30.08.2008 - 10:45
Historik Forum
Religion Von den heidnischen Religionen bis zu den modernen kann über alles diskutiert werden.
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  #1  
Alt 24.09.2006, 20:36
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Tigers Hare Krischna Jung
 
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Der Islam - Gottes Ruf zur Umkehr?

Da hier ja anscheinend doch ein Interesse zu bestehen scheint, hier das Buch welches den Islam aus christlicher Sicht sieht.

Autor: Andreas Baumann
Titel: Der Islam - Gottes Ruf zur Umkehr?

Der Autor vertritt dort vor allem die Meinung, dass das Christentum heute an seiner ursprünlichen Dynamik der Anfangsjahre verloren hat. Es ist ihm zu lau geworden. Anfangs schildert er eine interessante kleine Geschichte aus dem Orient.

Ein Armenier wollte eine Muslima heiraten und konnte dies nur unter einer Bedingung tun. Er musste Muslim werden. Anscheinend ohne lange darüber nachzudenken ging er zu einem Imam und legte das muslimische Glaubensbekenntnis ab, womit man bereits als Muslime gilt. Dabei schien er das mit soeiner Leichtigkeit zu machen, als wenn ihn der christliche Glaube überhaupt nichts bedeuten würde. Seine armenischen Vorfahren sind schon oft wegen ihres Glaubens verfolgt, gefoltert und getötet worden, aber vermutlich liebte er die Muslima zu sehr, um darrüber nachzudenken.

Der Autor ist der Meinung, dass der Erfolg des Islams und der steigende Atheismus vor allem mit der Schwäche des christlichen Glaubens zusammenhängt.
Er nennt in diesem Zusammenhang vor allem Problembereiche und Lösungen, hier sind einige davon.


Die Gottesbeziehung selbst
Viele vermeitliche Christen, leben ihren Glauben nicht offen aus. Dies erweckt den Eindruck der eines kalten leblosen Christentums.
Seiner Meinung nach müsse man den Kern des christlichen Glaubens wiederentdecken. Das Leben in der Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott. Dabei muss dies eine lebendigere Beziehung werden, die offen gelebt wird.

Frömmigkeit
Durch die Geschichte ist die Frömmigkeit ein negatives Wort geworden, da sie für viele sehr oberflächlich wirkt, deshalb wird solch eine Frömmigkeit von vielen nicht mehr gelebt.
Es muss wieder eine lebendige Frömmigkeit gelebt werden, die nicht kalt und nach Regeln abgeleistet wird, wie z.B. Stille, Gebet, Bibellesen, Gemeinschaft, Fasten, Dienstbereitschaft usw.

Der westliche Lebenstil
Eigentlich haben wir kein christliches Abendland. Der westliche Lebensstil hat wenig mit einem christlichen Lebensstil zu tun. Vor allem besteht immer die Gefahr in unserern heutigen Welt dem Geld zu verfallen.
Als Lösung beschreibt der Autor die Schaffung eines christlichen Lebensstils innerhalb der westlichen Gesellschaft.

Einheit der Christen
Alle christliche Konfessionen sollten sich gemeinsam auf ihre Wurzeln konzentrieren, anstatt sich gegenseitig nieder zu machen. Unsere gemeinsame Wurzel ist Jesus Christus, das sollte man nicht vergessen.

Die Mission
In den letzten Jahrzehnten wurd vor allem die Wichtigkeit der Mission vernachlässigt, vor allem im Orient. Der Autor schreibt, dass wir wieder vermehrt die Botschaft Jesus Christus in die Welt bringen müssen, anstatt andere Religion zu kritisieren oder zu verteufeln. Aber auch in unserer westlichen Gesellschaft sollte dies wieder verstärkt passieren.


Wenn sich diese Punkte ändern wird es, nach der Meinung des Autors, wieder ein dynamischeres und ursprünlicheres Christentum geben, welches auch den neuen Herrausforderungen gewachsen sein wird. In diesem Zusammenhang redet er vor allem vom Islam, denn im Islam finden viele das, was sie im Christentum vermissen, z.B. Differenzierung von der westlichen Welt und der gelebte Glaube.

