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08.11.2006, 22:06
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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Die Entwicklung des Islam
Ich möchte mich hierbei bei dem Autor des Themas "Der Koran und Gewalt" bedanken, denn Er hat mich zu diesem Beitrag inspiriert!
Die Gewalttätigkeit einer geringen Anzahl von Extremisten ist laufend in aller Munde, und nach langem Schweigen und Lesen Eurer Beiträge möchte ich mich nun zu dieser Thematik auch zu Wort melden:
Wie wir wissen entstand der Islam (seit der Hedschra) ca. bis 640 nach Christus - geschichtlich gesehen.
Worauf ich mit der Angabe dieses Datums hinaus will ist folgender Umstand, den ich heute bereits anderswo ansprach:
Der Islam entstand also ca. um das Jahr 640 n. Chr. - wie lange existierte da das Christentum schon?
+/- 600 Jahre - ca. (oder 500 wie ihr möchtet...)
Und wenn wir nun ca. etwas mehr als 600 Jahre zurückgehen - kommen wir in das Zeitalter der Kreuzzüge zurück....
Worauf ich hinaus will ist - ich denke, dass den Extremismus den wir heute erleben, eine Entwicklungsphase einer Religion darstellt - dafür die Beweisführung mit den Kreuzzügen.
Ich denke mir also, dass der Islam in seiner religiösen Entwicklung 600 Jahre hinter dem Christentum liegt (damit mein ich nicht geistig sondern auf den menschen bezogen)...denn vergleichsweise kam auch in dieser Zeit die erste Kritik gegen das Papsttum auf .
(Vergleich: Der vormalige Präsident des Iran, der die Trennung von Staat und Religion durchsetzen wollte...)
Ich denke also, dass der Islam sich entwickungsmäßig in einer Extremphase, wie das Christentum zur Zeit der Kreuzzüge, befindet, in seinem Höhepunkt (bezogen auf den Einfluss den er zum Teil auf die Menschen hat), und dass er, falls es zu keiner Trennung zwischen Staat und Religion er einer ähnlichen "Verweltlichung " verfallen könnte, wie einst die römisch-katholische Kirche...jedoch will ich hier NICHT den Extremismus der zum Teil im Islam vorhanden ist mit den Kreuzzügen gleichsetzen - ich will nur Verlgeichsbeispiele nennen....
Und nun würde mich interessieren wie Ihr dazu denkt? Könnte dies vlt sein? Können monotheisitische Religionen in einen "Ablauf" "gesteckt" werden? Oder ist das mein Hirngespinst - oder seht Ihr eine andere Möglichkeit?
Ich freue mich auf Eure Posts       !
mfg
Balduin IV.
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09.11.2006, 02:53
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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AW: Die Entwicklung des Islam
Ich würd sagen da liegst du richtig
Aber vor kurzem ist mir gedämmert wo ein grundliegt warum es so ist.
In der bibel sind gottes Gebote meistens in Geschichtsform erzählt. Die man davon ableiten kann. Es gibt paar direkte sachen wie die 10 gebote, aber eher Geschichten. Die bieten sehr wenig Spielraum für eigen Interpretation und auch neu Gestaltung. Genau das Problem hatte das Christenum zu Anfang.
Später haben die Christen gelernt, das man sich eher am Wesen Gottes halten soll. An die eigene vernunft. Es ist klar das gott gegen zwang ist, gegen töten von heiden usw.... Egal was jetzt die katholische Kirche sagt  aber die meisten Christlichen Menschen denken so.
Und da ist es mir gedämmert 
Im Islam gibts ja die Suren und die Hadithe. Und den gleichen fehler machen wir Moslems zur zeit auch, halten uns zu stark an die Hadithe, von den einige sogar als falsch bekannt sind. Wenn wir uns eher am Koran halten würde, gäbe es möglichkeit alles neu zu interpretieren.
Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken ??
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09.11.2006, 11:43
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Die Entwicklung des Islam
Der Islam entstand also ca. um das Jahr 640 n. Chr. - wie lange existierte da das Christentum schon?
