20.11.2008 - 09:33
Historik Forum
Die Weltkriege Der Bereich für die Zeit der Weltkriege und die Zeit dazwischen.
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  #31  
Alt 19.07.2006, 00:24
Benutzerbild von SeniorDingDong
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Erinnert mich an 1984. Das ganze System beruhte wie gesagt auf dauerkrieg und dem Zusammenschluss gegen einen Feind. Der Feind und der Krieg waren beliebig. So konnte Stalin Bündnispartner sein, und dann ganz schnell Erzfeind.
Daher kann man kaum behaupten dass Hitler ein festes Kriegsziel hatte, höchstens Sekundärziele.
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  #32  
Alt 19.07.2006, 00:43
Praetor
 
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Original von SeniorDingDong
Erinnert mich an 1984. Das ganze System beruhte wie gesagt auf dauerkrieg und dem Zusammenschluss gegen einen Feind. Der Feind und der Krieg waren beliebig. So konnte Stalin Bündnispartner sein, und dann ganz schnell Erzfeind.
Daher kann man kaum behaupten dass Hitler ein festes Kriegsziel hatte, höchstens Sekundärziele.
Danke dir genau so meinte ich das.
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Wenn du dich klein , nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran; du warst einmal das schnellste und erfolgreichste Spermium in deiner Gruppe!

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  #33  
Alt 16.08.2006, 11:53
Plebejer
 
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Original von TigerMC
die welt wude in interessenssphären geteilt und die deutsche lag bis zum ural, dahinter alles japan. Den russen sollte eine ecke in sibirien zugestanden werden.
Der krieg im osten begründete sich ideologisch in erster linie mit neuem lebensraum im osten für die germanen
das ist sehr richtig!
hitler sah seine bündnisse nicht unter verbündeten, sondern unter räubern. dafür war natürlich japan prädestiniert. aber die hauptachse seiner verbündeten sah er in großbritannien und italien, weil sich alle 3 länder in verschiedene richtungen ausdehnten! gb war an sich eine gefahr, aber hitler dachte wenn deutschland auf übersee verzichtet, dann gibt gb hitler freie hand auf dem kontinent.
wobei hier 3 große denkfehler aufgetreten sind:
1) die interessen großbritanniens und italiens kreuzten sich im mittelmeer und in nordafrika
2) england war zu der zeit schon eine weltmacht...eine schwindende...und legte wert auf den erhalt des status quo
3) englands großmachtstellung gründete sich gerade auf die stabilität auf dem europäischen kontinent!!
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  #34  
Alt 16.08.2006, 12:16
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Für das Verhalten Englands hätte er nur einen Blick auf die napoleonischen Kriege werfen müssen. Auch damals hat England nicht den Blick vom Kontinent genommen und Napoleon bis zum Ende bekriegt.
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  #35  
Alt 16.08.2006, 12:22
Plebejer
 
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Original von Wulfnoth
Für das Verhalten Englands hätte er nur einen Blick auf die napoleonischen Kriege werfen müssen. Auch damals hat England nicht den Blick vom Kontinent genommen und Napoleon bis zum Ende bekriegt.
jo und england war ja auch ne demokratie, die sind von natur aus nicht so kriegsbereit, weil die bevölkerung auch ein mitspracherecht hat. ich denk net, das die bevölkerung nen krieg gegen die usa und lateinamerika gewollt hätte.
aber vielleicht hat gb hitler durch das appeasement ermutigt, so was zu denken?
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  #36  
Alt 16.08.2006, 12:38
Benutzerbild von Kimon
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1) die interessen großbritanniens und italiens kreuzten sich im mittelmeer und in nordafrika
Das würde ich so nicht sagen. Das eigentliche Interesse des UK war ihre einzige profitable Provinz, nämlich Indien. Dies machte natürlich den Suez-Kanal enorm wichtig. Das Schicksal italienischer oder französischer Kolonien wird eher zweitrangig gewesen sein.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton

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  #37  
Alt 16.08.2006, 12:41
Plebejer
 
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Original von Kimon
1) die interessen großbritanniens und italiens kreuzten sich im mittelmeer und in nordafrika
Das würde ich so nicht sagen. Das eigentliche Interesse des UK war ihre einzige profitable Provinz, nämlich Indien. Dies machte natürlich den Suez-Kanal enorm wichtig. Das Schicksal italienischer oder französischer Kolonien wird eher zweitrangig gewesen sein.
in dem punkt geht es ja nicht nur um die kolonien, sondern auch um die flottenstreitigkeiten. wenn man sich so die akten zur deutschen auswärtigen politik der zwischenkriegszeit durchliest, dann werden die flottenstreitigkeiten ständig erwähnt. das war wirklich n großer streitpunkt.
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  #38  
Alt 16.08.2006, 13:01
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Ich denke ebenfalls dass es einen vorprogrammierten Konflikt zwischen Italien und England im Mittelmeer gab. Wie du schon richtig sagtest war Britisch-Indien die wichtigste und größte britische Kolonie. Der Transfer ging dabei hauptsächlich durch den Suezkanal und dann durch das Mittelmeer und somit war England viel an einer Dominanz seiner Flotte im Mittelmeer gelegen.
Im Gegensatz dazu strebte das faschistische Italien danach ein neues römisches Mittelmeerreich zu erschaffen. So etwas schließt natürlich die Beherrschung des Mittelmeers mit ein und da haben wir schon das Problem...
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  #39  
Alt 16.08.2006, 13:02
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Welche Flottenstreitigkeiten in der Zwischenkriegszeit meinst du. Deutschland durfte doch nur diese "Westentaschen-Kriegsschiffe" bauen, wie die "Spee".
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  #40  
Alt 16.08.2006, 13:07
Plebejer
 
