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04.03.2007, 15:19
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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AW: Warum?
Zitat von Mirko
ich war vor ein paar jahren in wien. der fremdenführer hat uns gefragt ob wir eh alle die bilder kennen wo hitler in wien eine rede hält und das volk im zujubelt. er hat gemeint die kameras waren so postiert das es aussah als wäre der ganze platz voller menschen während es eh "2/3" waren. von dem kommentar hab ich echt kopfschmerzen gekriegt. und er ist typisch.
Das in Österreich auf das bezogen viel untern den Tisch gekehrt wird und man sich immer noch oft als erstes Opfer sieht ist war, allerdings hat sich in dieser Richtung viel getan in den letzten 15-20 Jahren. Österreich übernimmt heute sehr wohl Verantwortung.
Was die besagten Filmaufnahmen betrifft, dass ist kein Zeug was in irgendeinem Verleugnerkopf entstanden ist, sondern Tatsache. Der Heldenplatz war damals nur ungefähr zur Hälfte gefüllt und das Filmmaterial wurde auf Nazi-art aufpoliert. Hitlers Einmarsch war deswegen nicht weniger populär, aber ihm wurde nicht von hunderttausenden am Heldenplatz zugewunken. Das ist falsch.
Zitat von Wulfnoth
Also wenn ich an das bekannteste Bild denke frage ich mich ernsthaft wie man dort mit Kameras hätte manipulieren können. Im Internet kann ich das Bild leider gerade nicht finden.
Es lässt sich einfach nicht leugnen, dass in Österreich eine Mehrheit für den Anschluss war. Schon Jahre vor dem Anschluss hatte es ja Volksabstimmungen mit ~90% Ergebnissen gegeben.
Falsch. EIne Abstimmung über einen Anschluss Österreichs, da sind sich die meisten Historiker einig, wäre wohl wahrscheinlich ganz knapp ausgegangen. Wahrscheinlicher jedoch eher für Österreich, auch aufgrund der austro-faschistischen Propaganda. Diese Mehrheit, die sich nicht leugnen lässt, halte ich für eine seeeeeehr gewagte Aussage die glaube ich kaum haltbar ist.
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04.03.2007, 15:22
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.455
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AW: Warum?
Zitat von Argeados
Falsch. EIne Abstimmung über einen Anschluss Österreichs, da sind sich die meisten Historiker einig, wäre wohl wahrscheinlich ganz knapp ausgegangen. Wahrscheinlicher jedoch eher für Österreich, auch aufgrund der austro-faschistischen Propaganda. Diese Mehrheit, die sich nicht leugnen lässt, halte ich für eine seeeeeehr gewagte Aussage die glaube ich kaum haltbar ist.
Soweit ich weiß gab es in den 20ern Abstimmungen in einigen Bundesländern die für einen Anschluss stimmten und nur aufgrund alliierten Drucks ausgesetzt wurden. Ich sehe natürlich auch, dass mit der Errichtung der Diktatur in Deutschland die Vorraussetzungen andere wurden aber deswegen drehen sich bei einer so entscheidenden Frage die Mehrheitsverhältnisse nicht so drastisch um.
Außerdem machen Katholiken doch sowieso was ihre Bischöfe sagen und wenn die für Anschluss plädieren...
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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04.03.2007, 15:28
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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AW: Warum?
Diese paar Jahre machen einen ganz gewaltigen Unterschied.
In den 20ern nach Zerfall der K.u.K. Monarchie dachten die meisten Österreicher, dass dieses kleine Land nicht überlebensfähig ist. Deswegen auch der Anschluss an Deutschland bzw. der Wunsch.
In den späten 30ern war dieses Empfinden ein ganz anderes. Man hatte gesehen, dass Österreich auch ohne Deutschland kann und deswegen war auch Wunsch an den Anschluss nicht mehr so weit verbreitet.
Und zu den Bischöfen ... die waren großteils gegen einen Anschluss, denn in Österreich waren die Christlich-Sozialen an der Macht und man lebte in einem chrisltich geprägten Ständestaat ...
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04.03.2007, 21:42
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Warum?
Zitat von Wulfnoth
Also wenn ich an das bekannteste Bild denke frage ich mich ernsthaft wie man dort mit Kameras hätte manipulieren können. Im Internet kann ich das Bild leider gerade nicht finden.
Es lässt sich einfach nicht leugnen, dass in Österreich eine Mehrheit für den Anschluss war. Schon Jahre vor dem Anschluss hatte es ja Volksabstimmungen mit ~90% Ergebnissen gegeben.
