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01.05.2008, 21:44
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 323
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Zitat von Sebastian89
PS. Eine Frage noch zu Jesus: Glauben evangelische wie katholische Chrsiten, dass Jesus gleichzeitig Gott ist oder "nur" Sohn Gottes ist?
Beide stehen zur Trinitätslehre
( Dreifaltigkeit – Wikipedia)
Dass Jesus nur der Sohn Gottes ist, gehört eher zum Arianismus ( http://de.wikipedia.org/wiki/Arianismus)
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Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie 
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.
und Ordograffi feler kan der fiender bealten 
_________________________________________
BIG SCHÄUBLE IS WATCHING YOU
Geändert von Nichts (01.05.2008 um 21:46 Uhr).
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01.05.2008, 21:46
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Propraetor
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 575
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In der Schule wurde von uns das Thema Todes-Nähe-Erlebnisse behandelt und die Wissenschaft kann sich nicht erklären, wie Menschen kurz vor ihrem Tod Engel hören.
Ich kann mir nicht erklären, wie ein Toter seine Erlebnisse der Menschheit mitteilt.
Entschuldige, aber ich war noch nicht gestorben und darum kenne ich mich nicht so gut mit dem Tod aus. 
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01.05.2008, 21:48
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 323
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Zitat von Titus_Livius
Ich kann mir nicht erklären, wie ein Toter seine Erlebnisse der Menschheit mitteilt.
Entschuldige, aber ich war noch nicht gestorben und darum kenne ich mich nicht so gut mit dem Tod aus. 
Wenn man im Koma lag, oder Herzstillstand hatte gibt es solche Erlebnisse ja auch manchmal, vielleicht ist ja wer, der soetwas schon hatte hier unter den Usern hier.
(eher unwahrscheinlich allerdings)
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Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie 
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.
und Ordograffi feler kan der fiender bealten 
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BIG SCHÄUBLE IS WATCHING YOU
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01.05.2008, 22:00
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Propraetor
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 575
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Ahso. Du meinst den "Film", der vor dem geistigen Auge vorbeizieht. Könnte man so erklären: Das Gehirn speichert eine Unmenge von Daten und Erlebnissen, aus denen es seine Rückschlüsse durch Lernen zieht. (Mal sehr vereinfachend dargestellt, da die bio-chemischen Prozesse dazu noch nicht endgültig geklärt sind und ich auch kein Bio- Chemiker bin.)
Mal ein Beispiel: Man muß sich erst die Hand am Ofen verbrennen, damit man weiß, daß die Eltern Recht hatten mit ihrer Mahnung: Kind, faß den Ofen nicht an, der ist heiß! Normalerweise lernt das Kind durch ausprobieren und die Sinne, außer es ist ein bissel masochistisch veranlagt, und weiß nun, daß der Ofen heiß ist und das es weh tut, wenn man anfaßt. Diese Lernprozesse begleiten uns das ganze Leben lang.
Der Tod ist nun eine völlig neue Erfahrung für das Hirn, da es diesen bis dato nirgendwo als Daten gespeichert hat und es wird in allen möglichen Schubkästen gekramt, um nach einer Lösung für das gefühlte Problem zu suchen-> der Film läuft ab.
Im übrigen passiert das auch in besonderen Gefahrensituationen.
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01.05.2008, 22:29
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Plebejer
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Registriert seit: 01.05.2008
Beiträge: 7
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Da ist sich die Wissenschaft nicht 100%ig sicher. Es gibt Menschen die bei ihrem Todes-Nähe-Erlebnisse ihre Großeltern sehen, obwohl sie diese noch nie zuvor gesehen haben, weil diese schon eher gestorben sind.
Ich möchte nicht zu weit in die Thematik eingehen. Ist ja kein Psychologie oder Philosopie-Forum. Es geht ja um die Historik. In diesem Thread insbesondere Geschichte Jesu.
Sorry "Nichts" habe meine Frage aus meinem Beitrag weggelöscht obwohl die schon eine Antwort geschrieben hast (hab ich erst später gesehen)... hab nämlich schon in Wikipedia nachgelesen... Danke.
Gute Nachte
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01.05.2008, 22:49
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Ädil
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Registriert seit: 11.03.2005
Beiträge: 206
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Zu dem ,,Film": Ich habe es einmal so mitbekommen, dass das Gehirn beim Sterben unter Sauerstoffmangel leidet. Dies ist in diesem Fall wohl so extrem, dass dadurch Halluzinationen hervorgerufen werden und man sieht, was man sehen will oder zumindest vermutet.
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Alle wollen in den Himmel, aber niemand will sterben.
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07.06.2008, 11:02
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Das bisher dreisteste Produkt in der Literaturgattung (?) der "Religionskrimis" ist
Kathleen McGowan, Das Magdalena Evangelium (Bastein Lübbe vom Juni 2008)
Die Jesus-Geschichte wird romanhaft neu erzählt. Ausgangspunkt ist die (nicht neue) Spekulation, dass Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war und sie Kinder hatten, deren Nachkommen noch heute leben (im Buch die Angabe: eine Million heute). Hier kommen die Spekulationen hinzu,
- dass Maria Magdalena vorher mit Johannes dem Täufer verheiratet war und auch aus dieser Verbindung ein Kind entsprang. Die Nachfahren beider "Linien" bekämpfen sich in dem Thriller.