Er geht sogar soweit, dass er behauptet, dass der Islam nur aufgrund dieser Schwäche des Christentums entstanden sei. Mohammed habe sich nach dem wahren Glauben gesehnt und nur eine zerstrittene Christenheit vorgefunden.
Gründe für das Auftreten des Islam:
- Die Zerrissenheit des Christentums und der bekämpfenden Sekten.
- Die Uneinigkeit in wichtigen Glaubenslehren
- Das Fehlen von Gemeinden in Arabien
- Das fehlen von arabischen Bibelübersetzungen
- Das Fehlen von Missionaren, bzw. missionarischen Predigt
- Missionarische Möglichkeiten wurden nicht genutzt, Handel und Verkehr als Beispiel
- Aufnahmebereitschaft der Araber gegenüber dem Evangelium wurde nicht erkannt
- Die in sich gekehrte Frömmigkeit vieler Christen
- Die fehlende Kenntniss der Christen von den Lehren der Bibel
- Die äußerliche Frömmigkeit, Bilder, Riten und Symbole gaben ein falsches Bild vom Glauben ab
- Die zu enge Vebindung, bzw. Gleichsetung der Christen mit den politischen Mächten

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch zugesagt.
Dabei musste ich feststellen, dass ich genau einer dieser passiver Christen bin, welche hier kritisiert werden. Aber ich denke, dass ich für soeinem Wechsel meines Lebensstil noch nicht fest genug im Glauben bin.

Aber was haltet ihr von diesen Punkten?
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  #2  
Alt 24.09.2006, 20:47
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Der Autor hat den wichtigsten Punkt vergessen (oder du hast ihn vergessen).
Die Aufklärung! Viele Menschen in der westlichen Welt verfügen über die nötige Bildung um sich viele Sachen erklären zu können. Dadurch entsteht überhaupt erst die Möglichkeit des Atheismus. Natürlich können auch aufgeklärte Gesellschaften von Glauben durchzogen sein, aber vor allem der Glaube an Kirche oder eine bestimmte Religion wird von Aufklärung zurecht (?) untergraben.
Etwas vergleichbares hat es in der arabischen Welt nie gegeben.
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  #3  
Alt 24.09.2006, 21:58
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Original von Wulfnoth
Der Autor hat den wichtigsten Punkt vergessen (oder du hast ihn vergessen).
Die Aufklärung! Viele Menschen in der westlichen Welt verfügen über die nötige Bildung um sich viele Sachen erklären zu können. Dadurch entsteht überhaupt erst die Möglichkeit des Atheismus. Natürlich können auch aufgeklärte Gesellschaften von Glauben durchzogen sein, aber vor allem der Glaube an Kirche oder eine bestimmte Religion wird von Aufklärung zurecht (?) untergraben.
Etwas vergleichbares hat es in der arabischen Welt nie gegeben.
Ne, das Buch beschreibt eine christliche Sicht auf den Islam.
Die Aufklärung hat mehr mit dem Atheismus zu tun.

Es ist ja so, dass der Islam die Religion ist, die am meisten Zuwachs bekommt. Geburtstechnisch und auch was die Konvertierungen angeht. Dabei gehören zu den konvertierten nicht durch Heirat dazu gezwungene Frauen oder Männer die aus Liebe die Religion wechseln, um eine Muslima zu heiraten, sondern auch Akademiker und Akademikerinen, die aus ihrem Atheismus heraus zum Islam konvertieren. Menschen die aus unserer aufgeklärten Gesellschaft kommen und einen Weg zu Religion suchen.
Und das ist der Punkt, der Autor fragt sich wieso Menschen so leicht zum Islam und nicht zum Christentum konviertieren. Oder wieso ihnen das Christ sein so gut wie nichts mehr bedeutet, wie in dieser kleinen Geschichte oben erwähnt.
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  #4  
Alt 24.09.2006, 22:10
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Religion ist primär in den ungebildeten Kreisen verbreitet (natürlich nicht nur, aber hauptsächlich) und dort ist der Islam nicht aufgrund der Trägheit des Christentums Vorreiter.
Sieh dir ganz Südamerika und einen großen Teil Afrikas an. Dort hast du doch wirlkich keine Konvertierung von den Christen zum Islam. Überhaupt würde ich sagen, dass Religion zu 95% eine Sache von Erziehung ist, vielleicht zu 4% weil man durch diverse Lebensumstände zum Glauben gebracht wird und vielleicht 1% weil man missioniert oder konvertiert wird.
Ich glaube du überschätzt die Konvertierung vom Christentum zu Islam ... diese ist denk ich nämlich kaum gegeben und ein paar Einzelfälle sind ja wohl nicht wegweisend.
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  #5  
Alt 24.09.2006, 23:23
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Naja also ich würde meinen Glauben nicht so einfach wegwerfen und jetzt einfach zum Islam wechseln es gibt ein paar Einzelfälle aber ich habe bisher noch nie eine Schlange von Christen gesehen die zum Islam wechseln.
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  #6  
Alt 24.09.2006, 23:59
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Hm, interessantes Thema!


