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05.06.2007, 15:46
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 417
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römisches feldlager in der wüste/steppe/heide etc
habe eine sehr praxisbezogene frage, denn als ich gestern wieder irgendwo gelesen habe dass ein römischer feldherr seine truppen das errichten eines feldlagers mit palisaden etc wieder jeden tag hat trainieren lassen. habe ich mich gefragt was für unsummen an wald dafür wohl draufgegangen sein müssen und vor allem was haben sie gemacht wenn kein baumaterial in der nähe war z.b. in Ägypten oder mesopotamien ? erdwälle ? nur ein kleines detail aber würde mich mal interessieren.
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05.06.2007, 15:54
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 781
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Zitat von rasputin753
habe eine sehr praxisbezogene frage, denn als ich gestern wieder irgendwo gelesen habe dass ein römischer feldherr seine truppen das errichten eines feldlagers mit palisaden etc wieder jeden tag hat trainieren lassen. habe ich mich gefragt was für unsummen an wald dafür wohl draufgegangen sein müssen und vor allem was haben sie gemacht wenn kein baumaterial in der nähe war z.b. in Ägypten oder mesopotamien ? erdwälle ? nur ein kleines detail aber würde mich mal interessieren.
Die Soldaten führten oftmals valli/pila muralia mit sich, mit deren Hilfe sich eine Art Zaun konstruieren lies, hinzu kam dann noch ein Erdwall mit Graben davor, etc.
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μηδὲν ἄγαν
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05.06.2007, 16:00
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Man darf sich auch kein falsches Bild von den Lagern machne, die sahen nicht aus wie bei Asterix.  Aber ich denke das weißt du. 
Das war in der Regel ein Erdwall, davor ein Graben und der Erdwall war mit den von Celebthol beschrieben Pfählen gespickt, die wiederrum mit Seilen verbunden wurden. Der Materialaufwand war also nicht so hoch bei Marschlagern.
In M. Junkelmann: Die Legionen des Augustus, Verlag Philipp von Zabern, 1986, 7. durchgesehene Auflage kann man das auf Tafel 77 im Miniformat bewundern.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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05.06.2007, 16:07
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 417
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danke dass ihr meinem gedächtnis wieder auf die sprünge geholfen habt.. habe die mitgeführten pfähle ganz vergessen...
@asterix: aber das mit kleopatras nase stimmt doch wenigstens, oder ?
apropo etwas anderes woran ich mich gerade aus asterix erinnere ist dass caesar keine gelegenheit auslässt um "auch du, mein sohn, brutus" zu sagen. aus welcher antiken quelle stammt eigentlich das zitat ?
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05.06.2007, 16:10
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Ich habe da glatt noch ne Frage die zwar nur halb zum Thema passt macht aber nichts, ich bin ja Chef.
Aus welchem Material wurden eigentlich diese Standlager am Rhein gebaut, die ja teilweise Jahrzehnte/Jahrhunderte dort standen?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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05.06.2007, 16:12
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Zitat von Wulfnoth
Ich habe da glatt noch ne Frage die zwar nur halb zum Thema passt macht aber nichts, ich bin ja Chef. 
Aus welchem Material wurden eigentlich diese Standlager am Rhein gebaut, die ja teilweise Jahrzehnte/Jahrhunderte dort standen?
Stein?
Zumindest erinnere ich mich an Steinfundamente aus einem bei Trier.
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05.06.2007, 16:15
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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Beiträge: 6.249
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Zitat von Novalis
Stein?
Zumindest erinnere ich mich an Steinfundamente aus einem bei Trier.
War auch am wahrscheinlichsten aber man weiß ja nie.  Holz hätte den Vorteil, dass es verrottet und so die Legionäre beschäftigt hält.
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05.06.2007, 16:16
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Brotwurst
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 143
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Zitat von rasputin753
apropo etwas anderes woran ich mich gerade aus asterix erinnere ist dass caesar keine gelegenheit auslässt um "auch du, mein sohn, brutus" zu sagen. aus welcher antiken quelle stammt eigentlich das zitat ?
"et tu, brute" das soll Caesar angeblich bei seiner Ermordung gesagt haben, als er seinen Stiefsohn Brutus als Verschwörer erkannte. Es ist aber eher nicht authentisch.
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05.06.2007, 16:17
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 781
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Zitat von Wulfnoth
Das war in der Regel ein Erdwall, davor ein Graben und der Erdwall war mit den von Celebthol beschrieben Pfählen gespickt, die wiederrum mit Seilen verbunden wurden.
Da gibts dann zusätzlich noch die nicht ganz so verbreitete Theorie, dass mit den einzelnen Pfählen eine Art spanischer Reiter konstruiert werden konnte, der dann vor allem auf sandigen oder felsigen Gelände eingesetzt wurde. In der Form wäre der Materialverschleiß auch nicht so hoch gewesen, weil die Pfähle nicht in den Bogen getrieben werden müssten.
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μηδὲν ἄγαν
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05.06.2007, 16:18
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Spanischer Reiter?
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05.06.2007, 16:18
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 417
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""et tu, brute" das soll Caesar angeblich bei seiner Ermordung gesagt haben, als er seinen Stiefsohn Brutus als Verschwörer erkannte. Es ist aber eher nicht authentisch."
ich weiß dass caesar das gesagt haben soll, ich meine welcher schriftsteller es niedergeschrieben hat und weshalb es angezweifelt wird.. wäre zu schön wenn es war wäre. bei Rome, der fernsehserie haben sie zumindest schon mal drauf verzichtet. dabei, welch ein drama.
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05.06.2007, 16:20
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 781
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Sowas
Ein Bild wie das dann mit Pila muralia ausschaut gibts auch auf Wikipedia, hätte hier auch ne Rekonstruktionsszeichnung in nen Buch ("Auf dem Weg zum Imperium" von Kate Gilliver), aber keinen Scanner.
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μηδὲν ἄγαν
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05.06.2007, 16:23
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
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Meintest du dieses Bild? Sieht sehr interessant aus.
Wie glaubwürdig ist denn diese These?
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05.06.2007, 16:24
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 417
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wobei es bei so einer konstruktion auch für die verteidiger schwieriger sein dürfte. weniger schutz, schlechtere möglichkeit einen angriff abzuwehren, das pilum kommt zwar durch aber das schwert ist nutzlos. gegen reiter alerdings sinnvoll, für partherfeldzüge vielleicht.
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05.06.2007, 16:24
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Brotwurst
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 143
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@ rasputin: ich denke es war Shakespeare, der diese Redewendung hervorgebracht hat. Caesar soll wortlos gestorben sein.
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