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03.01.2008, 22:53
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
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Beiträge: 403
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Reichspräsident / Kaiser
Zitat von Wulfnoth
Trotzdem kann sich unser Präsident über ein Parlamentsvotum hinwegsetzen, mit welcher Begründung sei nun mal dahin gestellt.
Aber wenn der Bundespräsident ein Gesetz ablehnen würde, das der Verfassung entspricht, nur weil ihm dieses Gesetz nicht passt, würde das wohl nicht gerade positiv aufgenommen werden.
Zitat von Wulfnoth
Die Macher von Weimar werden nicht in einem stillen Kämmerlein gehockt haben und alles neu ausgedacht haben sondern sie werden sich zu ihrer Zeit bestehende Systeme angeguckt haben. Da hätten wir auf der einen Seite Sowjetrussland was sicherlich kein Vorbild war und auf der anderen Seiten die Briten mit einem System ähnlich dem heute und die Franzosen der Dritten Republik und die Amerikaner und jetzt schau mal wem das Weimarer System am ähnlichsten ist.
Ishimaru sagte dass die Systeme nichts mit einander zu tun hatten. Nun Amerika hatte den Krieg gewonnen, Amerika hatte Demokratie durchgesetzt, herje Amerika war nicht der Mond, natürlich hat man sich deren System angeschaut.
Föderalismus war eine der zentralen Forderungen Amerikas nach dem zweiten Weltkrieg, daran ist nicht zu rütteln.
Es gab durchaus Kräfte in Deutschland (die SPD z.B.) die einen zentralistischeren Staat anstrebten und deshalb auch die Klausel in der Verfassung durchsetzen, die Ländervereinigungen anmahnte.
Wir haben durchaus eine historische Kontinuität was den Föderalismus betrifft aber zu glauben dass er deshalb heute noch existiert ist ein Irrtum.
Ich habe auch nicht bestritten, dass sich Deutschland gänzlich ohne amerikanischen Einfluss zu einer Demokratie entwickelt hat. Aber bei der Gründung der Weimarer Republik hat man nun einmal nicht die amerikanische Verfassung abgeschrieben, sondern man hat sich an dem orientiert, was bereits da war. Deutschland fehlte damals die demokratische Erfahrung. Der Kaiser hatte eine sehr starke Position im Deutschen Reich inne, vor der Reichsgründung herrschten in den deutschen Staaten starke Fürsten. Daher war die logische Schlussfolgerung, dass auch der Reichspräsident eine solch starke Stellung haben musste.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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03.01.2008, 23:01
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Der Kaiser hatte keineswegs eine starke Stellung inne, allerhöchstens in seiner Funktion als König von Preußen und diese Personalunion existierte in Weimar nicht fort.
Es wirkt also nur auf den ersten Blick so als hätte man das Kaiserreich auf Weimar umgeschrieben.
Richtig ist nur, dass die Riege um Friedrich Ebert dem parlamentarischen Weg nicht völlig vertraute und deshalb einen starken Mann installierte um das Reich aus der Krise zu führen, es gibt auch nicht wenige die glauben, dass ohne diese Konstellation die Republik die ersten Jahre nicht überstanden hätte.
Aber wenn der Bundespräsident ein Gesetz ablehnen würde, das der Verfassung entspricht, nur weil ihm dieses Gesetz nicht passt, würde das wohl nicht gerade positiv aufgenommen werden.
Es geht darum dass auch in unserem System eine einzige Person ein Gesetz ablehnen kann bevor es zum Verfassungsgericht kommt und nachdem es vom kompletten Parlament abgesgnet wurde.
Aber wenn du umbedingt Erbsen zählen willst...
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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03.01.2008, 23:11
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 403
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Zitat von Wulfnoth
Der Kaiser hatte keineswegs eine starke Stellung inne, allerhöchstens in seiner Funktion als König von Preußen und diese Personalunion existierte in Weimar nicht fort.
