun kam das Christentum weiter nach Rom dort wurde es wieder umgeformt. Auf einmal galt Petrus als Gründer der Kirche, meiner Meinung nach die erste internationale Mafia der Welt, daraus entwickelte sich das Papsttum. Der Papst war nun auf einmal der von Gott erwählte Vertreter, der natürlich jede Menge Geld brauchte um sein Lebensstil weiterzuführen, wobei dies erst im Mittelalter der Fall war. In diesem Abschnitt der Geschichte findet man einen sehr grundlegenden Bruch mit den Lehren Jesus, denn genau gegen diese Missbrauch der Religion hatte er rebelliert.
Ich erinnere nur an die Tempelszene, wo er die Händler aus dem Tempel gescheucht hat, denn er konnte es nicht mit ansehen, dass die Religion für Macht und Geld missbraucht wird.

So der nächste Bruch kam nun mit dem Erscheinen des neuen Testaments. Die Sachen die da drinstehen, haben meiner Meinung nach kaum etwas mit dem wahren Jesus zu tun, denn erstens wurden sie ein Jahrhundert später geschrieben und zweitens kann man dort vor allem religiöse Verblendung erkennen. Der Hauptgrund für das erscheinen, war meiner Meinung nach die Macht und Geldsicherung der Kirche, denn nur dadurch konnten sie ihre Macht sichern, indem sie einfach auf die Bibel verwiesen.

So der einigermaßen letzte große Bruch kam mit dem Aufkommen der germanischen Völkerwanderung und die daraus folgende Bekehrungsversuche der Germanen. Man hat hier nicht einfach versucht sie mit dem jetzt schon verblendeten Glauben zu bekehren, sondern passte diesen Glauben nun den Germanen an. Zuerst einmal wurde das Julfest zum Weihnachstfest, denn schon vor 2000 Jahren stellten die Germanen zum Julfest, vermutlich dem 24.12, Tannenbäume in ihre Häuser, den Grund kenn ich jetzt nicht genau. Dann wurde aus dem Frühlingsfest zu Ehren Osteras, das Osterfest, nur wurde nun nicht mehr einer Göttin geehrt, sondern die Wiedergeburtchristi.
Der Grund für diese Umformung war nun wieder den weiteren Machtausbau der Kirche, meiner Meinung nach, denn man wollte ja genug Menschen an die Kirche binden, damit man sie ausbeuten und beherrschen kann.

So was ist nun von diesem ursprünglichen Christentum des Jesus übriggeblieben?
Meiner Meinung nach, außer der Glaube an dem einzigen Gott und das alte Testament nicht mehr wirklich viel.
Und ich bin der Meinung dass man den heutigen eurpäischen christlichen Glauben nicht mehr Christentum nennen dürfte, denn in Wirklichkeit ist es eher ein monotheistischer jüdisch, germansich, hellinistisch geprägter Glaube mehr nicht.
Ein passender Name fällt mir dazu leider nicht ein.

So eure Meinungen.
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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  #2  
Alt 07.02.2006, 21:18
Benutzerbild von Kimon
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Das ist doch mal wieder ein Diskussionsthema! Danke Renascor!

Jedem halbwegs gebildetem Christen sind die Einflüsse durch andere Kulturen, religiöse Vorstellungen oder Völker bewusst. Natürlich sind deine Beobachtungen alle richtig, aber "zeitgemäße", aufgeklärte Christen würden die Schultern zucken und fragen: "So what?"

