20.08.2008 - 11:50
Historik Forum
Religion Von den heidnischen Religionen bis zu den modernen kann über alles diskutiert werden.
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  #1  
Alt 08.03.2006, 21:47
Benutzerbild von SeniorDingDong
Propraetor
 
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Schiiten und Sunniten

So, damit die Diskussion einen eigenen Rahmen hat:

also im Islam soll man auch an den Propheten glauben und laut den Shiiten hat Mohammed höhst persönlich gesag das der und der (an denen die Shiiten glauben) seine nachfolger sind, aber wenn dan einfach jemand anders kommt und nicht darauf hört was der Prophet sagt dann ist doch nicht korrekt .. aber das gehört heir nicht hin
Ich behaupte aber nun, dass das die selben "Probleme" wie im Christentum sind. Nur sind trotzdem alle Auslegungen christlich. Verhält es sich dann im Islam anders? Nur weil die eine Auslegung sagt dass die andre falsch ist? Glauben denn nicht alle beide an die selben Grundzüge? Ist denn der Glaube der beiden so unterschiedlich? Wenn ja, ich welchen Bereichen?
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  #2  
Alt 08.03.2006, 21:52
Benutzerbild von Homer
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Beiträge: 537
Endlich gibt es für dieses Thema einen Thread .

Ich glaube auch das es die gleichen Glaubensprobleme sind wie es das Christentum in der Vergangenheit hatte. Leider gibt es immoment einen Glaubensproblem in Irak zwischen Sunniten und Schiiten der auf heftige Gewalt ausübt.
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  #3  
Alt 08.03.2006, 22:04
Benutzerbild von Samurai
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Beiträge: 344
Alsooooooo

Meine Mutter ist Shiite aber ich kenne mich nicht mit den Sunniten aus deswgeen kannich euch ein paar informationen über den Shiiten geben...

Also der Prophet hate einen Vetter namens "Ali ibn Abi Talib" - kurz "Ali".
Schia heißt "Adie Partei Alis".
Nach Mohammeds Tot ging es darum wer der Nachfolger sein soll der die Muslimen "Anführt", die mehrheit wollte einen Kalifen der sich Politisch auskannte aber keine verbindung zum Prophet hatte und jemand "Normales" war , - aber eine Minderheit wollte unbedingt das jemand besonderes wie der Vetter Ali an der Spitze haben, nur weil er der Vetter war...
Aber Ali wurde nicht der Kalif der Muslime sondern Abu Bakr und Ali wurde erst viel Später mal zum Kalif und er wurd auch nicht richtig akzeptiert. Nach Alis Tot kam Muawyia und nicht der sohn Alis -> Hassan ibn Ali.
Hassan hat sich aus der Poltik rausgehalten bis Muawyia gestorben ist und der sienen Sohn Yazid zum Kalifen gemacht hatte. Aber das Wollte Hassan nicht ud dann kam es zum Krieg. Hassen wurde von Soldaten getötet in Kerbela, wo heute eine große Moschee für Schiiten

kommen noch mehr infos dazu wenn ich meine Mo gründlich befragt habe
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  #4  
Alt 08.03.2006, 22:13
Benutzerbild von SeniorDingDong
Propraetor
 
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Beiträge: 543
Viele Namen, sehr viele Namen^^
Aber das sieht für mich wirklich wie die Glaubensprobleme des frühen Christentums aus, und deshalb bin ich der Meinung als nicht Muslim, das beide Muslime sind.
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  #5  
Alt 08.03.2006, 22:14
Benutzerbild von Homer
Propraetor
 
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Ort: Köln
Beiträge: 537
Boah ich bin total verwirrt von den ganzen Arabischen Namen . Nicht ernst nehmen

Für mich klingt das so als wollten sie so eine Art Papst haben der die Muslime Anführt. Ist das richtig Samurai?
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  #6  
Alt 08.03.2006, 22:42
Benutzerbild von Samurai
Großkönig Persiens
 
Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
Beiträge: 344
Ja kann man so sagen aber nach dem 12. Imam (alles nachfahren Alis) hats wohl aufgehört... achja man sagt das der 13. Imam gab, aber der ist im Himmel und wird am Tag der Apocalypse auf die Erde kommen.



