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12.01.2008, 21:52
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 713
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Es blieb den deutschen ja nichts anderes übrig. Eine Ikea-Connection mit den nordischen Staaten war ja -auch aufgrund der geringen Anzahl an Menschen - nicht zweckdienlich. Es gab ja auch die berühmte russische Division, die Kosaken, die SS-Division "hansa uderaj", vorwiegend mit Albanern, die französischen Freiwilligen und andere noch dazu, aus ganz Europa. Ich glaube sogar, daß die Franzosen bis zum Schluss in Berlin kämpften. Im übrigen sehe ich Rumänen und Bulgaren nicht als Slawische Völker. Rumänien ist ein Vielvölkerstaat mit einer romanischen Sprache und multiethnischen Wurzeln. Wo siehst du hier die vielen Slawen, farx?
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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12.01.2008, 21:55
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Ja ganz eindeutig: man wollte einen Krieg gewinnen. Das hatte wohl eindeutig Priorität.
Habe auch mal gelesen, dass gegen Ende des Krieges mehr Nicht-Deutsche in der Waffen SS waren als Deutsche und das bei der "rassischen Elite" als die sie gedacht war.
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12.01.2008, 22:02
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 713
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Möglich, das nach einem ev. gewonnen Krieg nur die blonden triefäugigen das Sagen gehabt hätten... Der Begriff der Rasse war ja eh etwas umfangreicher gestaltet. So waren ja viele Völker bis hin zum Hindukush und Indien- nach jener Vorstellung - Angehörige der indogermanischen Volksgruppen.
Was ich auch noch lustig finde: in Neapel wurden damals falsche Arierausweise gedruckt...
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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12.01.2008, 22:52
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 433
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Zitat von Wulfnoth
Woher hast du denn den Schwachsinn? Nicht ein einziger osteuropäischer Staat, nicht einmal die Baltikumstaaten haben unter sowjetischer Besatzung gestanden.
Dafür haben die Bolschewiken die Bevölkerung ihres eigenen Staates allerdings zu genüge gequält.
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13.01.2008, 00:13
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bitte genauer lesen.
von rumänien und ungarn war hier gar keine rede.
diese beiden staaten haben keine slawische bevölkerung.
bulgarien und das damalige jugoSLAWIEN (vor allem im serbischen teilstaat) dagegen schon.
die frage warum rumänien und ungarn auf deutscher seite kämpften hat niemand gestellt.
die frage war:
warum wollte deutschland mit jugoSLAWIEN und bulgarien verbündete mit slawischer bevölkerung haben??
denn diese sind ja genauso slawen wie die russen und ukrainer der sowjetunion gegen die hitler mit seiner kranken Lebensraum ideologie kämpfte.
lg  
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13.01.2008, 01:04
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.042
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Die Bulgaren traten der Achse bei, weil der bulgarische Zar die Restauration des Großbulgarisches Reich anstrebte.
Ungarn wiederum schloß sich auch aus Landgier der Achse an, weil Rumänien Gebiete auf deutschen Druck hin zugunsten Ungarns abtreten mußte. usw.usf.
Im Endeffekt wie immer also das alte Lied von Macht und Gier der herrschenden Klasse.
PS: Die NS Ideologie hat nur wenig mit Staats- Diplomatie zu tun, da ideologische Propaganda vorrangig für das eigene Volk gemacht wird, um politische Ziele umzusetzen, bzw. es einfach nur bei der Stange zu halten.
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13.01.2008, 05:10
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nochmal:
die frage ist nicht warum sich bulgarien und jugoslawien mit deutschland verbünden wollte (von ungarn und rumänien ist hier gar keine rede) sondern:
warum wollte das deutsche reich (mit seiner kranken ideologie) bulgarien und jugoSLAWIEN als verbündete.
diese sind slawische staaten wie auch (mehrheitlich) die sowjetunion, gegen die ja krieg geführt wurde im namen der ns ideologie.