Der Grund dafür ist allein schon die Tatsache, dass Jesus zu allererst als Prophet angesehen wurde, erst als der Glaube mit den Griechen in Berührung kam, wurde er zum Sohne Gottes. Dies hat etwas mit deren Reliigionsverständnis zu tun. Denn in der griechischen Mythology werden Helden ganz schnell mal zu Söhne von Göttern. Hier findet man schon die erste Verfälschung und die nun zugleich meiner Meinung nach grundlegend war, denn Jesus wurde in historischen Quellen noch nicht einmal von sich selbst als Gottessohn angesehen.
Welche Quellen nennst du "historisch" in denen Jesus von sich selbst redet? Es stimmt, dass sich der griechische Kulturraum besser mit der Vorstellung des "Gottessohnes" arrangieren konnte als die ursprüngliche Heimat dieser Sekte, nämlich das jüdische Palästina. Pauschal zu behaupten, Jesus wurde zu anfangs "nur" als Prophet angesehen ist sicherlich nicht zu halten. Es gab verschiedene Strömungen innerhalb der Ur-Kirche, letzten Endes konnte sich die Anhänger der zwei Seelen-Theorie durchsetzen: Jesus ist ganz Mensch, aber auch ganz Gott (und damit besteht ein riesiger Unterschied zur griechischen Halbgott-Vorstellung). Außerdem kämpfte die Ur-Kirche aktiv gegen das Bild Jesu als hellenistischer Heros, der mit der zentralen Aussage des Christentums, nämlich dass Heil nur über Jesus erlangt werden kann, auch nicht viel gemein hat.



So nun kam das Christentum weiter nach Rom dort wurde es wieder umgeformt. Auf einmal galt Petrus als Gründer der Kirche, meiner Meinung nach die erste internationale Mafia der Welt, daraus entwickelte sich das Papsttum. Der Papst war nun auf einmal der von Gott erwählte Vertreter, der natürlich jede Menge Geld brauchte um sein Lebensstil weiterzuführen, wobei dies erst im Mittelalter der Fall war. In diesem Abschnitt der Geschichte findet man einen sehr grundlegenden Bruch mit den Lehren Jesus, denn genau gegen diese Missbrauch der Religion hatte er rebelliert.
Sorry, der Absatz ist reine Polemik! Petrus galt nicht "auf einmal" als Gründer, sondern es gibt nunmal Aussagen Jesu im Matthäus-Evangelium die von Petrus als dem "Fels" sprechen (daher auch "Petrus", sein eigentlicher Name war ja Simon). Natürlich waren Machtinteressen auch Grund für das Entstehen der Westkirche in Rom, aber die Vorrangstellung des Bischofs von Rom ist auch theologisch unterfüttert! Der Rest von deinen Aussagen ist doch in ihrer moralisierenden Schärfe sicher unangebracht. Die Kirche war damals Träger des Gemeinwesens und durch ihre Bischöfe selbstverständlich irdischer Herrscher. Das widerstrebt zwar unserem modernen Religionsempfinden, das macht die Kirche aber nicht zum gierigen Schlund, der sich auf seine Pfründe besser versteht, als auf das Vater Unser...
Ich kann (und will) hier die Missstände der kath. Kirche keinesfalls verwerfen - denn davon gab es ohne Zweifel genug - aber als Historiker sollte man lernen, Propaganda späterer Zeiten (sei es lutherische, fürstliche oder republikanische) von ihrem ideologischen Ballast zu befreien! Wenn du die eingehender mit der Kirchengeschichte beschäftigst, wirst du merken, wie oft der Papismus mit dem Rücken zur Wand stand und drohte zu verpuffen. Viele der (vornehmlich autoritären) Merkmale, die wir heute selbstverständlich dem Papsttum zuschreiben würden, entstanden ja erst in den letzten beiden Jahrhunderten, bspw. im Kulturkampf - In der Lage äußerster Bedrängung und der Gefahr aus dem öffentlichen Leben zu verschwinden, besann sich der Heilige Stuhl auf einen seit Jahrhunderten nicht mehr üblichen autoritären Führungsstil, mit Erfolg übrigens! Die Vorstellung vom allmächtigen Apparat, der Staaten steuert oder manipuliert ist, wenn nicht falsch, dann zumindest unscharf. Der Terminus "Erste internationale Mafia" ist schlichtweg lächerlich.



So der nächste Bruch kam nun mit dem Erscheinen des neuen Testaments. Die Sachen die da drinstehen, haben meiner Meinung nach kaum etwas mit dem wahren Jesus zu tun, denn erstens wurden sie ein Jahrhundert später geschrieben und zweitens kann man dort vor allem religiöse Verblendung erkennen. Der Hauptgrund für das erscheinen, war meiner Meinung nach die Macht und Geldsicherung der Kirche, denn nur dadurch konnten sie ihre Macht sichern, indem sie einfach auf die Bibel verwiesen.
Den Absatz verstehe ich nicht (oder will ihn nicht verstehen). Erläutere bitte, an konkreten Beispielen wenn es geht. Warum hat man dann die von dir oben zitierte Tempelszene drin gelassen? Warum all die anderen Stellen, die zum Leben in Armut aufrufen? Eine Meinung zu haben ist ja schön, aber man darf ruhig auch mal argumentativ ausführen, was man sagen will...