+/- 600 Jahre - ca. (oder 500 wie ihr möchtet...)
Und wenn wir nun ca. etwas mehr als 600 Jahre zurückgehen - kommen wir in das Zeitalter der Kreuzzüge zurück....
Ich finde solche Rechnereien lächerlich, denn es würde davon ausgehen, dass Geschichtsverläufe vorgegeben seien - also eine Religion/Gesellschaft im Allgemeinen sich von fundamentalistisch, zu aufgeschlossen zu unbedeutend und veraltet (?) entwickeln würde. Aber gut, du magst rechnen: 150 Jahre nach der Hidschra hatten die Araber ein unglaublich riesiges "Reich" islamisiert. 150 Jahre nach dem Tode Jesu wurden die Christen noch im Römischen Reich verfolgt, waren Sündenböcke für Katastrophen, mussten im Verborgenen ihren Glauben ausleben. Was sagt uns das jetzt zu solchen Rechnereien?
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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09.11.2006, 13:11
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Die Entwicklung des Islam
@ Kimon: Allgemein, war diese Rechnung nur als Bsp. gedacht
Jedoch denke ich sehr wohl, dass der zeitliche Unterschied Auswirkungen auf die Entwciklung des Islam hatte...denn es hatte andere "startvorraussetzungen" als das Christentum, dass mit dem (noch starken) heidnischen-römischen Reich zu ringen hatte!
Die Ausbreitung des Islam wäre andersverlaufen, wenn die Religion zu einem anderen Zeitpunkt entstanden wäre - denn eine Eroberungswelle hätte zu einem anderen Zeitpunkt vlt weniger vlt mehr Erfolge gehabt...
Wer weiß  ! Doch hast Du dies ja bereits angesprochen - das Christentum hatte andere Vorraussetzungen  - was die Theorie des zeitlichen Unterschieds untermauern würde  !
mfg
Balduin IV.
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Möge die Welt eine andere sein, wenn es an der Zeit ist für mich zu gehen...
Aber bis dahin wird gekämpft  !
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09.11.2006, 13:17
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Die Entwicklung des Islam
Akinci - eine faszinierende Darlegung - die völlige logisch ist...  - ich danke dir sehr für deinen beitrag, denn da viel mir etwas ein...   
jap das war auch was ich bezogen auf den Iran ansprechen wollte, den Einfluss einer "staatlichen Kirche"
Ich wünsche, dass der Islam nicht eine solche Geschichte erleben muss wie die römisch-katholische Glaubensrichtung...frei von Inquisition, einer allmächtigen Kirche und Kreuzzügen, sondern ein Glauben der Menschen bleibt, denn Glauben ist Herzenssache die einem keiner vorschreiben kann!
Und dann hätte der Islam, geschafft wozu die katholische Kirche nicht in der Lage war...denn hätte die Kirche nicht Prunkbauten und Länderreien besessen, dann wäre sie nicht verweltlicht worden...und in den Herzen der Menschen geblieben, und den Menschen in dieses Jahrhundert Moral mitgeben können....Nächstenliebe und der gleichen und nicht die Ansicht, dass man nichts verändern kann - sie hätte dann den Menschen stärker "beherrschen" können als sie es jeh getan hat!!!!!!! - Denn wer die Herzen der Menschen gewinnt, der kann die Welt verändern  !
Ich wünsche aus ganzem Herzen dass der Islam einen Weg des Friedens gehen wird, und eine Religion der Herzen bleibt....
Euch allen einen schönen Nachmittag  !
mfg
Balduin IV.
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10.11.2006, 10:26
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
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AW: Die Entwicklung des Islam
Jedoch denke ich sehr wohl, dass der zeitliche Unterschied Auswirkungen auf die Entwciklung des Islam hatte...denn es hatte andere "startvorraussetzungen" als das Christentum, dass mit dem (noch starken) heidnischen-römischen Reich zu ringen hatte!
Die Ausbreitung des Islam wäre andersverlaufen, wenn die Religion zu einem anderen Zeitpunkt entstanden wäre - denn eine Eroberungswelle hätte zu einem anderen Zeitpunkt vlt weniger vlt mehr Erfolge gehabt...