WIE VEREINBARTE DIE DEUTSCHE FÜHRUNG DAS MIT IHRER IDEOLOGIE??
Die frage ist NICHT: warum wollten sich die balkanstaaten mit deutschland verbünden, sondern genau die andere richtung ist mir unklar.
mfg  
Danke für die überlegten und durchdachten antworten von wulfi.
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13.01.2008, 09:19
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Zitat von farx
WIE VEREINBARTE DIE DEUTSCHE FÜHRUNG DAS MIT IHRER IDEOLOGIE??
Du siehst das ein wenig falsch. Sie mußte das gar nicht mit ihrer Ideologie vereinbaren, weil es ihr gar nicht widerlief.
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13.01.2008, 10:33
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.042
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Novalis hat es ja auch schon geschrieben. Um es noch einmal ganz profan zu schreiben: .
Politisch ist das schnurzpiepegal, da alles möglich ist, was dazu dient, das Ziel zu erreichen. (in dem NS Fall eben die deutsche Herrschaft über die Welt)
oder beispielsweise in der jüngeren Geschichte die Unterstützung von Saddam und Osama durch die USA. (im Falle Saddams ging es gegen die Mullahs im Iran und bei Osama gegen die UDSSR)
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13.01.2008, 11:11
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ich begreife das noch nicht ganz und warum zeigt sich hoffentlich an folgendem Beispiel:
im Winter 1941 als die deutschen vor Moskau kämpften und verzweifelt versuchten dieses zu erreichen fand die Wannsee Konferenz statt.
auf dieser Konferenz wurde, wie wir alle wissen allerhand abscheuliches ("Endlösung" der "Judenfrage"), beschlossen.
unter anderem, dass es wichtiger sei mobile "Vergasungwagen" (abscheulich..) als panzer für den krieg zu produzieren.
-->dieses Beispiel zeigt, dass die Ideologie über den strategischen Überlegungen stand.<--
warum wurde also bei Bulgarien und Jugoslawien die Strategie über die Ideologie gestellt?
liebe grüße
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13.01.2008, 12:27
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farx, deine Frage wurde jetzt schon mehrfach beantwortet, von daher bringt es nicht sehr viel sie immer wieder zu stellen.
Hitler wollte einen Krieg gewinnen, dazu braucht man Verbündete. Ob seine Verbündeten jetzt alles "rassisch" rein sind, konnte er sich nicht aussuchen, also nahm er das, was er bekam.
Außerdem: kannst du die "Endlösung der Judenfrage" nicht mit der Betrachtung der Slawen vergleichen. Die Juden wurden als Vergifter der Völker gesehen, als abgrundtief böses Element, das ausgerottet werden musste. Die Slawen hingegen wurden ähnlich wie die Arier als relativ homogenes Volk gesehen, mit dem Unterschied, dass sie sich auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe befänden und keine oder nur wenig von den heilsbringenden nordischen Genen enthielten. Das zeigt sich auch darin, dass Slawen einen Ariernachweis erhalten konnten.
Die Lebensraumtheorie stellte offiziell auf keine konkreten Foderungen nach allem Land, auf denen sich Slawen befanden. Eine Umsiedlung der Slawen wurde im Generalplan Ost geplant, was aber streng geheim blieb. Eine Ausrottung der Slawen war jedenfalls nicht im Gespräch. Auch spielt die Lebensraumtheorie nicht so eine große Bedeutung in der Nazi Propaganda. Da hetzte man mehr gegen den "jüdischen Bolschewismus", was auch für slawische Staaten interessant sein konnte.
Geändert von MacX (13.01.2008 um 12:30 Uhr).
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13.01.2008, 12:31
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Du die Judenvernichtung war ein Kernstück der NS-Ideologie, diese wurde selbst als der Krieg verloren war noch massiv vorrangetrieben.