So der einigermaßen letzte große Bruch kam mit dem Aufkommen der germanischen Völkerwanderung und die daraus folgende Bekehrungsversuche der Germanen. Man hat hier nicht einfach versucht sie mit dem jetzt schon verblendeten Glauben zu bekehren, sondern passte diesen Glauben nun den Germanen an. Zuerst einmal wurde das Julfest zum Weihnachstfest, denn schon vor 2000 Jahren stellten die Germanen zum Julfest, vermutlich dem 24.12, Tannenbäume in ihre Häuser, den Grund kenn ich jetzt nicht genau. Dann wurde aus dem Frühlingsfest zu Ehren Osteras, das Osterfest, nur wurde nun nicht mehr einer Göttin geehrt, sondern die Wiedergeburtchristi.
Hier kommen wir zum oben von mir genannten Spruch: "So what?"
Brauchtum hat nichts mit Christentum zu tun, und ich kenne keine Bibelstelle die dazu aufruft, Tannenbäume oder Osterhasen aufzuhängen. Ohne nachgeschaut zu haben, glaube ich zu wissen, dass Weihnachten auch eher vom römischen Fest des "Sol Invictus" herzuleiten ist, als von germanischen Bräuchen. Außerdem scheinst du den Grund des Osterfestes nicht zu kennen: Den Triumph des Lebens über den Tod, dass Jesus für die Sünden der Welt gestorben ist. Natürlich sind hier Konnotationen zur Fruchtbarkeitsgöttin nicht fern, aber die Aussage ist grundsätzlich schon eine andere. Warum aber "So what?"? Weil für einen Christen die Festlegung der Feiertage nur ein organisatorische Entscheidung sind. Es ist allen klar, dass die Chancen, Jesus sei am 24.12. geboren 365:1 stehen. Das ändert aber nichts an der christlichen Aussage des Festes!



Abschließend (und wie schon am Anfang) muss ich dir aber zustimmen: Natürlich ist das Christentum kein originäres, unverfälschtes Produkt! Aber viele der relativistischen Einwände ändern doch nichts am christlichen "Gesamtwerk" und seinen zentralen Aussagen, mit denen man sich ruhig mal beschäftigen kann, bevor man Klischees wiederkäut...
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton

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  #3  
Alt 07.02.2006, 21:38
Benutzerbild von Wulfnoth
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Sorry, der Absatz ist reine Polemik! Petrus galt nicht "auf einmal" als Gründer, sondern es gibt nunmal Aussagen Jesu im Matthäus-Evangelium die von Petrus als dem "Fels" sprechen (daher auch "Petrus", sein eigentlicher Name war ja Simon). Natürlich waren Machtinteressen auch Grund für das Entstehen der Westkirche in Rom, aber die Vorrangstellung des Bischofs von Rom ist auch theologisch unterfüttert!
Weshalb ist die Vorrangstellung Roms theologisch untermauert? In der Antike war da keinesfalls so. Bestenfalls standen Konstantinopel und Rom auf einer Stufe. Einen Papst können wir schon garnicht erkennen, eher doch einen Patriarchen von Rom. Sylvester war in Nicäa noch nicht einmal anwesend.

Die Kirche war damals Träger des Gemeinwesens und durch ihre Bischöfe selbstverständlich irdischer Herrscher. Das widerstrebt zwar unserem modernen Religionsempfinden, das macht die Kirche aber nicht zum gierigen Schlund, der sich auf seine Pfründe besser versteht, als auf das Vater Unser...
Hier stellt sich doch sofort wieder die Frage ab wann man von der Kirche als Träger des Gemeinwesens sprechen kann und bis wann von einer Sekte, die vornehmlich im Untergrund "Operierte"?
Auch musst du zugeben, dass die irdische Herrschaft die Kirche über lange Jahre sehr seltsame Auswüchse getrieben hat (Stichwort: Ablasshandel, Konst. Schenkung, Kirchenstaat etc.)