Wer weiß ! Doch hast Du dies ja bereits angesprochen - das Christentum hatte andere Vorraussetzungen - was die Theorie des zeitlichen Unterschieds untermauern würde !
Das untermauert "deine" Theorie in keinster Weise. Anderes Beispiel: Als die Portugiesen Japan erreichten, war diese Kultur auf einem vergleichbaren Niveau, kannte aber keine Feuerwaffen. Da das Handwerk aber hoch entwickelt war, waren die Japaner in kürzester Zeit in der Lage, die Waffen nachzubauen. Hunderte Jahre lang isolierte sich daraufhin die Insel und als die Europäer wiederkamen, waren sie gestärkt durch die Industrialisierung und Japan sah der Einmischung vorerst machtlos entgegen. In kürzester Zeit jedoch wurde die Industrialisierung nachgeholt, so dass sich Japan sogar für kurze Zeit zum Hegemon im Pazifik aufschwingen konnte.
Eine Religion steht nicht naturgemäß nach 2000 Jahren da, wo das Christentum heute steht. Eine Gesellschaft erlebt nicht zwangsgemäß in ihrem 18./19. Jhdt. eine wie auch immer geartete "Aufklärung". Deswegen nenne ich deine Rechnung lächerlich.
Und dann hätte der Islam, geschafft wozu die katholische Kirche nicht in der Lage war...denn hätte die Kirche nicht Prunkbauten und Länderreien besessen, dann wäre sie nicht verweltlicht worden
Stimmt, der Islam kennt keine Prachtbauten, nirgendwo auf der Welt, nicht ein einziger!
Ich wünsche aus ganzem Herzen dass der Islam einen Weg des Friedens gehen wird, und eine Religion der Herzen bleibt....
"Bleibt"? Die Verbrechen, die im Namen des Islam verübt wurden, müssen sich vor denen der Christen wahrlich nicht verstecken!
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12.11.2006, 01:16
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Praetor
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AW: Die Entwicklung des Islam
Natürlich spielt das eine Rolle, der Islam hatte nicht so was wie die Römer am Nacken.
Die Ausbreitung war relativ einfach, es gab eher Stämme als Nationen. Man sah sich zwar als Araber aber doch nicht als gemeinsam. Mohamed hat die Stämme vereint. Und den Rest haben die freiwillig bekehrten gemacht, wie z.b. die Türken. Wobei es bei ihnen auch keine Zwangsbekehrung gemacht.
Diese bauten sind von Privatleuten gestiftet. Sie Stammen nicht aus dem Vermögen des Imams oder so. Da hat der Kalif mal ne Mosche gestiftet oder ein Kaufmann als Dank eine Moschee. Die Idee Des Zakat, also den Anteil von deinem Geld das du Spenden sollst. Und wurde nicht wie z.b. der Petersdom auf Ablassbriefe gebaut.
Okay machen wir mal Bodycount. Du zählst mir mit Datum und Ort die Verbrechen auf und ich vom Christentum.
Der Islam war bestimmt nicht immer friedlich, aber im Vergleich ist sie gerade zu einem Gesangsverein.
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12.11.2006, 12:49
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
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AW: Die Entwicklung des Islam
Natürlich spielt das eine Rolle, der Islam hatte nicht so was wie die Römer am Nacken.
Dass das keine Rolle spielte, habe ich ja auch nie gesagt - aber das spricht ja noch einmal gegen Balduins Aufrechen-Historik. Man kann das nicht vergleichen, ganz einfach!
Die Ausbreitung war relativ einfach, es gab eher Stämme als Nationen.
Auch das Christentum sah sich in seiner Frühphase keinen Nationen gegenüber.
Diese bauten sind von Privatleuten gestiftet. Sie Stammen nicht aus dem Vermögen des Imams oder so. Da hat der Kalif mal ne Mosche gestiftet oder ein Kaufmann als Dank eine Moschee. Die Idee Des Zakat, also den Anteil von deinem Geld das du Spenden sollst. Und wurde nicht wie z.b. der Petersdom auf Ablassbriefe gebaut.
