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12.03.2006, 15:05
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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Morgenthau Plan
Ich habe beim aufräumen in meinem Zimmer ein altes Geschichts buch gefunden, in dem der Morgenthau Plan abgedruckt war. Das will ich euch natürlich vor enthalten und ich poste ihn mal hier
Us- Finanzminister Henry Morgenthau, enger Mitarbeiter von US-Präsident Franklin D. Roosevelt, entwirft im September 1944 einen 14 Punkte plan, demzufolgeDeutschland nach der Kapitulation zum Agrarland reduziert werden soll. Obwohl Roosevelt den Morgentau- Plan trotz bereits erteilter Unterschrift wieder zurückzieht, beinflusst er wesentlich die Nachkriegspolitik der USA. Kernpunkte aus dem Morgenthau- Plan.
I.Entmilitarisierung Deutschlands
Es sollte das Ziel der allierten Mächte sein, die vollständige Entmilitarisierung Deutschlands in jürzestmöglicher Zeit nach der Kapitulation durchzuführen. Das bedeutet vollständige Entwaffnung der deutschen Armee und des deutschen Volkes einschließlich der Beseitigung oderVernichtungallen Kriegsmaterials, totale Vernichtung der gesamten deutschen Rüstungsindustrie und Entfernung oder Zerstörung der anderen Sclüsselindustrien, welche Grundlage für die militärische Macht sind
II." Die neuen Grenzen Deutschlands
a - Polen wird den Teil Ostpreußens bekommen, der nicht an die UDSSR fällt und den südlichen Teil Schlesiens
b- Frankreich soll die Saar und die angrenzenden Teile zwischen Rhein und Mosel erhalten
III.Die Teilung des neuen Deutschland
Das übrige Gebiet Deutschlands soll in zwei autonome, unabhängige Staaten aufgeteilt werden:
- einen süddeutschen Staat, der Bayern, Württemberg und Baden und einige kleinere Gebiete umfasst und
- einen norddeutschen Staat, der einen goßen Teil des alten Staates Preußen, Sachsen, Thrüingen sowie einzelne kleine Staaten umfasst.
Es soll eine Zollunion zwischen dem neuen süddeutschen Staat und Östereich gebildet werden, das seine Grenzen von vor 1938 wieder erhält
IV. Das Ruhrgebiet
Dieses Gebiet soll nicht nur vollkommen demontiert, sondern so weit geschwächt und kontrolliert werden, ddass es in absehbarer Zeit nicht wieder ein Industriegebiet werden kann. Die folgenden Maßnahmen werden das erreichen:
a - Innerhalb kürzester Frist, wenn möglich nicht später als 6 Jahre nach Beendigung der Feindseligkeiten, sollen alle Industrieeinrichtungen und Ausrüstungen, die nicht durch militrärische Handlungen zerstört worden sind, demontiert und als Entschädigung in die allierten Länder transportiert werden. Aus dem Bergwerken sollen alle Aurüstungen entfernt, die Kohlegruben sollen geschlossen werden.
b - Das Gebiet soll zu einer internationalen Zone gemacht und von einer Sicherheitsorganisation verwaltet werden, die von den Vereinten Nationen gebildet wird.
V Entschädigungen und Reparationen...
VIErziehung und Propaganda a - Alle Schulen und Universitäten sind zu schließen, bis von der allierten Erziehungkomission Umerziehungspläne entworfen sind. Es ist möglich, dass es eine beträchtliche Zeit dauern wird, bis höhere Schulen wieder eröffnet werden können. Währenddessen ist das Studium von deutschen Studenten an ausländischen Universitäten verboten. Volksschulen solle eröffne werden, sobald geeigente Lehrkräfte und Lehrbücher zur Verfügung stehen
b - Alle deutschen Radiostationen und Zeitungen, Zeitschriften, Wochenblätter, usw. sollen eingestellt werden, bis geeignete Kontrollmaßnahmen und ein Programm fertig gestellt sind
VII Politische Dezentralisierung
Der Militärverwaltung in Deutschland wird i der Anfangszeit die Erarbeitung der Vorrausetzung zur Teilung Deutschlands übertragen. Zur Erleichterung der Teilung und zur dauernden Sicherstellung der militärischen Autorität soll nach folgenden Grundsätzen verfahren werden:
a - Alle leitenden Beamten der Reichsregierung sind zu entlassen. zuerst ist mit Lokalverwaltungen zu verhandeln...