Das ist wahr - und unleugbar! Damals glaubten die Österreicher nicht an dieses "Österreich". Wenn man sich die Bundesverfassung ansieht - dann ist der erste Satz:
"Unter dem Zwange des Vertrages von St. GErmain, der den Anschluss an das Deutsche REich derzeit verwehrt, in dem Bestreben dem bedrängten Volke des Alpenlandes den Auffstieg zu ermöglichen, schließen sich die geschichtilch gewordenen selbstständigen Länder Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermakr, Kärnten, Tirol und Voarlberg zu einem Bundesstaat zusammen und geben sich nachstehende Verfassung:"
Nicht einmal Karl Renner hat an sein eigenes Werk geglaubt (was sein "JA" für den Anschluss bezeugt!)
In Österreich war man im jahre 1918 desillusioniert. Ein großes Reich - eine Großmacht war zerbrochen und man selbst zu einem Rumpfstaat degradiert. Noch dazu zu einem Staat der nicht lebenshfähig war - meinten viele.
Die Alpenländer waren damals voll von Industriebetrieben (Mur-Mürzfurche als Bsp.) - jedoch von VERARBEITENDEN Industriebetrieben, die Rohstoffe dafür kamen aus Böhmen und Mähren sowie Ungarn und allen anderen Teilen der Monarchie. Weil alles ein Staat war - war dies kein problem.
Plötzlich stand österreich ohne die lebenswichtige Kohle aus Böhmen dar - denn die entstehenden Nationalregierungen waren erstmal nicht so gut auf Österreich zu sprechen - und hatten selbst zu kämpfen, denn auch ihnen fehlten die anderen Teile der Monarchie.
Und obwohl die großen Kanzler der ersten Republik (Ignaz Seipel als bsp.) alles taten um Österreich aufzubauen - diesen Schrekcen konnte man niemanden wirklcih nehmen. Das man erstens, einfach so klein war plötzlich und unbedeutend, und dass man von allem notwendigsten abgeschnitten war. Der Winter 1918 war horrend...nicht nur spanische Grippe, sondern auch Hungersnöte, weil die lieferungen aus Ungarn ausblieben, kalt war es, weil keine kohle da war...schlimme zeit, und kein wunder, dass man sein seelenheil in deutschland suchte. Das war groß und stark - so war man immer noch der ansicht
Erst die schrecklichen Jahre von 38 bis 45 haben Österreich gelernt, dass es sein Heil nur selbst finden kann. Als man einen Wiener Walzer am 27. April 1945 in Wien spielte, und auf dem Platz vor dem Parlament getanzt wurde, da war man überglücklich und nicht nur die regierung (die in seiner verfassung niederschrieb dass es "NIE MEHR EINEN ANSCHLUSS GEBENWERDE!") sondern auch die bevölkerung schwor sich an das österreich zu glauben dass man nun errichte. Mittlerweile hat österreich eine eigene identität. Wir haben erkannt, das wir anders sind als unsere Nachbarn im Norden und sind stolz darauf geworden  !!!
Also dann Prosit Österreich
mfg
Baldu
PS: Jap jetz bin ich endlich zurück ^^
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Möge die Welt eine andere sein, wenn es an der Zeit ist für mich zu gehen...
Aber bis dahin wird gekämpft  !
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04.03.2007, 21:49
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Warum?
Zur anschlusstheorie:
Ich möchte Euch nur darauf verweisen sich einmal den Stimmzettel anzusehen...
Außerdem gebe ich Argeados recht - gegen Ende hin, war ein Teil der Bevölkerung schon mit Österreich vertraut geworden. Man hatte sich daran gewöhnt...in einem unabhängigen Österreich wäre die Abstimmung vlt anders ausgegangen...
Dennoch ist unleugbar dass die Abstimmung mit 99,7 % für einen Anschluss ausging...
Man muss aber anmerken, schon in den ersten Flugzeugen die in Wien landeten saßen Gestapo-Leute und SS-Schergen - die Verfolgung und Wegsperrung von Andersdenkenden und die Hetze gegen Österreicher jüdischen Glaubens begann sofort in der Stunde des Einmarsches. Dann kommt die erwähnte Propaganda hinzu - und Hitlers Talent die Maßen zu polarisieren...
Vlt wäre es anders ausgegangen - durch all diese gesichtspunkte aber wurde der schwache glaube an ein unabhängiges Österreich ganz zermalmt. Außerdem - da alle Sozialdemokraten, christlich-soziale und andere andersdenken schon in KZs verfrachtet wurden, gab es ja niemanden mehr der gegen den anschluss sprach...und keine partei die sich für die unabhängigkeit österreichs einsetzte....warum also mit nein stimmen  ?
