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23.02.2006, 19:07
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Administrator
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auf einzelen schlachtabschnitten waren die tanks auf britischer seite vor allem beim erstmaligen einsetzen durchschlagend. Aber kriegsentscheidend waren sie meines erachtens nach nicht.
Ich persönlich denke der kriegsentscheidende grund war in erster linie die wirtschaftsblokade der westmächte gegen deutschland und dass deutschland nicht die befreiung durch eine entscheidungsschlacht auf see versucht hat. so hatte man eine grosse flotee die man am ende doch selbst versenkt hat ohne dass es (ausser skagerrakschlacht) zu einem wirklichen seegefecht gekommen ist. ebenso finde ich sollte man die heimatmoral mit einbeziehen in die liste der kriegsentscheidenden gründe. Wobei die heimatmoral stark mit der hungersnot und den folgen der seeblokade zusammenhingen.
Den eintritt der amis halte ich für weniger entscheidend, denn geholfen mit material haben se davor auch schon, nur waren se eben am ende auch mit soldaten dabei und die taugten mal garnix... Das einzige was die truppen bewirkt haben war eine moralverschlechterung auf deutscher seite, weil man dann wusste das nochmals 10 mio soldaten gegen einen stehen.
hätte im übrigen usw von anfang an mitgemacht wären sie nicht bis zum ende geblieben, ist mal meine eigene these... die taugen nicht zum langen fight die amis, da sind wir europäer härter im nehmen, macht unsere geschichte aus
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23.02.2006, 19:21
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Alterspräsident
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Registriert seit: 27.12.2005
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Bei Tanks und Panzerfahrzeugen bitte beachten, daß diese erst ab November 1917 (Cambrai) in nennenswerter Stückzahl ins Kampfgeschehen eingriffen. Und da waren die Zahlen der gebauten Fahrzeuge eben im Verhältnis 5.000 bei den Alliierten gegen 20 dt. A7V.
In der letzten großen Schlacht (Amiens) rollten 450 Tanks und rund 100 leichte Panzerwagen über die dt. Stellungen, 1000 frz. Flugzeuge sicherten die Lufthoheit - dem hatte die OHL nichts entgegen zu setzen. Es kam zu Massendessertionen - und damit zum Ende. Selbst die OHL verlangte daraufhin sofortige Waffenstillstandsverhandlungen.
Die Amerikaner hatten zu diesem Zeitpunkt erst gut die Hälfte, der insgesamt (bis Nov.) 2 Mio nach Frankreich entsendeten Soldaten übergesetzt.
Insgesamt schließ ich mich aber den übrigen von TigerMC aufgeführten Gründen an. Die wirkten allemal nachhaltiger, als die "Kampfkraft" der Amerikaner.
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"Wer Frauen zu den Engeln zählt, ist Witwer oder unvermählt."
Wolfgang Salpeter
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23.02.2006, 23:17
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
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Beiträge: 537
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Original von TigerMC
auf einzelen schlachtabschnitten waren die tanks auf britischer seite vor allem beim erstmaligen einsetzen durchschlagend. Aber kriegsentscheidend waren sie meines erachtens nach nicht.
Ich persönlich denke der kriegsentscheidende grund war in erster linie die wirtschaftsblokade der westmächte gegen deutschland und dass deutschland nicht die befreiung durch eine entscheidungsschlacht auf see versucht hat. so hatte man eine grosse flotee die man am ende doch selbst versenkt hat ohne dass es (ausser skagerrakschlacht) zu einem wirklichen seegefecht gekommen ist. ebenso finde ich sollte man die heimatmoral mit einbeziehen in die liste der kriegsentscheidenden gründe. Wobei die heimatmoral stark mit der hungersnot und den folgen der seeblokade zusammenhingen.