VIII[I)Beteiligung des Militärs an der örtlichen Wirtschaft[/i]Die einzige Aufgabe des Militärs bei der Kontrolle der deutschen Wirtschaft soll seine Mitwirkung bei militärischen Operationen und der militärischen Besitznahme sein...
IX Kontrolle über die Entwicklung der deutschen Wirtschaft
Während eines Zeitraums von 20 Jahren nach der Kapitulation sollten geeignete Kontrollen einschließlich Kontrollen des Außenhandels und strenge Beschränkungen der Kapitaleinfuhr durch die vereinten Nationen aufrechterhalten werden. Sie sollten in den neu errichteten Ländern die Möglichkeit einer Ausdehnung von Schlüsselindustrien für die militärische Leistungsfähigkeit Deutschlands verhindern und andere Schlüsselindustrien kontrollieren.
XLandwirtschaftprogramm Der Großgrundbesitz sollte zerschlagen werde und unter den Bauern aufgeteilt werden. das Erbfolgegesetz sollte geändert werden.
XII Uniformen und Paraden:...
XIIIFlugzeuge: Alle militär- und Zivilflugzeuge einschließlich der Segelflugzeuge werden zu späterer Verfügung beschlagnahmt. Deutsche dürfen werder ein Flugzeug führen noch als Flug- oder Bodenpersonal fungieren.
XIV Verantwortung der vereinigten Staaten:...
( Selbst abegtippt)
Hier eine Karte, wie Deutschland aussehen sollte: Karte
Was glaubt ihr wäre passiert, wenn dieser Plan durchgeführt worden wäre? oder war es einfach nur ein Plan oder wurde ernsthaft in Betracht gezogen ihn umzusetzen?
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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12.03.2006, 15:36
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.449
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Meines Wissens nach wurde der Plan nie ernsthaft in Betracht gezogen. Weder in der amerikanischen Bevölkerung noch bei Churchill hat der Plan positiven Anklang gefunden.
Ich glaube, dass da noch mehr passiert ist aber das müsste ich jetzt nachlesen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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12.03.2006, 15:55
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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Das ganze klingt ja sehr extrem ...
In wie weit war das ganze auch wirklich von den Amis befürwortet?
Von den Briten weiß man ja, dass sie einen großen Donaustaat befürworteten.
Andere Frage: Wie sahen eigentlich die russischen Nachkriegspläne aus? Weiß da jemand was von euch?
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12.03.2006, 16:08
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.598
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interessante landkarte, wenn der plan aufgegangen wäre wäre wohl deutschland nach einer wiedervereinigung heute erheblich grösser
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12.03.2006, 17:23
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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Und um einiges unbedeutender in der Weltpolitik
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12.03.2006, 19:31
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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Ach ich habe gerade im buch gelesen, dass Roosevelt den Plan schon unterzeichnet hat. Bloß durch den Tod von ihm und die Präsidentschaft Trumans wurde er nicht durchgeführt
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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12.03.2006, 19:55
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.449
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Meines Wissens nach wurde der Morgenthauplan von den Nazis zwar verstärkt für ihre Propaganda und ihre Durchhalteparolen benutzt, aber den Plan gab es schon.
Nur verkörperte er eben nie die offizielle amerikanische Politik, da er zumindest teilweise der Atlantik-Charta wiedersprach.
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12.03.2006, 19:59
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Die Seite widerspricht sich auch etwas. Im dritten Abschnitt heißt es reißerisch: "Tatsächlich ist der Morgenthau-Plan eine nationalsozialistische Propagandalüge, die sich hartnäckig hält. Den Morgenthau-Plan hat es nie gegeben.", nur um dann doch die grundsätzliche Agenda Morgenthaus darzulegen.
@Wulfnoth: Bitte Thread-Titel ändern!
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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12.03.2006, 20:00
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Original von Wulfnoth
Meines Wissens nach wurde der Morgenthauplan von den Nazis zwar verstärkt für ihre Propaganda und ihre Durchhalteparolen benutzt, aber den Plan gab es schon.
Nur verkörperte er eben nie die offizielle amerikanische Politik, da er zumindest teilweise der Atlantik-Charta wiedersprach.
Auf Wikipedia steht, dass der Plan umgesetzt werden sollte, da er jedoch an die Öffentlichkeit kam und Antisemitismus zur folge hatte, hätte man ihn wieder fallen gelassen.