Aber auch dieser Reichtum muss ja irgendwoher stammen. Und hätte man nicht mit dem Geld "sinnvollere", soziale Probleme lösen können? Darum geht es doch Balduin.
Aus meiner Sicht hingegen muss sich keine Religion oder Konfession oder Glaubensgemeinschaft für ihre Bauten rechtfertigen. Letzten Endes sieht man auch in diesen Bauten das von Gott inspirierte Werk. Ich war zwar noch nie in Istanbul, aber die Blaue Moschee halte ich für ein wunderschönes, wohl proportioniertes Bauwerk, um das es schade wäre, würde es nicht existieren. Genauso geht es mir mit dem angesprochenen Petersdom (den ich von außen übrigens nicht sonderlich eindrucksvoll finde, die Kuppel geht etwas unter).
Interessant in diesem Zusammenhang finde ich auch, dass symbolische Gesten der Päpste oft überhaupt nicht angeführt werden. Was hälst zum Beispiel du, Balduin, davon, dass Paul VI. 1963 seine Tiara zugunsten von Armen versteigerte?
Okay machen wir mal Bodycount. Du zählst mir mit Datum und Ort die Verbrechen auf und ich vom Christentum.
Der Islam war bestimmt nicht immer friedlich, aber im Vergleich ist sie gerade zu einem Gesangsverein.
Ich habe mich wirklich unklar ausgedrückt: ersetze "Verbrechen" durch "Gewalt". Sowohl Christentum als auch Islam nehmen für sich in Beschlag, eine Religion des Friedens zu sein; aber im Namen beider Religionen sind unzählige Menschen gestorben. Und fang hier doch nicht mit so einer Geschichtsverzerrung von wegen "Gesangsverein" an, auch wenn vor allem linke Kreise im MUlti-Kulti-Taumel gerne das Bild "Hier der tolerante, aufgeschlossene Islam - hier der machtbessene, dekadente Papismus" propagieren.
Nebenbei: Die Kreuzzüge sind in meinen Augen genau sowenig Verbrechen wie die Islamische Expansion.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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13.11.2006, 21:09
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
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AW: Die Entwicklung des Islam
DasChristentum hatte die Römer am nacken. und die griechen waren zu anfang auch nicht erfreut. Für die Römer waren sie zwar Sündenbock, aber sie gab ihr zuerst eher eine deffensive Struktur. Und erst Später eine Aktivere Politik.
Der Islam hat auch zu anfang eine Deffensiv Taktik gehabt da sie nicht di Militärische macht hatte, und richtige Angriffkriege gabs eher nicht.
Diese gebäude waren Sozial. Krankenhäuser sindes ja wohl. Und auch Moscheen dienten als Veranstaltungsraum,versammlungsraum und auch schlafstätte für besucher. Und erfülllte noch andere zwecke. So gesehen waren es nur Sozialgebäude, sonst würden die gegen den Zakat gedanken verstosen.
Rechtferigen muss sie sich wenn der Bau auf zwang gemacht wurde. Ich finde dann verliert so ein Bau seinen Religiösen glanz.
Ich finde in moment Ratzinger ziemlich gut.
Okay stimmt beide haben übles getan im Namen der Religion. Aber geschichtlich war der Islam nunmal Toleranter, da beißt die maus keinen Faden ab. Das ist nicht etwas was ich mir aus den fingern sauge. Dafür gibt es unzählige beispiele.
Okay damit ich dich nicht missverstehe, wann ist was ein Verbrechen ?? also im Namen der Religion.
Gab zwar keine Tote aber ich fands ein Verbrechen, wie viele auch, das die Taliban die Buddah Statuen zerstört hat. Bevor du was sagst  auch der Iran und wirklich alle muftis und gelehrte haben sich dagegen ausgesprochen.