Den eintritt der amis halte ich für weniger entscheidend, denn geholfen mit material haben se davor auch schon, nur waren se eben am ende auch mit soldaten dabei und die taugten mal garnix... Das einzige was die truppen bewirkt haben war eine moralverschlechterung auf deutscher seite, weil man dann wusste das nochmals 10 mio soldaten gegen einen stehen.
hätte im übrigen usw von anfang an mitgemacht wären sie nicht bis zum ende geblieben, ist mal meine eigene these... die taugen nicht zum langen fight die amis, da sind wir europäer härter im nehmen, macht unsere geschichte aus
Interessante These Tiger Europäer sind den Amis überlegen wenn es darum geht lange durchzuhalten  . Was ja eigentlich auch stimmt die Deutschen haben immerhin 4 Jahre lange gegen Frankreich, England und Russland (naja nicht ganz) gekämpft. Die Amis? Tja die haben nicht mal halb solange gekämpft. Also sind die Amis den Europäern deutlich unterlegen  .
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23.02.2006, 23:28
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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vor allem haben die amis nie die harte realität des krieges zuhause erleben mussten (der bürgerkrieg und der unabhängigkeitskrieg sind nach europäischen masstäben "kleine" kriege gewesen).
Diese erfahrungen, zb hier in deutschland, wie 30jähriger krieg, wk1 wk2 kalter krieg vor der nase, haben viel dazu beigetragen dass wir hier heute den frieden zu schätzen wissen, die amis leider nicht...
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23.02.2006, 23:32
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
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Original von TigerMC
Diese erfahrungen, zb hier in deutschland, wie 30jähriger krieg, wk1 wk2 kalter krieg vor der nase, haben viel dazu beigetragen dass wir hier heute den frieden zu schätzen wissen, die amis leider nicht...
Jo auch war, man kann sagen die Amis lieben Krieg spielen bestes Beispiel Irak und Vietnam. Weil sie nie richtig erlebt haben wie es ist ein Krieg vor einer Haustür zu haben.
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23.02.2006, 23:45
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Censor
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Ich persönlich denke der kriegsentscheidende grund war in erster linie die wirtschaftsblokade der westmächte gegen deutschland und dass deutschland nicht die befreiung durch eine entscheidungsschlacht auf see versucht hat. so hatte man eine grosse flotee die man am ende doch selbst versenkt hat ohne dass es (ausser skagerrakschlacht) zu einem wirklichen seegefecht gekommen ist.
Gerade der Befehl zum Auslaufen um ein letztes "heldenhaftes" Gefecht gegen die britische Übermacht zu führen, gipfelte ja in der Revolte der Marinesoldaten... So leicht darf man sich dass nicht machen und der Admiralität zuwenig "Mumm" unterstellen, die Machtverhältnisse auf See waren doch recht eindeutig!
hätte im übrigen usw von anfang an mitgemacht wären sie nicht bis zum ende geblieben, ist mal meine eigene these... die taugen nicht zum langen fight die amis, da sind wir europäer härter im nehmen, macht unsere geschichte aus
Tiger, das ist doch vollkommen unfundiert! Meinst du das etwa ernst?
Wieviele Kriege hatten denn die Deutschen von 1914 erlebt? Die ältesten Preußen womöglich noch die Einigungskriege von 1866-1871, die allerdings auf fremdem Territorium und mit im Vergleich lächerlich kleinen Heeren geführt wurden. Da punktet ja Amerika sogar noch mehr, denn der Sezessionskrieg fand zwar etwas früher statt (1861-1865), dafür aber innerhalb des Staates!
Übrigens noch ein Stichwort: Vietnamkrieg (1963-1974)
Gut, möglicherweise war der Kriegseintritt der USA nicht entscheidend, allerdings die Unterstützung der Franzosen und Briten schon! Ob die "ursprüngliche" Entente es vermocht hätte, das Reich aufzuhalten, werden wir nie erfahren, allerdings wurde das Auftauchen der Amerikaner offensichtlich von Zeitgenossen hoch eingeschätzt - wie man an Wilsons Rolle in Versaille erkennen kann.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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23.02.2006, 23:47
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Alterspräsident
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Original von Homer
Interessante These Tiger Europäer sind den Amis überlegen wenn es darum geht lange durchzuhalten . ... Also sind die Amis den Europäern deutlich unterlegen .
