07.10.2008 - 06:51
Historik Forum
Religion Von den heidnischen Religionen bis zu den modernen kann über alles diskutiert werden.
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  #1  
Alt 07.02.2008, 21:54
Benutzerbild von Reccoman
Plebejer
 
Registriert seit: 07.02.2008
Beiträge: 7
Religiöser Fundamentalismus

In diesem sehr allgemein betitelten Thema möchte ich vor allem über religiösen Fundamentalismus – ein nicht nur in der Welt des Islam auftretendes Phänomen – in den verschiedensten Religionen, über den Zusammenhang zum Terrorismus und über ein mögliches baldiges Abebben der Welle des religiösen Fundamentalismus diskutieren. Ich habe mich einige Zeit mit dem Thema befasst, und besuchte auch mehrere Vorlesungen zum Thema.
Zuerst möchte ich den Begriff religiöser Fundamentalismus definieren, denn dies ist die Grundvorrausetzung zur Diskussion über ein Thema. Ich stelle nun folgende Thesen auf:


*Definition religiöser Fundamentalismus: Fremd- oder Selbstbezeichnung; immer schon existent, man spricht abererst ab 1910 von Fundamentalismus
- 1910-1920 evangelische Kommunen debattieren über Lehre der Schöpfung;
Bibelauslegung; gottfernes Leben; Feminismus (und deutsche
Bierproduktion?)… liberale und konservative Parteien etablieren sich ��
Zeitschrift mit dem Titel „The Fundamentals“ (?)
- bis 1977 WESTEN: Dialog der Kirche �� 2. Konzil
KOLONIEN: Unabhängigkeit; Staatengründung;
Identitätsfindung �� Fundamentalismus
- 1977-1983 „Achsenzeit des Fundamentalismus“; Ende Säkularisierung
(Liberalisierung der Religion); Fundamentalismus erlebt Rückkehr im
Westen bzw. der vom Westen geprägten Welt
Im bis dahin säkular sozialistischen Israel macht neuer Ministerpräsident
religiöse Parteien salonfähig (vielleicht Auswirkung auf Palästinenserkrise)
Im selben Jahr wird Johannes Paul II. Papst �� will „Welt neu
evangelisieren“; Organisationen wie Opus Dei werden wichtig
1979 Islamspaltung im Iran (Schiiten und Sunniten)
1980 US Präsident leitet Beginn des US Religionsfundamentalismus ein
(Abtreibung, Bibel); 1983 Jahr der Bibel
1982 Hisbollah macht ersten Terror Anschlag mit Selbstmörder
- Kalter Krieg

*Definition religiöser Fundamentalismus:
- Wahrnehmung der gegenwärtigen existentiellen Krisen der Religion (durch Abgang von Religion ausgelöst)
- Vergangenheit: Idealzustand
Gegenwart: Verfall (der Sitten)
Zukunft: soll Renaissance des „Goldenen Zeitalters“ bringen
- Religion: Quelle ist Rechtfertigung in sich, Handlungen nur durch religiöses
Denken zu verstehen �� „Legitimation und Referenz“
- religiöse Tradition wird selektiert und immunisiert, dann Mobilisierung
gegen 3 Fronten: die Abgefallenen der eigenen Reihen (wichtigste Front),
die Fremdreligion (teilweise auch Minderheiten), die Atheisten �� dies
bewirkt eine „ideologische Abschließung“
- Vermengung Mythos und Logos