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Original von Kimon
Welche Flottenstreitigkeiten in der Zwischenkriegszeit meinst du. Deutschland durfte doch nur diese "Westentaschen-Kriegsschiffe" bauen, wie die "Spee".
ich mein die flottenstreitigkeiten zwischen italien und gb. an sich hat ja jeder mit jedem gestritten. deutschland hat in der zwischenkriegszeit auch eine durchaus gute flottenquote mit gb erreicht...die entsprach ungefähr etwas mehr als die der franzosen.
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  #41  
Alt 16.08.2006, 19:47
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die enttäuschung hitlers über die haltung englands nach der niederlage frankreichs war riesengross. Das ist auch einer der punkte die man den engländern immer hoch anrechnen muss, selbst in grösster not haben sie nicht aufgegeben
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  #42  
Alt 16.08.2006, 19:50
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die enttäuschung hitlers über die haltung englands nach der niederlage frankreichs war riesengross. Das ist auch einer der punkte die man den engländern immer hoch anrechnen muss, selbst in grösster not haben sie nicht aufgegeben
Sollte man Hitler dann nicht auch Anerkennung schenken, dass er bis zum letzten Mann gekämpft hat?
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  #43  
Alt 16.08.2006, 19:52
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Nein wieso?
Hitler hat aus ureigensten Interessen bis zum letzten gekämpft. Für ihn gab es nur Siegen oder Sterben.
Für die Briten bestand dieser Faktor nicht, da der Krieg zum fraglichen Zeitpunkt nur auf dem Kontinent tobte und Hitler Großbritannien ein Bündnis anbot.
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  #44  
Alt 16.08.2006, 20:00
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die enttäuschung hitlers über die haltung englands nach der niederlage frankreichs war riesengross. Das ist auch einer der punkte die man den engländern immer hoch anrechnen muss, selbst in grösster not haben sie nicht aufgegeben
Sollte man Hitler dann nicht auch Anerkennung schenken, dass er bis zum letzten Mann gekämpft hat?
hitler selber hat den feigen tod eines selbstmörders gewählt. Wofür soll man ihn loben? Dass er kleine kinder gegen die amis geschickt hat? Dass er alte opas an flaks gestellt hat die keine muni mehr hatten und erstes ziel der jagdbomber der alliierten waren? Nee er selber hat militärtechnisch höchstens mitleid verdient. Aber wenn du jemanden gelobt haben willst auf deutscher seite, dann meines erachtens die deutschen soldaten, aufgrund ihrer miltärischen leistungen der ersten zwei jahre, da haben sie auch alles und jeden besiegt, krasse leistung. Nur sehr bedauerlich dass sie verblendet waren und für die absolut falsche sache kämpften, nur wussten sie es halt wahrscheinlich zu dem zeitpunkt nicht besser, drum mache ich dem einfachen kleinen soldaten keinen grossen vorwurf
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  #45  
Alt 16.08.2006, 21:20
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die enttäuschung hitlers über die haltung englands nach der niederlage frankreichs war riesengross. Das ist auch einer der punkte die man den engländern immer hoch anrechnen muss, selbst in grösster not haben sie nicht aufgegeben
Sollte man Hitler dann nicht auch Anerkennung schenken, dass er bis zum letzten Mann gekämpft hat?
hitler selber hat den feigen tod eines selbstmörders gewählt. Wofür soll man ihn loben? Dass er kleine kinder gegen die amis geschickt hat? Dass er alte opas an flaks gestellt hat die keine muni mehr hatten und erstes ziel der jagdbomber der alliierten waren? Nee er selber hat militärtechnisch höchstens mitleid verdient. Aber wenn du jemanden gelobt haben willst auf deutscher seite, dann meines erachtens die deutschen soldaten, aufgrund ihrer miltärischen leistungen der ersten zwei jahre, da haben sie auch alles und jeden besiegt, krasse leistung. Nur sehr bedauerlich dass sie verblendet waren und für die absolut falsche sache kämpften, nur wussten sie es halt wahrscheinlich zu dem zeitpunkt nicht besser, drum mache ich dem einfachen kleinen soldaten keinen grossen vorwurf
Heyhey, ich möchte hier niemanden gelobt haben^^ Besonders nicht Hitler. Mich interresierte nur deine Auffassung
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