Ich würde den Kaiser schon als politisch stark bezeichnen, denn er hatte den Oberbefehl über das Militär inne, er alleine konnte den Reichskanzler ernennen und entlassen und er konnte den Reichstag auflösen, was damals ein einfacherer Akt war, als heute.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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03.01.2008, 23:16
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Zitat von K. Ropp
Ich würde den Kaiser schon als politisch stark bezeichnen, denn er hatte den Oberbefehl über das Militär inne, er alleine konnte den Reichskanzler ernennen und entlassen und er konnte den Reichstag auflösen, was damals ein einfacherer Akt war, als heute.
Schau dir einfach mal die Reichsverfassung an. Dominant war im wesentlichen der Bundesrat also die anderen Bundesfürsten, ohne den konnte der Kaiser so gut wie gar nichts machen.
Überhaupt war die Zuständigkeit der Reichsebene, also der Reichsregierung unter dem Kanzler sehr beschränkt.
Stark war der Kaiser nur in seiner Funktion als König von Preußen, was ihn den Bundesrat dominieren ließ, daraus aber einen verfassungsgemäß starken Kaiser zu machen wäre Verdrehung. Hierbei spielte dem Kaiser dann die äußerst günstige preußische Verfassung in die Hände.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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03.01.2008, 23:35
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 403
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Zitat von Wulfnoth
Schau dir einfach mal die Reichsverfassung an. Dominant war im wesentlichen der Bundesrat also die anderen Bundesfürsten, ohne den konnte der Kaiser so gut wie gar nichts machen.
Überhaupt war die Zuständigkeit der Reichsebene, also der Reichsregierung unter dem Kanzler sehr beschränkt.
Stark war der Kaiser nur in seiner Funktion als König von Preußen, was ihn den Bundesrat dominieren ließ, daraus aber einen verfassungsgemäß starken Kaiser zu machen wäre Verdrehung. Hierbei spielte dem Kaiser dann die äußerst günstige preußische Verfassung in die Hände.
Auch wenn die Stärke des Kaisers nicht aus der Verfassung resultierte, sondern durch sein Amt als preußischer König, so kann man ihn de facto nicht als politisch schwach bezeichnen.
Zitat von Wulfnoth
Der Kaiser hatte keineswegs eine starke Stellung inne, allerhöchstens in seiner Funktion als König von Preußen und diese Personalunion existierte in Weimar nicht fort.
Vielleicht hat man dem Reichspräsidenten in der Weimarer Verfassung deshalb so viel Einfluss gegeben, weil diese Personalunion nicht mehr existierte.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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04.01.2008, 10:15
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Zitat von K. Ropp
Vielleicht hat man dem Reichspräsidenten in der Weimarer Verfassung deshalb so viel Einfluss gegeben, weil diese Personalunion nicht mehr existierte.
Vielleicht dieses, vielleicht jenes, vielleicht das.
Ist es so schwer zu glauben, dass Ebert nicht nur in die Reichsverfassung ein paar mal das Wort Demokratie eingeschoben hat?
Der Reichspräsident ist eine dominante Figur der Politik in Weimar, warum er geschaffen wurde habe ich oben gesagt, wieso alle immer glauben das auf den Kaiser schieben zu müssen ist mir ein Rätsel.
Auch andere Staaten haben sich aus heiterem Himmel mächtige Präsidenten gegeben (z.B. Frankreich) ohne einen Kaiser im Rücken zu haben.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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04.01.2008, 10:24
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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Beiträge: 6.343
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Hab die Themen mal getrennt.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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04.01.2008, 14:23
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
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Beiträge: 403
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Zitat von Wulfnoth
Vielleicht dieses, vielleicht jenes, vielleicht das.
Ist es so schwer zu glauben, dass Ebert nicht nur in die Reichsverfassung ein paar mal das Wort Demokratie eingeschoben hat?
Der Reichspräsident ist eine dominante Figur der Politik in Weimar, warum er geschaffen wurde habe ich oben gesagt, wieso alle immer glauben das auf den Kaiser schieben zu müssen ist mir ein Rätsel.
Auch andere Staaten haben sich aus heiterem Himmel mächtige Präsidenten gegeben (z.B. Frankreich) ohne einen Kaiser im Rücken zu haben.