Ein Armenier wollte eine Muslima heiraten und konnte dies nur unter einer Bedingung tun. Er musste Muslim werden. Anscheinend ohne lange darüber nachzudenken ging er zu einem Imam und legte das muslimische Glaubensbekenntnis ab, womit man bereits als Muslime gilt. Dabei schien er das mit soeiner Leichtigkeit zu machen, als wenn ihn der christliche Glaube überhaupt nichts bedeuten würde. Seine armenischen Vorfahren sind schon oft wegen ihres Glaubens verfolgt, gefoltert und getötet worden, aber vermutlich liebte er die Muslima zu sehr, um darrüber nachzudenken.
Geht's nur mir so, oder seht ihr bei der Geschichte auch nicht die Pointe?


Der Autor ist der Meinung, dass der Erfolg des Islams und der steigende Atheismus vor allem mit der Schwäche des christlichen Glaubens zusammenhängt.
Viel interessanter ist meines Erachtens: Ist das Christentum grundsätzlich "schwach" - oder durchlebt es nur einen momentane Tiefpunkt?
Dass die Menschen trotz nachlassender Religionszugehörigkeit ein spirituelles Bedürfnis haben, welches gestillt werden muss sieht man allerdings in meinen Augen weniger am Erfolg des Islam, sondern vielmehr am Siegeszug der Esoterik und anderer Pseudo-Wissenschaften.


Eigentlich haben wir kein christliches Abendland.
Oh doch, egal ob wir es wollen oder nicht - unser ganzes Gedankengut ist christlich, ob wir wollen oder nicht. In diesem Punkt widerspreche ich vehement: Zu einer christlichen Gesellschaft gehört wahrlich mehr als Bibelkreise und Ministrantengruppen!


Einheit der Christen
Alle christliche Konfessionen sollten sich gemeinsam auf ihre Wurzeln konzentrieren, anstatt sich gegenseitig nieder zu machen.
Im Namen des netten Bayern in Rom in seinem atemberaubenden, bis zur Decke mit unbezahlbaren Kunstwerken vollgestellten Marmorpalast stimme ich dir zu! Christenheit, kehre zurück in den Schoß der heiligen katholischen Kirche!


Die Mission
In den letzten Jahrzehnten wurd vor allem die Wichtigkeit der Mission vernachlässigt, vor allem im Orient. Der Autor schreibt, dass wir wieder vermehrt die Botschaft Jesus Christus in die Welt bringen müssen, anstatt andere Religion zu kritisieren oder zu verteufeln.
Gut, ich sammle schonmal und frage auch mal in der hiesigen Diözese, damit wir Herrn Baumann mal schnell ein Ticket organisieren, dass er auch ja schnell nach Saudi-Arabien kommt. Wartet er am besten an der Kaaba, dann erreicht er Millionen von Moslems auf einen Schlag!
Nee, mal im Ernst: Klingt für mich abwegig. Mission muss nicht immer in "heidnischen" Ländern stattfinden. Viel lieber sind mir da meinetwegen Projekte für Straßenkinder oder Kinder aus sozial schwachen Familien.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton

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  #7  
Alt 25.09.2006, 07:04
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Tigers Hare Krischna Jung
 
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Original von Homer
Naja also ich würde meinen Glauben nicht so einfach wegwerfen und jetzt einfach zum Islam wechseln es gibt ein paar Einzelfälle aber ich habe bisher noch nie eine Schlange von Christen gesehen die zum Islam wechseln.
Richtige Christen konvertieren zwar nicht, aber Papierchristen und Atheisten. Und das ist weiterhin der Punkt, warum gehen diese nicht zum Christentum?
Der Islam ist und bleibt die Religion, die am meisten Zuwachs hat. Noch ist das Christentum die größte Religion, aber das wird nicht mehr lange so bleiben, wenn die Entwicklung so weiter geht.

