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07.12.2006, 14:51
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 800
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Zitat von TigerMC
ich weiss net obs schon angebracht wurde, aber als blutige beispiele könnte man doch auch die albigenserzüge rechnen, also die blutige zwngskatholisierung frankreichs
Zwangskatholisierung...wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, stellt man sehr schnell fest, dass dies ein machtpolitischer Kampf war und der Krieg an sich eher vom Kampf Okzitanien vs. Frankreich geprägt war: Die Bewohner des betroffenen Gebietes im Südfrankreich hielten trotz unterschiedlicher Glaubensansichten zusammen. Auch der König Aragons, der zur damaligen Zeit die schärfsten Gesetze zur Ketzerverfolgung erließ schloss sich den Okzitaniern an. An den vertraglichen Friedensbestimmungen nach Abschluss des Kreuzzugs wird der machtpolitische Hintergrund nocheinmal extrem deutlich.
Bei "Ketzern" muss man generell vorsichtig sein, vor allem in der frühen Kirche, es handelte sich bei ihnen ja schon um Christen, also kann man nicht von gewaltsamer Christianisierung sprechen. Ferner muss man beachten, dass ja der Kaiser in seiner Position als Pontifex Maximus verblieb, daher einfach damit gerechnet werden muss, dass staatliche Interessen in religiöse Belange einfließen bzw. beides miteinander verschmilzt. Die Manichäer z.B. - man kann sie nur schwer als Ketzer bezeichnen - wurden wegen einer undurchsichtigen Organisationsstruktur verboten und verfolgt.
Außerdem scheinen manche zu übersehen, dass Ketzer nicht Heiden sind.
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07.12.2006, 14:53
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Ist ja wahnsinnig toll... schön das heidne ihre "Kirchen" nicht mehr "Kirchen" nennen durften.
Ähm, akute Intelligenzresistenz? Kirchen sind christliche Gebäude (oder eben eine Bezeichnung für die Gemeinschaft an sich), Tempel sind heidnische Kultstätten. Zu dieser Zeit gab es unterschiedliche Strömungen innerhalb des Christentums; Theodosius bekennt sich hier zur orthodox erklärten Lehre des Konzils von Nicäa - genauso wie es römischen Katholiken, Alt-Katholiken, Orthodoxe, Lutheraner, Calvinisten, Baptisten und und und bis zum heutigen Tage tun.
Dass jenen nicht-trinitarischen Gemeinden (die bekanntesten sind die Arianer) ihr Rechtsstatus als Kirche genommen wurde, resultiert in dem Verlust von Privilegien.
Das ist nichts anderes als ein Aufruf zum Mord an Heiden.... ich weiss nicht was es daran zu deuteln gibt, vonwegen sie mussten "sukzessive Privilegien abgeben"
Nein, ist es nicht. Es ist durchaus eine Legitimation für Aktionen gegen Heiden, vor allem aber - wie dargelegt - gegen ketzerische christliche Konfessionen (so man sie so nennen darf); es ist aber kein Aufruf zu Pogromen, denn es ist die Rede von "unsere[r] Strafgerechtigkeit".
Ansonsten raffst du anscheinend einfach nicht, dass ein Edikt nicht unbedingt historische Vorgänge darstellt. Es gab keine massenweisen Heidenverfolgungen und (zum x-ten Mal) sogar heidnische Beamte in hohen Positionen; es gab Lehrinstitute, die die christliche Lehren ablehnten (vor der Haustür der oströmischen Kaiser!), es gab Schriftsteller, die christliche Herrscher schlecht bewerteten und im Gegensatz heidnische Kaiser der Vergangenheit verherrlichten.
Ich suche übrigens immernoch deine Bemerkung zu Theodius's Intention...
