07.09.2008 - 12:05
Historik Forum
Römisches Reich In diesem Forum dreht sich alles um das antike Rom, von der Köngszeit bis zur Spätantike.
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  #1  
Alt 08.01.2006, 21:14
Plebejer
 
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Untaugliche römische Imperatoren und Kaiser

Waren diese am Untergang von Rom schuld oder war es z.b Kooruption oder zuviele Feinde, oder alles,?
Kennt ihr welche die sehr schlecht waren?

Hier ein paar meiner ,,Lieblinge,,

Platz 1: Maximus Tharx, ein ,,barbar,, er kein Latein sprach un Rom verabschaute +nie sah.
Platz 2:Commodus: Wurde so beschrieben: Das schlechteste für Rom als jede Krimminalität oder Seuche.
Platz 3: Pertinax und Didius: Pertinax wure von der Praetorian Guard ermordet un Didius kaufte den Titel von der Garde (zwei Wochen später wure er von ihr ermordet.
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  #2  
Alt 08.01.2006, 21:42
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Ort: Bremen
Beiträge: 6.248
Es gibt keinen einziges Faktor an dem der Untergang des Römischen Reiches festgemacht werden kann. Schon garnicht die Unfähigkeit einiger Kaiser. Vielmehr spielen hier sehr viele Faktoren zusammen.
Einerseits verfiel die Wirtschaft extrem und eine unglaublich starke Inflation setzte ein. Gleichzeitig zeigte sich das Heer dem wachsenden äußeren Druck immer weniger gewachsen. Dazu kam noch dass durch die häufigen Umstürze die Grenzen immer wieder entblößt wurden, da die Grenztruppen in Bürgerkriege verwickelt wurden. Das eigentliche Problem hierbei war die Schwäche des Kaisertums. Diokletian erkannte dies zwar, aber seine Tetrachie scheiterte noch zu seinen Lebzeiten. Ein weiterer Faktor war die Kriegsunwilligkeit der Bevölkerung und die Aufnahme von "Barbaren" als Söldner. In der Folge wurde das Heeressystem ausgehöhlt.
Einige sehen das Christentum eben auch als Faktor an, der Meinung bin ich persönlich aber nicht.
Diese Liste könnte man noch sehr lang fortführen.
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  #3  
Alt 08.01.2006, 22:27
Plebejer
 
Registriert seit: 08.01.2006
Beiträge: 41
Nun, das Christentum hat ja ein wenig an er spaltung begetragen.
Aber ich finde schon as ein unfähiger Kaiser das Land in schwierigkeiten bringt, denn wie du sagts gab es Bürgerkriege die, einerseits wegen Generäle die machten was sie wollten weil der Kaiser eh nix macht oder machen kann.
Dann die Wirtschaft. Diese fiel natürlich zusammen durch die Burgerkriege und eine waschsene Zahl an gegnern mit dennen mann nicht mehr handeln konnte. aurch wurde auch die Bevölkerung unglücklich wie du sagtest.

ein starker Kaiser hätte dies verhindern können da er sein Land wahrscheinlich unter Kontrolle hatte, denn ie Feinde von Rom wussten natürlich wann se eine gute chance hatten.

Mann sieht ja gerade an Maximus Tharx das die Generäle un Poliktikär machen konnten was sieh wollten as er nie in Rom war un, obwohl er Kaiser war, lieber in seiner Stadt lebte und nie einen Befehl gab. dies nutzten natürlich viele aus und durch solche sachen , glaube ich jedenfalls, ging as Reich unter.
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  #4  
Alt 09.01.2006, 06:49
Benutzerbild von Wulfnoth
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Rom war gerade in der mittleren bis späten Kaiserzeit nahezu unbedetend. Die Kaiser residierten in wesentlich besser gelegenen Städten wie Trier, Nikomedia etc.
Das die Wirtschaft den Back runter ging hat viele Faktoren, unter anderem war auch das Gefälle von den Provinzen zum italienischen Kernland daran schuld. Aber auch die Epidemien etc. Ein Problem war eben auch, dass die Soldatenkaiser ihre Aufgabe primär in der Landesverteidigung und nicht in der Verwaltung sahen.
Ein unfähiger Kaiser bringt ein Land selten in Schwierigkeiten, wichtig ist dass der Verwaltungsapperat weiterläuft. Außerdem war es ja so, dass viele Soldatenkaiser wirklich glaubten ihrem Land mit den Aufständen zu dienen.
Ich würde das Problem eher im schwachen Kaisertum suchen.
Das Christentum hat im übrigen auch zur Einigung beigetragen.
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  #5  
Alt 09.01.2006, 20:49
Plebejer
 