Original von Kimon
Geht's nur mir so, oder seht ihr bei der Geschichte auch nicht die Pointe?
Naja, ich weiss nicht was du von der erwartest. Ich habe sie ein wenig sehr kurz gehalten, da ich kein Bock hatte hier nen Roman zu schreiben.
Das Ende vom Lied ist eigentlich, dass der Armenier nun Muslime ist, weil er die Muslima liebt. Seine Kinder werden nun muslimisch erzogen, obwohl er aus einer christlichen Familie stammt, vor allem aus einem christlichen Volk, welches wegen diesem Christentum schon Jahrhunderte lang verfolgt, gefoltert und getötet wurde. Der gemeinsame Glaube der Armenier ist eigentlich der einzige Grunde, weshalb dieses Volk noch existiert. Dies konnte er einfach wegwerfen und das hat den Autor nachdenklich gemacht, da er Christ ist und live bei dieser Aktion dabei war. Er war nämlich gerade zu Besuch bei einem Imam, den er in Deutschland kennengelernt hatte.

Original von Kimon
Viel interessanter ist meines Erachtens: Ist das Christentum grundsätzlich "schwach" - oder durchlebt es nur einen momentane Tiefpunkt?
Dass die Menschen trotz nachlassender Religionszugehörigkeit ein spirituelles Bedürfnis haben, welches gestillt werden muss sieht man allerdings in meinen Augen weniger am Erfolg des Islam, sondern vielmehr am Siegeszug der Esoterik und anderer Pseudo-Wissenschaften.
Ja das stimmt, aber ich teile die Ansicht, des Autors, dass das ursprünliche Christentum, wie er es beschreibt nicht mit dem heutigen Christentum vergleichbar ist. Durch die Kirche und die Einlassung mit der Macht ist es sehr träge und konservativ geworden, was eigentlich wenig mit dem Christentum zu tun hat. Man muss sich nur mal die Bibel anschauen.

Original von Kimon
Oh doch, egal ob wir es wollen oder nicht - unser ganzes Gedankengut ist christlich, ob wir wollen oder nicht. In diesem Punkt widerspreche ich vehement: Zu einer christlichen Gesellschaft gehört wahrlich mehr als Bibelkreise und Ministrantengruppen!
Aber nicht unsere Gesellschaft.
Nackte Frauen, die fast überall abgebildet werden, Gewalt im Fernsehen, Junge Menschen die überall rumf**** und Kinder zeugen, die vermutlich abgetrieben werden, usw. Genau das was viele Muslime am Westen, im Orient, verabscheuen und es mit dem Christentum gleichsetzen.
Ich will unsere Gesellschaft nicht zwingen einen christlichen Lebensstil anzunehmen, aber die Christen sollten ihren eigenen Lebensstil wieder offen praktizieren, der mit Kapitalismus und unserer heutigen Gesellschaft wenig zu tun hat.

Original von Kimon
Im Namen des netten Bayern in Rom in seinem atemberaubenden, bis zur Decke mit unbezahlbaren Kunstwerken vollgestellten Marmorpalast stimme ich dir zu! Christenheit, kehre zurück in den Schoß der heiligen katholischen Kirche!
Eine gemeinsame Christenheit, heisst nicht, dass wir alle in die katholische Kirche eintreten und den Papst anerkennen, denn der hat für viele Christen keine Legitimation. Es heisst vielmehr diese Unterschiede im Glauben anzuerkennen, zu respektieren und uns auf das Fundament her zu verständigen, Jesus Christus und Gott. Dabei muss man natürlich nicht den anderen Glauben übernehmen.

Original von Kimon
Gut, ich sammle schonmal und frage auch mal in der hiesigen Diözese, damit wir Herrn Baumann mal schnell ein Ticket organisieren, dass er auch ja schnell nach Saudi-Arabien kommt. Wartet er am besten an der Kaaba, dann erreicht er Millionen von Moslems auf einen Schlag!
Nee, mal im Ernst: Klingt für mich abwegig. Mission muss nicht immer in "heidnischen" Ländern stattfinden. Viel lieber sind mir da meinetwegen Projekte für Straßenkinder oder Kinder aus sozial schwachen Familien.
Mission muss überall stattfinden.
Doch er redet hier vom Orient, da dieser in der Vergangenheit vernachlässigt wurde. Eigentlich ist die Mission die Aufgabe jedes Christen, leider muss man dafür auch begabt sein.
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  #8  
Alt 25.09.2006, 10:41
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Der Islam ist und bleibt die Religion, die am meisten Zuwachs hat.
Was allerdings auch an höheren Geburtsraten liegt.


