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05.06.2007, 16:25
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 418
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@ wurstwasser: habe gerade nachgeschaut, es war Sueton. aber selbst der hat es schon als unsichere überlieferung bezeichnet.. schade schade
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05.06.2007, 16:26
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.454
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Zitat von rasputin753
wobei es bei so einer konstruktion auch für die verteidiger schwieriger sein dürfte. weniger schutz, schlechtere möglichkeit einen angriff abzuwehren, das pilum kommt zwar durch aber das schwert ist nutzlos. gegen reiter alerdings sinnvoll, für partherfeldzüge vielleicht.
Das Feldlager sollte ja auch nur überraschende Angriffe in der Nacht verhindern. In der Theorie ist es zwar recht leicht da durchzukriechen aber wenn auf der anderen Seite Verteidiger stehen und deine eigenen Kameraden dich da durchquetschen wirds schon unangenehm.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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05.06.2007, 16:28
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 418
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aber es sollte doch auch schutz bieten nach einer schlacht.. aber vielleicht haben sie die reiter nur in eineigermaßen sicherem gebiet eingesetzt.
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05.06.2007, 16:39
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 833
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Zitat von Wulfnoth
Meintest du
Wie glaubwürdig ist denn diese These?
Naja, hinsichtlich der Materialabnutzung wenn man die Pfähle in den Bogen schlagen würde, ist das vllt. nicht ganz so schlüssig, weil der Nachschub ja nicht unbedingt das Problem wäre. Allerdings scheint es auch sinnvoll, da man ja nicht auf jeden Gelände die Pfähle im Bogen verankern konnte.
Die These beruht an sich auf einer Interpretation von Berichten des Livius, des Pseudo-Hygin und des Vegetius (der von so genannten Tribuli berichtet, die möglicherweise einen solchen aus pila muralia konstruierten spanischen Reiter darstellen).
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μηδὲν ἄγαν
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05.06.2007, 17:35
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 770
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Zitat von Wulfnoth
Man darf sich auch kein falsches Bild von den Lagern machne, die sahen nicht aus wie bei Asterix.
Die Asterix-Comics sind in diesem Punkt sogar ziemlich exakt, allerdings für stationäre Lager; die Marschlager, die jede Nacht errichtet wurde (wirklich glauben kann ich´s kaum...), hatten nur einen dürftigen Graben und besagte Palisade zum Mitnehmen.
War mal in einem rekontruierten Lager am Rhein; dass war gemauert, sowohl die Mauer als auch die Gebäude.
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05.06.2007, 17:45
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.454
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Das Kerngebäude eines längerfristig angelegten Lagers war doch sowieso immer gemauert oder?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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05.06.2007, 17:50
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 770
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Naja, was heißt schon längerfristig. In den wilderen Gegenden des Röm. Reiches wurde doch überwiegend mit Holz gebaut, bis die Römer mit ihren Lagern, Thermen, Foren etc. kamen. Kann mir vorstellen, dass auch die Römer lange Zeit (Jahre/Jahrzehnte) mit Holzbauten vorliebnehmen mussten; ist aber nur eine Vermutung.
Ich erinnere daran, dass ja auch der Limes selbst vorwiegend aus Holz bestand, aber (in Rätien) über dutzende Kilometer eine Mauer war (weiß aber nicht ab wann).
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05.06.2007, 21:08
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 630
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so,
die augusteischen lager am rhein waren die ersten paar jahre holz/erde, die soldaten mussten teilweise jahre in schnell gezimmerten baracken überwintern, erst danach gab es echte baracken
es gab genug lager die aus stein gebaut wurden, vor allem an rhein und donau -> limes
die spanischen reiter werden schon ganz gut gewesen sein in zB steinigen gelände, bewießen ists halt nicht aber was solls?
ja, die marschlager hatten nur einen kleinen graben, einen wall und palisaden aus den pila muralia/valli (oder wie auch immer), das war schon ne recht effektive verteidigung
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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