Ein wichtiger Einfluss der hier nur kurz angerissen wurde ist meines Erachtens nach der Einfluss Konstantins auf die junge Kirche, die sie bis heute geprägt hat. In der Zeit K.'s wurden wichtige theologische Leitlinien (Stichtwort: Arian) ausgegeben und die Kirche mit der Entstehung des neuen Testaments wesentlich beeinflusst. Hier hat K. ziemlich sicher seine teilweise sehr unchristlichen Vorstellungen einfließen lassen. Die Probleme aus diesem Einfluss haben sich ja bis in den Investurstreit des Mittelalters getragen. Dem Kaiser kam in der Kirche einfach sehr viel macht zu.
K. wollte die Kirche als neues staatstragendes Organ, anstelle der alten Religion aufbauen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #4  
Alt 07.02.2006, 21:46
Benutzerbild von Kimon
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Weshalb ist die Vorrangstellung Roms theologisch untermauert?
Wie oben erwähnt durch eine Aussage Jesu im Matthäus-Evangelium. Dir zuliebe habe ich die Stelle rausgesucht (nachdem ich den Staub von der Bibel gepustet hatte!^^): Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen [...]. Mt 16, 18.

Über die Missstände in der mittelalterlichen Kirche müssen wir wirklich nicht diskutieren, die gab es ohne Zweifel. Oft wurden sie aber propagandistisch überhöht.
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  #5  
Alt 07.02.2006, 21:48
Benutzerbild von Draconarius
Historiddler
 
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kleine Ergänzung:
denn schon vor 2000 Jahren stellten die Germanen zum Julfest, vermutlich dem 24.12, Tannenbäume in ihre Häuser
Stimmt so nicht, man hatte sich zwar in allen möglichen Kulturen um die Jahreszeit grüne Pflanzen ins Haus gehängt, die Elemente die den Weihnachtsbaum ausmachen dürften aber christlichen Ursprungs sein. Entscheidenen Form ist vermutlich der "Paradiesbaum" im späten Mittelalter bei Krippenspiel an Weihnachten, an den meist Äpfel hingen die die verbotene Frucht symbolisierten.
Erwähnt werden richtige Weihnachtsbäume mit christlicher Prägung erst in der frühen Neuzeit.
Ähnlich ist es beim Adventskranz, da denken einige aus, dass er ein germanischer Brauch ist, dabei enstand er erst Mitte 19. Jhdt.

Insgesamt sollte man sagen, dass eine Sache in den wenigsten Fällen statisch ist, sondern sich kontinuierlich entwickelt, sich der Zeit anpasst und von dieser somit geprägt wird.
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μηδὲν ἄγαν
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  #6  
Alt 07.02.2006, 21:50
Benutzerbild von Wulfnoth
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Keines der Evangelien ist zu Lebzeiten Jesus entstanden und was meines Erachtens nach wichtiger ist: Die Evangelien sind nicht vollständig, sondern nur eine Auswahl die Jahrhunderte später zusammen gestellt wurden.
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  #7  
Alt 07.02.2006, 21:56
Benutzerbild von Kimon
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Die Evangelien sind zwar kanonisiert, was man ihnen aber zuhalten kann: Sie sind noch wesentlich älter als die sog. "apokryphen" Evangelien, die nicht in das NT aufgenommen wurden und oft bei Diskussionen um "ideologische Vorauswahl" der Kirche genannt werden.
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  #8  
Alt 07.02.2006, 22:11
Benutzerbild von Samurai
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Das Wort "germanischer Christentum" gefällt mir nicht ...
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  #9  
Alt 07.02.2006, 22:29
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
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So jetzt äußere ich mich mal.

Also der Text sollte provokant sein und für manche war der wohl auch zu provokant, denn nachdem ich einigen diesen Text gezeigt habe, wollten sie auf einmal nicht mehr mit mir auf "dieser Ebende" diskutieren.

Ich finde das ziemlich arogant, aber naja anscheinend waren sie zu erzkatholisch undihn viel keine Gegenargumente ein oder sie hatten keine Lust sich damit auseinander zus setzen.