Noch ist das Christentum die größte Religion, aber das wird nicht mehr lange so bleiben, wenn die Entwicklung so weiter geht.
Und? Größe spielt keine Rolle - es geht um den Einfluß, den eine Religion hat.


[quote]
Naja, ich weiss nicht was du von der erwartest. Ich habe sie ein wenig sehr kurz gehalten, da ich kein Bock hatte hier nen Roman zu schreiben
[...] Dies konnte er einfach wegwerfen und das hat den Autor nachdenklich gemacht, da er Christ ist und live bei dieser Aktion dabei war.[quote]

Aha. Ich sehe aber noch nicht, woran Baumann diese massenhaften Konvertierungen festmacht.
Religion ist Privatsache, von daher finde ich es nicht verwerflich, wegen des Partners die Religion/Konfession zu wechseln - auch wenn ich es nicht machen würde.


Ja das stimmt, aber ich teile die Ansicht, des Autors, dass das ursprünliche Christentum, wie er es beschreibt nicht mit dem heutigen Christentum vergleichbar ist.
Durch die Kirche und die Einlassung mit der Macht ist es sehr träge und konservativ geworden, was eigentlich wenig mit dem Christentum zu tun hat. Man muss sich nur mal die Bibel anschauen.
Du verstehst meine Frage nicht richtig. Die Kirchen durchleben gerade einen Tiefenpunkt, und er ist nicht der erste und womöglich auch nicht der letzte. Wer weiß, vielleicht bleiben ja Veranstaltungen mit Millionenpublikum wie die Weltjugendtage kein bloßes Event, sondern die jungen Menschen von damals werden die selbstbewussten Christen von morgen?
Das Christentum hat eine zweitausendjährige Geschichte hinter sich - und diese ist keine Geschichte des stetigen Abstiegs und Zerfalls.


Aber nicht unsere Gesellschaft.
Nackte Frauen, die fast überall abgebildet werden, Gewalt im Fernsehen, Junge Menschen die überall rumf**** und Kinder zeugen, die vermutlich abgetrieben werden, usw. Genau das was viele Muslime am Westen, im Orient, verabscheuen und es mit dem Christentum gleichsetzen.
Auch wenn ich dir mal unterstelle, Wasser zu predigen und Wein zu trinken: Eine christlich-westlich Gesellschaft hat soviel mehr Facetten als die angesprochene Prüderie.


Eine gemeinsame Christenheit, heisst nicht, dass wir alle in die katholische Kirche eintreten und den Papst anerkennen, denn der hat für viele Christen keine Legitimation. Es heisst vielmehr diese Unterschiede im Glauben anzuerkennen, zu respektieren und uns auf das Fundament her zu verständigen, Jesus Christus und Gott. Dabei muss man natürlich nicht den anderen Glauben übernehmen.
Es ist eine der Stärken einzelner christlicher Konfessionen, dass sie eine ausgeprägte Kirchenstruktur und ein wie auch immer geartetes Oberhaupt aufweisen können - ein fundamentales Manko des Islam. Wenn Baumann oder du wirklich ein einheitliches Erscheinungsbild verlangt, dann muss das innerhalb einer Kirche sein!
Respektieren tun sich die Konfessionen untereinander, es finden gemeinsame Veranstaltungen statt und bspw. die gegenseitige Exkommunikation der Orthodoxen und Katholiken ist mittlerweile auch aufgehoben.


Mission muss überall stattfinden.
Doch er redet hier vom Orient, da dieser in der Vergangenheit vernachlässigt wurde.
Nein, Religion ist Privatsache. Ich bin selber katholischer Christ und habe noch niemanden versucht zu missionieren. Was ich mache, ist zu versuchen, dass falsche, oder zumindest einseitige Bild der katholischen Kirche zu revidieren. Mit aktiver Mission erreicht man Nullkommanichts, oder siehst du in den Mütterchen, die in der zugigen Bahnhofshalle den Wachturm verkaufen die Zukunft der Christenheit?
Und nochmal, weil die dicke Ironiekeule wohl nicht eindeutig genug war: Im Orient zu missionieren ist lebensgefährlich! Wie willst du denn argumentieren, wenn sich Moslems aufgrund ihres Minderwertigkeitskomplexes sogar schon von Aussagen völlig unbekannter oströmischer Kaiser des 12. Jahrhunderts auf die Barrikaden bringen lassen?
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  #9  
Alt 25.09.2006, 14:11
Benutzerbild von Renascor
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Original von Kimon
Was allerdings auch an höheren Geburtsraten liegt.
Das ist zwar auch ein großer Faktor, aber nicht der Hauptgrund.
Die Konvertierungen sind rein statistisch auch viel höher als zum Christentum