Naja ... nimm bei Europäern die Italiener raus, dann paßt das schon - irgendwie
Aber ein Fünkchen scheint mir an der These schon dran zu sein. In beiden WK kamen die Amis erst nach Europa, als die Messen eigentlich schon gesungen - der Feind stark geschwächt und ein Ende absehbar war.
Im Pazifik hat den größten Teil der "Arbeit" die Marine und die Luftwaffe erledigt. Also, eher ein Ausspielen der technischen Überlegenheit - Prinzip bis heute ...
Und, wie es ausgeht, wenn die Amerikaner ihre Luftwaffe nicht voll ausspielen können - wenn sie über Jahre im Bodenkampf stehen, das haben Korea und vor allem Vietnam mehr als deutlich gezeigt. Das waren, bezogen auf die "militärische Stärke" (technisch) der Amis und die Ausrüstung der Gegenseiten - Desaster, die letztlich auch mit der Truppen- und Kampfmoral zusammen hingen.
edit:
p.s. Ich weiß, daß Koreaner und Vietnamesen nicht zu den Europäern zählen; und der Wert der materiellen Unterstützung (WK I+II)wird auch nicht in Abrede gestellt
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Wolfgang Salpeter
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24.02.2006, 00:03
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Censor
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Aber ein Fünkchen scheint mir an der These schon dran zu sein. In beiden WK kamen die Amis erst nach Europa, als die Messen eigentlich schon gesungen - der Feind stark geschwächt und ein Ende absehbar war.
Im Pazifik hat den größten Teil der "Arbeit" die Marine und die Luftwaffe erledigt. Also, eher ein Ausspielen der technischen Überlegenheit - Prinzip bis heute ...
Die USA traten am 11.12.1941 in den Zweiten Weltkrieg ein, da war noch nichts gegessen. Für technische Überlegenheit braucht man sich nicht zu schämen - viele Erfolge der Wehrmacht wären ja auch ohne eben diese nicht möglich gewesen!
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24.02.2006, 11:22
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Original von KimonGerade der Befehl zum Auslaufen um ein letztes "heldenhaftes" Gefecht gegen die britische Übermacht zu führen, gipfelte ja in der Revolte der Marinesoldaten... So leicht darf man sich dass nicht machen und der Admiralität zuwenig "Mumm" unterstellen, die Machtverhältnisse auf See waren doch recht eindeutig!
Das ist ein Fehler. Das letzte Auslaufen der deutschen Flotte wäre gelungen. Denn: Der Auftrag war irgendein Ziel an der Ostküste Britaniens. Die Flotte der Briten und der Deutschen war getrennt. Die Briten haben einen riesigen Minenteppich gelegt, um die deutsche Flotte am Auslaufen in Richtung Atlantik zu hindern.
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24.02.2006, 12:24
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
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Beiträge: 1.191
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Das ist ein Fehler. Das letzte Auslaufen der deutschen Flotte wäre gelungen. Denn: Der Auftrag war irgendein Ziel an der Ostküste Britaniens. Die Flotte der Briten und der Deutschen war getrennt. Die Briten haben einen riesigen Minenteppich gelegt, um die deutsche Flotte am Auslaufen in Richtung Atlantik zu hindern.
Abgesehen davon, dass ich deine Sätze nur ansatzweise deuten kann: Woher willst du denn wissen, ob die Royal Navy verloren hätte?
Anfang Oktober suchte Reichskanzler Max von Baden Friedensverhandlungen mit der Entente, das Auslaufen der Flotte im November hätte den Krieg höchstens verlängert, zumindest aber den sinnlosen Tod tausender Matrosen bedeutet.
In deinen Sätzen schwingt mir zuviel "Dolchstoß" mit.
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24.02.2006, 12:41
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Original von Kimon
Woher willst du denn wissen, ob die Royal Navy verloren hätte?