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13.11.2006, 22:17
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
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AW: Die Entwicklung des Islam
Zitat von akinci
DasChristentum hatte die Römer am nacken. und die griechen waren zu anfang auch nicht erfreut. Für die Römer waren sie zwar Sündenbock, aber sie gab ihr zuerst eher eine deffensive Struktur. Und erst Später eine Aktivere Politik.
Der Islam hat auch zu anfang eine Deffensiv Taktik gehabt da sie nicht di Militärische macht hatte, und richtige Angriffkriege gabs eher nicht.
Was heisst später?
Nach Mohammeds Tod, ging die aggressive und extreme Expansion der islamischen Reich schon richtig los. Sie hatten ja auch leichtes Spiel. Das Byzanthinische Reich war stark geschwächt, aufgrund des Krieges gegen die Sassaniden, glaub ich. Erst in Frankreich wurden die Horden gestopt, durch Karl Martell. Aber defensiv nenn ich das nicht.
Zitat von akinci
Ich finde in moment Ratzinger ziemlich gut.
Ich auch, auch wenn ich nicht der Papstfreund bin und das alles eher skeptisch sehe.
Zitat von akinci
Okay stimmt beide haben übles getan im Namen der Religion. Aber geschichtlich war der Islam nunmal Toleranter, da beißt die maus keinen Faden ab. Das ist nicht etwas was ich mir aus den fingern sauge. Dafür gibt es unzählige beispiele.
Ich kann mit dir Wetten, dass ich jede Menge Massaker, Kriege und Opfer des Islam nennen kann. Da brauch der sich wirklich nicht verstecken.
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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13.11.2006, 23:09
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AW: Die Entwicklung des Islam
Der Islam hat auch zu anfang eine Deffensiv Taktik gehabt da sie nicht di Militärische macht hatte, und richtige Angriffkriege gabs eher nicht.
Siehe Renascor.
Diese gebäude waren Sozial. Krankenhäuser sindes ja wohl. Und auch Moscheen dienten als Veranstaltungsraum,versammlungsraum und auch schlafstätte für besucher. Und erfülllte noch andere zwecke. So gesehen waren es nur Sozialgebäude, sonst würden die gegen den Zakat gedanken verstosen.
Balduin sprach ja von sakralen Prachtbauten, dass die Kirche (egal welche Konfession; aber er sprach von der katholischen) seit Jahrhunderten der Träger gesundheitlicher Versorgung ist, unterschlägt er natürlich, weil es nicht in sein simplizistisches Weltbild passt.
Kirchen hatten in der Vergangenheit übrigens auch eine sehr starke soziale Funktion, in schwächerem Maße bis zum heutigen Tage.
Okay damit ich dich nicht missverstehe, wann ist was ein Verbrechen ??
Die Glaubensfestigkeit unserer Vorfahren will ich nicht schmälern, aber sowohl die Islamische Expansion als auch die Kreuzzüge hatten ja nicht unerhebliche politische Gründe. Ein Verbrechen sind in meinen Augen das von dir erwähnte Zerstören von Kulturgüter, die Hexenverbrennungen (die aber wahrlich nicht nur von kirchlicher Seite ausgingen; da haben auch weltliche Herrscher fleißig mitgemacht) oder Ehrenmorde - wobei ich zugebe, dass bei neuzeitlichen Verbrechen aus dem Kulturkreis des Nahen Ostens die Grenzen zwischen Religion und Mentalität verschwimmen.
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14.11.2006, 00:18
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Praetor
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AW: Die Entwicklung des Islam
Was heisst später?
Nach Mohammeds Tod, ging die aggressive und extreme Expansion der islamischen Reich schon richtig los. Sie hatten ja auch leichtes Spiel. Das Byzanthinische Reich war stark geschwächt, aufgrund des Krieges gegen die Sassaniden, glaub ich. Erst in Frankreich wurden die Horden gestopt, durch Karl Martell. Aber defensiv nenn ich das nicht.
Das nennst du aggresiv ?? das war wohl damals gängige Methode. Und dazu kommt noch. Bei sowasbraucht sich das Christentum nicht hinterm Islam zu verstecken. Alleine schon die entdeckung Amerikas oder die Ausbeutung Afrikas. Das war Aggresiv und weit weg von Jeglicher Ethik. Aber alles Gottes fürchtige gute Christen Menschen.