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Beiträge: 41
Aber ein zerstrietenes Land ist ein schwaches Land, das sah man auch nach Alexander Tod (der große, von Makedonien ;-) .). Gerade wenn keiner die Oberhand gewinnt. Ein schwaches Kaisertum trägt dazu bei.

Ja, das Christentum half auch der Einigung es war jedoch Konstantien (er wurde ja selbst Christ) ein wenig wichtiger ein ,,volles,, Römische Reich zu haben anstatt zwei zerspittelte. Obwohl er ja ein sehr guter Kaiser war konnte er eine weitere zersplittung nicht mehr aufhalten.

Nach der zersplittung wurde aber der Westen meistens von Rom regiert,gerade nach dem Verlust vom angesprochenem Trier (obwohl ich nichts über einen Kaiser weis der in Trier regiere, muss nochmal meine Aufschrieften checken.)
Nikomedia kann ich bestätigen, Diocletian!!
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  #6  
Alt 09.01.2006, 20:53
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Konstantin und vor ihm sein Vater residierten in Trier.

Ich weiß garnicht was du so gegen die Aufspaltung des Reiches hast... Das Reich war ja nur politisch gespalten, im Glauben der Menschen existierte nach wie vor die Reichseinheit. Ein gespaltenes Reich hatte definitiv den Vorteil, dass jeweils ein Augustus oder Caesar an einer brennenden Front sein konnte.
Constantinus Chlorus und Konstantin an der Rheinfront, Galerius an der Donaufront und der Ostkaiser an der Ostfront.
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  #7  
Alt 09.01.2006, 20:58
Plebejer
 
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Gegen ein geteiltes Reich haben ich nix (Vielleicht hörte es sich so an, aber dagegen bin ich net)ich fands eigentlich gut da es stabieler wurde. Das Ostliche Reich oder Byzanz lebte ja noch bis zum einmarsch der Türken.
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  #8  
Alt 09.01.2006, 22:13
Benutzerbild von Kimon
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Du musst den Zeitraum da schon genauer einengen um definitive Aussage zu machen, aruba!

Maximinus Thrax regierte 235-238, Pertinax und Didius Julianus 193 (und der letztere übrigens nicht zwei Wochen, sondern zwei Monate) Commodus gar von 180-192 ---> Ergo: Können sie gar nicht unmittelbar Schuld am Untergang des Weströmischen Reiches 476 "Schuld" sein.


Das Reich war ja nur politisch gespalten
Sogar nur verwaltungspolitisch. Staatsrechtlich bestand das Römische Reich bis zur Eroberung Konstantinopels 1453!

Nach der zersplittung wurde aber der Westen meistens von Rom regiert
Das stimmt für die Spätantike eben nicht.



Noch eine Bitte an dich, Wulfnoth: Kannst du womöglich den Threadtitel ändern? "Untaugliche Römische Imperatoren un Kaisers" wirkt so - ähm, du verstehst schon...
__________________
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton

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  #9  
Alt 09.01.2006, 22:22
Benutzerbild von Wulfnoth
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Ich sehe Maximinus Thrax auch garnicht als so schlechten Herrscher an. Er hat immerhin die Grenzen stabilisiert, auch wenn er an den Finanzen scheiterte. Ich denke es wurde auch (gerade vom Senat) viel schlechtes über ihn propagiert, weil er eben ein Soldatenkaiser und kein Patrizier war.

Das stimmt für die Spätantike eben nicht.
Stimmt. Der Westen wurde von Ravenna, Mailand oder Trier aus regiert. Trier weil von dort aus die Rheinfront über die Mosel gut erreichbar war. Mailand als es langsam zu gefährlich in Trier wurde und in der Zeit des Spanisch, Italienisch, Nordafrikanischenc Teilreichs. Und Ravenna wegen seiner außerordentlich guten Verteidigungslage.
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