Heute, 13:13
Dann nenne doch mal Beispiele für blutige, staatlich organisierte Heidenverfolgungen in Rom, Tal0n. Wird dir schwer fallen (obwohl ich nicht behaupten will, dass die "Konvertierung" vollkommen friedlich ablief), denn in erster Linie ging es den römischen Kaisern um die Durchsetzung einer orthodoxen, also einheitlichen Staatskirche (daher ja auch Konzile unter ihrem Vorsitz); die Heiden waren unorganisiert und ihre Kulte hatten sich überlebt.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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07.12.2006, 14:59
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Vielleicht existiert hier auch eine kleine Unwissenheit über das Römische Reich und seine Kaiser. Wir finden vor allem in der Spätantike massenhaft neue Gesetze und Verschärfungen von alten Gesetzen und das lag daran, dass die Gesetze des Kaisers in der Praxis häufig nicht befolgt wurden. Über die Gründe müsste man ein eigenes Thema aufmachen. Ebenso muss man das bei diesem Edikt stehen. Nicht alles was niedergeschrieben wird, wird auch umgesetzt.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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07.12.2006, 15:17
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politisch motiviert
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Registriert seit: 04.12.2006
Ort: Hier.
Beiträge: 168
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Zitat von Kimon
Ähm, akute Intelligenzresistenz?
Das ist das Niveau was wir haben wollen
Zitat von Kimon
Kirchen sind christliche Gebäude (oder eben eine Bezeichnung für die Gemeinschaft an sich),
Ist mir klar.
Zitat von Kimon
Tempel sind heidnische Kultstätten.
Das ebenfalls.
Zitat von Kimon
Zu dieser Zeit gab es unterschiedliche Strömungen innerhalb des Christentums; Theodosius bekennt sich hier zur orthodox erklärten Lehre des Konzils von Nicäa - genauso wie es römischen Katholiken, Alt-Katholiken, Orthodoxe, Lutheraner, Calvinisten, Baptisten und und und bis zum heutigen Tage tun.
Verstanden.
Zitat von Kimon
Dass jenen nicht-trinitarischen Gemeinden (die bekanntesten sind die Arianer) ihr Rechtsstatus als Kirche genommen wurde, resultiert in dem Verlust von Privilegien.
Nun gut, auch das verstanden... steht im Dreikaiseredikt, aber was hat das mit unserer Diskussion zu tun? Das er auch innerchristliche Strömungen als Heiden abstempelt? Ändert das irgendetwas daran das die Christianisierung auch in Rom nicht immer friedlich ablief?
Zitat von Kimon
Nein, ist es nicht. Es ist durchaus eine Legitimation für Aktionen gegen Heiden, vor allem aber - wie dargelegt - gegen ketzerische christliche Konfessionen (so man sie so nennen darf)
Ob Heiden gegen Heiden oder Häretiker vorgegangen wurde, macht für mich als Atheisten keinen großen Unterschied. Fakt ist doch, das der Christliche - ich nenne ihn jetzt schlicht - Mainstream gegen andere Strömungen, wie du sie so schön nennst, Aktionen unternommen hat, welche unter anderem mit diesem Edikt legitimiert wurden.
Zitat von Kimon
es ist aber kein Aufruf zu Pogromen, denn es ist die Rede von "unsere[r] Strafgerechtigkeit".
Was ist es dann? Die Legitimerung von Progromen? Was ist denn deiner Meinung nach "Strafgerechtigkeit"?
Zitat von Kimon
Ansonsten raffst du anscheinend einfach nicht, dass ein Edikt nicht unbedingt historische Vorgänge darstellt.
Allein schon die Erlassung eines Ediktes ist ein historischer Vorgang.
Zitat von Kimon
Es gab keine massenweisen Heidenverfolgungen
Aber es gab sie nunmal, auch. Und das ist weder zu legitimieren noch sonst irgendwie schön zu reden. Ich behaupte nicht das es massenweise Heidenverfolgungen gab, lediglich das es auch Heidenverfolgungen gab.
Imo könne es wir dabei belassen, da ich das Gefühl habe wir haben uns von dem eigentlichen Thema meilenweit entfern und beschäftigen uns hier mit Peanuts.
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„Was sind dies für Zeiten,
Wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist,
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschliesst!“
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07.12.2006, 15:36
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Das ist das Niveau was wir haben wollen
Dein Duktus ist unterirdisch; du propagierst, aber diskutierst nicht; du scheinst eine vorgefertigte Meinung zu haben, von der du auch nach gründlicher Argumentation nicht abweichst, weil sie deiner Ideologie (in diesem Falle Atheismus) widersrpciht - da greift man manchmal eben zu solchen Mitteln. 75% deiner Post passten eher zu einem Troll0n, als zu einem Tal0n.
Ist mir klar. [...]
