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28.05.2008, 08:28
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 849
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Zitat von Jim
Vielleicht passt es ja nicht was ich jetzt hier rein schreibe aber die Muslime leben ihren Glauben wirklich sehr offen aus sie betten gehen alle in die Moschee aber in Europa naja hat das Christentum doch sehr stark nachgelassen.
Ich musste letzte Woche beruflich nach Casablanca, und stellte in Marokko wenig Religiosität fest. Quer durch die islamischen Länder ist der Grad der Religionsausübung völlig unterschiedlich. Alle in die Moschee? Kann ich mir nur in Saudi-Arabien vorstellen. In vielen Ländern sind die Moscheen leer, wie bei uns die Kirchen, auch wenn der Muezzin viel zu hören ist.
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28.05.2008, 12:02
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Dafür nerven bei uns die Glocken.
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28.05.2008, 17:18
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Auch in Europa ist der Grad der Präsenz der Kirche unterschiedlich. Um eine sinnliche und umfassende Berührung mit dem christlichen Glauben zu erhalten empfehle ich einen Besuch in Rom oder Santiago.
Oder in einem schönen, kühlen griechischen Kloster in den Bergen...
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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29.05.2008, 02:03
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Quaestor
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 191
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Zitat von Sokotra
Zahl der Christen stieg in 75 Jahren von 718 Millionen auf 2,1 Milliarden (Faktor 2,9)
Zahl der Muslime stieg in 75 Jahren von 240 Millionen auf 1,3 Milliarden (Faktor 5,4)
Interessante Zahlen. Wobei man bedenken muss, dass die Vermehrung der Christen vermutlich vorher ihren Höhepunkt hatte. Gibt es auch Vergleichszahlen für andere Religionen von 1933 und heute? Etwa die Hindus oder die Konfuzianer?
Immerhin die Weltbevölkerung stieg in dem Zeitraum um den Faktor 3,0. ALso wären die Moslems doch überdurchschnittlich angewachsen.
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"Eine Kuh kann nicht wiehern und ein Pferd hat kein Euter" - Kord der Suchende
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28.09.2008, 11:05
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 849
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"Der Islam - Gottes Ruf zur Umkehr?"
Ich schmökerte in diesen Tagen in der ersten sachlichen Beschreibung des Islam in deutscher Sprache (Reprint natürlich) und habe mich köstlich amüsiert.
Der Autor heißt Salomon Schweigger, das Buch erschien erstmals 1608 (!).
Schweigger war drei Jahre in Konstantinopel gewesen und hatte auch eine Pilgerreise nach Jerusalem unternommen. Als das Buch erschien, war er Pfarrer an der Frauenkirche in Nürnberg geworden.
Schweiggers Wahrnehmung: Die Gesetze, die Gott dem Moses gegeben hatte, waren zu streng. Deswegen schickte Gott den Christus. Dessen Lehren waren zu lasch. Schweigger: "Als aber die Welt solche sanfte, milde Lehr auch verachtet, da hab der allmächtig Gott ein andere Lehr nothalb mit den Menschen müssen fürnehmen, die nicht so streng wie Mosis Lehr, auch nicht so gelind und sanft wie Christi Lehr, sondern das Mittel hielt, und welche Lehr aus den vorigen beiden zusammengeflickt wär". Das war dann der Koran.
So einfach ist die Welt (Schweigger, das Pfäfflein zu Nürnberg, fand das ja alles schön und gut, der Spaß hörte für ihn allerdings bei der Ablehnung der Heilig Dreifaltigkeit durch die Muslime auf)
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18.11.2008, 12:23
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Nur ein Mensch.