Original von Kimon
Und? Größe spielt keine Rolle - es geht um den Einfluß, den eine Religion hat.
Original von Kimon
Nein, Religion ist Privatsache. Ich bin selber katholischer Christ und habe noch niemanden versucht zu missionieren. Was ich mache, ist zu versuchen, dass falsche, oder zumindest einseitige Bild der katholischen Kirche zu revidieren. Mit aktiver Mission erreicht man Nullkommanichts, oder siehst du in den Mütterchen, die in der zugigen Bahnhofshalle den Wachturm verkaufen die Zukunft der Christenheit?
Und nochmal, weil die dicke Ironiekeule wohl nicht eindeutig genug war: Im Orient zu missionieren ist lebensgefährlich! Wie willst du denn argumentieren, wenn sich Moslems aufgrund ihres Minderwertigkeitskomplexes sogar schon von Aussagen völlig unbekannter oströmischer Kaiser des 12. Jahrhunderts auf die Barrikaden bringen lassen?
Original von Kimon
Du verstehst meine Frage nicht richtig. Die Kirchen durchleben gerade einen Tiefenpunkt, und er ist nicht der erste und womöglich auch nicht der letzte. Wer weiß, vielleicht bleiben ja Veranstaltungen mit Millionenpublikum wie die Weltjugendtage kein bloßes Event, sondern die jungen Menschen von damals werden die selbstbewussten Christen von morgen?
Das Christentum hat eine zweitausendjährige Geschichte hinter sich - und diese ist keine Geschichte des stetigen Abstiegs und Zerfalls.

Auch wenn ich dir mal unterstelle, Wasser zu predigen und Wein zu trinken: Eine christlich-westlich Gesellschaft hat soviel mehr Facetten als die angesprochene Prüderie.
Genau das ist die Schwäche des Christentums, das In-Sich-Gekehrte.
Das unterscheidet uns vom Islam. Im Islam wird der Glaube offen mit allen Regeln ausgelebt. Die Religion selbst ist sogar politisch, im Gegensatz zum Christentum.
Wie soll ein Mensch der einen Weg zu Gott sucht einen Weg zum Christentum finden, wenn alle in sich gekehrt ihren Glauben leben und keine Mission, also Verkündung der Botschaft Christi stattfindet?
Damit widersprechen wir doch unseren eigenen Glauben.
"Gehet hin und berichtet der Welt von der frohen Botschaft!"
Diesen Grundsatz, der mehrmals in der Bibel steht, wird dadurch völlig ignoriert. Was bringt es mir wenn ich denke ich bin Christ, ich mir aber die passenden Stellen raussuche, damit mein Glaube bequem wird und ich dafür nichts machen muss?
Rein gar nichts, da dies gegen die Bibel spricht, da kann ich auch gleich Heide werden, da kann ich mir dann meinen Glauben zurechtschneiden.
Mission passiert nicht nur durch Leute die irgendwelche Zeitschriften verteilen. Mission passiert durch das Vorleben des eigenen Glaubens und der Verkündung der Botschaft Christi.
Werden Christen nicht unglaubwürdig, wenn sie zwar sagen sie seien Christen und beachten grundlegende Gebote nicht, wie die Nächstenliebe, die Hilfe Bedürftiger, Die True in der Ehe, usw?
Wenn ich soetwas nicht öffentlich auslebe und nur hinter verschlossener Tür lebe, dann ist es kein Wunder, dass sich Leute vom Islam mehr angesprochen fühlen. Da stehen wenigstens viele zu dem was sie Glauben.

Nach Christus darfst du, wenn du verheiratet bist nicht einmal eine Frau angucken und denken, dass du mit ihr schlafen willst. Steht auch in der Bibel. Daher meine ich, dass wir eigentlich kein christliches Abendland haben, vielleicht ein christlich geprägtes aber kein christliches, denn das würde anders aussehen, keine Scheidungen, keine Hurrerei, kein Kapitalismus usw. Eigentlich Grundsätze, die der Islam in bestimmten Ländern haben will oder auch hat.