Weil die Britische Flotte ihr eigenes Minenfeld nicht durchqueren hätte können
In deinen Sätzen schwingt mir zuviel "Dolchstoß" mit.
Lächerlich
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24.02.2006, 13:41
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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ok der reihe nach:
@kimon, zuerst mal möchte ich mich bedanken dass man mit dir so herrlich diskutieren kann, auch wenn wir militrähistorisch manchmal grob anderer meinung sind.
Nun zu deinen aufgelisteten punkten.
Original von Kimon
Gerade der Befehl zum Auslaufen um ein letztes "heldenhaftes" Gefecht gegen die britische Übermacht zu führen, gipfelte ja in der Revolte der Marinesoldaten... So leicht darf man sich dass nicht machen und der Admiralität zuwenig "Mumm" unterstellen, die Machtverhältnisse auf See waren doch recht eindeutig!
Die deutschen Seestreitkräfte hätten mit grosser wahrscheinlichkeit im enderffekt verloren, aber wenn man einen krieg führt in dem die ganze zukunft des landes des volkes usw auf dem spiel steht, dann nutze ich alle gegebenen mittel, vor allem gegen die kriegsentscheidenden mittel des gegners. Und wenn ich sehe dass der gegner meine ganze wirtschaft und rohstoffzufuhr zu 90% blokiert, dann setze ich eben meine flotte dagegen ein, egal mit welchen folgen für die eigene marine, so hat man den krieg verloren ohne dass man die schiffe zu etwas entscheidenden einsetzen hat können. Verstehst, man muss die lage damals bedenken, man ist kurz vorm ende, die leute hungern, an der feldfront gehts keinen mm mehr weiter und die eigene wirtschaft liegt still, weil nix mehr reinkommt was man verarbeiten könnte. Da denke ich hätte man die marine schon viel eher offensiv einsetzen müssen. Zumal man auch bedenken muss in der skagerrakschlacht hat sich die deutsche marine mehr als gut geschlagen, ich gehe zwar nicht so weit dass ich sage man hätte die royal naby komplett besiegen können, aber ich sage man hätte es eventuell schaffen können den sperrgürtel zum atlantik über die nordroute als zwischen norwegen und england zeitlich befristet freizukämpfen.
Original von Kimon
Tiger, das ist doch vollkommen unfundiert! Meinst du das etwa ernst?
Wieviele Kriege hatten denn die Deutschen von 1914 erlebt? Die ältesten Preußen womöglich noch die Einigungskriege von 1866-1871, die allerdings auf fremdem Territorium und mit im Vergleich lächerlich kleinen Heeren geführt wurden. Da punktet ja Amerika sogar noch mehr, denn der Sezessionskrieg fand zwar etwas früher statt (1861-1865), dafür aber innerhalb des Staates!
Übrigens noch ein Stichwort: Vietnamkrieg (1963-1974)
Nun die von dir aufgeführten argumente bezüglich der kampferfahrungd er europäer beziehen sich ja in erster linie auf selbst erlebte kampferfahrung die in den meisten europäischen ländern um 1914 nicht vorhanden war. Aber meine aussage bezieht sich in erster linie darauf, dass die europäer eine unglaublich lange historisch gewachsene kampferfahrung hatten/haben. Der europäer an sich hat in 2000 jahen gezeigt dass er wenn es sein muss auch jahrelang einen fight bis zum ende fighten kann, der amis hingegen in meinen augen nicht. Schau doch nur das deutsche volk an, man kann es lieben oder hassen, aber es hat seine kampftauglichkeit in zwei weltkriegen mehr als bewiesen, der russe, franzose usw ebenso. Aber meintwegen lass ma die weltkriege weg. Weiviele jahre in folge konnte ein land behaupten sei es frei von krieg gewesen in den jahren 600- 1914. ich denke dass fast keinland in europa sagen kann es waren mehr als 10 jahre in folge.
