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11.04.2008, 22:03
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Plebejer
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Registriert seit: 11.04.2008
Ort: bei Cottbus
Beiträge: 1
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Neutralität...
Hallo alle miteinander!!
Eigentlich habe ich mich nie so richtig für Geschichte interessiert, aber so langsam und sicher kommt immer mehr Interesse in mir auf. Derzeit befasse ich mich sehr mit der deutschen Geschichte, gerade in der Zeit des 2. Weltkrieges, kurz davor und danach bis heute.
Jetzt kam mir eine Frage auf, über die ich im Internet nichts wirklich rausbekommen konnte: Ich hab eine Karte vom Einflussbereich des deutschen Reiches gesehen, als die expansion am größten war. In Europa wurde nur die Schweiz in Ruhe gelassen, was wohl der Neutralität zu schulden ist. Wie kommt es aber das Belgien, gleichfalls neutral eingenommen wurde, die Neutralität der Schweiz jedoch respektiert wurde?
Auf welche "Kraft" beruft sich ein Staat, in diesem Beispiel eben die Schweiz, um Neutral zu sein, und somit verschont zu werden?
Viele Grüße aus Cottbus,
Sebastian
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11.04.2008, 22:11
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 324
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Die Schweiz wurde nicht angegriffen, da sie weder strategisch so lag das eine Eroberung einen grossen Vorteil bot, denn über Belgien Frankreich anzugreifen war für die Deutschen einfacher, als dieses direkt über die Maginot-Linie zu attackieren. Ausserdem war die Schweiz auch damals wohl schon aufgrund ihrer vielen Bankverbindungen geschützt. Übrigens waren in Europa auch Schweden und Spanien doch neutral.
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Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie 
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.
und Ordograffi feler kan der fiender bealten 
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BIG SCHÄUBLE IS WATCHING YOU
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11.04.2008, 22:12
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Also- ich weiß es nicht, ich äußere nur mal eine Vermutung.
Vielleicht aus dem gleichen Grund weshalb die Alliierten Baden-Baden nicht bombardierten?
Man vernichtet ja nicht seine eigenen Vermögenswerte...
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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12.04.2008, 00:41
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.232
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Es machte einfach keinen Sinn die Schweiz zu erobern, weil der zu erwartende Aufwand (hoher Blutzoll durch die Alpenverteidigungslinie der Schweizer) einfach in keinem Verhältnis zum Ergebnis stand.
Außerdem war die Schweiz sowieso wirtschaftlich vom Wohlwollen Deutschlands abhängig. Sie war ja vom Reich, eroberten Gebieten oder Bündnispartnern Deutschlands umgeben.
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12.04.2008, 09:26
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 832
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Glaube mich aber an einen Bericht zu erinnern, gemäß dem die Generalität der Wehrmacht durch einen Spion in einer Schzweizer Heeresstelle einen detaillierten Lageplan des Reduit erhalten hatte.
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μηδὲν ἄγαν
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12.04.2008, 09:47
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.447
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Ich denke auch bündnispolitische Gründe dürften hier eine Rolle gespielt haben. Italien war schon mäßig begeistert gewesen als das Deutsche Reich Österreich annektierte, ob Italien sich über ein ähnliches Verhalten in der Schweiz gefreut hätten darf bezweifelt werden.
Denn beide Diktatoren mussten davon ausgehen, dass ihnen der andere möglicherweise mal auf den Leib rücken würde, gerade Mussolini hatte die Übermacht Hitlers schnell erkannt. Eine zu lange gemeinsame Grenze kann da nicht gerade wünschenswert sein.
Außerdem dürfte eine Eroberung der Schweiz in keinem Kosten-Nutzen-Verhältnis gestanden haben. Die Kosten sind durch die geografische Struktur und den hochgerüsteten Gegner abschätzbar aber welchen konkreten Nutzen hätte es gegeben?
Im Falle Schwedens war die deutsche Außenpolitik ja ganz klar, eine Unterbrechung der Rohstoffversorgung durch Militäraktionen in Schweden hätte das Deutsche Reich nicht überlebt. Folglich setzt man Schweden unter Druck und es ist ja hinreichend bekannt, dass Schweden ziemlich stark mit Deutschland kooperierte. Erst als das Blatt sich nach Stalingrad wendete, distanzierte man sich von Berlin.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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12.04.2008, 13:31
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Der Vatikanstaat wurde im besetzten Rom auch respektiert. Die dt. Truppen überschritten nie die gelbe Demarkationslinie und der Schweizer Garde wurde der Gebrauch von Feuerwaffen von Pius XII. ausdrücklich verboten.
Die diplomatischen Kontakte zum damaligen Botschafter von Weizsäcker wurden sofort aufgenommen um eine strikte Neutralität zu vereinbaren.
Der Versuch den Vatikan auf der einen oder anderen Seite zu ziehen scheiterte - die Amerikaner versuchten sogar durch einen gezielten Bombenabwurf auf das Territorium eine Reaktion des Papstes hervorzurufen.
Anfangs dachte man an eine von republikanischen Faschisten ausgeführte Provokation. Jedoch gab es hierzu "vertrauliche" Mitteilungen eines ranghohen amerikanischen Offiziers an einen monsignor Walter Carrol.