Das ebenfalls. [...]
Verstanden. [...]
Freut mich, deine falsche Interpretation des Ediktes ließ aber nicht dieses Verstehen erkennen.
Das er auch innerchristliche Strömungen als Heiden abstempelt? Ändert das irgendetwas daran das die Christianisierung auch in Rom nicht immer friedlich ablief?
Wie Celebthol oben schrieb: Heiden =|= Ketzer.
Es ändert nur etwas an deiner These und deiner Beweisführung.
Ob Heiden gegen Heiden oder Häretiker vorgegangen wurde, macht für mich als Atheisten keinen großen Unterschied. Fakt ist doch, das der Christliche - ich nenne ihn jetzt schlicht - Mainstream gegen andere Strömungen, wie du sie so schön nennst, Aktionen unternommen hat, welche unter anderem mit diesem Edikt legitimiert wurden.
Das sei dir unbelassen, aber ich darf an den Threadtitel erinnern. Deine These war einfach falsch/basierte auf Halbwissen.
Was ist es dann? Die Legitimerung von Progromen? Was ist denn deiner Meinung nach "Strafgerechtigkeit"?
Dass du den Begriff Pogrom falsch wertest sei dir verziehen, daran haben schiefe Begrifflichkeiten wie "Reichspogromnacht" Schuld (die richtige Schreibung kannst du dir aber durchaus aneignen  ). Ein Pogrom ist eine spontane, nicht rechtlich legitimierte oder staatliche organisierte Aktion eines Mobs (deswegen ist die "Reichspogromnacht" eben kein Pogrom). "Strafgerechtigkeit" bezieht sich hier ausdrücklich auf das Gewaltmonopol des Staates.
Allein schon die Erlassung eines Ediktes ist ein historischer Vorgang.
Das stimmt, es geht aber um die Ausführung eben jenen Ediktes.
Aber es gab sie nunmal, auch. Und das ist weder zu legitimieren noch sonst irgendwie schön zu reden. Ich behaupte nicht das es massenweise Heidenverfolgungen gab, lediglich das es auch Heidenverfolgungen gab.
Das klang zu Beginn noch ganz anders. Und bis du mir ein Beispiel von staatlich organisierter Verbreitung des Christentums im Römischen Reich nennst, bleibt die Existenz einer "Heidenverfolgung" eine reine Behauptung.
Imo könne es wir dabei belassen, da ich das Gefühl habe wir haben uns von dem eigentlichen Thema meilenweit entfern und beschäftigen uns hier mit Peanuts.
Ich darf nochmal an den Threadtitel erinnern: Wir sind genau richtig!
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07.12.2006, 16:33
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Zitat von Kimon
Dein Duktus ist unterirdisch;
Sei stolz auf deine Fremdwörter, ich bleibe lieber allgemein verständlich....
Zitat von Kimon
du propagierst, aber diskutierst nicht; du scheinst eine vorgefertigte Meinung zu haben, von der du auch nach gründlicher Argumentation nicht abweichst, weil sie deiner Ideologie (in diesem Falle Atheismus) widersrpciht - da greift man manchmal eben zu solchen Mitteln.
Unsinn. Ich sehe momentan schlicht nicht wo ich meine Meinung ändern sollte. Es geht doch nur darum, das du die ganze Zeit leugnest das es eine Verfolgung von Heiden nach Konstantin in Rom gab. Diese wurden mit dem Dreikaiseredikt legitimiert. Ich behaupte nicht das diese Verfolgungen gigantischen Ausmaßes waren, sondern lediglich das sie existierten. Ich halte es für sehr gewagt, wie du zu Behaupten das Edikt wäre nur erlassen worden um den Häretikern und heiden ein paar Rechte abzusprechen. Wenn du belegen kannst, das dieses Edikt mit rein friedlichen Mitteln durchgesetzt bzw. gar nicht durchgesetzt wurde, immer her mit den Belegen.
Zitat von Kimon
da greift man manchmal eben zu solchen Mitteln. 75% deiner Post passten eher zu einem Troll0n, als zu einem Tal0n.
Das lasse ich mal ohne Kommentar stehen... -,-
Wie Celebthol oben schrieb: Heiden =|= Ketzer.