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 219
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überholt
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"Wenn die Arbeit Spaß macht, ist das Leben die wahre Freude, ist die Arbeit Pflicht, ist das Leben Sklaverei“ Maxim Gorki
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20.11.2008, 10:39
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Plebejer
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Registriert seit: 16.11.2008
Ort: Costa Brava
Beiträge: 11
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Zitat von EL_Mercenario
Interessante Zahlen. Wobei man bedenken muss, dass die Vermehrung der Christen vermutlich vorher ihren Höhepunkt hatte. Gibt es auch Vergleichszahlen für andere Religionen von 1933 und heute?
Diese Zahlen stimmen nicht, das kann man leicht nachlesen so man denn will
http://ibka.org/statistiken/europa.html
oder http://www.fowid.de/
Im Jahr 1950 waren in der BRD noch 45% und 51% (RKK) konfessionell christlich. Dieser Anteil der Amtskirchen ist auf jeweils etwa 30% gesunken, die Austrittswelle mit etwa 400.000 pro Jahr hält unvermindert an. Die größte Gruppe sind die Konfessionslosen mit 33%.
Weltweit gibt es etwa 1,2 Milliarden Katholen und 0,8 Milliarden Evangelen. Zwar hat die RKK in manchen Entwicklungsländern starken Zulauf, damit kommt sie finanziell in große Schwierigkeiten. Ein RKK-Mitglied in Deutschland zahlt im Monat mehr Kirchensteuern, als ein Neuzugang in den Entwicklungsländern in 2 Monaten verdient um eine 10-köpfige Familie zu ernähren. Von diesen Neumitgliedern liegt das finanzielle Aufkommen bei etwa 1/100 und weniger.
Damit lassen sich keine Kirchen bauen, Alimente für uneheliche Bastarde der Priester zahlen und Papamobile mit goldenem Kühlergrill kaufen.
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Für den Irren in der Zelle sind alle draußen bekloppt, nur er allein ist normal, dabei ist religiöser Wahn nur eine Art Gummizelle mit Wänden aus Dogmen und ewigen Wahrheiten.
Geändert von emporda (20.11.2008 um 15:17 Uhr)
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20.11.2008, 12:51
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Plebejer
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Registriert seit: 16.08.2008
Ort: Bamberg
Beiträge: 45
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"Neue Formen des Christentums wachsen mindestens ebenso stark wie der Islam - und sie missionieren agressiver.
Vor einem Jahrhundert lebten in Afrika schätzungsweise zehn Millionen Christen und dreieinhalbmal so viele Muslime. Heute zählt man dort 330 Millionen Muslime und 350 Millionen Christen - vor allem südlich der Sahara. Aber auch in Lateinamerika und vielen asiatischen Ländern hat das Christentum erfolgreicher missioniert als der Islam. Belief sich etwa die Zahl der Christen 1945 in Nord- und Südkorea auf nur 300.000 Getaufte, so nahm sie im Südteil des Landes infolge der Mission auf heute elf Millionen zu. In China gibt es inzwischen vermutlich mehr als 100 Millionen Christen. Die missionarisch erfolgreichsten Christen sind heute die Vertreter der Pfingstkirchen, die eine radikal-frömmlerische Form des Lebens und Glaubens pflegen, hervorgegangen um 1900 aus dem reformierten Protestantismus. Pfingskirchen predigen den ekstatischen Zugang zu Gott. In ihnen waren um 1970 gerade einmal 6% aller Christen organisiert - heute sind es nach einigen Schätzungen gut 25%. Die 500 Millionen Pfingstler leben zumeist in Ländern der südlichen Hemisphäre. Sie tragen dazu bei, dass das einst auf Europa und Nordamerika berenzte Christentum zu einer besonders erfolgreichen Religion auf der Südhalbkugel der Erde wird."
Quelle: GeoKompakt. Glaube und Religion. Nr. 16. Zehn Thesen zur Religion im 21. Jahrhundert. S. 20
Was meint ihr dazu? Steht die These nicht im großen Gegensatz was in unserer Diskussion hier angesprochen wurde?
joey
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Zeit ist Geschichte - Geschichte ist Meinung
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