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21.09.2008, 16:13
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Plebejer
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Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 48
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ja,und was ist falsch daran,es ist doch gut wenn die leute von ihrer sache überzeugt sind
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Vincere scis,Hannibal,Victoria uti nescis
Maharbal
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21.09.2008, 16:24
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 439
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Zitat von Hannibal Barca
ja,und was ist falsch daran,es ist doch gut wenn die leute von ihrer sache überzeugt sind
Überzeugt von einer Sache zu sein heißt nicht, daß man diese Sache auch beweisen kann. Wie willst Du Gott beweisen? Wie LCF schon ausführte, ist Religion keine Wissenschaft. Der Religionsunterricht gibt jedoch vor, daß auch er auf den gleichen Kriterien wie die anderen Fächer basiert - was, gelinde gesagt, vollkommener Unfug ist.
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Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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21.09.2008, 16:29
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Plebejer
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Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 48
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ja,ok,dann sehe ich das wohl ein,trotzdem,denke ich sollte man solche Themen gar nicht erst zustande kommen lassen,es kommen nur Streitereien raus. Ar-Pharazon: schau doch mal noch mal in dein Profil,oder das andere Thema,und beantworte mir bitte meine Frage
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Vincere scis,Hannibal,Victoria uti nescis
Maharbal
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21.09.2008, 17:24
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 833
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Zitat von William the Conqueror
Man muss du Kinder ja nicht in irgendweine falsche Richtung beeinflussen oder ihnen zumindest die Wahl geben, wenn sie erwachsen sind.
Ob die Kinder am Religionsunterricht teilnehmen oder nicht, ist ja den Erziehungsberechtigten derselben überlassen, und ab einem bestimmten Alter dürfen sie den Religionsunterricht auf eigenen Wunsch verlassen, müssen dann halt in Ethik.
Die Inhalte sind - zumindest beim staatlich abgesegneten - so abgestimmt, dass keine fundamentalistischen oder andere radikalen Gedanken verbreitet werden. Derartiges ist mir nur über den Unterricht an religiösen Einrichtungen freier Religionsgemeinden bekannt. Von kirchlichen Schulen weiß ich nur, dass bestimmte Punkte auf dem Lehrplan ausgelassen wurden - das hatte Konsequenzen für die jeweiligen Schulen.
Für Schüler ist der Religionsunterricht häufig ja nur hinsichtlich der Noten interessant, Inhalte sind bedeutungslos oder werden kaum wahrgenommen. Die Inhalte haben ab einer gewissen Stufe ein ähnliches Problem wie andere Fächer: Sie werden extrem speziell.
Insofern ist die ganze Diskussion mit den Beiträgen von strengreligiöser oder strengathestischer Seite mit den jweiligen radikalen Ausprägungen und Parolen viel heiße Luft um nix.
Das ist für sich nichts schlechtes, wenn aber jemand seinen glauben darstellt, als wäre er sicheres wissen- dann ist das schlicht und einfach unaufrichtig.
Das ist nicht unaufrichtig, weil es keine Wissens-, sondern wie du schon sagtest eine Glaubensfrage ist und zudem ja ausgegangen wird, dass der jeweilige Unterricht auf Anhänger der jeweiligen Religion zugeschnitten ist. Aussagen der Religion können von diesen auch als Richtlinien für den Alltag aufgefasst und somit eine gewisse Gültigkeit haben.
In gewissen Punkten liegt zudem eine sichere Wissensbasis als Grundlage, etwa, wenn es über Kirchengeschichte, Wissen über andere Religionen, Baustile etc. geht.
Die Glaubens-/Sinn- bzw. Inhaltsfrage könnte man mit ein paar Modifikationen letztlich auch auf weitere Fächer ausdehnen.
Zustimmung außerdem an TigerMC
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μηδὲν ἄγαν
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21.09.2008, 17:28
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Tribun
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Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 71
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Zitat von Draconarius
Ob die Kinder am Religionsunterricht teilnehmen oder nicht, ist ja den Erziehungsberechtigten derselben überlassen, und ab einem bestimmten Alter dürfen sie den Religionsunterricht auf eigenen Wunsch verlassen, müssen dann halt in Ethik.
Ob sie nun von den Eltern oder vom Staat hingeschickt werden ist ja egal. Wenn es Religionsunterricht in den Schulen geben muss, dann soll dort über Religionen(und zwar nicht nur das Christentum) aufgeklärt werden mit allen Vor- und Nachteilen und nicht die christliche religion als Fakt gelehrt werden oder überhaupt dahin beeinflusst werden.
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21.09.2008, 17:37
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 627
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Zitat von William the Conqueror
Wenn es Religionsunterricht in den Schulen geben muss, dann soll dort über Religionen(und zwar nicht nur das Christentum) aufgeklärt werden mit allen Vor- und Nachteilen
Aber genau das passiert doch im Religionsunterricht. Zumindest war das in meiner Schulzeit "damals" so, es wurden alle großen Weltreligionen gleichrangig behandelt und Gemeinsamkeiten und Unterschiede wurden aufgezeigt - und das alles bei einer christlichen Lehrerin.
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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21.09.2008, 17:46
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 833
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Das ist schon ein Unterschied, wer sie in diesen schickt, denn der Staat darf die über die Religion der Bürger nicht entscheiden.
mit allen Vor- und Nachteilen und nicht die christliche religion als Fakt gelehrt werden oder überhaupt dahin beeinflusst werden.
Wie definierst du Vor- und Nachteile? Geht nicht zu den Christen, da müsst ihr Kirchensteuer zahlen?
