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01.05.2008, 19:19
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.068
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Wobei die Nationalsozialisten da teilweise auch recht flexibel waren, ist nicht von der Göring der Ausspruch überliefert "Wer Jude ist bestimme ich"?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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01.05.2008, 20:39
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 664
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Die Ignoranz die hinter dem nationalsozialistischem Antisemitismus steckt war ja erschreckend. Menschen wurden für diese "Herrenmenschen" zu Zuchttieren degradiert. Und die Intelligenz wurde nach Amerika getrieben, was auch dazu führte, daß die USA das Projekt Manhattan mit europäischen/jüdischen Wissenschaftlern vorantreiben konnten.
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 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
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03.05.2008, 01:14
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Plebejer
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Registriert seit: 11.04.2008
Ort: CH
Beiträge: 14
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europäischen/jüdischen Wissenschaftlern vorantreiben konnten.
Wurde nicht Einstein die Teilnahme am Manhattan Projekt verwehrt, da er aus Deuschland in die USA gekommen war?
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All animals are equal, but some are more equal than others.
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03.05.2008, 01:21
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 383
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Zitat von delta
Wurde nicht Einstein die Teilnahme am Manhattan Projekt verwehrt, da er aus Deuschland in die USA gekommen war?
Einstein war bekennender Pazifist. Man befürchtete daher, dass er den Erfolg des Projektes hinausgezögert hätte.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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03.05.2008, 11:46
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Propraetor
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 585
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Zitat von TigerMC
alles irgendwie eigenartig, dass die juden völker und zeiten überschreitend in der antike, im mittelalter und nch heute von grosen schichten der welt gehasst werden?
Es war kein Haß im eigentlichem Sinne, sondern eine Mischung aus Sozialneid und Unverständnis für eine andere Kultur.
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03.05.2008, 12:17
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 606
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Zitat von Titus_Livius
Es war kein Haß im eigentlichem Sinne, sondern eine Mischung aus Sozialneid und Unverständnis für eine andere Kultur.
Sehe ich auch so. Unverständnis, das ist Nicht-Wissen, und erzeugt Vorurteile und Ängste. Das gilt übrigens heute für den Islam ebenso.
Im übrigen scheint es in der Natur des Menschen zu liegen, dass er Feindbilder braucht, um von anderen Dingen abzulenken. Da kamen die Juden (heute auch Muslime) gerade recht ... Aber um es weiterzuführen: Anderswo auch mal die Christen (z. B. in der Sowjet-Diktatur).
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03.05.2008, 22:33
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 664
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Tacitus schreibt von den Christen:
"....es waren jene Leute die das Volk wegen ihrer Schandtaten hasste und mit den Namen "Christen" belegte. Dieser Name stammt von... Dieser verderbliche Aberglaube war für den Moment unterdrückt worden... und verbreitete sich auch in Rom, wo alle Gräuel der Welt zusammenkommen und geübt werden."
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Quintus Arius aus "Ben Hur"
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04.05.2008, 02:00
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Propraetor
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 585
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Er schreibt dort aber nicht von den Juden, sondern von Christen.
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04.05.2008, 09:16
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 664
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Zitat von Titus_Livius
Er schreibt dort aber nicht von den Juden, sondern von Christen.
War auf Sokotras Beitrag gemünzt. Auch Christen waren eine Zeit lang negativ angesehen. Zitiere ihn:
Da kamen die Juden (heute auch Muslime) gerade recht ... Aber um es weiterzuführen: Anderswo auch mal die Christen (z. B. in der Sowjet-Diktatur).
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Quintus Arius aus "Ben Hur"
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05.05.2008, 18:20
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Plebejer
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Registriert seit: 29.04.2008
Beiträge: 6
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Zitat von Wulfnoth
...ist nicht von der Göring der Ausspruch überliefert "Wer Jude ist bestimme ich"?
oder von Karl Lueger
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05.05.2008, 19:00
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 606
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Zur Geschichte des deutschen Mittelalters: Einen Höhepunkt erreichte der Antisemitismus mit dem Pogrom von Köln 1096. Die Kirche (!) setzte anschließend die Tabuisierung bestimmter Berufe, die Isolierung, Stigmatisierung und Ghettoisierung jüdischer Gemeinden europaweit durch.
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06.05.2008, 12:17
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 776
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Zitat von Sokotra
Aber um es weiterzuführen: Anderswo auch mal die Christen (z. B. in der Sowjet-Diktatur).
Wobei in der SU soweit ich von Betroffenen gehört habe die Juden ebenso massiv benachteiligt wurden, z.B. durch Ausschluss von führenden Positionen, Übergehung bei anstehenden Beförderungen etc.
Kann es daher sein, dass in den Ländern des Ostblockes ein gewisser "traditioneller" Antisemitismus den zweiten Weltkrieg überdauert hat? Soweit ich weiß kam es nämlich dort vor und nach dem Weltkrieg zu Pogromen. Der Antisemitismus in Polen wird - wenn ich mich recht erinnere - in Kaminskis Kiebitz thematisiert
Einen Höhepunkt erreichte der Antisemitismus mit dem Pogrom von Köln 1096.
Kein Höhepunkt, sondern ein Neuanfang des Antijudaismus. Im Mittelalter bestand zunächst ein eher gutes Verhältnis zwischen Juden und Christen, das sich jedoch im ausgehenden elften Jahrhundert verschlechtern sollte: Durch eine Neuorientierung der christlichen Frömmigkeit entstand ein religiöser Fanatismus, der sich gegen Andergläubige richtete und mit der durch ihn (mit-)bedingten Kreuzzugsbewegung 1096 zu den ersten Pogromen im Reich führte. Und seit diesem Zeitpunkt kann man eigentlich ein stetes Auftreten von Pogromen beobachten, meist mit den üblichen Ritualmord- oder Hostienfrevel-Vorwürfen begründet, am bekanntesten sind dabei wohl die Rintfleisch-Pogrome und das Armleder-Pogrom.
Einen Höhenpunkt erreichten die Verfolgungen im Zuge der Pest, als die meisten jüdischen Gemeinden ausgelöscht wurden. Der Vorwurf war hier die Brunnenvergiftung, der Grund - wie schon zeitgenössische Chronisten feststellten - wirtschaftliche Absichten und wohl tatsächlich auch die Angst vor der Pest.
Die Rolle der Kirche war dabei sehr ambivalent.
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μηδὲν ἄγαν
Geändert von Draconarius (06.05.2008 um 12:36 Uhr).
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19.05.2008, 15:36
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Rattus Liber
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Registriert seit: 12.05.2008
Beiträge: 43
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Ich finde es interessant das noch niemand den genauen Unterschied zwischen Antijudaismus und Antisemitismus geklärt hat:
Antijudaismus richtet sich aus religiösen Gründen gegen die Religion Judentum.
Antisemitismus richtet sich aus "rassischen" Gründen gegen das Volk der Semiten, mit denen die Juden gemeint waren ( genaueres siehe Link).
Diesen sogenannten "Antisemitismus" gab es erst im 18 und 19 Jahrhundert, er war ein Versuch die Juden als minderwertige Rasse darzustellen.
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