Menschen = Menschen
Zitat von Kimon
Das sei dir unbelassen, aber ich darf an den Threadtitel erinnern. Deine These war einfach falsch/basierte auf Halbwissen.
Darf ich fragen was an meiner These das Christen nach Konstantin teilweise religiöse Minderheiten mit verfolgt haben falsch ist? Das bestreitest du doch gar nicht....
Zitat von Kimon
Das stimmt, es geht aber um die Ausführung eben jenen Ediktes.
Bring mir doch ein paar Belege... sicherlich war es kein Genozid und Heiden bzw. Häretiker wurden nicht verfolgt wie die Juden im 3. Reich, nichtsdestoweniger wurde ihnen die Aussübung ihrer Kulte bei Todesstrafe verboten. Wer sie trotzdem praktizierte wurde praktisch zu Freiwild.
Zitat von Kimon
Das klang zu Beginn noch ganz anders. Und bis du mir ein Beispiel von staatlich organisierter Verbreitung des Christentums im Römischen Reich nennst, bleibt die Existenz einer "Heidenverfolgung" eine reine Behauptung.
Verbot der Olympiade und Verbrennung des Zeustempels...
Zitat von Kimon
Ich darf nochmal an den Threadtitel erinnern: Wir sind genau richtig!
Vielleicht ist "Mit Gewalt verbreitet" falsch... eher "Mit Gewalt durchgesetzt"
Wie du allerdings ja selbst feststellst war die durchsetztung unter in Rom weit weniger Gewaltsam als spätere Christianisierungskampagnen... von daher war ich der Meinung das man das Thema abschließen könnte.
Zitat von Kimon
Dass du den Begriff Pogrom falsch wertest sei dir verziehen, daran haben schiefe Begrifflichkeiten wie "Reichspogromnacht" Schuld (die richtige Schreibung kannst du dir aber durchaus aneignen ). Ein Pogrom ist eine spontane, nicht rechtlich legitimierte oder staatliche organisierte Aktion eines Mobs (deswegen ist die "Reichspogromnacht" eben kein Pogrom). "Strafgerechtigkeit" bezieht sich hier ausdrücklich auf das Gewaltmonopol des Staates.
Ich weiss durchaus was ein Pogrom (Ich hoffe du kannst mir den Rechtschreibfehler vorhin nocheinmal verzeihen  ) ist. Du hast alleridings recht, das dieses Edikt Pogrome nicht direkt legalisiert, da war ich etwas vorschnell. Trotzdem bezweifle ich das es einer kleinen Häretiker-Hatz abträglich war.. (Ich bitte jetzt nicht darauf einzugehen, da dies meine rein subjektive und nicht belegbare Meinung ist  )
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Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschliesst!“
Geändert von Tal0n (07.12.2006 um 16:45 Uhr).
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07.12.2006, 16:50
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Großkönig Persiens
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
Beiträge: 344
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Zitat von Kimon
@Samurai:
Schön dass hier mal wieder Klischees breitgetreten werden!
Zuallererst gabe es nicht "die Kreuzzüge". Jeder hatte unterschiedliche Legitimation, Personal an Teilnehmern und Ziele. Nur zu sagen "Der Papst wollte Macht" entspricht vll. dem Mainstream, dass macht es aber nicht richtiger...
ok sagen wir so, mein post war auf den 1. Kreuzzug gerichtet und außerdem haben wir diese Thema grad in der schule durchgenommen und wir haben mit richtigen Quellen gearbeitet die sagen wir so..."richtig" sind
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07.12.2006, 16:56
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
@: Tal0n
Jede Religion hat in der Vergangenheit unrechte Dinge getan, deshalb kann man aber keine bestimmte Religion verurteilen.
Wenn du eine verurteilst, dann müsstest du theoretisch alle verurteilen.
Außerdem liegen diese Gewaltakte in ferner Vergangenheit und es wurden schon einige Entschuldigungen formuliert, obwohl sie eigentlich nicht von nöten gewesen wären.
PS: Wenn man eine Diskussion führen will, sollte man sachlich bleiben und versuchen persönliche Angriffe zu vermeiden.
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
Geändert von Sartre (07.12.2006 um 17:18 Uhr).
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07.12.2006, 16:59
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Es geht doch nur darum, das du die ganze Zeit leugnest das es eine Verfolgung von Heiden nach Konstantin in Rom gab.