Ich weiss nicht warum ihr euch so dagegen wehrt ? Das ist keine Meinung oder so ds ist geschichte. Und beim direkt vergleich war der Islam nunmal Toleranter. Sollen wir das echt in Form von Bodycount machen ?
@Kimon
Kirchen hatten in der Vergangenheit übrigens auch eine sehr starke soziale Funktion
Welche hatten sie Damals ?Und wie kam die veränderung ? Moscheen im Nahen Osten erfüllen die funktionen immer noch. In der Türkei nicht so stark.
wobei ich zugebe, dass bei neuzeitlichen Verbrechen aus dem Kulturkreis des Nahen Ostens die Grenzen zwischen Religion und Mentalität verschwimmen.
Genau das gleiche wie bei :
die aber wahrlich nicht nur von kirchlicher Seite ausgingen; da haben auch weltliche Herrscher fleißig mitgemacht
Wenns nach dem Islam geht, ist die Todestrafe nicht erlaubt. Auch das Töten von jemanden auser zur Verteidigung.
Aber was halt Weltliche Herscher daraus machen....
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14.11.2006, 00:43
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
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AW: Die Entwicklung des Islam
Das nennst du aggresiv ?? das war wohl damals gängige Methode.
Haha... In Europa war halt eben die Verbrennung von Außenseitern aufgrund völlig irrationalen Aberglaubens "gängig".
Was willst du uns damit sagen?
Alleine schon die entdeckung Amerikas oder die Ausbeutung Afrikas.
Die Ausbeutung Afrikas? Von wem haben die Europäer denn die schwarzafrikanischen Sklaven in Afrika gekauft? Neben eigenen Stammesfürsten vor allem von Arabern.
(In späterer Zeit war der Sklavenhandel auf europäischer Seite pikanterweise in den Händen von Juden)
Ich weiss nicht warum ihr euch so dagegen wehrt ?
Ich wehre mich gegen gar nichts, ich habe ein gesundes Geschichtsverständnis. Mir sind Fehler meines Kulturkreises, meiner Konfession, meiner Nation und meines persönlichen Umfeldes durchaus bewusst und gehe auch kritisch an Fragestellungen heran. Was ich eben überhaupt nicht ausstehen kann, ist das Breittreten von Klischees und einseitige Herangehensweisen.
Welche hatten sie Damals ?Und wie kam die veränderung ? Moscheen im Nahen Osten erfüllen die funktionen immer noch. In der Türkei nicht so stark.
In mittelalterlichen Zeiten kannst du Staat und Kirche nicht voneinander trennen; in alten, städtischen Kirchen ist auch die Struktur der Gesellschaft zu erkennen, da zünftige Handwerker und Honoratioren näher am Hochaltar saßen als das gemeine Volk.
Im Gegensatz zum evangelischen Calvinismus, der stark deterministisch und arbeitsmoralistisch ausgelegt ist, ist die katholische Umgangsform mit Bettlern von Barmherzigkeit (sprich: Almosen) geprägt. Damals lag auch die gesamte Krankenversorgung und Schulbildung (rudimentär, wenn überhaupt vorhanden) in den Händen von Mönchs- und Nonnenorden.
Die Veränderung kam vor allem durch die Aufklärung, die den Einfluß der Kirche zur Knechtschaft stilisierte, und dem einhergehenden Nationalismus, der mit einer supranationalen Organisation mit gehörigem Einfluß auf die Meinung des Volkes, der zudem ultramontanistisch (also auf Rom ausgerichtet) ist, wenig anfangen kann. Nicht umsonst sah Bismarck in den Katholiken die größten Reichsfeinde - neben den ebenso katholischen Franzosen (die natürlich zu dieser Zeit schon streng säkularisiert sind) und Polen.
Wenns nach dem Islam geht, ist die Todestrafe nicht erlaubt. Auch das Töten von jemanden auser zur Verteidigung.