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12.03.2006, 20:01
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Tribun
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Registriert seit: 29.10.2005
Beiträge: 75
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Ich denke man hat den Plan nicht verwirklicht weil man von den Folgen des ersten Weltkrieg gelernt hatte. Mit dem Plan wäre der wirtschaftliche Aufschwung in den 50 Jahren nicht gekommen und es wäre Wahrtscheinlich zu Unruhen gekommen, da der Plan als genau so eine Schmach angesehen worden wäre wie der Vertrag von Versaille( ka wies geschrieben wird)
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12.03.2006, 20:10
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
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Ich denke man hat den Plan nicht verwirklicht weil man von den Folgen des ersten Weltkrieg gelernt hatte. Mit dem Plan wäre der wirtschaftliche Aufschwung in den 50 Jahren nicht gekommen und es wäre Wahrtscheinlich zu Unruhen gekommen, da der Plan als genau so eine Schmach angesehen worden wäre wie der Vertrag von Versaille( ka wies geschrieben wird)
Ich denke Morgenthau hatte aus dem Ersten Weltkrieg gelernt und den Schluß gezogen: Wenn man Deutschland besiegt, dann auch richtig! Das Problem war ja nicht nur die als Schmach empfundene einseitige Klärung der Kriegsschuldfrage, sondern auch, dass man das Reich stark genug gelassen hatte, dass es sich erholen und revanchieren konnte...
Von daher ist wahrscheinlicher, dass die Westmächte weniger die Gefahr eines wiedererstarkten Deutschlands fürchtete, als vielmehr die Zuwendung der Deutschen zum Bolschewismus.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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12.03.2006, 22:37
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Tribun
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Registriert seit: 29.10.2005
Beiträge: 75
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Hätte man Deutschland nach dem ersten Weltkrieg nicht so geschwächt dass es in Deutschland große Armut gab, dann wäre Hitler gar nicht an die Macht gekommen. Das kann man an den "Goldenen 20ern" sehen wo es Deutschland relatv gut ging und somit auch politisch einigermaßen stabil war.
1944 als der Plan vorgelegt wurde war noch eine Freundschaft zwichen den USA und Russland und man hatte ganz andere Sorgen als die Angst dass Deutschland Bolschewistich wird. Wenn dann hätten die Amerikaner ja nur Angst haben müssen dass der russische sektor bolschewistich wird.
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12.03.2006, 22:50
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
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Das stimmt so nicht ganz. Die Sowjets und die Amerikaner waren nie Freunde. Das ganze war ein notwendiges Zweckbündnis.
Und seit sich die Wehrmacht europaweit zurückzog, ging es beiden Seiten, sowohl den Sowjets, als auch den Briten und Amis darum, den Einfluss des jeweils anderen soweit zu begrenzen wie möglich.
Ich kann nicht sagen, in wie weit das jetzt auf diesen Plan zutrifft, aber die Alliierten hatten sehr wohl "Angst" vor einem überstarken kommunistischen Machtblock in Mitteleuropa.
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12.03.2006, 23:39
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
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Hätte man Deutschland nach dem ersten Weltkrieg nicht so geschwächt dass es in Deutschland große Armut gab, dann wäre Hitler gar nicht an die Macht gekommen. Das kann man an den "Goldenen 20ern" sehen wo es Deutschland relatv gut ging und somit auch politisch einigermaßen stabil war.

Häh? Damit widersprichst du dir vollkommen: Wie du richtig erkennst, ging es Deutschland (oder besser: den Deutschen) in den Zwanzigern verhältnismäßig gut, die "Armut" kann also nicht Folge aus dem Friedensdiktat von Versailles gewesen sein - Stichwort: Weltwirtschaftskrise. Im Übrigen halte ich mal gar nichts vom Abwälzen der deutschen Schuld am Nazi-Regime auf ausländische Friedensbestrebungen oder senile Reichspräsidenten... Zumal das Reich, begutachtet man nur die "harten Fakten", noch einigermaßen glimpflich davongekommen ist!
BTT:
Da schließe ich mich Argeados an. Die Atombombe wurde nicht nur für den Einsatz gegen Deutschland und Japan entwickelt - Der Gegensatz zwischen den westlichen Demokratien und dem Bolschewismus ist mindestens genauso groß wie der zum Nationalsozialismus!
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