----

EDIT:

Hier ein Text aus WIkipedia

Schiiten
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Schia (von arabisch: 4J9) 9DJ Schi'at Ali = "die Partei Alis") ist eine der drei ursprünglichen Glaubensrichtungen im Islam. Ihre Anhänger, die Schiiten, betrachten Ali ibn Abi Talib (9DJ '(F '(J 7'D(), den Schwiegersohn des Propheten, als dessen rechtmäßigen Nachfolger (Kalifen). (siehe auch Sunniten und Kharidjiten)

Heute stellen die Schiiten neben den Sunniten eine der beiden Hauptgruppen des Islam dar. Sie machen etwa 15 Prozent aller Muslime aus.

Die Schiiten als eine große Richtung des Islam unterteilen sich in die so genannten

* Imamiten oder Zwölfer-Schiiten, als die bei weitem größte Gruppe der Schiiten, die heute hauptsächlich im Iran, Irak, Afghanistan, Aserbaidschan, Bahrain, Pakistan und im Libanon leben.
* Ismailiten oder Siebener-Schiiten, die heute vor allem in Syrien, Afghanistan, Pakistan und Indien leben.
* Zaiditen oder Fünfer-Schiiten, die fast ausschließlich im Nord-Jemen leben.
* Aleviten, werden heute überwiegend als eine eigenständige Religion außerhalb des Islam betrachtet, haben sich jedoch aus dem orthodoxen schiitischen Islam herausgebildet.

Die Gruppen unterscheiden sich unter anderem in der Anzahl der anerkannten Imame. Im Falle der Aleviten (und in manchen Fällen auch der Ismailiten) gibt es auch andere, grundlegende Unterschiede.

Schiitische Staaten in der Geschichte

* Bujiden-Reich im westlichen Iran und Baghdad
* Fatimiden
o Kalifat der Fatimiden in Kairo (969-1171)
* (Ismailiten)
o Bahrain und Oman im 9. Jahrhundert.
* Persien bzw. heutiger Iran (Staatsreligion seit 1501)
* Awadh mit der Hauptstadt Lucknow in Nordindien bis 1856

[Bearbeiten]

Ursprung und Entstehung

Die Schiiten haben ihren Ursprung in der Auseinandersetzung innerhalb des Islam bezüglich der Frage, wer nach dem Tod Mohammeds im Jahr 632 n. Chr. sein legitimer Nachfolger sein sollte. Während sich die Mehrheit der Muslime darauf einigte, einen Kalifen (arabisch khalifa: Nachfolger) zu benennen, der die religiöse und politische Führung der Muslime übernehmen, jedoch keine göttlich autorisierte Legitimität beanspruchen sollte, lehnte eine Minderheit der Muslime diese Entscheidung ab, in der Überzeugung, Gott selbst würde den rechtmäßigen Nachfolger auswählen. Mit Bezug auf den Koranvers „Von seiner Partei ist auch Abraham” (Sure 37, 83) waren sie der Ansicht, der Nachfolger Mohammeds müsse aus dessen Familie stammen, und glaubten, in Ali ibn Abi Talib, dem Vetter und Schwiegersohn des Propheten, den rechtmäßigen und von Gott erwählten Kalifen gefunden zu haben. Aus diesem Grund bezeichneten sich die Schiiten als Schi’at Ali.

Nachfolger Muhammads wurde jedoch nicht Ali, sondern Abu Bakr. Der Nachfolgestreit verschärfte sich, als nach Abu Bakrs zweijähriger Amtszeit Ali erneut nicht gewählt wurde. Erst nachdem drei andere Kalifen vor ihm regiert hatten, wurde Ali 656 in der Moschee von Medina zum Kalifen proklamiert. Nach schiitischer Auffassung kam mit ihm der einzig legitime Nachfolger Mohammeds an die Macht. Ali wurde jedoch nicht allgemein anerkannt. Er musste sich aus Medina in den Irak zurückziehen, wo die Stadt Kufa seine Residenz wurde und wo er 661 ermordet wurde. Seither wird er von den Schiiten als geistiger Ahnherr und erster Märtyrer verehrt.