Das brauche ich nicht zu leugnen, dass ist eine Tatsache. Nach Konstantin gab es noch heidnische Kaiser.
Das ist mir bewusst und eine der größten Errungenschaften der Neuzeit, hat aber mit diesem Thema nichts zu tun.
Was etwas damit zu tun hat, sind Ungenauigkeiten, die Wirklichkeiten verzerren.
Darf ich fragen was an meiner These das Christen nach Konstatin teilweise religiöse Minderheiten mit verfolgt ahben falsch ist? Das bestreitest du doch gar nicht....
s.o.
Bring mir doch ein paar Belege... sicherlich war es kein Genozid und Heiden bzw. Häretiker wurden nicht verfolgt wie die Juden im 3. Reich, nichtsdestoweniger wurde ihnen die Aussübung ihrer Kulte bei Todesstrafe verboten. Wer sie trotzdem praktizierte wurde praktisch zu Freiwild.
Du stelltest die These auf, dass das Dreikaiseredikt der Beweis sei, dass es Heidenverfolgungen gab, von daher musst du belegen, dass es so war. Ich kann nur die Lücken und offensichtlichen Fehler deiner Thesen aufzeigen. Es ist übrigens immer schwerer, Belege für die Nicht-Existenz eines Objektes zu finden.
Deine letzten beiden Sätze sind schlicht falsch, zum gefühlsmäßigen 35mal die Beispiele von heidnischen Institutionen und Beamten.
Verbot der Olympiade und Verbrennung des Zeustempels...
Das Verbot der Veranstaltung einer sportlichen Veranstaltung fällt unter das Beschneiden von Privilegien und Rechten. Zumal es nicht gesichert ist, ob die Olympiaden damit wirklich beendet waren.
Mit dem Zeustempel ist dass eine andere Sache, wann der zerstört (und erst recht von wem und warum) weiß man nicht, im Raum stehen Daten von 350 - 429.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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07.12.2006, 17:17
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Zitat von Tal0n
(Ich hab das Gefühl, wir schreiben die ganze zeit aneinander vorbei)
Das glaube ich langsam auch.
Zitat von Tal0n
Vielleicht ist "Mit Gewalt verbreitet" falsch... eher "Mit Gewalt durchgesetzt"
Dem kann ich teilweise zustimmen, jedoch nicht komplett, denn nicht der Glaube an sich wurde gewaltsam verbreitet, sondern die Macht der Kirche.
Man wollte durch diese Erweiterungen und die Bekehrungen, die auch gewaltsam von statten gingen, die Macht der Kirche erweitern. Das kann man meiner Meinung nach auch daran erkennen, dass viele christliche Strömungen (Calvinisten, Arianer, usw.), also die sogenannten "Ketzer", von der Kirche bekämpft wurden, obwohl sie Christen waren. Es waren, aus der Sicht der römischen Kirche, nicht die richtigen Christen, deswegen die Bekämpfung. Jedoch wurde dadurch nicht der christliche Glaube an sich verbreitet oder mit Gewalt durchgesetzt, denn dieser ist vielfältig und besteht nicht nur aus der römisch-katholischen Kirche oder aus Kirchen allgemein. Das Christentum ist so vielfältig und verschieden, nur die Grundlage ist mehr oder weniger die selbe, Jesus Christus.
Zum Zwang im Glauben allgemein.
Meiner Meinung nach kann man keinen Glauben zwanghaft verbreiten. Man kann jemanden dazu zwingen zu sagen, dass er an etwas glaubt, aber die Gedanken der Menschen sind frei. Dieser öffentliche Zwang war sicherlich lange vorhanden, hatte aber dem Glauben weniger gefördert als geschadet. Das erkennt man daran, dass vor allem die Angst der Menschen vor der Hölle herraufbeschwört wurde, damit sie glauben. Dabei besteht das NT nicht nur aus der Warnung vor der Hölle, aber darrüber hat ja Luther aufgeklärt oder vielmehr er hat dazu beigetragen.
Was jedoch jeder Mensch wirklich glaubt, kann niemand beeinflussen, jedenfalls nicht ohne, dass die Person für sich selbst die Entscheidung dazu getroffen hat.