Aber man gut, dass Kimon damit ordentlich auseinandergesetzt hat.

orginal von Kimon
Welche Quellen nennst du "historisch" in denen Jesus von sich selbst redet?
Gibt es nicht, dass ist mir auch klar. Aber selbst von römischen Quellen wird nur geschrieben, dass er als neuer König von Judäa angesehen wurde, aber niemals als Gottessohn und ich denke die hätten soetwas erwähnt.

orginal von Kimon
Sorry, der Absatz ist reine Polemik! Petrus galt nicht "auf einmal" als Gründer, sondern es gibt nunmal Aussagen Jesu im Matthäus-Evangelium die von Petrus als dem "Fels" sprechen (daher auch "Petrus", sein eigentlicher Name war ja Simon). Natürlich waren Machtinteressen auch Grund für das Entstehen der Westkirche in Rom, aber die Vorrangstellung des Bischofs von Rom ist auch theologisch unterfüttert! Der Rest von deinen Aussagen ist doch in ihrer moralisierenden Schärfe sicher unangebracht. Die Kirche war damals Träger des Gemeinwesens und durch ihre Bischöfe selbstverständlich irdischer Herrscher. Das widerstrebt zwar unserem modernen Religionsempfinden, das macht die Kirche aber nicht zum gierigen Schlund, der sich auf seine Pfründe besser versteht, als auf das Vater Unser...
Nun gut das war natürlich sehr stark übertrieben von mir, aber das sollte es auch sein.
Fakt ist aber, dass es durch diesen Eintrag in der Bibel wieder eine Institution geworden ist, die Jesus eigentlich verabscheut hat.
Es kann sein, dass ich hier zu sehr von dem Mittelalter beeinflusst bin, aber ich finde es doch sehr hoch zu behaupten man sei der Vertreter Gottes und man sei unfehlbar. Nur aufgrund dieses kleinen Eintrages.

orginal von Kimon
Den Absatz verstehe ich nicht (oder will ihn nicht verstehen). Erläutere bitte, an konkreten Beispielen wenn es geht. Warum hat man dann die von dir oben zitierte Tempelszene drin gelassen? Warum all die anderen Stellen, die zum Leben in Armut aufrufen? Eine Meinung zu haben ist ja schön, aber man darf ruhig auch mal argumentativ ausführen, was man sagen will...
OK hier hast du mich erwischt.
Vielleicht sollte ich es anders ausdrücken.
Also der Grund für mein Misstrauen ist ebenfalls, dass es nur ausgewählte Texte sind, die ins Neue Testament aufgenommen wurde. Das lässt sehr stark den Verdacht aufkommen, dass man Stellen, die einen nicht passte weggelassen hat, was ich auch vermute.
Soweit ich mich zu errinern glaube, wurde sogar ein Evangelium weggelassen, aber dabei bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher, vielleicht bring ich da auch was durcheinander.


orginal von Celebthol
Stimmt so nicht, man hatte sich zwar in allen möglichen Kulturen um die Jahreszeit grüne Pflanzen ins Haus gehängt, die Elemente die den Weihnachtsbaum ausmachen dürften aber christlichen Ursprungs sein. Entscheidenen Form ist vermutlich der "Paradiesbaum" im späten Mittelalter bei Krippenspiel an Weihnachten, an den meist Äpfel hingen die die verbotene Frucht symbolisierten.
Erwähnt werden richtige Weihnachtsbäume mit christlicher Prägung erst in der frühen Neuzeit.
Ähnlich ist es beim Adventskranz, da denken einige aus, dass er ein germanischer Brauch ist, dabei enstand er erst Mitte 19. Jhdt.
Na ob das stimmt.
Also das mit dem Adventskranz bezweifel ich überhaupt nicht, aber die Tatsache mit dem Baum?
Vielleicht habe ich auch die falsche Quelle, aber ich bin der Meinung, dass man sich schon sehr früh bei den Germanen zum Winter hin einen Tannenzweig oder "Grünzeugs" in Hütte gehängt hat. Ich meinte jetzt keinen voll geschmückten Baum mit Stern und Holzschmück, wäre ja auch unlogisch.

