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30.01.2008, 16:53
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.455
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Zitat von MacX
Wie kann er ein Nazi gewesen sein, wenn er Hitler wegen dieser Weltanschauung umbringen wollte?
Wenn, dann würd ich ihn als ahnungslosen Mitläufer bezeichnen. Wie auch Rommel...
Meinungen können sich ändern, dazwischen liegen mehr als 10 Jahre.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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30.01.2008, 17:02
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 770
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Zitat von MacX
Wie kann er ein Nazi gewesen sein, wenn er Hitler wegen dieser Weltanschauung umbringen wollte?
Wenn, dann würd ich ihn als ahnungslosen Mitläufer bezeichnen. Wie auch Rommel...
Klar, die Wehrmachtsführung bestand aus ahnungslosen, treuherzigen Gutmenschen, die vom bösen Onkel Hitler fies und gemein getäuscht wurden...
Ob Stauffenberg (u.a. Mitglieder des militärischen Widerstandes) ein "Nazi" war lass ich mal dahingestellt: Er war gegen die Demokratie eingestellt und Befürworter der Diktatur; er war Antisemit und hat die gesamte Politik der Ausgrenzung und Entrechtung mitgetragen; er war Militarist, der die Angriffskriege der Nazis befürwortet, geplant und geführt hat; er war sicher Anti-Kommunist der schlimmsten Sorte, der die Verhaftung und Ermordung von Linken, Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern gutgeheissen hat.
Aber um Deine implizite Frage zu beantworten, warum er seine Meinung bis 1944 scheinbar geändert hat: Hitler und die Nazis hatten sich eines Verbrechens schuldig gemacht, das kein Militär erträgt: Sie hatten den krieg so gut wie verloren. Ich behaupte mal, hätten die Nazis damals kurz vor dem "Endsieg" gestanden hätts kein Attentat gegeben, soondern die ganzen Herren Generäle hätten Diktatur, Weltkrieg und Massenmord weiterhin freudig die Hand geschüttelt.
Geändert von Thersites (30.01.2008 um 17:04 Uhr)
Grund: Rechtschreibung
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30.01.2008, 17:06
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Also ich hoffe doch mal stark das jeder hier Anti-Kommunistisch eingestellt ist.
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30.01.2008, 17:13
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Utopist
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Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 30
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Und wieso Mozart?
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30.01.2008, 17:14
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 770
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Wenn Du damit den "real-existierenden Sozialismus" meinst kann ich für mich sagen: Da bin ich kein Freund von.
Wenn Du mit Anti-Kommunismus meinst, dass alle Zweige der Arbeiterbewegung mit Feuer und Blut zu bekämpfen sind, und damit einer Politik irgendwo zwischen Nazi-KZ und McCarthy das Wort redest, kann ich nur hoffen, dass es möglichst wenige Antikommunsten gibt, sowohl hier als auch andernorts.
Wie meine Ausage zu verstehen war hätte Dir dieser Nachsatz vielleicht sagen können:
"(...) der die Verhaftung und Ermordung von Linken, Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern gutgeheissen hat."
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30.01.2008, 17:15
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Zitat von Ishimaru
Und wieso Mozart?
Weil ich die Freiheit und Demokratie einem menschenverachtenden System jederzeit vorziehen würde.
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30.01.2008, 17:37
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.455
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So und wenn wir jetzt bitte zum Thema zurückkehren würden...
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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30.01.2008, 17:50
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Tribun
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Registriert seit: 18.01.2008
Ort: Dülmen, NRW
Beiträge: 71
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Zitat von Wulfnoth
Selbst wenn ich meinen IQ auf 80 runterfahre und somit die Aufhebung der Grundrechte etc. ignoriere, so stellt der Eid auf Hitler selbst einen Verfassungsbruch dar, da ein Eid auf eine Person nicht vorgeschrieben oder vorgesehen war.
Im Gegensatz zu dem was Scholl geschrieben hat wurde die Armee meines Wissens nach vorher auf Verfassung und Reichspräsident (der ja Oberbefehlshaber war) vereidigt, nicht auf die Person des Reichspräsidenten.
Dass die Armee diesen Eid selbst vorschlug sagt übrigens alles, sich selbst die Fessel der eigenen Verantwortungslosigkeit anzulegen ist sehr klug und hilft einem sich aus der Affaire zu ziehen.
Richtig. Auf Hindenburg lag keine persönlich Vereidigung vor, aber auf Hitler schon. Und natürlich hat sich die Wehrmacht hinter diesem Eid versteckt. Damit war sie doch fein raus!
Die Soldaten haben sich so verhalten, wie manes nicht anders erwarten kann: Hirn ausschalten und stur befolgen was man ihn befohlen hat.
Das hat sich bis heute nicht geändert. Ich sprech da aus Erfahrung.
Grs
Scholl
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"Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!"
Geändert von Scholl (30.01.2008 um 17:55 Uhr)
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30.01.2008, 18:00
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Quaestor
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Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 130
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[Zitat scholl] Richtig. Auf Hindenburg lag keine persönlich Vereidigung vor,aber auf Hitler schon. Und natürlich hat sich die Wehrmacht hinter diesem Eid versteckt. Damit war sie doch fein raus!