Die amis wiederum, und da schliesse ich mich grileg an, haben immer dann wenn es drauf ankam versagt oder gewonnen danke erdrückendem materialvorteil. Schau doch die amerikanische invasion europas an. Auf 5 amerikanische junge soldaten kamen 1 deutscher opa und ein deutscher jugendlicher, ja teils kinder an der westfront. Auf eine messerschmitt gleich 20 oder 30 p51. Bei den panzern fange ich garnet mehr an aufzuzählen.
Und die merikanische westfront, also pazifik, naja den krieg haben se nur durch die flugzeuganzahl gewonnen. Wieso haben sie sich geweigert in japan zu landen. Weil se wussten der krieg hätte dann nochmal 2 jahre gedauert, weil der japaner eben auch ein fanatischer kämpfer war.
und in kriegen wo sie wirklich kämpfen mussten, korea un vietnam hast ja gesehen was sie gerissen haben. In korea waren sie kurz vorm einschiffen der letzten verbliebenen truippenteile bis endlich genug flugzeuge nachgeschaft wurden.
PS Ich hatte ja geschrieben dass ich die materialhilfen der amis für wichtig halte aber nicht für kriegsentscheidend, denn die hilfen gabs vor kriegseintritt auch nur inoffiziell. Und bis dain hatten sich die deutschen auch gut gehalten.
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24.02.2006, 14:18
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
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Original von TigerMC
Die deutschen Seestreitkräfte hätten mit grosser wahrscheinlichkeit im enderffekt verloren, aber wenn man einen krieg führt in dem die ganze zukunft des landes des volkes usw auf dem spiel steht, dann nutze ich alle gegebenen mittel, vor allem gegen die kriegsentscheidenden mittel des gegners. Und wenn ich sehe dass der gegner meine ganze wirtschaft und rohstoffzufuhr zu 90% blokiert, dann setze ich eben meine flotte dagegen ein, egal mit welchen folgen für die eigene marine, so hat man den krieg verloren ohne dass man die schiffe zu etwas entscheidenden einsetzen hat können. Verstehst, man muss die lage damals bedenken, man ist kurz vorm ende, die leute hungern, an der feldfront gehts keinen mm mehr weiter und die eigene wirtschaft liegt still, weil nix mehr reinkommt was man verarbeiten könnte. Da denke ich hätte man die marine schon viel eher offensiv einsetzen müssen. Zumal man auch bedenken muss in der skagerrakschlacht hat sich die deutsche marine mehr als gut geschlagen, ich gehe zwar nicht so weit dass ich sage man hätte die royal naby komplett besiegen können, aber ich sage man hätte es eventuell schaffen können den sperrgürtel zum atlantik über die nordroute als zwischen norwegen und england zeitlich befristet freizukämpfen.
Ich bezweifle irgendwie das die Deutschen es wirklich geschafft hätten den Blockadering zu sprengen selbst wenn sie es versucht hätten wären sie auf jeden fall daran gescheitert. Die Engländer hatten mehr Schiffe und vorallem bessere und Kampferprobtere Offizieren als die Deutschen. Außerdem hatten die Engländer seid Jahrhunderten schon Erfahrungen mit Kriegsschiffen und die Deutschen? Nä sie waren zwar an Bodentruppen besser als die Engländer aber in Seekriegen waren die Engländer einfach besser.
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24.02.2006, 15:39
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Censor
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Weil die Britische Flotte ihr eigenes Minenfeld nicht durchqueren hätte können
Ich verstehe es immer noch nicht... Die Briten haben ihre eigene Insel abgesperrt? Wenn die Royal Navy da nicht durch kann, dann die Reichsmarine auch nicht - mit dem gravierenden Unterschied, dass das Reich im Gegensatz zu GB im Zugzwang war.
Und so fragmenthaft und kryptisch wie du dich ausdrückst, kann man das nach dem Schema sehen: "Die Deutschen hätten gewonnen, ja wenn nur nicht diese Kommunisten in Kiel..." So meinte ich "Dolchstoß"!