Original von Samurai
Das Wort "germanischer Christentum" gefällt mir nicht ...
Wieso, weil es dich an rechtsextreme Äußerungen errinert?
Dazu möchte ich dir gleich sagen, dass diese Leute diese Begriffe für ihre Zwecke missbrauchen. Und dass man bei dem Begriff Germane nicht gleich den Hakenkreuz schwingenden Nazi im Kopf haben sollte, denn das waren die Germanen sicher nicht.

Aber den Namen habe ich gewählt, weil ich eigentlich erst nur, auf den germanische Einfluss im Christentum eingehen wollte, aber später wurde hatl dieser Text draus.
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  #10  
Alt 07.02.2006, 22:34
Benutzerbild von TigerMC
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RE: Christentum oder germanisches Christentum

Original von Renascor
Wie man in dem Thema Relgion schon meine Ansichten zum Thema Religion sehen konnte, habe ich ja einige Punkte, die mich am heutigen Christentum stören.

Also meine Frage was glaubt ihr?
Was haben wir eigentlich noch mit dem Christentum oder mit dem Glauben, den Jesus Christus uns lehrte zu tun?

Meine Meinung habe ich zwar schon erwähnt, aber ich werde sie nochmal erneuert aufschreiben.

Also eigentlich haben wir, meiner Meinung nach, gar nicht mehr das Recht uns Christen zu nennen, denn unser Christentum in Europa hat schon sehr lange nichts mehr mit den Lehren Jesus Christus zu tun.

Der Grund dafür ist allein schon die Tatsache, dass Jesus zu allererst als Prophet angesehen wurde, erst als der Glaube mit den Griechen in Berührung kam, wurde er zum Sohne Gottes. Dies hat etwas mit deren Reliigionsverständnis zu tun. Denn in der griechischen Mythology werden Helden ganz schnell mal zu Söhne von Göttern. Hier findet man schon die erste Verfälschung und die nun zugleich meiner Meinung nach grundlegend war, denn Jesus wurde in historischen Quellen noch nicht einmal von sich selbst als Gottessohn angesehen.

So nun kam das Christentum weiter nach Rom dort wurde es wieder umgeformt. Auf einmal galt Petrus als Gründer der Kirche, meiner Meinung nach die erste internationale Mafia der Welt, daraus entwickelte sich das Papsttum. Der Papst war nun auf einmal der von Gott erwählte Vertreter, der natürlich jede Menge Geld brauchte um sein Lebensstil weiterzuführen, wobei dies erst im Mittelalter der Fall war. In diesem Abschnitt der Geschichte findet man einen sehr grundlegenden Bruch mit den Lehren Jesus, denn genau gegen diese Missbrauch der Religion hatte er rebelliert.
Ich erinnere nur an die Tempelszene, wo er die Händler aus dem Tempel gescheucht hat, denn er konnte es nicht mit ansehen, dass die Religion für Macht und Geld missbraucht wird.

So der nächste Bruch kam nun mit dem Erscheinen des neuen Testaments. Die Sachen die da drinstehen, haben meiner Meinung nach kaum etwas mit dem wahren Jesus zu tun, denn erstens wurden sie ein Jahrhundert später geschrieben und zweitens kann man dort vor allem religiöse Verblendung erkennen. Der Hauptgrund für das erscheinen, war meiner Meinung nach die Macht und Geldsicherung der Kirche, denn nur dadurch konnten sie ihre Macht sichern, indem sie einfach auf die Bibel verwiesen.

So der einigermaßen letzte große Bruch kam mit dem Aufkommen der germanischen Völkerwanderung und die daraus folgende Bekehrungsversuche der Germanen. Man hat hier nicht einfach versucht sie mit dem jetzt schon verblendeten Glauben zu bekehren, sondern passte diesen Glauben nun den Germanen an. Zuerst einmal wurde das Julfest zum Weihnachstfest, denn schon vor 2000 Jahren stellten die Germanen zum Julfest, vermutlich dem 24.12, Tannenbäume in ihre Häuser, den Grund kenn ich jetzt nicht genau. Dann wurde aus dem Frühlingsfest zu Ehren Osteras, das Osterfest, nur wurde nun nicht mehr einer Göttin geehrt, sondern die Wiedergeburtchristi.
Der Grund für diese Umformung war nun wieder den weiteren Machtausbau der Kirche, meiner Meinung nach, denn man wollte ja genug Menschen an die Kirche binden, damit man sie ausbeuten und beherrschen kann.