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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12.04.2008, 14:07
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Mein Bruder meinte einmal, Hitler befürchtete den heftigen Partisanenwiderstand bei einem Einmarsch, da dies wohl zur offiziellen Militärdokrtin der Schweiz gehöre.
Allerdings kann ich mir das nicht ganz vorstellen, da die Schweiz verhältnisweise sehr nah gelegen war und auch nicht besonders groß ist. Da stellt der Überfall auf die Sowjetunion meines Erachtens eine sehr viel größere Gefahr dar.
Ich halte allerdings das Argument der militärischen Sinnlosigkeit eines Einmarsches für das wahrscheinlichste.
Im Falle eines totalen Sieges, wäre die Schweiz vermutlich dennoch schnell annektiert worden, könnte ich mir vorstellen.
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12.04.2008, 16:14
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.447
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Zitat von MacX
Mein Bruder meinte einmal, Hitler befürchtete den heftigen Partisanenwiderstand bei einem Einmarsch, da dies wohl zur offiziellen Militärdokrtin der Schweiz gehöre.
Partisanenbewegungen gab es in fast jedem besetzten Land, das kann kaum ein Grund gewesen sein.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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13.04.2008, 10:53
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Zitat von Jason
die Amerikaner versuchten sogar durch einen gezielten Bombenabwurf auf das Territorium eine Reaktion des Papstes hervorzurufen.
Bitte was? Die Alliierten (USA) wollten den Vatikan bombardieren????
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13.04.2008, 12:31
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Bomben auf den Vatikan
Ich weiß nicht ob Du italienisch kannst:
Wichtig sind die Passagen 5. November 1943, 20:10, 4 bomben- und dann die letzte Passage.
Es war mit höchster Wahrscheinlichkeit ein amerikanisches Flugzeug und ein amerikanischer Pilot.
Nelle discussioni riguardanti Roma venne comunque sempre ribadita la volontà dei belligeranti di rispettare la neutralità della Città del Vaticano. E' pertanto degno di menzione un episodio, mai perfettamente chiarito, che accadde durante l'autunno del 1943. Il 5 novembre alle ore 20:10 un aeroplano sganciò quattro bombe sul territorio del Vaticano. Venne colpito il laboratorio di mosaici, vennero sfiorati la Radio, il governatorato, il palazzo dei Tribunali (dove dimoravano i diplomatici) e quello dell'Arciprete. L'incursione fece notevoli danni ma nessuna vittima. Monsignor Tardini, il cui studio venne devastato dalle esplosioni, riuscì a salvarsi solo perchè non era al posto di lavoro. L'episodio venne deplorato da tutte le parti e vennero aperte delle inchieste, ma la nazionalità non fu subito accertata.
All'epoca si sospettò fortemente dei fascisti repubblicani; Monelli riferiva così le voci che circolavano allora: "... il popolo capì subito che gli anglo-americani non c'entravano, e andò a gridarlo in piazza San Pietro al pontefice evocato alla finestra della biblioteca privata; e non c'entravano nemmeno i tedeschi stavolta; e si riseppe subito, tanto la cosa era stata fatta con goffaggine che l'apparecchio era italiano, era partito da Viterbo, era pilotato da un certo sergente Parmeggiani, e l'impresa era stata ordinata dai più fanatici del partito, forse Farinacci stesso." (12). Sembrava dunque che il ras di Cremona, dopo tante rabbiose accuse al papa e alla Curia Romana, avesse trovato l'occasione per colpire il Vaticano.
In verità pare che il velivolo e il pilota fossero americani. L'informazione giunse qualche tempo dopo a Tardini da monsignor Walter Carrol. Questi riferiva le notizie che gli aveva dato, con certezza, in via confidenziale un alto ufficiale americano, capo missione militare ad Algeri (13). La manovra avrebbe voluto probabilmente suscitare una reazione della Santa Sede contro i nazisti. Il papa invece tacque e definì l'episodio, nel discorso ai cardinali del 24 dicembre 1943 : "un sintomo difficilmente superabile del grado di sconvolgimento spirituale e di morale decadimento della coscienza, in cui alcuni animi traviati sono caduti".
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
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13.04.2008, 18:13
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Plebejer
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Registriert seit: 07.04.2008
Beiträge: 14
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Die Schweiz war doch seh nutzlich, man konnte dort das ganze Raubgut gut verstecken, außerdem hat die Schweiz mit dem Dritten Reich zusammengearbeitet und Waffen geliefert......
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14.04.2008, 06:16
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Quaestor
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 189
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Laut einem Fernsehbericht, den ich vor längerem gesehen habe, befürchtete Hitler, dass die Schweizer die Eisenbahntunnel sprengen würden, über die der Warenverkehr zwischen Deutschland und Italien lief. Beabsichtigt war der Angriff auf die Schweiz von Hitler, ich denke, dass er unterblieb lag daran, dass immer irgendetwas anderes dazwischen kam, Norwegen, der Balkan, Nordafrika, es fehlte schlicht an der Zeit.
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