Original von Kimon
Es ist eine der Stärken einzelner christlicher Konfessionen, dass sie eine ausgeprägte Kirchenstruktur und ein wie auch immer geartetes Oberhaupt aufweisen können - ein fundamentales Manko des Islam. Wenn Baumann oder du wirklich ein einheitliches Erscheinungsbild verlangt, dann muss das innerhalb einer Kirche sein!
Respektieren tun sich die Konfessionen untereinander, es finden gemeinsame Veranstaltungen statt und bspw. die gegenseitige Exkommunikation der Orthodoxen und Katholiken ist mittlerweile auch aufgehoben.
Ein Kirchenoberhaupt muss mit meinem Glauben vereinbar sein, ich finde aber in der Bibel keine Legitimation ohne starke Interpretation, dass wir einen Papst brauchen. Was ich und der Autor damit sagen will, ist dass wir mehr zusammenarbeiten sollen, damit wir wieder ein vereinteres Christentum vorfinden. Zur Zeit sah das eher so aus, dass der Papst eingeladen hat, komischerweise kommt er nur dann.
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  #10  
Alt 25.09.2006, 17:29
Benutzerbild von TigerMC
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Renascor kann es sein dass ich in deinen texten eine klammheimlich bewunderung für den zusammenhalt und das kriegerische im islam durchlesen kann? Ich habe das gefühl du bist verbittert dass das christentum in bezug auf ausleben der religion und religionszugehörigkeit dem islam wenig entgegenzubringen hat.
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  #11  
Alt 25.09.2006, 18:10
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
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Original von TigerMC
Renascor kann es sein dass ich in deinen texten eine klammheimlich bewunderung für den zusammenhalt und das kriegerische im islam durchlesen kann? Ich habe das gefühl du bist verbittert dass das christentum in bezug auf ausleben der religion und religionszugehörigkeit dem islam wenig entgegenzubringen hat.
Naja, eigentlich sollte das Christentum, wenn es nach der Bibel geht, ähnlich sein, wenn du das kämpferische im Geiste meinst.
Sehe es so wenn man die Bibel liest und dann unsere christliche Kirchen sieht, dann fragt man sich was die eigentlich noch mit dem Kern zu tun haben. Ab und zu zum Gottesdienst gehen und singen, beten, versammeln. Das ist aber nicht unbedingt der Kern des christlichen Glaubens. Eigentlich ist es das Leben nach dem Glauben und nicht nur beten, singen und zu Gottesdienste gehen.

Aber eigentlich müsste ich da dem Mund halten, da ich selber nicht besser bin.
Das Buch hat mich lediglich zum Nachdenken gebracht.
Der Islam lebt nur im Bezug auf Zusammengehörigkeit und dem Ausleben das vor, was das Christentum eigentlich genauso ausmacht. Wenn du es nimmst ist es eine Bewunderung, aber auch nur in diesem Belangen.

Es ist ja nicht so, dass Christen das überhaupt nicht mehr tun. Es gibt Leute, die das machen. Diese tuen das fast immer auserhalb der Kirchen und insgesamt gemessen an der Anzahl der Christen, viel zu wenige. Ich hatte auch schonmal ein sehr interessantes Gespräch mit einen, von dem ich heute noch beeindruckt bin.
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  #12  
Alt 25.09.2006, 18:41
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Original von Renascor
Es ist ja nicht so, dass Christen das überhaupt nicht mehr tun.
Ja und wo siehst du da das Problem? Ist sowieso idiotisch an ein Buch zu glauben
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  #13  
Alt 25.09.2006, 18:47
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
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Original von Argeados
Ja und wo siehst du da das Problem? Ist sowieso idiotisch an ein Buch zu glauben
Hehe, wenn Glauben so simpel wäre.
Ich glaube an Gott und an Jesus Christus. Das Buch ist wiederum nur die Schrift die mir da ein Hilfe in meinen Glauben sein kann. Alles wörtlich zu nehmen und an dieses Buch kritiklos zu glauben wäre stumpfsinnig, aber selbst das gibt es.
Mein Glauben leitet sich aus meinen persönlichen Erfahrungen ab.
Aber naja das ist auch ein ganz anderes Thema.