So was ist nun von diesem ursprünglichen Christentum des Jesus übriggeblieben?
Meiner Meinung nach, außer der Glaube an dem einzigen Gott und das alte Testament nicht mehr wirklich viel.
Und ich bin der Meinung dass man den heutigen eurpäischen christlichen Glauben nicht mehr Christentum nennen dürfte, denn in Wirklichkeit ist es eher ein monotheistischer jüdisch, germansich, hellinistisch geprägter Glaube mehr nicht.
Ein passender Name fällt mir dazu leider nicht ein.

So eure Meinungen.
Meine meinung:
Jetzt verstehe ich besser warum moslems sagen, christen waren mal auf dem richtigen weg, aber sind vollkommen davon abgekommen und deshalb hat der liebe gott den letzten propheten beauftragt noch einmal die wahre lehre zu verbreiten, da das christentum vollkommen vom wege abgekommen ist...
Im übrigen stimme ich deiner kernaussage zu, christen kann man das heute in europa eigentlich net mehr nennen, vor allem das argument mit dem tempel/händlern sollte vielen "christen" zu denken geben.
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  #11  
Alt 07.02.2006, 22:43
Benutzerbild von Draconarius
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Original von Renascor
Na ob das stimmt.
Also das mit dem Adventskranz bezweifel ich überhaupt nicht, aber die Tatsache mit dem Baum?
Vielleicht habe ich auch die falsche Quelle, aber ich bin der Meinung, dass man sich schon sehr früh bei den Germanen zum Winter hin einen Tannenzweig oder "Grünzeugs" in Hütte gehängt hat. Ich meinte jetzt keinen voll geschmückten Baum mit Stern und Holzschmück, wäre ja auch unlogisch.
Na das mit dem Paradisbaum und der Entwicklung ist ein Fakt, lernt man so an der Uni.
Dass die Bräuche Weihnachten und Adventskranz von den Germanen stammen, ist eine häufige Meinung, trifft aber eben nicht so zu. Es stammen vllt. einzelne Elemente aus dieser Richtung aber es fehlen dafür andere. Die Germanen können sich natürlich Zweige in die Häuser gehängt haben, allerdings ist das nur ein Element das auch den Weihnachtsbaum ausmacht, es fehlen die Elemente Lichter, Schmuck, Baum als ganzes und v.a. die christliche Prägung durchs Weihnachtsfest, das alles macht den Weihnachtsbaum aus, und ich glaube dass die Germanen das nicht hatten.

Jetzt verstehe ich besser warum moslems sagen, christen waren mal auf dem richtigen weg, aber sind vollkommen davon abgekommen und deshalb hat der liebe gott den letzten propheten beauftragt noch einmal die wahre lehre zu verbreiten, da das christentum vollkommen vom wege abgekommen ist...
naja, ich hab schonmal von ein paar christlichen Fundis gehört, die noch einem derartigen Prinzip mit wahrer Lehre folgen, insofern..
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  #12  
Alt 07.02.2006, 22:53
Benutzerbild von Kimon
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Beim nochmaligen Lesen meines obigen Posts komme ich zum Eindruck, dass er vielleicht etwas gereizt klingen kann. Ist aber nicht so gemeint!



Also der Text sollte provokant sein und für manche war der wohl auch zu provokant, denn nachdem ich einigen diesen Text gezeigt habe, wollten sie auf einmal nicht mehr mit mir auf "dieser Ebende" diskutieren.
Nee, das ist Quatsch. Diskussionswürdig ist dein Text aber allemal, denn wie schon oben erwähnt, tritt er mir zuviele Klischees und Halbwahrheiten zum x-ten mal breit...



