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Umfrageergebnis anzeigen: Wie haltet ihr es mit der Religion?
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Ich bin religiös.
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10 |
29,41% |
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Ich bin nicht religiös.
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18 |
52,94% |
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Ich bin etwas religiös.
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5 |
14,71% |
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weiß nicht/noch unentschlossen
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1 |
2,94% |
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23.03.2008, 22:51
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 380
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Gretchenfrage
In einigen Diskussionen konnte ich feststellen, dass einige User hier im Forum von der Religion keine hohe Meinung haben.
Daher würde ich gerne von euch wissen:
Wie haltet ihr es mit der Religion?
__________________
Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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23.03.2008, 23:37
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.360
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ich bin streng religiös  
Geändert von TigerMC (24.03.2008 um 04:08 Uhr).
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24.03.2008, 00:18
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 347
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ich bin nicht religiös
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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24.03.2008, 09:16
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Was definiert es, "religiös" zu sein? Sonntags in die Kirche zu gehen?
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24.03.2008, 09:20
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.035
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Ja die Frage hab ich mich auch gestellt. Eigentlich lässt sich doch nur definieren wer nicht religiös ist und denen nehm ich es noch nicht einmal ab. 
Nein im Ernst, selbst Menschen die ans Schicksal glauben sind doch irgendwie religiös.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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24.03.2008, 10:04
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 659
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Zitat von Sokotra
Was definiert es, "religiös" zu sein? Sonntags in die Kirche zu gehen?
Klar! Und möglichst täglich den Rosenkranz beten.
Religiösität ist was inneres und persönliches und kann so verschieden sein und ist eine Bereicherung und kein Zwang.
Und auch keine Gehirnwäsche oder sonstiges.
Mich wundert es, das von Dir als Bewunderer der arabischen Kultur so eine Frage kommt.
__________________
 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
Geändert von Jason (24.03.2008 um 10:06 Uhr).
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24.03.2008, 10:30
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Zitat von Jason
Religiösität ist was inneres und persönliches und kann so verschieden sein und ist eine Bereicherung und kein Zwang. Und auch keine Gehirnwäsche oder sonstiges.
Mich wundert es, das von Dir als Bewunderer der arabischen Kultur so eine Frage kommt.
Ich wollte ja nur mal die allgemeine Frage stellen, kultur-übergreifend. Was den arabisch-islamischen Raum betrifft, so denke ich, dass Religion bei viel mehr Menschen das alltägliche Leben bestimmt als bei uns. Grundlage sind die "fünf Säulen" des Islam, von denen Du sicherlich weißt (aber andere eher nicht, deshalb schreibe ich es hier): Das Glaubensbekenntnis, das tägliche Gebet, Zakat geben (Unterstützung der Bedürftigen), Fasten im Monat Ramadan und einmal im Leben die Pilgerreise nach Mekka, wer es sich nur irgendwie leisten kann. Das sind jedes Jahr Millionen, und beim Ramadan steht so ziemlich alles still (nachts sind dann oft die großen Gelage). Durch das tägliche Gebet (fünf Mal, aber ich kenne keinen Muslimen, der das tut) werden Wertvorstellungen regelmäßig ins Gedächtnis gerufen. Das wird dann zum "Inneren", zum "Persönlichen". Auch die Begrüßung (salam = Frieden, im Gegensatz zu unserem "Guten Tag", "Moin" oder "Grüß Gott") gehört dazu, sie geht auf einen Wert ein, der von der Religion kommt.
(Noch mal: Nein, ich bin kein Moslem, befasse mich aber damit, weil ich öfters in islamischen Ländern zu tun habe).
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24.03.2008, 10:42
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 659
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Auf alle Fälle sieht es fast so aus, als ob man Gott in der Wüste begegenen würde. das ist sowohl beim alten und beim neuen Testament wie bei Mohammed so.
Die Wüste als Möglichkeit zu sich selbst zu finden?
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 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
Geändert von Jason (24.03.2008 um 10:47 Uhr).
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24.03.2008, 11:09
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Zitat von Jason
Auf alle Fälle sieht es fast so aus, als ob man Gott in der Wüste begegenen würde. das ist sowohl beim alten und beim neuen Testament wie bei Mohammed so.
Die Wüste als Möglichkeit zu sich selbst zu finden?
