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10.04.2005, 21:34
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.454
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Ich war der Ansicht das es maximal 33 Wahlgänge gibt. Nach jedem Wahlgang werden die Wahlzettel mit Pech verbrandt, deswegen auch der schwarze Rauch.
Soviel ich mitbekommen habe, will der Klerus aber eigentlich keinen Jungen Papst mehr - der kann zu viel bewegen. Einen alten Mann, den man dann so in 2-4 Jahren im Sinne des Kardinal-Kollegiums leiten kann - so lautet denke ich das Ziel.
Das könte durchaus sein. Ich denke es hängt auch viel davon ab wen Ratzinger haben möchte als Papst.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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11.04.2005, 09:36
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Plebejer
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Registriert seit: 10.04.2005
Beiträge: 4
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Ja, sorry, es sind 33. Und der schwarze Rauch wird durch nasses Stroh, das mitverbrannt wird erzeugt.
cu
Fright
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11.04.2005, 18:57
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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ja, im VAtikan gibt es noch viel mit Hintermännern und Kontrolle des Pastes und diesen als Puppe und mit Bestechung-
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03.05.2005, 17:05
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Ädil
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Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 202
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Als ich mal in Dietrich Schwanitz: "Die Geschichte Europas" geschmöckert habe ich was interesantes gelesen:
Der Abzug des Kaisers aus Rom gab dem Bischof von Rom den geistlichen Cesar zu spielen und sich zum Oberhaupt der Christen aufzuwerfen. Dabei berief er sich auf den Aufenthalt des Apostels Petrus in Rom und ein Wortspiel von Jesus: Weil petros auf griechisch Fels heißt, hatte Christus gesagt, auf diesen "Petrus" will ich meine Kirche bauen.
Das Fundament des Papsttum ist somit ein Witz, was jedoch nicht heißt, dass es deswegen schlecht ist. Doch die Päpste selbst fanden es unsolide. So fabrizierten sie ein Dokument mit dem Titel " Die konstantinische Schenkung". Danach hat Kaiser Konstantin Papst Sylvester auf seinen Sterbebett die Herrschaft über den ganzen Erdkreis, insbesondere aber über den Kirchenstaat vermacht.
Erst der Humanist Lorenzo Valla entdeckte, dass das ganze Dokument eine Fälschung war.
Aber da war die Herschafft des Papstes schon so gefestigt, dass Luther ganz andere Argumente brauchte, um sie wieder zu erschüttern.
(Quelle: siehe oben)
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03.05.2005, 17:10
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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es gibt auch annahmen dass Jesus Maria Magdalena, seine potentielle Frau beuftrgate seine Kirche zu leiten! und Pertrus nur ein ein Helfer der Maria M. dabei unterstützen sollte. Somit wäre es ja noch unsolider
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03.05.2005, 17:14
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.454
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Eine kleine Anmerkung noch. Pontifex Maximus war ursprünglich ein heidnischer Priestertitel, den die Päpste übernahmen.
Man darf sich auch das Papsttum in den ersten Jahrhunderten nicht so mächtig vorstellen. Erst als es sich unter Pippin dem Kurzen und Karl dem Großen mit dem Frankenreich verbündete wurde es wirklich mächtig.
Die sogenannte konstantinische Schenkung trat meines Wissens nach erst um 800 unter Stephan oder Hadrian auf weil man die pippinische Schenkung auf sicheres Fundament stellen wollte.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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03.05.2005, 17:24
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Ädil
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Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 202
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Pontifex Maximus war doch der höchste Priester im alten Rom.
Caesar war glaub auch PM.
Aber der Spruch, Stellvertreter Gottes auf Erden, wo haben sie sich den das aus den Fingern gezogen?
Da die Gründung des Papstum an sich eigentlich ein "Witz" ist und nur von einem machgierigen Bischof "gegründet" worden ist, ist dieser Satz ja garnicht haltbar.
Oder war da noch irgendeine Vision oder ein Traum eines Papstes indem Gott ihm das sagte wo ich nicht kenn?