Muawiya, der Begründer der Umayyaden-Dynastie, wurde der nächste Kalif. Hassan ibn Ali, einer von Alis Söhnen, der von den Schiiten als der zweite Imam angesehen wird, verzichtete auf eine Konfrontation mit Muawija und zog sich aus der Politik zurück. Als Muawiya 680 starb und seinen Sohn Yazid als Nachfolger einsetzte, stieß dieser Schritt auf Ablehnung unter einigen Muslimen. So führte Alis zweiter Sohn, Husain, im Jahr 680 seine Familie und seine Anhänger gegen die Armee des Kalifen Yazid, nachdem er von den in Kufa lebenden Muslimen zu einem solchen Aufstand gedrängt wurde. Husain wurde, nachdem ihn seine kufistischen Verbündete verraten hatten, bei Kerbela in der irakischen Wüste von Soldaten im Auftrag des omaijadischen Gouverneurs im Irak gestellt und am 10. Oktober 680 (10. Muharram 61 islamischer Zeitrechnung) ermordet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schiiten <-- Quelle
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  #7  
Alt 09.03.2006, 12:27
Alterspräsident
 
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Beiträge: 262
Ihr könnt mich ja hauen ... aber für mich liest sich das nicht wie die Beschreibung unterschiedlicher Glaubensrichtungen - sondern eher wie die Historie eines "Thronstreites".

Und wenn man berücksichtigt, daß der Kalif als religiöser Führer des Islam
eine (in etwa) vergleichbare Rolle zum katholischen Papst spielt(e), kommt man als Außentstehender (Atheist) wieder mal schnell auf den ursprünglichen (aber sicher nicht nur historischen) Kern der Sache.

Mohammed wollte anscheinend nichts anderes, als als eine dynastische "Thronfolge" gesichert wissen ... dagegen gab es andere Interessengruppen (tw. gab es ja auch Kalifen und Gegenkalifen) - und alle haben fröhlich um ihren Einfluß, ihre Macht gekämpft - und der breiten Masse das jeweils mit dem Willen Allahs begründet ...

Je nachdem, in wessen Einflußgebiet man lebte - diesem "Glauben" hatte man sich eben zu unterwerfen - und dies wie bei fast allen großen Religionen im Interesse seiner weltlichen, sprich körperlichen Unversehrtheit.
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  #8  
Alt 09.03.2006, 12:46
Benutzerbild von Kimon
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Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
Und wenn man berücksichtigt, daß der Kalif als religiöser Führer des Islam eine (in etwa) vergleichbare Rolle zum katholischen Papst spielt(e),
Der Vergleich hinkt, die Vorzeichen sind völlig unterschiedliche. Das Kalifat entwickelte sich aus einer Position der Stärke, was man vom frühen Papsttum nun wirklich nicht behauptet werden kann...
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  #9  
Alt 09.03.2006, 13:32
Alterspräsident
 
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 262
Das spricht doch wohl eher für meine Annahme, daß es um dynastischen Machterhalt ging.

Im übrigen haben auch die Päpste recht früh erkannt, wie man religiöse Führerschaft in irdische Vorteile umsetzen kann - und genau darum gekämpft. Da spielt es m. E. doch eher eine untergeordnete Rolle, ab wann sie diese Macht tatsächlich "unangefochten" ausüben konnten ...

... aber von mir aus - laß den Vergleich weg, wenn er Dich stört
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  #10  
Alt 09.03.2006, 13:50
Benutzerbild von Kimon
Censor
 
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
Das spricht doch wohl eher für meine Annahme, daß es um dynastischen Machterhalt ging.
Ja, da stimme ich dir voll und ganz zu! Dagegen wollte ich nichts sagen, sehe ich genauso.


Ich bin bloß kein Freund von Vergleichen auf Biegen und Brechen...
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  #11  
Alt 16.03.2006, 22:30
Praetor
 
Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
Original von Grileg
Das spricht doch wohl eher für meine Annahme, daß es um dynastischen Machterhalt ging.

Das knuddel muddel gab weil der Prophet kein nachfolger bestimmt hatte, glaube auch nicht das es von ihm geplant war. Würde der Ideologie des Islams wiedersprechen das man eine art Priesterschaft aufbaut. Wenn sollte der Kalif nur Politische macht haben, die querelein kamen nach seinem Tod.

Ich habe ehrlich gesagt das erste Zitat womit das hier beginnt gar nicht verstanden :(
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