Euch alles Beste  !!!!
mfg
Baldu
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Möge die Welt eine andere sein, wenn es an der Zeit ist für mich zu gehen...
Aber bis dahin wird gekämpft  !
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04.03.2007, 21:50
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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AW: Warum?
Also Baldu ^^ Deinen Patriotismus in allen Ehren, aber zu meinen Posts war das eher kontraproduktiv ...
Und du liegst falsch. Es gab schon so etwas wie ein österreichisches Nationalgefühl lang vor 45. Aber das wurde schon in einem anderen Post ausführlichst behandelt ^^
EDIT:
Ein Abstimmung in Österreich hätte vielleicht kanpp mal 50% bekommen. Die österreichische Bevölkerung war damals ganz und garnicht in großer 100%iger Anschlussstimmung. Das ist einfach Blödsinn, sry ...
Gerade durch die austro-faschistische Propaganda hatte die Anti-Anschluss-Gruppierung Aufwind erhalten. Ich habs vorher schon ausgeführt. Bei einer Abstimmung wäre ein Anschluss zwar möglich gewesen, aber vielleicht grad mal mit 50-52%. Niemals mit einer deutlichen Mehrheit.
Geändert von Argeados (04.03.2007 um 21:54 Uhr)
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04.03.2007, 21:55
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.455
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AW: Warum?
Die Abstimmung war sowieso verfälscht, da sie zwei Fragen koppelte. Nämlich das ja zur Abstimmung und das Ja zum Führer.
Außerdem hatte dieser auf dem Wahlzettel sehr klar deutlich gemacht was er als Antwort wünschte.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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04.03.2007, 22:34
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Warum?
Zitat von Argeados
Also Baldu ^^ Deinen Patriotismus in allen Ehren, aber zu meinen Posts war das eher kontraproduktiv ... 
Und du liegst falsch. Es gab schon so etwas wie ein österreichisches Nationalgefühl lang vor 45. Aber das wurde schon in einem anderen Post ausführlichst behandelt ^^
EDIT:
Ein Abstimmung in Österreich hätte vielleicht kanpp mal 50% bekommen. Die österreichische Bevölkerung war damals ganz und garnicht in großer 100%iger Anschlussstimmung. Das ist einfach Blödsinn, sry ...
Gerade durch die austro-faschistische Propaganda hatte die Anti-Anschluss-Gruppierung Aufwind erhalten. Ich habs vorher schon ausgeführt. Bei einer Abstimmung wäre ein Anschluss zwar möglich gewesen, aber vielleicht grad mal mit 50-52%. Niemals mit einer deutlichen Mehrheit.
Lieber Argeados  !
Verzeih - ich hab Deinen Post erst später gelesen  ! Aber ich bin dann in meinem 2ten Beitrag näher auf all das eingegangen, was 100%-anschluss betrifft  !
Und das mit dem Nationalgefühl ist eine schwierige sache...in der ganzen "endzeit-situation" nach dem 1WK war dies noch kaum vorhanden - dafür sprechen Zeitzeugen, Anschlussvolksabstimmungen und selbst die Verfassung  ! Danach hat sich das etwas gebessert - dennoch die Stimmung ist meinen Informationen zu folge recht kippend gewesen. Nationalsozialisten hat es bei uns shcon einige gegeben - und die Volksmaßen bei der Kundgebung Hitlers und in Graz und in Linz sprechen auch für sich...
Dennoch - wie in meinen 2ten Post dargelegt - ein unabhängiges Österreich hätte wohl ein anderes Ergebnis der Abstimmung hervorgebracht, wie Du es darlegst. Um die 50 % - da bin ich Deiner Meinung  !
mfg
Baldu
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04.03.2007, 22:41
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Warum?
EDIT:
Ein Abstimmung in Österreich hätte vielleicht kanpp mal 50% bekommen. Die österreichische Bevölkerung war damals ganz und garnicht in großer 100%iger Anschlussstimmung. Das ist einfach Blödsinn, sry ...
Aber wie Baldu schrieb: Es gab ja eine Abstimmung, und die ging mit 99,7% zu Buche. Wie gesagt, keine demokratische Wahl und in dieser überwaltigender Mehrheit wahrscheinlich sowieso getürkt, aber immerhin.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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05.03.2007, 15:52
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AW: Warum?