Natürlich haben die Väter der Weimarer Verfassung beabsichtigt, aus Deutschland eine Demokratie zu machen. Aber der Schritt von einer starken konstitutionellen Monarchie zu einer Republik ist nun einmal etwas groß. Außerdem bestand auch keine generelle Ablehnung der Monarchie. Ebert war z.B. über die Ausrufung der Republik durch Scheidemann nicht besonders glücklich, da er auch weiterhin einen Kaiser an der Spitze haben wollte.
Außerdem hat Deutschland den Krieg gegen die Westmächte verloren. Auch wenn man in Deutschland froh war, dass der Krieg beendet war, so hat man diese Niederlage doch als Demütigung empfunden. Sich die Verfassungen der Siegermächte offen als Vorbild zu bedienen, wäre wohl schwer zu erklären gewesen.
Und ich denke mal gewisse Parallelen zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik kannst du wohl auch nicht verleugnen.
In Frankreich hat es sehr wohl starke Kaiser gegeben, zwar nicht in direkter Vorgängerschaft zum französischen Präsidenten, aber mit Napoleon I. und Napoleon III. sehe ich schon Anknüpfungspunkte für den Staatspräsidenten der fünften Republik.
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Zitat von Helmut Kohl
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10.01.2008, 10:01
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 316
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Zitat von K. Ropp
Natürlich haben die Väter der Weimarer Verfassung beabsichtigt, aus Deutschland eine Demokratie zu machen. Aber der Schritt von einer starken konstitutionellen Monarchie zu einer Republik ist nun einmal etwas groß. Außerdem bestand auch keine generelle Ablehnung der Monarchie. Ebert war z.B. über die Ausrufung der Republik durch Scheidemann nicht besonders glücklich, da er auch weiterhin einen Kaiser an der Spitze haben wollte.
Lieber K. Ropp,
da in Preußen noch bis 1918 das Dreiklassenwahlrecht galt, war der Übergang zu einer Republik, in der jeder Bürger die gleiche Stimme hatte doch schwer. Ohne die Niederlage beim WKI und die Reparationsforderungen wäre dies sicherlich besser gelungen.
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10.01.2008, 16:18
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
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Beiträge: 403
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Zitat von dieter 4711
Zitat von K. Ropp
Natürlich haben die Väter der Weimarer Verfassung beabsichtigt, aus Deutschland eine Demokratie zu machen. Aber der Schritt von einer starken konstitutionellen Monarchie zu einer Republik ist nun einmal etwas groß. Außerdem bestand auch keine generelle Ablehnung der Monarchie. Ebert war z.B. über die Ausrufung der Republik durch Scheidemann nicht besonders glücklich, da er auch weiterhin einen Kaiser an der Spitze haben wollte.
Lieber K. Ropp,
da in Preußen noch bis 1918 das Dreiklassenwahlrecht galt, war der Übergang zu einer Republik, in der jeder Bürger die gleiche Stimme hatte doch schwer.
Davon schreibe ich doch auch die ganze Zeit.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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11.01.2008, 11:03
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Interessant an Weimar ist eigentlich dass das Bollwerk der Hohenzollern mit der vermutlich undemokratischsten Verfassung des Kaiserreiches (Stichwort eben Dreiklassenwahlrecht) in der Weimarer Republik zu einem Garanten für Stabilität und Demokratie mutierte.
Es ist eben eines jener großen Märchen, dass uns von den Alliierten (und den 68ern) hinterlassen wurde dass Preußen gleich Nationalsozialismus ist. Das vorwiegend preußische Militär scheint sich zwar recht gut mit Hitler arangiert zu haben, aber der Staat Preußen selbst war in Weimar bis zum Verfassungsbruch durch von Papen der einzige Staat der wirklich offensiv gegen die NSDAP vorging (Stichwort: SA-Verbot).
Während das Reich von einer Krise in die nächste taumelte blieb Ministerpräsident Braun mit kurzen Unterbrechungen die ganze Zeit Ministerpräsident und hielt Preußen weitestgehend stabil.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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11.01.2008, 13:27
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 316
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Zitat von K. Ropp
Davon schreibe ich doch auch die ganze Zeit.
Lieber Ropp,
dann stimmen wir ja überein. Ich kann nichts Schlimmes dabei finden, wenn zwei Mitglieder die gleiche Meinung haben.
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