Für einen Atheisten ist das natürlich Jacke, wie Hose. Daher ist das Buch auch für Christen geschrieben und nicht für Atheisten.
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  #14  
Alt 29.09.2006, 22:39
Praetor
 
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Original von Wulfnoth
Der Autor hat den wichtigsten Punkt vergessen (oder du hast ihn vergessen).
Die Aufklärung! Viele Menschen in der westlichen Welt verfügen über die nötige Bildung um sich viele Sachen erklären zu können. Dadurch entsteht überhaupt erst die Möglichkeit des Atheismus. Natürlich können auch aufgeklärte Gesellschaften von Glauben durchzogen sein, aber vor allem der Glaube an Kirche oder eine bestimmte Religion wird von Aufklärung zurecht (?) untergraben.
Etwas vergleichbares hat es in der arabischen Welt nie gegeben.
In Guten Zeiten des Islams wurde das genau anders gesehen, die Wissenschaft gab die Möglichkeit Gott näher zu kommen und seine Wunder zu sehen und zu Verstehen. Wissenschaft und Religion sind im Islam nicht unbedingt ein Hinderniss. Nicht im Sinnevon dreht sich die erde oder nicht, eher im sinne von Körper sezieren verboten. Das natürlich heute nicht mehr gilt. Es gibt einige ausprüche in den Suren z.b. Wenn mir jemand ein Wort beibringt desen Sklave werde ich sein. Auspruch des Propheten Muhammed. So gesehen braucht es im diesen Sinne keine aufklärung im Islam, weill Wissenschaft und Religion keine Gegensätze sind. Aber eine aufklärung im Sozialen umfeld vieleicht schon. Nur leider gibt es in dem Raum kaum verläsliche Soziale Studien um genaue antworten zu geben.

Wenn es ein zulauf in der Westlichen Welt gibt dann hat das bestimmt auch einen Sozialen Hintergrund.
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Wenn du dich klein , nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran; du warst einmal das schnellste und erfolgreichste Spermium in deiner Gruppe!

"Seid vor allem immer fähig,jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen.Das ist die schönste Eigenschaft eines Revolutionärs." Che Guevara
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  #15  
Alt 30.09.2006, 17:58
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Tigers Hare Krischna Jung
 
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Original von akinci
In Guten Zeiten des Islams wurde das genau anders gesehen, die Wissenschaft gab die Möglichkeit Gott näher zu kommen und seine Wunder zu sehen und zu Verstehen. Wissenschaft und Religion sind im Islam nicht unbedingt ein Hinderniss. Nicht im Sinnevon dreht sich die erde oder nicht, eher im sinne von Körper sezieren verboten. Das natürlich heute nicht mehr gilt. Es gibt einige ausprüche in den Suren z.b. Wenn mir jemand ein Wort beibringt desen Sklave werde ich sein. Auspruch des Propheten Muhammed. So gesehen braucht es im diesen Sinne keine aufklärung im Islam, weill Wissenschaft und Religion keine Gegensätze sind. Aber eine aufklärung im Sozialen umfeld vieleicht schon. Nur leider gibt es in dem Raum kaum verläsliche Soziale Studien um genaue antworten zu geben.

Wenn es ein zulauf in der Westlichen Welt gibt dann hat das bestimmt auch einen Sozialen Hintergrund.
Meine Auffassung des christlichen Glaubens wiederspricht sich auch nicht mit der heutigen Wissenschaft. Die Wissenschaft fragt ja auch auch nicht Warum etwas passiert ist, also nach dem Sinn, sondern fragt sich vielmehr nach den Ursachen. Der Rest ist für die Philosophen gedacht, die dann nach den Sinn fragen.

In Amerika z.B. glauben noch mehr als die Hälfte, dass die Erde von Gott geschaffen wurde und nicht durch den Urknall.
Creationismus nennt sich diese Ansicht.

Die Aufklärung hat sehr wenig mit Wissenschaft zu tun.
Aufklärung bedeutet, sich seines Verstandes zu ermächtigen. Nicht alles von der Obrigkeit hinzunehmen und zuerst über eine Handlung nach zu denken, bevor man etwas macht. Erst denken dann handeln.
Das war z.B. im Karikaturenstreit und mit den Papstäußerungen nicht der Fall. Da gingen viele auf die Straße, weil es ihre religiösen Führer so gepredigt haben.
Frei nach dem Motto, das wird schon stimmen, wenn die das sagen. Dabei hat keiner über die Situation nachgedacht und vielleicht mal überlegt, wieso die Prediger eigentlich soetwas sagen.
__________________
Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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