Man erkennt also, dass der religiöse Fundamentalismus nicht von den Islamisten (also den religiös radikalen Moslems -> abwertender Begriff!) sondern in Amerika „erfunden“ wurde. Doch wie hängt dieses Phänomen nun mit Terror zusammen?
Dafür sollte man sich zuerst vor Augen führen, dass es in der Geschichte bereits mehrere Wellen des Fundamentalismus gab. Die Welle des Anarchismus (bis1918), die „ethno-nationale Welle“ (Guerillabewegungen, Huntas), die „links marxistische Welle“ (RAF) und schließlich die „religiöse Welle“. Immer waren diese Formen des Fundamentalismus und Radikalismus mit Terror verbunden. So fiel Kaiserin Elisabeth einem Attentat eines Schweizer Anarchisten zum Opfer, Militärdiktaturen regierten mittels Staatsterror, die Baader-Meinhof Bande und ihre Nachfolgegenerationen schockten mit Ihren Anschlägen und Geiselnahmeaktionen. So ist auch die neue „aktuelle“ Welle mit Terror verbunden, wenn auch mit Terror in größerem Ausmaß.
Denn Terror ist nur eine Strategie einer kleinen Gruppe (nie sind Fundamentalisten in großen Gruppen vertreten, AUCH NICHT IM ISLAM, wie in den Medien oft fälschlicherweise gezeigt wird) Aufmerksamkeit zu erregen, und so den „dritten Beobachter“ (also uns) für ihre Angelegenheit „Werbung“ zu machen. Irgendwann hat der Terror keine Wirkung mehr, brutal gesagt stumpfen wir ab. Die Fundamentalisten sind zum Aufgeben gezwungen, oder sind zumindest unschädlich gemacht. Die Welle ebbt ab.
Nun also wäre die beste Methode den Terror zu ignorieren, denn eine Datenüberwachung ist zwecklos, meiner Meinung nach, und außerdem eine Gefahr für die Privatsphäre, und kein Mittel Terror zu verhindern.
© Reccoman

(alle Eigeninterpretationen wurden aufgrund der Forschungsarbeit von Mag. Six und Mag. Kolnberger getätigt, die mir sozusagen die Wissensgrundlagen vermittelten.

Mit freundlichen Grüßen Reccoman, ich hoffe dies regt zur Diskussion an
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  #2  
Alt 07.02.2008, 22:16
Benutzerbild von TigerMC
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.474
ich gebe dir in deinem fazit recht, dh jeglicher aktionismus gibt diesen kleinen radikalen gruppen mehr medienpräsenz als ihnen zusteht, aber garnix machen? ist das dann nicht doch wieder ein bisschen zuviel (zu wenig) des guten?
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  #3  
Alt 07.02.2008, 22:16
Benutzerbild von Nichts
nobodys fault
 
Registriert seit: 10.12.2007
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Beiträge: 322
uff da hast du ja ne ganze Menge Text einem vorgelegt
Zitat von Reccoman Beitrag anzeigen
- Vergangenheit: Idealzustand
Gegenwart: Verfall (der Sitten)
Zukunft: soll Renaissance des „Goldenen Zeitalters“ bringen
Hier muss man aber einschränken, dass die Vergangenheit oft wiedergeholt werden soll, aber aber auch oft ein neuer Idealzustand geschaffen werden soll, den es vorher nicht gab.
Zitat von Reccoman Beitrag anzeigen
Denn Terror ist nur eine Strategie einer kleinen Gruppe (nie sind Fundamentalisten in großen Gruppen vertreten, AUCH NICHT IM ISLAM, wie in den Medien oft fälschlicherweise gezeigt wird) Aufmerksamkeit zu erregen, und so den „dritten Beobachter“ (also uns) für ihre Angelegenheit „Werbung“ zu machen.
Oft haben/hatten sie aber eine grosse Schar von Symphtisanten
Zitat von Reccoman Beitrag anzeigen
Irgendwann hat der Terror keine Wirkung mehr, brutal gesagt stumpfen wir ab. Die Fundamentalisten sind zum Aufgeben gezwungen, oder sind zumindest unschädlich gemacht. Die Welle ebbt ab.
Nun also wäre die beste Methode den Terror zu ignorieren, denn eine Datenüberwachung ist zwecklos, meiner Meinung nach, und außerdem eine Gefahr für die Privatsphäre, und kein Mittel Terror zu verhindern.
Gewalt zu ignorieren ist auch keine Lösung.
Wenn ein besonders engagierter Mensch von Extremisten erschossen wird und keiner unternimmt was dagegen. Wäre das etwa richtig?
Zitat von Reccoman Beitrag anzeigen
© Reccoman
Copyright???
Naja Diebstahl von geistigen Eigentum betreiben ist doch nicht schädlich und man braucht nur ein bischen den Satzbau und die Formulierungen ändern und schon schützt da kein Copyright der Welt.

