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08.06.2007, 14:59
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Bevölkerung des röm. reiches im 3. Jahrhundert nach Christus
hallo,
wie viele Einwohner zählte das römische Reich zu dieser zeit.
ich habe als Quellen Zahlen zwischen 90 Mio. (Minimum) bis zu 150 Mio. (Maximum). was stimmt denn ungefähr.
Bitte nur mit Qullenangabe antworten.
mfg farx  
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08.06.2007, 16:00
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08.06.2007, 18:35
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 418
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gibt doch auch diese statistik dass unter diokletian und constantin 2 prozent der bevölkerung im militär organisiert waren. was zu einer schlußfolgerung bezüglich der heeresgröße von 1 milion mann geführt hat, sicherlich nicht alles soldaten, da die bevölkerung auf 50 milionen geschätzt worden ist.
habe gerade nochmal nachgeschlagen aber die quelle dafür nicht finden können, bleibt also leider eine unbewiesene spekulation.
Geändert von rasputin753 (08.06.2007 um 18:50 Uhr).
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08.06.2007, 19:01
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novalis: da sind zweihundert jahre zwischen; in dieser zwit kann die bevölkerung stark wachsen, vegleiche nurmal die europäische bevölkerung mit der om 1800;
und ohne quelle hilft es leider nicht.
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08.06.2007, 19:09
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 418
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aber der unterschied in dem bezug zwischen dem 1 jhd nach christus zum 3. jhd nach christus im vergleich vom 18 jhd zum 20 jhd ist dass in der erstgenannten zeit keine großen zivilisatorischen sprünge gemacht wurden.. (warum eigentlich ? ) vor allem bezüglich medizinischer hygienischer versorgung. weshalb die bevölkerung nur bedingt zu vergleichen ist. zumal es noch dazu unter marc aurels regierung eine extreme seuche gegeben hat. ich glaube von ihren auswirkungen her fast vergleichbar mit den großen pestepedemien des 13 jhd. in europa
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08.06.2007, 19:39
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 800
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Zitat von farx
da sind zweihundert jahre zwischen; in dieser zwit kann die bevölkerung stark wachsen, vegleiche nurmal die europäische bevölkerung mit der om 1800;
Nicht unbedingt.
Zu einem erfolgte der Bevölkerungsanstieg seit dem 18. Jahrhundert aufgrund der industriellen Revolution und anderen Fortschritten im zeitlichen Umfeld, die damals nicht gegeben waren.
Außerdem kam es in der Zwischenzeit zwischen dem "glücklichsten Zeitalter" (Trajan - Antoninus Pius) und der Etablierung der Tetrarchie ja auch zu größeren Einfällen in das römische Reich, zudem trat auch die "Pest" auf und nach dem Ende der severischen Dynastie trat eine Reichskrise ein.
Quellen zu finden um Zahlen zu belegen dürfte wohl sehr schwer werden. In Literatur etc. könnte ich erst am Montag nachschauen. Allerdings scheinen 150.000.000 dann doch recht unglaubwürdig, wenn man für die Kaiserzeit durchschnittlich von 50 - 80 Millionen ausgeht, wie z.B. hier zusammengefasst wird.
__________________
μηδὲν ἄγαν
Geändert von Draconarius (08.06.2007 um 19:44 Uhr).
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08.06.2007, 20:10
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Zitat von farx
novalis: da sind zweihundert jahre zwischen; in dieser zwit kann die bevölkerung stark wachsen, vegleiche nurmal die europäische bevölkerung mit der om 1800;
und ohne quelle hilft es leider nicht.
So zwei Quellen für Dich. Eine die Dir ganz klar zeigt, daß binnen der 200 Jahre im römsichen Reich nicht wirklich viel passiert sein kann.
Wir haben eigentlich bis zur Industriellen Revolution ein fast linieares Bevölkerungswachstum, was dann ins exponentielle geht.
Grund: Nahrungsangebot.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Wo...-hist-de-2.png
http://www.berlin-institut.org/pages...schichte.html#
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08.06.2007, 20:30
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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@Rasputin: Diese Rechnung stellt meines Wissens auch H. Dellbrück auf, der ebenfalls von einer Reichsbevölkerung von 50 Mio. ausgeht.
__________________
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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08.06.2007, 21:17
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 418
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@ kimon: besten dank. muss ich dann irgendwo aufgeschnappt haben, da ich dellbrück noch nie gelesen habe.. nur mal nebenbei: muss man das ?
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09.06.2007, 11:47
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@ kimon, dehlbrück geht auch von 90 Mio aus.
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09.06.2007, 18:48
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 615
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ich hab delbrück gelesen und nen lachanfall gekriegt, weil: er geht zB von einer zahl aus (sag ma mal 50. mill. wurscht[augustus-zeit]), und rechnet dann hoch wie viele leute das reich im 3. jh gehabt hat. er sagt, er ist vorsichtig und geht von einem wachstum von 0,04% aus (das ist fast nix). und der geg:
er kommt auf schlichtweg falsche zahlen. er hat sich brutalst verrechnet. er kommt nähmlich teilwiese auf über 200 mill. (je nachdem von welcher anfangsschätzung und wachstumsannahme)
ich persönlich habe meistens die zahl von 50-80 mill. im kopf. ich glaube auch nicht das es im 3. allzuviel leute merh gab als im 1. jh.
__________________
Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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