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27.05.2007, 01:32
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WAZ-Leser
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Registriert seit: 10.05.2007
Ort: Münster
Beiträge: 79
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Sekte oder Religion
Wo liegt die Grenze zwischen Sekte und Religion??
Die Zahl der Anhänger vlt?
Oder vlt ihre Akzeptanz von dem Staat & anderen Religionen?
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Die kürzesten Woerter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken.
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27.05.2007, 04:02
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Brotwurst
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 143
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eher an den Pflichten der Mitglieder..
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27.05.2007, 09:07
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 349
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Sind Sekten nicht per Definition eine nicht anerkannte Gruppe, die sich von einer anerkannten Religion abgewendet hat?
Wenn man das Christentum betrachtet, brauch man doch nur zu warten, bis man genug Anhänger hat, und öffentlich anerkannt wird.
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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27.05.2007, 19:37
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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In Deutschland muss man doch als Kirche bzw. Religion staatlich anerkannt werden oder? So lange bis das nicht geschehen ist bleibt man eine Sekte. Ansonsten hängt das auch sicher vom Standpunkt des Betrachters ab was Sekte und was Religion ist.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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28.05.2007, 11:44
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Hm, ich weiß es nicht, aber ist die Unfreiheit bzw. die Schwierigkeit, auszusteigen, nicht auch ein Zeichen einer Sekte?
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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28.05.2007, 14:47
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 598
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in österreich gibt es ein gesetz, damit eine religion offiziel als solche anerkannt werden kann:
genug mitglieder (2000 glaube ich, bin mir aber nicht sicher)
positiver gottesglaube (also keine satanisten)
darf nicht gegen das gesetz verstoßen (ha ha, warum nur?)
und noch ein paar punkte die ich vergessen habe, ist schon lang her dass wir das duchgemacht haben
so sind die zeugen jehovas bei uns ja auch eine offiziele religion, und das obwohl sie etwas gegen staaten haben. komisch.
ad scipio
wenn man sekten als staatlich nicht-annerkante religionsgruppierungen ansieht, muss es nicht heißen das die alle "böse" und ausbeuterisch sind.
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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30.05.2007, 11:01
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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positiver gottesglaube (also keine satanisten)
Da ist aber viel Spielraum. Es gibt ja auch Sekten ganz ohne wirkliche Götter wie bspw. Ufo-Sekten, die Hitler klonen wollen um ihn vor Gericht zu stellen...
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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31.05.2007, 15:56
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 598
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Zitat von Kimon
Da ist aber viel Spielraum. Es gibt ja auch Sekten ganz ohne wirkliche Götter wie bspw. Ufo-Sekten, die Hitler klonen wollen um ihn vor Gericht zu stellen... 
ja, und diese werden eben nie offiziel als religon anerkannt werden.
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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31.05.2007, 16:08
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 779
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Das kommt aber immer auch auf die Rechtslage des jeweiligen Landes an. In Island, Dänemark und Schweden z.B. ist Asatru, also die neuheidnische Religion, die sich auf die nordische Götterwelt beruft, soweit ich weiß anerkannt, in Deutschland können die aber maximal als Verein eingetragen werden!?
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μηδὲν ἄγαν
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31.05.2007, 17:08
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Brotwurst
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 143
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in Australien sind die Jediritter eine anerkannte Religion
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31.05.2007, 17:15
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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01.06.2007, 09:49
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Diese Jediritter-Religionsgeschichte aufgrund einer verfälschten Volkszählung ist leider nur ein Internet-Hoax.
http://www.snopes.com/religion/jedi.htm
Naja, was heißt "leider"?
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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01.06.2007, 11:25
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Haben die auch einen Jedi Tempel?
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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01.06.2007, 12:23
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 730
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In England ist das ähnlich; nach so ner Statistik-Geschichte haben wohl über 20.000 Menschen angegeben, sie seien Jedi-gläubig (oder warens 200.000?).
Im nächsten Jahr musste dis mit auf den Erfassungsbogen, es gibt eine eigenen Statistik-Nr. für "Jedi-Religion", aber all dass heißt nicht, dass es jetzt eine anerkannte Religionsgemeinschaft ist (wüßt auch über die Folgen in England nichts zu sagen; in Dtld. wärs schon lustig: Das Finanzamt zieht Jedi-Steuern ein, an den Schulen unterrichten kleine grüne mÄnnchen die Kleinen im Jedi-Religionsunterricht, von den Kontroversen um repräsentative Jedi-Tempeln in den Innenstädten ganz zu scheigen...).
Vor einigen Jahren war aber mal ein Artikel in der Zeitung (ich glaub im Spiegel...), dass Satanisten (welche dammit jetzt auch immer gemeint sind, wahrscheinlich keine Blutrituale vollziehenden Schwachmaten, sondern was seriöseres), die in der Armee dienen, laut einem Gerichtsurteil das Recht haben, ihren Glauben auszuleben; das scheint also eine anerkannte Religionsgemeinschaft zu sein...
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01.06.2007, 19:21
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Ihr dürft auch gerne den von mir verlinkten Artikel anklicken  !
Auch die Geschichte in England stimmt nicht.
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