Aus christlicher Sicht wäre eine zwanghafte Mission gar nicht von Nutzen, da man im Herzen glauben muss, da man sonst genauso ungläubig ist wie vorher, was ja auch stimmt.
Nur mal so aus theologischer Sicht, hat aber eigentlich nicht sehr viel mit dem Thema zu tun.
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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07.12.2006, 17:23
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Tribun
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Registriert seit: 05.03.2005
Ort: nahe Bremen
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Und was ist mit der Christenverfolgung im Römischen Reich?
Bitte lieber Renascor, wo ist der Sinn in der Frage? Ich habe doch geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass so gut wie jede Religion früher sich mehr oder weniger durch Gewalt verbreitet hat.
Die Christen wurden halt zur ihrer Anfangszeit gejagt, aber sie drehten den Spieß später viele Male um.
Dies soll nicht das Christentum verurteilen! Aber trotzdem kann mir keiner erzählen, dass es keine Heidenverfolgung oder die nur sehr abgeschwächt gab.
Abschließend zu diesem Aspekt möchte ich noch sagen, dass ich die friedlichen Bestreben der Kirche auch sehr schätze, aber die sind ja nicht das wirkliche Thema.
Ich habe hier noch was rausgesucht, das die Hellenenverfolgung im Römischen Reich dokumentiert... Die jenigen, die sowieso von der reinen Weste des Christentums überzeugt sind, werden es sowieso als Lüge hinstellen, aber denkt dran wer ~1700 Jahre an der Macht war und die uns bekannte Geschichte dokumentiert hat
Bitte einmal klicken
(Ich wollte den Inhalt eigendlich hier als Zitat reinkopieren, aber es ist zuviel  )
@ Kimon
Ich muss sagen, dass ich deine Meinung in diesem Forum oft als eine der wichtigsten Ansehe und sehr schätze, aber hier gehst du aus meiner Sicht nicht sehr korrekt vor. Du verlangst z.B. von Tal0n andere Meinungen zu akzeptieren, aber stellst seine als falsch und dumm dar...
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07.12.2006, 17:40
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Zitat von Runaway
Bitte lieber Renascor, wo ist der Sinn in der Frage? Ich habe doch geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass so gut wie jede Religion früher sich mehr oder weniger durch Gewalt verbreitet hat.
Die Christen wurden halt zur ihrer Anfangszeit gejagt, aber sie drehten den Spieß später viele Male um.
Dies soll nicht das Christentum verurteilen! Aber trotzdem kann mir keiner erzählen, dass es keine Heidenverfolgung oder die nur sehr abgeschwächt gab.
Abschließend zu diesem Aspekt möchte ich noch sagen, dass ich die friedlichen Bestreben der Kirche auch sehr schätze, aber die sind ja nicht das wirkliche Thema.
Jedoch wurde der Glaube nicht ausschließlich durch Gewalt verbreitet. Wie ich in meinem Post davor geschrieben habe, höhstens wurde die Macht des römischen Staates oder später der römischen Kirche verbreitet, aber nicht der christliche Glaube an sich.
Es bestreitet hier auch keiner, dass es keine unblutige Geschichte des Christentums gab, es wird nur bestreitet, dass es ausschließlich oder hauptsächlich durch Gewalt geschah. Ich bin immernoch der Überzeigung, dass man den Glauben nicht gewaltsam verbreiten kann, da die Gedanken immer frei sind. Man muss aus dem Herzen glauben nicht nur äußerlich.
Man kann dieses Phänomen übrigens noch bei den Sachsen erkennen. Anscheinend wurde das Christentum von außen aufgedrückt, aber nur eine sehr geringe Minderheit nahm das Christentum wirklich sofort an. Die große Mehrheit blieb bei den alten Göttern, sagten es aber nicht öffentlich. Man konnte noch bis ins späte Mittelalter noch den alten Glauben bei den Sachsen finden. Selbst heute gibt es noch Bräuche die aus dieser Zeit stammen, die jedoch ihre Religiösität verloren haben oder einen christlichen Sinn bekommen haben.
Nach und nach ging der alte Glaube aber verloren.
Mehr schreiben hier Kimon und ich überhaupt nicht, wir stellen das Christentum nicht als völlig unschuldig dar, dass ist keine Religion, wenn man die Verfolgung und Tötungen auf die ganze Religion bezieht.