Vielleicht hast Du recht, aber nicht jedermann wird es können sondern eher jammern dass es heiß ist und keine Dusche da und überhaupt. Ich selber liebe die Wüste, sie ist faszinierend. Ur-Natur, eine Herausforderung. In ihr sind harte Lebensbedingungen, die Menschen meistern können. Das ist keinesfalls romantisch.
Andere mögen die Möglichkeit im Regenwald sehen. Fromme Muslime sagen: Allah hat die Welt erschaffen, und es ist die Aufgabe des Menschen, sich so viel wie möglich von dieser Schöpfung zu erschließen. Reisen und offen sein für das, was man sieht, ist dann religiös. Also: Gott kann man demnach durch seine Schöpfung überall begegnen - ob man sich dessen nun bewusst ist oder nicht. (Ich referiere nur)
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24.03.2008, 11:12
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.035
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Zitat von Jason
Auf alle Fälle sieht es fast so aus, als ob man Gott in der Wüste begegenen würde. das ist sowohl beim alten und beim neuen Testament wie bei Mohammed so.
Die Wüste als Möglichkeit zu sich selbst zu finden?
Der böse Mensch könnte auch behaupten, dass es für eine Begegnung mit Gott einen Sonnenstich braucht. 
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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24.03.2008, 11:17
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Zitat von Wulfnoth
Der böse Mensch könnte auch behaupten, dass es für eine Begegnung mit Gott einen Sonnenstich braucht. 
Gott sein Dank gibt es Sonnenschirme.
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24.03.2008, 11:28
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 347
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Zitat von Wulfnoth
Ja die Frage hab ich mich auch gestellt. Eigentlich lässt sich doch nur definieren wer nicht religiös ist und denen nehm ich es noch nicht einmal ab. 
Nein im Ernst, selbst Menschen die ans Schicksal glauben sind doch irgendwie religiös.
Für mich hat das Wort religiös einen zu negativen Beigeschmack. Die Leute, die an das Schicksal glauben, sind für mich eher spirituell, vielleicht philosophisch, oder poetisch, aber auf keinen Fall religiös. Mit dem Wort assoziiere ich viel zu sehr die großen Religionsgemeinschaften, die mir, in meinem Leben zumindest, nur starres Gedankengut und Langeweile gebracht haben. Deswegen würd ich mich auf keinen Fall als religiös bezeichnen, obwohl ich mein Leben bei weitem nicht nur nach dem Verstand ausrichte. Ich hoffe du kaufst mir das jetzt eher ab  .
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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24.03.2008, 13:18
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 772
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Eigentlich ist "religiös" hier zu ungenau bzw. gar nicht definiert, daher fällt mir schwer da zu antworten und meine Wahl lautet deshalb: Irgendwo zwischen Religiös und etwas religiös.
Bei "Grüß Gott" handelt es sich durchaus um einen religiösen Gruß, da die Innovation im oberdeutschem Sprachraum von der Kirche ausgehend erfolgte und sinngemäß die Bedeutung "Gott segne dich" hat. Allerdings kam es dann - wie es vermutlich auch bei ähnlichen Grüßen meiner Meinung nach anzunehmen ist - zu einer Übernahme in den alltäglichen Sprachgebrauch und somit zu einer abgeschwächten bis kaum mehr vorhandenen religiösen Bedeutung.
Dass er diese dennoch enthält, wird an der Beschwerde deutlich, die vor einigen Jahren ein aus der Tschechei einreißendes "preußisch"-atheistisches Ehepaar gegen einen aus Bayern stammenden Zollbeamten wegen dieses Grußes einleitete.
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μηδὲν ἄγαν
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24.03.2008, 17:38
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Ädil
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Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 221
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Ich bin Christ, aber aus der Kirche ausgetreten.
Ich könnte mit Sicherheit ein religiöser Mensch sein, hätten nicht 2000 Jahre lang irgendwelche Hirnis die Essenz des christlichen Glaubens völlig verwässert.
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24.03.2008, 18:08
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Jetzt kommen wir weiter. Religion ist immer wieder missbraucht worden (praktisch jede), ist zu einem Machtinstrument umfunktioniert worden (von christlichen Konquistadoren und Inquisitoren, von islamischen Terroristen, von den Zionisten). Es gibt aber "Essenzen" - die Idee hinter einer Religion, bei Christentum und Islam ist die nicht schlecht. Gegenbeispiel: Geld. Auch Geld kann zur Religion werden.
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