Eine Vermittlung von Vor- und Nachteilen ist so gut wie nicht möglich, da es sich bei den meisten Punkten sehr stark um Fragen der Auslegung handelt und die Reichweite der Glaubensinhalte doch sehr individuelle gehandhabt wird. Etwaige Vor- und Nachteile entsprechen zudem sehr leicht subjektiven Ansichten.
Der Staat sollte daher lieber darauf schauen, den Religionsunterricht von fundamentalistischen Auslegungen freizuhalten.
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μηδὲν ἄγαν
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21.09.2008, 18:00
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Nur ein Mensch.
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 219
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Zitat von Draconarius
Das ist nicht unaufrichtig, weil es keine Wissens-, sondern wie du schon sagtest eine Glaubensfrage ist...
Es ist unaufrichtig, wenn grade dieser unterschied zwischen glauben und wissen vermischt wird. der unterschied liegt letztlich in der überprüfbarkeit.
Zitat von Draconarius
... und zudem ja ausgegangen wird, dass der jeweilige Unterricht auf Anhänger der jeweiligen Religion zugeschnitten ist.
Die entwicklung religiöser o.a. vorstellungen ist ein prozess. Und in diesen wird von außen und manipulativ eingegriffen, wenn lehrer- immerhin autoritätspersonen mit gewisser macht über die schüler- als als tatsache darstellen, was doch nur frage des individuellen glaubens ist. für die kernaussagen des christentums sind kirchenarchitektur oder selbst geschichte irrelevant.
Zitat von Draconarius
Aussagen der Religion können von diesen auch als Richtlinien für den Alltag aufgefasst und somit eine gewisse Gültigkeit haben..
ein weiteres problem: aus physik an sich kann man keine ethischen folgerungen ableiten und niemand behauptet das. die basisaussagen des christentums dagegen lassen sich nicht überprüfen, aber es werden jede menge ethischer gebote abgeleitet werden.
wäre es nicht besser, wenn die schüler den wert von ethik an sich und aus respekt vor den mitmenschen verstehen lernten, statt nur eine interpretation der gebote eines angenommenen gottes befolgen zu wollen? Im zweiten falle lernt man gehorsam, nicht ethisches verhalten.
Außerdem sei der hinweis gestattet, dass jeder überzeugte christ für sich einen missionsauftrag in anspruch nehmen kann ...
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29.09.2008, 00:26
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 833
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Zitat von LCF
Es ist unaufrichtig, wenn grade dieser unterschied zwischen glauben und wissen vermischt wird. der unterschied liegt letztlich in der überprüfbarkeit.
Dann ist hierfür der Begriff unaufrichtig falsch, angebrachter wäre es objektiv und subjektiv zu unterscheiden. Unaufrichtig wäre in dieser Hinsicht etwas anderes.
Objektives gibt es im Religionsunterricht: Nämlich gewisse Fakten aus Kirchen- und Religionsgeschichte/-wissenschaft die vermittelt werden.
Subjektives natürlich auch: Das ist die Auslegung. Allerdings ist diese nicht auf Wiederlegung von Objektiven ausgelegt.
für die kernaussagen des christentums sind kirchenarchitektur oder selbst geschichte irrelevant.
Für die Frage des Objektivismus sind sie es nicht. Im Hinblick auf die Kernaussagen, die auch von Kritiker gerne in Bezug auf Geschichte reflektiert werden, ebensowenig.
Und in diesen wird von außen und manipulativ eingegriffen, wenn lehrer- immerhin autoritätspersonen mit gewisser macht über die schüler- als als tatsache darstellen, was doch nur frage des individuellen glaubens ist.
Dann bewegen wir uns aber wieder von objektiv zu subjektiv.
Solche Beeinflussungen finden an der Schule ständig statt, egal ob das nun Religion, Geschichte, Politik, Literatur, Ethik etc. ist. Selbst in Biologie ist soetwas möglich.
Allerdings würde ich da in religiösen Sachen weniger den Unterricht als entscheidend ansetzen, sondern mehr das Elternhaus.
wäre es nicht besser, wenn die schüler den wert von ethik an sich und aus respekt vor den mitmenschen verstehen lernten, statt nur eine interpretation der gebote eines angenommenen gottes befolgen zu wollen?
Respekt voreinander an Schulen? Bei steigenden Mobbing-Zahlen? Gibt es sowas? - Wenn ja: Worauf basiert das? Auf christlicher Nächstenliebe? "Aufgeklärter", naturbedingter Gleichwertigkeit? Einer suggerierten Klassengemeinschaft? Daran schließt folgendes an:
Im zweiten falle lernt man gehorsam, nicht ethisches verhalten.
Das sind wieder mal die abgekauten "Wenn du das nicht tust, kommst du in die Hölle"-Bildwelten?
Entscheidend ist das Erkenntnis dahinter, nämlich die Bereitschaft zu "Ethik", "Respekt vor den Mitmenschen", wie auch immer. Der Weg dazu ist meiner Meinung nach sowas von egal. Gleichgültig ob auf philosophische, religiöse, wissenschaftliche oder sonstige Weise. Nur leider kann von vielen diese Vielzahl an Möglichkeiten nicht akzeptiert werden.
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μηδὲν ἄγαν
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29.09.2008, 00:58
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Tribun
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Registriert seit: 09.07.2007
Ort: nähe München
Beiträge: 84
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Ich fang in 2 Wochen an evangelische Religion als Didaktikfach für Lehramt Hauptschule zu studieren... Bin ja mal gespannt wie religiös das wird...
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30.09.2008, 18:46
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die Schwarze
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Registriert seit: 28.02.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 195
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Würde mich aich interessieren. Kannst mich ja mal auf dem Laufenden halten ... (büdde ^^)
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30.09.2008, 23:33
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Tribun
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Registriert seit: 09.07.2007
Ort: nähe München
Beiträge: 84
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Wird gemacht.
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