@kimon, zuerst mal möchte ich mich bedanken dass man mit dir so herrlich diskutieren kann, auch wenn wir militrähistorisch manchmal grob anderer meinung sind.
 Danke sehr, mir geht es doch genauso!
Die deutschen Seestreitkräfte hätten mit grosser wahrscheinlichkeit im enderffekt verloren, aber wenn man einen krieg führt in dem die ganze zukunft des landes des volkes usw auf dem spiel steht, dann nutze ich alle gegebenen mittel, vor allem gegen die kriegsentscheidenden mittel des gegners. Und wenn ich sehe dass der gegner meine ganze wirtschaft und rohstoffzufuhr zu 90% blokiert, dann setze ich eben meine flotte dagegen ein, egal mit welchen folgen für die eigene marine, so hat man den krieg verloren ohne dass man die schiffe zu etwas entscheidenden einsetzen hat können. Verstehst, man muss die lage damals bedenken, man ist kurz vorm ende, die leute hungern, an der feldfront gehts keinen mm mehr weiter und die eigene wirtschaft liegt still, weil nix mehr reinkommt was man verarbeiten könnte. Da denke ich hätte man die marine schon viel eher offensiv einsetzen müssen. Zumal man auch bedenken muss in der skagerrakschlacht hat sich die deutsche marine mehr als gut geschlagen, ich gehe zwar nicht so weit dass ich sage man hätte die royal naby komplett besiegen können, aber ich sage man hätte es eventuell schaffen können den sperrgürtel zum atlantik über die nordroute als zwischen norwegen und england zeitlich befristet freizukämpfen.
Ich kann deinen Gedankengang schon nachvollziehen und er macht auch vollkommen Sinn, aber du argumentierst aus der Sicht der Admiralität (oder eines "Risiko"-Spielers  ). Mag sein, dass du klaglos deinem sicheren Tod entgegengefahren wärst, um die minimale Chance auf einen letzten Endes nutzlosen Teilsieg (!) zu nutzen - der Großteil der Matrosen (und auch zumindest der Mannschaften in der gesamten Kaiserlichen Armee) hatte den Mut verloren und war eben nicht darauf aus, nur noch als Heldendenkmal in der deutschen Geschichte zu existieren. Der Krieg war im Oktober/November schon verloren, allzuviel gab es ohnehin nicht mehr, um es auf die letzte Karte zu setzen...
Nun die von dir aufgeführten argumente bezüglich der kampferfahrungd er europäer beziehen sich ja in erster linie auf selbst erlebte kampferfahrung die in den meisten europäischen ländern um 1914 nicht vorhanden war. Aber meine aussage bezieht sich in erster linie darauf, dass die europäer eine unglaublich lange historisch gewachsene kampferfahrung hatten/haben. Der europäer an sich hat in 2000 jahen gezeigt dass er wenn es sein muss auch jahrelang einen fight bis zum ende fighten kann, der amis hingegen in meinen augen nicht. Schau doch nur das deutsche volk an, man kann es lieben oder hassen, aber es hat seine kampftauglichkeit.
Darüber könnte man sich jetzt totdiskutieren und doch zu keinem Ende kommen. Ich bezweifle, dass es "Kriegsmentalitäten" gibt, oder dass manche Völker bessere Krieger hervorbringen als andere. Aber vergleiche doch einmal: Die Deutschen haben im letzten Jahrhundert die beiden schrecklichsten Kriege aller Zeiten (mit-)verursacht und erlebt. Der letzte Krieg ist 61 Jahre her, so wie der Deutsch-Französische 1914 auch immerhin 43 Jahre her war, und die deutsche Bevölkerung und Gesellschaft war von dem Krieg 1871 kaum beeinflusst worden (abgesehen vom Politischen natürlich). Macht uns die Erfahrung unserer Großeltern und Ururgroßeltern zu besseren Soldaten, härteren Kämpfern? Das wage ich zu bezweifeln!