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03.05.2005, 17:44
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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nö ich denk mal nicht. Früher waren ihm der Bischof von Alexandria, Antiochia und noch einer Stadt gleichgesezt. Und diese vier waren eben die größten Gemeinden und irgendwann hat sich dann der Bischof von Rom üer die anderen gesezt, mit der Hilfe Konstantins d. Gr., Pippins und Karl d. Gr. Und unter den Mrewoingern auch schon, mit denen hatten sie einen Vertrag irgendiwe und als sie dann vermutlich DAgobert II. ermorden ließen, war auch noch mal irgendwas was die Kriche gemacht hat^^
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27.10.2005, 21:21
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Plebejer
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Registriert seit: 27.10.2005
Beiträge: 22
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Ja, ja ...
"Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche
bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen."
Mt 16,18ff
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27.10.2005, 21:22
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.454
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Und was willst du uns damit sagen?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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28.10.2005, 20:37
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Ädil
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Registriert seit: 11.03.2005
Beiträge: 208
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Original von Wulfnoth
Und was willst du uns damit sagen?
Verstehe ich allerdings auch nicht ?(
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Alle wollen in den Himmel, aber niemand will sterben.
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18.04.2006, 12:39
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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RE: Der Papst / Das Papsttum
Original von Wulfnoth
Ein interessantes Thema ist gerade vom geschichtlichen Standpunkt aus immer wieder der Papst und vor allem das Papstum.
Verdient er die Anerkennung die ihm zumindestens von den Katholiken entgegen gebracht wird.
Meiner Meinung definitiv Nein!
In der alten Kirche war der Papst einer der 5 Patriarchen (Rom, Konstantinopel, Antiochia, Alexandria, Jerusalem) und Bischof von Rom.
Nach dem Zerfall der römischen Macht im Westen viel er in die Bedeutungslosigkeit bis er durch die Frage des fränkischen Hausmeiers Pippn wieder an Macht gewann.
Vom Osten wurde der Papst in seiner Stellung nie anerkannt und beim Großen Schisma 1051 (bin mir gerade über das Datum nicht sicher) exkommunizierten sich der Papst von Rom und der Patriarch von Konstantinopel gegenseitg. Die Exkommunition wurde erst vor ca. 30 Jahren aufgehoben.
Ob er es verdient hat oder nicht kommt ganz darauf an was der Papst tut Johannes Paul II hat es definitiv verdient so geliebt zu werden. Er hat viel für die Welt getan hat sich für die Jugend interessiert, hat sich für den Frieden eingesetzt und sich für seine Heimat und für Deutschland eingesetzt. Er war außerdem einer der ersten Päpste der sich für andere Glaubensrichtungen interessiert hat besonders den Judentum. Ich war sehr traurig aber zugleich aber auch froh das Johannes Paul II gestorben war. Zum einen hat er sehr gelieten was letztes Jahr Ostern die ganze Welt gesehen hat. Ich bin zwar Katholik aber nicht so besessen von Papst wie andere aber wenn sie`s wollen dann bitte. Anscheinend ist der Papst beliebter bei der Jugend als Sänger. Die frühen Päpste haben meiner Meinung nach es überhaupt nicht verdient Anerkennung zu bekommen. Sie haben zuviel schlechtes als gutes getan. Naja ist jedenfalls meine Meinung.
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18.05.2006, 01:51
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Plebejer
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Registriert seit: 14.05.2006
Beiträge: 45
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Ich denke, der Vorwurf, dass die Päpste das Christentum oder das Evagelium verraten haben, trifft nicht zu.
warum?
1.) muss man dazu annehmen, dass es ein "echtes" und ein "falsches" Christentum gibt. Das setzt eine authentische Quelle voraus. Kurz: man nimmt fraglos an, dass Gott (oder "jenes höhere wesen, das wird verehren ... 8)) existiert
2.) bei allem menschlich unschönen der geschichte des papsttums- man kann nicht bestreiten, dass die päpste alles getan haben, macht und einfluss der röm-kath- kirche zu vergrößern; selbst wenn sie opportunistisch waren, dann immer im interesse der kirche
(und aus katholischer sicht ist kirche mit "echtem" christentum identisch, alle anderen sind abweichler)
3.) rein machtpolitisch ist es schon ein beachtliche leistung, in einem apparat über 1700 jahre ,acht weiterzugeben und zu vergrößern.
Zum Christentum gehört eben alles: die Caritas ebenso wie der Scheiterhaufen, Bonhoeffer genauso wie Reichsbischof Müller, Calvin ebenso wie Servet. Das eine gibts nicht ohne das andre.
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