[/quote]
Das ist vollkommen korrekt. Wie sich viele hohe Wehrmachtsoffiziere mit dem Hinweis auf diesen Eid aus ihrer Verantwortung gegenüber ihren land davon gestohlen haben, ist wirklich kaum zu glauben. Dem Eid auf die Weimarer Verfassung zu brechen, stellte für viele Herren ganz offenkundig kein Problem dar.
[Zitat scholl]Die Soldaten haben sich so verhalten, wie manes nicht anders erwarten kann: Hirn ausschalten und stur befolgen was man ihn befohlen hat.
Das hat sich bis heute nicht geändert. Ich sprech da aush Erfahung[/quote]
Schade, ich finde dieser Teil deines Post doch etwas unsachlich. Ich weiß nicht wie es heute bei der Bundeswehr mit den Ansprüchen an jungen Soldaten aussieht, aber zu meiner Zeit wurde "Hirn" durchaus gern gesehen.
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"Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden." [Walter von Siemens]
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30.01.2008, 18:04
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.455
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Zitat von Bruckner
Das ist vollkommen korrekt. Wie sich viele hohe Wehrmachtsoffiziere mit dem Hinweis auf diesen Eid aus ihrer Verantwortung gegenüber ihren land davon gestohlen haben, ist wirklich kaum zu glauben. Dem Eid auf die Weimarer Verfassung zu brechen, stellte für viele Herren ganz offenkundig kein Problem dar.
Wie ich bereits erwähnte verdankten die hohen Herren ihre Karrieren und teilweise auch ihr Vermögen dem NS-Regime d.h. Hitler. Das dürfte der wahre Grund für ihre Loyalität sein aber welcher Offizier gibt schon gerne zu, dass er käuflich war.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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30.01.2008, 18:15
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Tribun
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Registriert seit: 18.01.2008
Ort: Dülmen, NRW
Beiträge: 71
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Zitat von dieter 4711
Liebe Geschwister Scholl,
Stauffenberg war 1933 noch ein begeisterter Nazi. Wenn schon, dann hätte er Hitler erschießen müssen, durchsucht wurden sie ja anscheinend nicht, und nicht feige eine Bombe zurücklassen und hoffen, dass die richtigen getroffen werden. Oder sich mit ihm in die Luft sprengen, wie es viele Islamisten tun.
Für mich waren 100 000 Mann genug.
Außerdem sind für mich Opportunisten schlimmer, als Verblendete, die von einer Idee überzeugt sind. Nicht an Kommunisten und Nazis ist Weimar gescheitert, sondern an zu wenig Demokraten und an den Menschen die wegschauten und nach dem Sieg der Nazis sogar mitmachten.
An Stauffenbergs Haltung und Ideale hatte sich bis 44 auch nichts geändert. Er war immer noch der Nazi und Antisemit wie vorher auch. Seine Sorge galt allein der erlittenen Niederlage und die war aus militärischer Sicht nicht hinzunehmen. Hitler hatte sich nicht als der geniale Feldherr erwiesen.
Ich persönlich finde Opportunisten auch schlimmer, denn sie rennen stumpf einer Ideologie hinterher ohne sie zu hinterfragen. Ich wollte damit lediglich mein Missfallen zum Ausdruck bringen!
Auch die Feststellung der Truppenstärke war nur eine nüchterne Aufzählung, keine Wertung! Es war nur die Such nach Gründen und der Versuch sich in die Zeit zu versetzen. Wir können uns heute den Luxus erlauben und alles aus der Gegenwart, also abgeschlossene Handlung, zu betrachten.
Die Art des Attentats hat mich allerdings auch immer gewurmt! Warum nicht die Pistole nehmen, die sowieso jeder am Gürtel trug, und die Nase umnieten. Geht ein Attentat schief, egal ob Bombe oder wie auch immer, wird derjenige verfolgt, geschnappt und noch in der Nacht hingerichtet. Wie es auch geschehen ist. Hätte Stauffenberg Hitler vor Zeugen erschossen, dann hätte er vermutlich keine Atemzug mehr getan.
Ich vermute einfach, dass er soviele mitreißen wollte wie möglich. Um sicher zu gehen, dass so viele Führungskräfte wie möglich umkommen.
Aber naja alles Spekulation.
Zitat von Bruckner
[Zitat scholl] Richtig. Auf Hindenburg lag keine persönlich Vereidigung vor,aber auf Hitler schon. Und natürlich hat sich die Wehrmacht hinter diesem Eid versteckt. Damit war sie doch fein raus!
Das ist vollkommen korrekt. Wie sich viele hohe Wehrmachtsoffiziere mit dem Hinweis auf diesen Eid aus ihrer Verantwortung gegenüber ihren land davon gestohlen haben, ist wirklich kaum zu glauben. Dem Eid auf die Weimarer Verfassung zu brechen, stellte für viele Herren ganz offenkundig kein Problem dar.