Weiviele jahre in folge konnte ein land behaupten sei es frei von krieg gewesen in den jahren 600- 1914. ich denke dass fast keinland in europa sagen kann es waren mehr als 10 jahre in folge.
Zehn Jahre sind viel zu knapp gemessen, dass kann jedes Land in Europa behaupten! Oder nimm einmal das Empire: Das Volk lebte auch wie auf der Insel der Seeligen. Bis zum WK I ließ es seine Kriege fast ausschließlich von Stellvertretern führen.
Die amis wiederum, und da schliesse ich mich grileg an, haben immer dann wenn es drauf ankam versagt oder gewonnen danke erdrückendem materialvorteil. Schau doch die amerikanische invasion europas an. Auf 5 amerikanische junge soldaten kamen 1 deutscher opa und ein deutscher jugendlicher, ja teils kinder an der westfront. Auf eine messerschmitt gleich 20 oder 30 p51. Bei den panzern fange ich garnet mehr an aufzuzählen.
Und die merikanische westfront, also pazifik, naja den krieg haben se nur durch die flugzeuganzahl gewonnen. Wieso haben sie sich geweigert in japan zu landen. Weil se wussten der krieg hätte dann nochmal 2 jahre gedauert, weil der japaner eben auch ein fanatischer kämpfer war.
und in kriegen wo sie wirklich kämpfen mussten, korea un vietnam hast ja gesehen was sie gerissen haben. In korea waren sie kurz vorm einschiffen der letzten verbliebenen truippenteile bis endlich genug flugzeuge nachgeschaft wurden.
Wo haben sie konkret versagt, außer natürlich in Vietnam?
Und wie ich schon Grileg gesagt habe: Für Überlegenheit muss man sich nicht schämen. Hätten die Amerikaner Material und Truppen in den USA lassen sollen um es spannender zu machen?
Oder analog die Aufforderung: Schau dir doch mal die deutsche Invasion Polens, Dänemarks, Belgiens, Griechenlands, des Balkans und der Niederlande an!
Ist übrigens etwas dreist von dir, sublim zu behaupten, die Amerikaner hätten in Europa und im Pazifik nicht "wirklich kämpfen müssen", wie sie es erst in Korea und Vietnam taten.
Mit den Atombomben will ich auch nicht wirklich anfangen (dazu gibt's einen anderen Thread), aber als amerikanische Motivation dafür "Feigheit" zu unterstellen, deutet in meinen Augen auf ein verqueres Ehrgefühl hin - als Amerikaner hätte ich genauso gehandelt. Auch die ach so kampftauglichen Deutschen hätten die Waffe benutzt, oder bezweifelt das hier ernsthaft jemand?
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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24.02.2006, 15:52
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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Ich möchte noch zwei Sachen zur Diskussion beisteuern.
Einmal zur Flotte:
Man sollte nicht vergessen, dass es ja eine Seeschlacht gegeben hatte, bei der die deutsche Hochseeflotte maximal ein Unentschieden herausgeholt hat. Man kann es auch als Niederlage werten. Dies war noch unter ganz anderen moralischen Verhältnissen.
Woher also willst du (mozart) deine Meinung nehmen, dass die deutsche Hochseeflotte in der Lage war diesmal sicher zu gewinnen.
Unmöglich war nichts, aber eine Sicherheit gab es garantiert nicht.
Dann noch zur Kriegermentalität. Natürlich hat Kimon recht wenn er sagt, dass der Deutsch-Französische Krieg damals (vor Kriegsausbruch) auch schon 43 Jahre zurück lag. Jedoch war es so, dass man seitdem immer mit einem möglichen Krieg gerechnet hat und die Politik auch mehr in diese Richtung lief. Die allgemeine Wehrpflicht tat ihr übriges. Die deutschen Soldaten waren also wesentlich Kriegesbereiter, da sie nur die positiven Seiten des Krieges (Deutsche Einigung etc.) und nicht die negativen (Zerstörung im eigenen Land) kannten.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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