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27.11.2007, 23:30
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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ein friedensvertrag unter den türken zu der genannten zeit bezweifel ich stark, ebenso dass das "ganze" heer vor doryläum zusamengezogen wurde. Ich stimme dir in dem punkt zu dass die moslems untereinenader nicht die eingkeit zusamenbrachten die man für ein gemeinsames heer gebraucht hätte, aber ich erweitere sie um die aussage dass selbst die türken untereinander nach so kurzer zeit zu zersplittert waren um ein gemeinsames heer zusammenzuziehen. Man beachte nur die unkoordinierten aktionen der türken vor antiochia
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28.11.2007, 10:10
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Tribun
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Registriert seit: 25.11.2007
Beiträge: 84
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Ich habe mir das was ich geschrieben habe eigentlich nicht ausgedacht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Doryl%C3%A4um
Am 29. Juni erfuhren sie, dass die muslimischen Streitkräfte einen Hinterhalt bei Doryläum planten. Die muslimische Armee bestand aus Kilij Arslans I. Hauptarmee und seinem Verbündeten Hassan von Kappadokien, sowie Hilfstruppen seitens der Danischmenden, Perser und kaukasischen Albaner.
"Hauptarmee" und "Danischmenden" habe ich in dieser Qoute hervorgehoben. Wenn man sich dann auch noch diesen Artikel ansieht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Danischmenden
1097 bekämpfte Kılıç Arslan I. die Danischmenden bei Melitene, während die Kreuzritter seine Abwesenheit ausnutzten, um seine Hauptstadt Nicaä zu erobern. Die Seldschuken und die Danischmenden verbündeten sich daraufhin gegen die Kreuzfahrer, wurden aber in der Schlacht von Doryläum von ihnen geschlagen.
Demnach war ein Bündnis durchaus möglich und fand tatsächlich statt. Vielleicht war meine Aussage "ganzes Heer" vorher irritierend. Sicherlich hatte er hier und dort Garnisonen die blieben wo sie waren, die aber eh nicht abgezogen werden konnten. Aber er brachte seine Hauptarmee mit, plus andere Männer, darunter Leute gegen die er zuvor selbst noch Krieg geführt hatte.
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28.11.2007, 12:38
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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ohne dir dumm kommen zu wollen, wir reden aneinander vorbei, du redest von den rumseldschuken und einem abtrünnigen emir.
ich rede von den seldschuken als ganzes.
PS deine quellen sind ... hmm, etwas anfechtbar, aber hier wurde schon 3mio mal gesprochen wer wieviel von wikipedia hällt, als ziztierfähige quelle
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29.11.2007, 11:23
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Tribun
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Registriert seit: 25.11.2007
Beiträge: 84
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Ich habe mich das auch schon gefragt - ob wir von unterschiedlichen Dingen reden. Dann passt ja alles.
Zu Wiki: Es ist nun mal viel leichter einen Link zu Wiki in eine Antwort zu integrieren als z.B. zu sagen „Laut Runcimans "Geschichte der Kreuzzüge" Seite 169…“
Ich müsste dann wohl den ganzen Text abschreiben, da ich nicht davon ausgehen kann, dass jemand z.B. dieses Buch hat, bzw. es gelesen hat.
Dennoch: In diesem Fall decken sich die Angaben von Wiki und eben jenem Buch.
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29.11.2007, 11:55
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Demokrat
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Registriert seit: 08.06.2005
Ort: Zürich, Schweiz
Beiträge: 331
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Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag zum Thema:
Dass die Seldschukenfürsten untereinander Bündnisse eingingen, ist durchaus richtig. So gesehen ist @Zemiocros Argumentation nicht von der Hand zu weisen.
Allerdings muss man den die Bedeutung des Begriffs "Bündniss" relativieren. Das gilt vor allem für die Seldschuken. Die Seldschukenfürsten waren bekannt dafür, ihre Bündnisse in etwa so häufig zu wechseln wie moderne Menschen ihre Unterhosen. Die turkstämmigen Seldschuken waren extrem kriegerisch und in ihrem sozialen Gefüge ein typisches Steppenvolk. Das heisst die Auslese unter den Fürsten und Herrschern war absolut gnadenlos. Die wenigsten Seldschukenfürsten starben einen friedlichen Tod im Bett. Brudermord war in diesen Hierarchien nicht aussergewöhnlich. Das Erringen von Macht erfolgte in erster Linie über die Beseitigung sämtlicher potenzieller Nebenbuhler. Es kommt nicht von ungefähr, dass manche Seldschukenfürsten das Vordringen der Kreuzritter dazu nutzten, um über ihre dadurch geschwächten Nachbarn herzufallen. Ein Kriegszug weitab von seinem Herrschaftsgebiet war für einen Seldschukenherrscher stets mit einem grossen Risiko verbunden, da er fürchten musste, dass sein Gebiet während seiner Abwesenheit von einem seiner "Nachbarn" annektiert wurde.
Das Verhältnis zwischen Kilitsch Arslan und den Danischmeniden ist da beispielhaft: Man führte in erster Linie Krieg gegeneinander. Selbst das "Bündnis" gegen die Kreuzritter war durchs Bands geprägt von gegenseitigem Misstrauen und Argwohn. Kilitsch Arslan vertraute in seinen Kämpfen gegen die Kreuzritter in erster Linie auf seine eigenen, ihm ergebenen Truppen. Ich müsste das genauer nachlesen, aber mir war sogar, als ob sich ein Gros der "Verbündeten" Truppen von Danischmend Ghazi bei Doryläum kurz nach Schlachtbeginn aus dem Staub machten. Das war nicht unbedingt förderlich für die "Freundschaft" unter den Seldschuken. 1104 setzte Kilitsch Arslan dann auch seinen Krieg gegen die Danischmeniden unbeirrt fort. Die Kreuzfahrer waren für ihn lästig, Der Sieg über Gegner wie Danischmend hingegen war für ihn essentiell.
__________________
Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt. Mark Twain, 30.11.1835 bis 21.04.1910
Geändert von Kriegsknecht (29.11.2007 um 11:59 Uhr)
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29.11.2007, 19:01
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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Ich denke diese art bruderkrieg war bei den türken gang und gebe, es mussten ja nochmal 200 jahre vergehen bis osman sie unter einem türkischen grossreich vereinte, erinnert n bisserl an die germanen zu westroms endzeiten
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