Ansonsten interressanter guter Text.
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Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.

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Geändert von Nichts (07.02.2008 um 22:18 Uhr).
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  #4  
Alt 07.02.2008, 22:39
Benutzerbild von K. Ropp
Praetor
 
Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 403
Zitat von Reccoman Beitrag anzeigen
Nun also wäre die beste Methode den Terror zu ignorieren, denn eine Datenüberwachung ist zwecklos, meiner Meinung nach, und außerdem eine Gefahr für die Privatsphäre, und kein Mittel Terror zu verhindern.
Auch wenn man die Anti-Terror-Maßnahmen, wie z.B. Internetüberwachung, nicht immer gutheißen kann, so wäre es auch falsch, gar nichts gegen Terroranschläge zu unternehmen. Denn das würde den Anschein von Schwäche erwecken und zu weiteren Anschlägen einladen, was den Staat wohl international deklassieren würde.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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  #5  
Alt 07.02.2008, 23:12
Benutzerbild von Jason
Hoplit
 
Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 713
Fundamentalismus

*Definition religiöser Fundamentalismus: Fremd- oder Selbstbezeichnung; immer schon existent, man spricht abererst ab 1910 von Fundamentalismus
- 1910-1920 evangelische Kommunen debattieren über Lehre der Schöpfung;
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Zeitschrift mit dem Titel „The Fundamentals“ (?)


Das mag für die christlichen Fundamentalisten stimmen.

ABer, verhält es sich mit dem Islam genau so?
Ist in deren Kultur nicht schon immer eine Tendenz zum sich selbst aufopfern gewesen, um den Glauben und die Prinzipien des Islam zu verbreiten?
Ht der Papst ja beeindruckend in der Regensburger Rede aufgeführt.

Die (habe ja in einem anderen Thread mal davon angefangen..) Assassinen z. Bsp.- folgten doch im Mittelalter auch diesem Prinzip, nur daß sie noch nicht über Sprengstoff verfügten und den Terror gezielt auf Einzelpersonen richteten.

Der christliche Fundamentalismus hingegen ist eine Spätform die sich vor allem in puritanischen Kreisen stark verbreitet hat. Wars Eco der auch gesagt hat, daß seiner Meinung die Gesellschaft zum Mittelalter zurückkehren wird? Ist ja mal ´n Anfang...
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"So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"

Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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  #6  
Alt 08.02.2008, 13:06
Spender
 
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 728
Meiner Meinung nach ist Machtstreben ein Hintergrund von vielen Erscheinungsformen des "Fundamentalismus". Fundamentale Positionen haben immer eine Leitfigur, an denen sich diese ausrichten. Das muss nicht zwangsläufig mit Terror verbunden sein. Wenn ich mal als Beispiel dIe Abtreibungsgegner in den USA hernehme, dann würde ich sie als Fundamentalisten bezeichnen. Sie haben ihre Führungspersonen = Organisatoren, können publikumswirksam auftreten, aber betreiben, so weit ich das mit bekommen, keinen Terrorismus.
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  #7  
Alt 08.02.2008, 14:13
Benutzerbild von TigerMC
Administrator
 
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.474
sind denn sabotageaktionen gegenabtreibungskliniken nicht auch terrorismus?
psychoterror machen sie auf jeden fall, mit veröffentlichungen von abtreibenden frauen
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  #8  
Alt 08.02.2008, 14:21
Benutzerbild von Nichts
nobodys fault
 
Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 322
Das kommt darauf an wie du Terrorismus definierst.
Wörtlich gesehen muss man ja nur Angst und Schrecken verbreiten um Terrorist zu sein, aber dann wäre ja selbst ein Hannibal Terrorist gewesen.
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  #9  
Alt 08.02.2008, 14:55
Benutzerbild von Draconarius
Historiddler
 
Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 799
Zitat von TigerMC Beitrag anzeigen
sind denn sabotageaktionen gegenabtreibungskliniken nicht auch terrorismus?
psychoterror machen sie auf jeden fall, mit veröffentlichungen von abtreibenden frauen
Das waren ja nicht nur Sabotageaktionen, das waren sogar Anschläge mit Rohrbomben, wenn ich mich richtig an einige Fernsehberichte erinnere. Und dann würde ich sagen, ja, das kann als Terrorismus gelten.
Das andere, mit Veröffentlichung von Namen, hm, vllt. kann man das als fundamentellen Aktionismus bezeichnen, da werden die Leute ja eher öffentlich an den Pranger gestellt.
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μηδὲν ἄγαν
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  #10  
Alt 09.02.2008, 11:44
Benutzerbild von Reccoman
Plebejer
 
Registriert seit: 07.02.2008
Beiträge: 7
Noch einmal zu meiner Definition von Terrorismus, so wie ich ihn sehe. Also für mich ist Terror kein Subjekt, Terror ist eine Strategie, eines Staates Druck auf das Volk auszuüben (eben die Militärdiktaturen) oder die Taktik von Einzelpersonen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erregen. Terror zeigt meist die Wirkung durch indirekte Folgen (Angst verursachen durch die Medien) und nicht durch direkte Konsequenzen. Was heißt man tötet einen wichtigen Mann des Ansehens wegen, und nicht, weil man persönliche Aversionen hat. Und nur weil Blut fließt heißt das nicht gleich dass es Terror ist!
Generell ist zum Islamterror zu sagen:
Primäres Ziel: „goldenes Zeitalter“ im eigenen Land wieder her zu stellen.
Sekundäres Ziel: Islam in der Welt zu verbreiten
Islamisten sind eher auf eigenes Land beschränkt (Umstürzung des Regimes), auch wenn sie direkter an die Öffentlichkeit gehen. Evangelisch Radikale sind viel eher extrovertiert, da die Gruppe viel Größer ist. in "radikal" islamischen gibt es rund 10% wirkliche Fundamentalisten (alle anderen seinen Taufscheinmoslems, so wie es in Europa der Fall ist) in Amerika dagegen wären laut Dr. Deen Larsen 40% fundamentalistisch!
Das mit dem Kampf gegen den Terror sehe ich so: Die Terroristen wollen Aufmerksamkeit, geht ihre Strategie "Terror" nicht auf, werden sie es auf andere Weise versuchen. So war es mit den drei Wellen bisher immer so, und ich denke die 4. wird auch dann abgeschwächt werden, wenn niemand mehr fürchtet. Aber zu zeigen, dass man stark ist und der Terror zerstört werden muss ist lächerlich, man betrachte nur den Niedergang Amerikas. Anstatt zu siegen verlieren sie in ihren Kriegen Geld welches sie zur Erneuerung innerer Strukturen benötigten, und machen sich überall zum Narren (wo hört man nicht "ha, der Bush, und sein dummer Krieg")
Auch Internetverfolgungen sind, naja, nur bedingt erfolgreich, so als wüssten die Terroristen nicht wie man sich im Internet verbirgt, oder nachrichten so verschlüsselt versendet, dass man es nicht erkennen kann, von welchem Inhalt ihre Daten sind... das ist auch nur eine Fehlinvestition oder gar eine Provokation zum Terror.
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  #11  
Alt 10.02.2008, 11:32
Spender
 
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 728
Zitat von Reccoman Beitrag anzeigen
Terror zeigt meist die Wirkung durch indirekte Folgen (Angst verursachen durch die Medien) und nicht durch direkte Konsequenzen.
Nur dazu: Das ist ein wichtiger Hinweis. Es gab eine Phase, da köpften Terroristen im Irak Entführte. Die Bilder davon verbreiteten Angst und Schrecken. Es gab weltweit eine breite Diskussion medien-intern über die Verbreitung solcher Bilder. Man ließ es dann. Und irgendwann hörte diese Form der Ermordung auf, weil sie eben nicht mehr veröffentlicht wurden. Daran zeigt sich, dass Medien - ohne es zu wollen - instrumentalisiert werden können. Wie sie mit der Erscheinung von Terror umgehen, ist genauso ein Thema wie Terror selbst.
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