Aber selbst von römischen Quellen wird nur geschrieben, dass er als neuer König von Judäa angesehen wurde, aber niemals als Gottessohn und ich denke die hätten soetwas erwähnt.
Römische Quellen sind ja sehr spärlich (nichtsdestotrotz Beweis seiner Existenz), daraus kann man deine These sicherlich nicht ausschließlich ableiten!



aber ich finde es doch sehr hoch zu behaupten man sei der Vertreter Gottes und man sei unfehlbar.
Das Unfehlbarkeitsdogma wurde erst auf dem 1. Vatikanischen Konzil 1870 unter Papst Pius IX. selbst als Leitlinie ausgegeben - und nicht aus einer Position der Stärke heraus, sondern im Gegenteil als Reaktion auf die säkularisierenden Tendenzen in Europa (bspw. Kulturkampf in Preußen)



Soweit ich mich zu errinern glaube, wurde sogar ein Evangelium weggelassen, aber dabei bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher, vielleicht bring ich da auch was durcheinander.
Da hst du schon recht, bloß sind es afaik sogar um die acht Evangelien, die nicht kanonischer Teil des NT sind. Diese sind aber noch jünger als die synoptischen Evangelien und das des Johannes!



Das Wort "germanischer Christentum" gefällt mir nicht ...
Wahrscheinlich weil es grammatikalisch korrekt "germanisches" Christentum heißen müsste! 8)
Also zumindest ich möchte Renascor nichts unterstellen! Warum sollte man auch, dafür gibts doch gar keinen Anlass?



Jetzt verstehe ich besser warum moslems sagen, christen waren mal auf dem richtigen weg, aber sind vollkommen davon abgekommen und deshalb hat der liebe gott den letzten propheten beauftragt noch einmal die wahre lehre zu verbreiten, da das christentum vollkommen vom wege abgekommen ist...
Sorry, aber nach diesem Text verstehst du gar nichts von der Sicht der Moslems auf die Christen! Das die Christen vom "wahren" Weg abgekommen sind, machen die Moslems nicht am Termin des Weihnachtsfest oder am Osterhasen fest...
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  #13  
Alt 07.02.2006, 23:01
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Original von Kimon
Jetzt verstehe ich besser warum moslems sagen, christen waren mal auf dem richtigen weg, aber sind vollkommen davon abgekommen und deshalb hat der liebe gott den letzten propheten beauftragt noch einmal die wahre lehre zu verbreiten, da das christentum vollkommen vom wege abgekommen ist...
Sorry, aber nach diesem Text verstehst du gar nichts von der Sicht der Moslems auf die Christen! Das die Christen vom "wahren" Weg abgekommen sind, machen die Moslems nicht am Termin des Weihnachtsfest oder am Osterhasen fest...
Ne aber vom Gesamtzusammenhang.

Und zwar die stetige Veränderung des Glaubens, durch die Einflüsse anderer Kulturen, wie ich oben schon erwähnt habe.
Ich vermute mal dass die Muslime, dass eher so sehen.
Und nicht, daran festmachen welche Feste die andere Religion hat.
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  #14  
Alt 07.02.2006, 23:06
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Kann mich Tiger nur Anschliesen

Im Islam ist es ja so das Jesus als Prophet angesehen wird. Übrigens auch Muhamed. Kein Moslem würde auf die Idee kommen Muhamed anzubeten. Das hat den Vorteil das man direkt zu Gott beten kann ohne Unterhändler wie ein Papst
Wo übrigens auch die sache mit den Bildnissen zum tragen kommt.

Es gibt irgendwie sehr sehr vielle Ähnlichkeiten zischen den Lutheranern und den Moslems. Hatte mal ne Interessante Diskussion mit einem Evangleischen Pfarrer zu diesem Thema.
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Wenn du dich klein , nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran; du warst einmal das schnellste und erfolgreichste Spermium in deiner Gruppe!

"Seid vor allem immer fähig,jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen.Das ist die schönste Eigenschaft eines Revolutionärs." Che Guevara
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  #15  
Alt 07.02.2006, 23:09
Benutzerbild von Kimon
Censor
 
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
Akinci spricht das an (wenn auch nur nebenbei):

Das Problem der Moslems mit den Christen ist die Trinität, die Dreifatigkeit Gottes in Vater, Sohn und Heiligem Geist. Das grenzt für Moslems an Vielgötterei! Und dieser Unterschied besteht auch zwischen Lutheranern und Moslems. Zudem gehen auch Lutheraner den "Umweg" über den Christus...
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton

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