[ Zitat scholl]Die Soldaten haben sich so verhalten, wie manes nicht anders erwarten kann: Hirn ausschalten und stur befolgen was man ihn befohlen hat.
Das hat sich bis heute nicht geändert. Ich sprech da aush Erfahung[/quote]
Schade, ich finde dieser Teil deines Post doch etwas unsachlich. Ich weiß nicht wie es heute bei der Bundeswehr mit den Ansprüchen an jungen Soldaten aussieht, aber zu meiner Zeit wurde "Hirn" durchaus gern gesehen.[/quote]
Die Zeiten haben sich da wohl geändert. Wir mussten uns von unserem Feldwebel (stellv. Zugführer) wörtlich folgenden Satz anhören: "Sie sind erst der zweite Abiturjahrgang. Wir haben wirklich überlegt, ob wir noch einen solchen Jahrgang wie Ihren ausbilden sollen oder nicht. Abiturienten hinterfragen immer so viel."
Kein Scherz!
P.S.: Sorry, wollte nicht unsachlich werden. Ist wohl mit mir durchgegangen.
Zitat von dieter 4711
Wer Versailles ändern wollte, der mußte Krieg anfangen.
Sehe ich auch nicht so. Die Gründe für den Krieg standen auf einem anderen Blatt. Um die wirtschaftliche Grundlage für einen Krieg zu schaffen, war Hitler auf die Revisison und die Aufhebung der Reparationen angewiesen gewesen.
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"Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!"
Geändert von Wulfnoth (30.01.2008 um 18:17 Uhr)
Grund: Doppelpost
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30.01.2008, 18:19
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Zitat von Thersites
Aber um Deine implizite Frage zu beantworten, warum er seine Meinung bis 1944 scheinbar geändert hat: Hitler und die Nazis hatten sich eines Verbrechens schuldig gemacht, das kein Militär erträgt: Sie hatten den krieg so gut wie verloren. Ich behaupte mal, hätten die Nazis damals kurz vor dem "Endsieg" gestanden hätts kein Attentat gegeben, soondern die ganzen Herren Generäle hätten Diktatur, Weltkrieg und Massenmord weiterhin freudig die Hand geschüttelt.
Was ich dazu sagen kann, entstammt nur einer neueren Stauffenberg Verfilmung, in der er selbst sagte, dass die Verbrechen im Osten der Grund für das Attentat seien.
Und wer sich in solch einer Form gegen die ideologisch motivierten Verbrechen stemmt, ist für mich eindeutig kein Nazi.
Dass Hitler ein schlechter Feldherr war, kam noch erschwerend dazu. Den Krieg wollte Stauffenberg ja, wie gesagt, weiter führen.
edit:
Stauffenbergs allmähliche Distanzierung von der nationalsozialistischen Staatsführung begann nach der „Reichskristallnacht“ (9./10. November 1938). Nach dem deutschen Sieg über Frankreich im Frühjahr 1940 begeisterte er sich kurzzeitig erneut für Adolf Hitler, aber nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 überzeugte ihn die Kriegführung im Osten endgültig vom verbrecherischen Charakter des Hitler-Regimes. Insbesondere wegen der Deportation und systematischen Ermordung der Juden, der brutalen Besatzungspolitik, aber auch wegen der unsachgemäßen Führung, die seiner Ansicht nach zwangsläufig in einer militärischen Katastrophe enden musste, wurde er zum entschiedenen Gegner der Nazis und schloss sich, weit vor der Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad, dem militärischen Widerstand an.
Wikipedia
Geändert von MacX (30.01.2008 um 18:23 Uhr)
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30.01.2008, 18:19
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.455
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Zitat von Scholl
Sehe ich auch nicht so. Die Gründe für den Krieg standen auf einem anderen Blatt. Um die wirtschaftliche Grundlage für einen Krieg zu schaffen, war Hitler auf die Revisison und die Aufhebung der Reparationen angewiesen gewesen.
Wie bereits vorher erwähnt war die Reperationsfrage bereits vor der Machtergreifung weitestgehend erledigt.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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30.01.2008, 19:01
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Im Ausland wird der Widerstand der dt. Bevölkerung und des Militärs als unbedeutend eingeschätzt. Vordergründig ist immer noch das Image des kaltblütigen, gefolgsamen und effizienten Deutschen, Treu bis zum Untergang.
Der Film mit Tom Cruise kann da (bei aller Scientology-Kritik) durchaus Aufklärungs-Arbeit vor allem im Ausland leisten.
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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30.01.2008, 19:14
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.455
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Auf die meisten trifft dieses Bild ja auch zu.
Ich erinnere nur an die Geschichte meiner Heimatstadt Bremen. Am 20. April, als die ersten Vororte bereits überrannt waren, erfolgte die ultimative Aufforderung zur Kapitulation. Bgm. Duckwitz (nach dem ist hier immer noch eine Straße benannt, unglaublich eigentlich) und der Gauleiter saßen sicher in ihrem Bunker im Bürgerpark und reagierten nicht.
Bremen dürfte hier keine Ausnahme gewesen sein.
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