Aber was halt Weltliche Herscher daraus machen....
Darüber müssen wir nicht diskutieren.
In der katholischen Kirche gilt durchaus das Prinzip des "Bellum Iustum", also des Gerechten Krieges, so gewisse Parameter erfüllt sind.
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17.11.2006, 22:30
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Registriert seit: 29.06.2005
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AW: Die Entwicklung des Islam
Haha... In Europa war halt eben die Verbrennung von Außenseitern aufgrund völlig irrationalen Aberglaubens "gängig".
Was willst du uns damit sagen?
Das man nicht den Fehler machen sollte Geschichte und Greultaten von Damals mit heutigen Augen zu sehen. Es waren einfach andere Zeiten.
Die Ausbeutung Afrikas? Von wem haben die Europäer denn die schwarzafrikanischen Sklaven in Afrika gekauft? Neben eigenen Stammesfürsten vor allem von Arabern.
(In späterer Zeit war der Sklavenhandel auf europäischer Seite pikanterweise in den Händen von Juden)
Ohne bedarf kein Verkauf. Wenn dir jemand auf der strasse einen Sklaven anbietest kaufst du es dann ? Frei nach den Motto wenn es angeboten wird kauf ich es ?
Kirchen meinte ich in Sozialen Fragen. Also diente es als Schule, versammlungshalle,krankenhaus usw.. ?
Darüber müssen wir nicht diskutieren.
In der katholischen Kirche gilt durchaus das Prinzip des "Bellum Iustum", also des Gerechten Krieges, so gewisse Parameter erfüllt sind.
Genau so wie im Islam. Nur haben das manchmal macht bessesene Idioten an der Hand. Wir schlagen uns die Köpfe ein und die machen Reibach.
Das schlimme ist du und dich denken ja wir verteidigen unser glauben, unsere Werte vorstellung. Aber dabei haben die beiden Seiten die gleiche Ansichten.
Will einfach in frieden und Ruhe mit meiner Family leben.
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18.11.2006, 16:37
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
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AW: Die Entwicklung des Islam
Ohne bedarf kein Verkauf. Wenn dir jemand auf der strasse einen Sklaven anbietest kaufst du es dann ? Frei nach den Motto wenn es angeboten wird kauf ich es ?
Es geht mir gar nicht darum, jemanden freizusprechen und im Gegenzug andere zu verurteilen. Du hast den menschenverachtenden Sklavenhandel als Beispiel für die Verbrechen der Christenheit angeführt, ich wollte nur zeigen, dass du dir die Sache zu einfach machst und auch Moslems (und auch Juden) an dieser Angelegenheit beteiligt sind.
Kirchen meinte ich in Sozialen Fragen. Also diente es als Schule, versammlungshalle,krankenhaus usw.. ?
Nicht das Kirchengebäude an sich, aber als Institution schon.
Genau so wie im Islam. Nur haben das manchmal macht bessesene Idioten an der Hand. Wir schlagen uns die Köpfe ein und die machen Reibach.
Nur das wir uns nicht falsch verstehen: der "Bellum Iustum" kann auch ein Angriffskrieg sein!
Das schlimme ist du und dich denken ja wir verteidigen unser glauben, unsere Werte vorstellung. Aber dabei haben die beiden Seiten die gleiche Ansichten.
Will einfach in frieden und Ruhe mit meiner Family leben.
Es geht mir nicht darum, irgendetwas zu verteidigen oder zu rechtfertigen und erst recht nicht, jemanden zu bekehren. Aber weißt du, schon seit langer Zeit ist der Anti-Katholizismus das letzte salonfähige, damit meine ich in der Gesellschaft akzeptierte Vorurteil. Vieles fußt dabei auf mitunter absichtlicher Desinformation.
Ich glaube, du kannst ganz gut nachvollziehen, was ich meine, denn auch Moslems stehen ja heutzutage solchen Vorurteilen gegenüber. Und was wir hier im Kleinen machen, nämlich den inter-religiösen (und möglichst sachlichen) Dialog suchen, sollte auch im Großen geschehen!
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