- dass Maria Magdalena eigentlich, und nicht Petrus (auf den sich die Päpste berufen) die Kirche führen sollte. Eine Nachfahrin ist die Hauptperson in dem Taschenbuch, sie hat Visionen und führt zum Evangelium der MM.
Abenteuerlich !!
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08.06.2008, 09:45
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 659
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Es handelt sich aber um einen Roman der durch eine provokante (und deswegen moderne) These bewusst Geschichte in einem zweckdienlichen Zusammenhang zusammenschneidet. Die Autorin versucht eine "Männerbastion" pseudowissenschaftlich anzugehen.
Die Fakten die über Jesus -im geschichtlichen Sinne- als gesichert gelten sind eher spärlich. Deswegen (wie alles was nicht dokumentiert ist) eignet sich das ganze wunderbar zur Spekulation.
Die einzige Klarheit ist die, daß Jesus von den Römern unter Pontius Pilatus (der wirklich der Statthalter von Judaea war!) zum Tode durch Kreuzigung verurteilt wurde.
Alles andere kann fragmentarisch rekonstruiert werden und bewegt sich im Spannungsfeld der Römischen Besatzung Palästinas, der Hohepriester und der INtoleranz des Pharisäerordens.
Das ganze geschilderte Gebilde ist die wiederholte Auffrischung eines bedauerlichen Genres das mit Halbwahrheiten, Vorurteilen und imaginären Konspirationen -mit lauwarmen Hausfrauenromanen für Geschichtslegastheniker aufwartet.
Was für ein Satz...
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 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
Geändert von Jason (08.06.2008 um 10:21 Uhr).
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08.06.2008, 16:51
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Plebejer
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Registriert seit: 07.05.2008
Ort: Musterländle
Beiträge: 37
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Nun, ich bin Christ und glaube daher an den biblischen Jesus. Der ist für mich im Grunde mit dem historischen Jesus identisch, weil es in meinen Augen schlicht und einfach keinen historischeren Jesus gibt als den der Bibel. Es gab zwar in diese Richtung schon zahlreiche Spekulationen, die in die so genannte historisch-kritische Theologie eingegangen sind. Ich persönlich bin allerdings ein starker Kritiker dieser Denkweise, weil die Arbeitsmethodik im Grunde der eines Historikers nicht würdig ist. Da werden auf Grund irgendwelcher Urtextmerkmale Personen und Ereignisse "konstruiert", deren Existenz noch schlechter nachzuweisen ist als die von Jesus selbst. Wer mit den Begriffen "Jahwist", "Elohist" oder "Deuterojesaja" etwas anfangen kann, weiß, was ich meine. Die Bewegung, die Jesus ins Leben gerufen hat, hat zwar auf der einen Seite einen Absolutheitsanspruch (Jesus als einziger Weg zu Gott) auf der anderen Seite hatten Christen in meinen Augen noch nie den Auftrag, diesen Glauben mit politischen Mitteln oder gar gewaltsam durchzusetzen. Dass dies dann doch passiert ist, hat dem christlichen Glauben enormen Schaden zugefügt und ein Glaubwürdigkeitsproblem erzeugt. Daher: Das Verhalten von Christen muss in immer an dem Verhalten von Jesus messen lassen. Wenn also jemand das Christentum nur deshalb ablehnt, weil die Christen so schlecht, so unglaubwürdig usw. sind, der sollte sich dringend erst mit Jesus selbst beschäftigen, bevor er die Sache möglicherweise voreilig ablehnt.
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08.06.2008, 22:20
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 701
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Zitat von Tertullian
NunDer ist für mich im Grunde mit dem historischen Jesus identisch, weil es in meinen Augen schlicht und einfach keinen historischeren Jesus gibt als den der Bibel.
Da ist inzwischen die katholische Kirche weiter; Historiker, die vom Vatikan bezahlt werden, nutzen sogar die Bibel als historische Quelle, um mehr über die historische Figur Jesus Christus herauszufinden. Ohne das dabei was neues über den "Jesus des Glaubens" herauskommt, weil das sowieso alles Dogmen sind, die mit Geschichte nicht viel zu tun haben.
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09.06.2008, 19:50
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Plebejer
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Registriert seit: 07.05.2008
Ort: Musterländle
Beiträge: 37
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> weil das sowieso alles Dogmen sind, die mit Geschichte nicht viel zu tun haben.
Genau DAS ist für mich ein Dogma der so genannten historisch-kritischen Theologie 
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10.06.2008, 18:45
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 701
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Aber die Katholische Kirche gibt mWn selbst zu, dass der "Jesus des Glaubens" nicht der historische Jesus ist; dass also eine Figur verehrt wird, die es so nie gegeben hat; ist zumindest bei mir so hängen geblieben. Wirklich Ahnung habe ich nicht, ich fand weder den historischen noch den religiösen Jesus besonders spannend.
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10.06.2008, 18:49
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.360
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nun damit würde man sich ja selbst den boden unter den füßen wegziehen, stimmt das wirklich?
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10.06.2008, 18:54
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 701
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Ich habe mal ein Buch eines katholischen Priester gelesen, Thema waren die ganzen "wahren Jesus-Storys" der letzten Jahre, also "Sakrileg" bzw. "DaVince-Code" und Ableger; der geht auch auf die Unterscheidung historischer Jesus - Jeses des Glaubens ein, die die kath. Kirche vornimmt; und da habe ich das tatsächlich so verstanden. Ich muss es wohl noch mal lesen...
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