Bei der restlichen Ideologie war man dehnbarer, wie ja auch der Hitler-Stalin-Pakt zeigte. Wenn es dienlich (im Sinne des Gesamtzieles) erschien wurde die Ideologie zeitweilig ausgeklammert - und das ja auch von beiden Seiten.
Klar war nur dass irgendwann der "Endkampf" Faschismus gegen Kommunismus, d.h. Deutsches Reich gegen Sowjetunion stattfinden musste. Nach der sozialdarwinistischen Lehre konnte nur eine Seite siegreich hervorgehen.
Alle anderen Kriegsoperationen waren diesem Ziel untergeordnet, was man auch daran sehen kann dass der Überfall auf die Sowjetunion stattfand obwohl die Lage im Westen noch nicht endgültig bereinigt war. Man wollt einfach nicht mehr warten, obwohl man es gekonnt hätte.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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13.01.2008, 12:53
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.042
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Zitat von farx
ich begreife das noch nicht ganz und warum zeigt sich hoffentlich an folgendem Beispiel:
im Winter 1941 als die deutschen vor Moskau kämpften und verzweifelt versuchten dieses zu erreichen fand die Wannsee Konferenz statt.
auf dieser Konferenz wurde, wie wir alle wissen allerhand abscheuliches ("Endlösung" der "Judenfrage"), beschlossen.
unter anderem, dass es wichtiger sei mobile "Vergasungwagen" (abscheulich..) als panzer für den krieg zu produzieren.
-->dieses Beispiel zeigt, dass die Ideologie über den strategischen Überlegungen stand.<--
warum wurde also bei Bulgarien und Jugoslawien die Strategie über die Ideologie gestellt?
liebe grüße
Das Beispiel paßt doch gut. Mit dem Winterfeldzug der Roten Armee war das Blitzkriegskonzept gescheitert. Eine andere militärische Alternative gab es für die Wehrmacht nicht bzw. wurde nie in ernsthaft in Erwägung gezogen. Also trieb man den Holocaust voran, um, wenn man schon am verlieren war, noch möglichst viele "Feinde" mit in den Abgrund zu reißen und die eigene Herrschaft möglichst lange aufrechtzuerhalten. /Mal ganz davon abgesehen, daß der Ostfeldzug sowieso als Vernichtungsfeldzug geplant war,um dort keinerlei "Störer" der neuen Weltordnung heranwachsen lassen zu können.
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13.01.2008, 22:35
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Zitat von MacX
Außerdem: kannst du die "Endlösung der Judenfrage" nicht mit der Betrachtung der Slawen vergleichen. Die Juden wurden als Vergifter der Völker gesehen, als abgrundtief böses Element, das ausgerottet werden musste. Die Slawen hingegen wurden ähnlich wie die Arier als relativ homogenes Volk gesehen, mit dem Unterschied, dass sie sich auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe befänden und keine oder nur wenig von den heilsbringenden nordischen Genen enthielten. Das zeigt sich auch darin, dass Slawen einen Ariernachweis erhalten konnten.
dankeschön, dieser eine absatz hat alle meine fragen geklärt.
alles gute
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15.01.2008, 20:15
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Quaestor
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Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 130
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Es spielte wohl auch der Aspekt eine Rolle, dass das „Unternehmen Barbarossa im Sommer 1941 unmittelbar vor der Tür gestanden hatte und da war es nun einmal aus militärischer Sicht unabdingbar notwendig, das an der südöstlichen Flanke Ruhe zu herrschen hatte. Diese Ruhe wurde durch Mussolinis Einmarsch in Griechenland und den peinlichen und demütigen Ergebnissen für Italiens Streitkräfte schwer gefährdet. Damit geriet auch fast zwangsläufig Jugoslawien ins Visier der deutschen Politik. Jugoslawien wurde mit erheblichen Druck dazu genötigt der Achse beizutreten und das Ergebnis war dann schließlich der Staatsstreich in Jugoslawien, welcher entscheidend dazu beitrug, das Deutschland in Jugoslawien einmarschiert ist.
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