Zitat von Argeados
Falsch. EIne Abstimmung über einen Anschluss Österreichs, da sind sich die meisten Historiker einig, wäre wohl wahrscheinlich ganz knapp ausgegangen. Wahrscheinlicher jedoch eher für Österreich, auch aufgrund der austro-faschistischen Propaganda
Dagegen spricht aber, dass Hitler selbst erst eine Zollunion anstrebte und auch erst im Zuge der dortigen Begeisterungswelle an eine Vereinigung dachte.
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05.03.2007, 15:53
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.455
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AW: Warum?
Zitat von mozart
Dagegen spricht aber, dass Hitler selbst erst eine Zollunion anstrebte und auch erst im Zuge der dortigen Begeisterungswelle an eine Vereinigung dachte.
Sagte zumindest er. Sein Verhalten vor dem Anschluss spricht deutlich dagegen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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05.03.2007, 15:56
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AW: Warum?
Zitat von Wulfnoth
Sagte zumindest er. Sein Verhalten vor dem Anschluss spricht deutlich dagegen.
Finde ich ist kein Widerspruch. Hitler trat zu Beginn sehr aggressiv gegenüber Österreich auf, wohl weil er sich nicht sicher sein konnte das er in Österreich soviel Zustimmung erhalten würde.
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05.03.2007, 15:59
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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Beiträge: 6.455
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AW: Warum?
Doch das agressive Auftreten und der vermeintlich nicht geplante Anschluss sind ein Wiederspruch. Dagegen spricht auch der schnelle Einmarsch von Wehrmacht und Reichspolizei nach einem winzigen Zwischenfall.
Ich denke mal diesen nicht geplanten Anschluss kann man getrost als NS-Propaganda abtun um bei den Österreichern den Anschein zu erwecken, dass sie ja die Wahl gehabt haben.
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16.06.2007, 09:21
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Plebejer
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Registriert seit: 25.03.2005
Beiträge: 41
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Servus,
Ich empfehle diese Seite http://www.doew.at/service/ausstellung/1938/1938.html
Sehr Übersichtlich mag sie uns einen kleinen Einblick auf eine Zeit geben die wir so oder so nicht mehr verstehen können.
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21.12.2007, 23:56
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Kaiser
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Registriert seit: 21.12.2007
Ort: München,bin aber ein Wiener
Beiträge: 10
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nun gut, mein erster beitrag:
sicherlich ist sehr vieles des hier schon geschriebenes wahr...aber es gibt noch einige daten die hinzufügen muss....
zuerst jedoch rekapitulier ich alles:
1. Erster Weltkrieg verloren...Österreich ist am boden...wie schon richtig gesagt fehlt die wichtige industrie böhmen und mährens...Österreicher besitzen kein Nationalgefühl.die meisten sehen sich als Deutsche.antisemitismus(der schon vorhanden war!!!)verstärkte sich!!!
Die polnischen Juden überschwemmen Wien... (gut nachlesbar in "Austria Judaeica")
Anschluss an Deutschland wird nicht gewehrt,da man Deutschland nicht stärken will...
2.Einige jahre nach dem vetrag von st. germain (für die öster.)/ versallier vetrag (für die D.)
-Österreicher beginnen langsam an sich zu glauben..
-Weltwirtschaftskrise trifft deutschen Nachbarn härter als sie
3.Nach Machtgewinnung der Nazis in D.
Wirkungen auf Österreich:
-Austrofaschismus verstärkt sich noch weiter
-Antisemitismus und Austrofaschismus werden von deutschland und italien indirekt gefördert
4.Neue infos meinerseits:
-Die damalige bevölkerung österreichs war 6 millionen Menschen.
mehr als 250.000 menschen wurden zu den wahlen nicht zugelassen ,da meiste als juden und nicht als deutsche "Staatsbürger" angesehn wurden und weitere volksgruppen ebenso
Wie man unschwer errechnen kann,sind schon mal ein riesenteil der nein-wähler weg
-Österreich war ein geteiltes land.Man wusste nicht ob dieser ein nazi war oder nicht
Deshalb hat der österreichische untergrund-widerstand in den ersten jahren keine erfolge erzielt,da er meistens durch verräter oder maulwürfe immer wieder aufgerieben wurde...
Man musste einfach ja wählen,sonst wär man in wenigen tagen nicht mehr am leben oder lebensfähig
Zur zeit kurz vor dem anschluß befand sich österreich beinah schon in einem "Bürgerkrieg"
und der einfluß deutschlands damals darauf ist sicherlich nicht klein gewessen
sozusagen wurde schon vor den wahlen und den offenen annexions-plänen eine vorarbeit gemacht.
diese informationen sind nicht so spektakulär ,aber sie verdeutlichen ein klein wenig,dass österreich sicherlich nicht vollständig für einen anschluß war
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