Zitat von Runaway
Ich habe hier noch was rausgesucht, das die Hellenenverfolgung im Römischen Reich dokumentiert... Die jenigen, die sowieso von der reinen Weste des Christentums überzeugt sind, werden es sowieso als Lüge hinstellen, aber denkt dran wer ~1700 Jahre an der Macht war und die uns bekannte Geschichte dokumentiert hat
Bitte einmal klicken
(Ich wollte den Inhalt eigendlich hier als Zitat reinkopieren, aber es ist zuviel )
Diese Quellen finde ich gut, danke.
Sie gibt einen guten Überblick über die Übergriffe und vielleicht eine gute Grundlage für dieses Thema, jedoch muss man kritisch bleiben, es muss ja trotzdem nicht alles stimmen, was dort steht.
Diese Übergriffe bestreitet ja hier keiner.
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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07.12.2006, 17:42
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politisch motiviert
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Zitat von Sartre
@: Tal0n
Jede Religion hat in der Vergangenheit unrechte Dinge getan, deshalb kann man aber keine bestimmte Religion verurteilen.
Wenn du eine verurteilst, dann müsstest du theoretisch alle verurteilen.
Das tue ich sogar praktisch
Im ernst... es ist klar das man das heutige Christentum genausowenig (bzw. noch weniger  )für die vor tausend Jahren verübten Verbrechen verurteilen kann, wie das heutige Deutschland für die verbrechen des 3. Reiches.
Zitat von Sartre
PS: Wenn man eine Diskussion führen will, sollte man sachlich bleiben und versuchen persönliche Angriffe zu vermeiden.
Das ist leider nicht immer so einfach ruhig zu bleiben
Zitat von Kimon
Du stelltest die These auf, dass das Dreikaiseredikt der Beweis sei, dass es Heidenverfolgungen gab, von daher musst du belegen, dass es so war. Ich kann nur die Lücken und offensichtlichen Fehler deiner Thesen aufzeigen. Es ist übrigens immer schwerer, Belege für die Nicht-Existenz eines Objektes zu finden.
Deine letzten beiden Sätze sind schlicht falsch, zum gefühlsmäßigen 35mal die Beispiele von heidnischen Institutionen und Beamten.
Sicherlich, ich behaupte ja auch nicht das das Edikt 1:1 aufs strengste durchgezogen wurde. Trotzdem musst du zugeben, das sowohl der Text des Edikts, als auch historisch verbürgte Fakten wie das Verbot der olympischen Spiele und der Verbrennung des Zeustempels Indizien sind, die auf eine massive Unterdrückung religiöser Minderheiten schließen lassen. Aus Indizien schließen - etwas anderes tust du auch nicht.
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07.12.2006, 17:46
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Censor
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
@ Kimon
Ich muss sagen, dass ich deine Meinung in diesem Forum oft als eine der wichtigsten Ansehe und sehr schätze, aber hier gehst du aus meiner Sicht nicht sehr korrekt vor. Du verlangst z.B. von Tal0n andere Meinungen zu akzeptieren, aber stellst seine als falsch und dumm dar...
Danke erstmal.
Wenn es so krass rüberkommt, dann ist sicher was falsch gelaufen. In diesem Falle war es aber besonders so, dass ich mehrmals Sachen angeführt habe und absichtliche Ignorierung zurückkam, und Thal0n sich mitunter "beratungsresistent" gab.
Danke für den Link, der ist informativ - trotzdem wäre ich vorsichtig, was der "Oberste Rat der ethnischen Hellenen für die Bewahrung und Wiederherstellung der eingeborenen Hellenischen Tradition" so von sich gibt.
Ich werde mich in den nächsten Wochen mal ein bisschen mehr in das Thema einlesen.
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07.12.2006, 17:47
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AW: Christentum - Mit Gewalt verbreitet?
Danke für die Antworten, war bisher wie immer sehr lehrreich  .
@Renascor: Sicherlich lässt sich eine Generation nicht sofort überzeugne und sie kann auch weiter hinter ihrem Glauben stehen. Aber wenn öffentlich das Christentum richtig ist, werden die Kinder schon früh geprägt. Und über mehrere Generationen hinweg kann es zum Verschwinden der alten Religion führen.
So und jetzt, husch husch, macht weiter
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