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07.09.2008, 17:17
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Proud Confederate
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Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Alfter, ca. 10-20 km von Bonn entfernt
Beiträge: 129
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Schulsystem des Deutschen Kaiserreiches
Ich habe einmal gelesen, dass das Kaiserreich Bildungstechnisch an der Spitze der Welt war, das soll sich durch die niedrige Analphabetenquote im Reich bestätigen.
Wie war das Schulsystem des Kaiserreichs denn aufgebaut?
Mfg
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Ein wahrer Patriot ist der, welcher von Links- und Rechtsradikalen gleichermaßen angefeindet wird.
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08.09.2008, 15:43
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Quaestor
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Registriert seit: 22.06.2005
Ort: Leipzig
Beiträge: 187
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QVOD BONVM FAVSTVM FELIX FORTVNATVMQVE SIT
AMICVS CERTVS IN RE INCERTA CERNITVR
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01.10.2008, 19:42
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Proud Confederate
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Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Alfter, ca. 10-20 km von Bonn entfernt
Beiträge: 129
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Ah, danke sehr.
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Ein wahrer Patriot ist der, welcher von Links- und Rechtsradikalen gleichermaßen angefeindet wird.
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02.10.2008, 02:21
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Quaestor
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 189
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Im Grunde genau so wie heutzutage. Sonder/Haupt/Realschule und Gymnasium. Anders war nur die Gewichtung. Die breite Masse ging in die Hauptschule, die Eliten (Adel und Großbürgertum) in Realschule oder Gymnasium. Ich habe gelesen, dass der Arbeiteranteil im Gymnasium nahe Null war, unter anderem weil erhebliche Kosten für Lehrmittel aufzubringen waren. Mädchengymnasien gab es praktisch keine, weil Frauen nicht studieren konnten/sollten.
Bemerkenswert finde ich, dass laut der 2. Quelle, es von Kaiser Wilhelm unterstützte Bestrebungen gab, das dreigliedrige System aufzugeben und auf gemeinsamen Unterricht nach dem Vorbild von USA, Norwegen, Schweden und Finnland umzustellen. Dies scheiterte unter dem Druck konservativer Kräfte, Kinder verschiedener Stände könnten wegen unterschiedlicher "Sozialisation", nicht gemeinsam unterrichtet werden, dies würde die einen (Oberschicht) hemmen, ohne den anderen (Unterschicht) zu nützen.
Wie ähnlich doch der Situation heute und der Debatte im Umfeld der Pisa-Studie.
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"Eine Kuh kann nicht wiehern und ein Pferd hat kein Euter" - Kord der Suchende
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02.10.2008, 09:45
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.447
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Zitat von EL_Mercenario
[...] die Eliten (Adel und Großbürgertum) in Realschule oder Gymnasium.
Gar nicht mal so sehr. Das Gymnasium war vor allem dem Großbürgertum vorbehalten, da der männliche Nachwuchs des Adels oftmals die Offizierslaufbahn einschlagen sollte und deshalb Kadettenschulen o.ä. besuchte.
Zitat von EL_Mercenario
Ich habe gelesen, dass der Arbeiteranteil im Gymnasium nahe Null war.
Man könnte jetzt fragen ob sich daran was geändert hat aber du weist ja bereits auf die Parallelen zur heutigen Debatte hin.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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03.10.2008, 01:53
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Quaestor
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 189
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Zitat von Wulfnoth
Gar nicht mal so sehr. Das Gymnasium war vor allem dem Großbürgertum vorbehalten, da der männliche Nachwuchs des Adels oftmals die Offizierslaufbahn einschlagen sollte und deshalb Kadettenschulen o.ä. besuchte.
Stimmt, die gabs auch noch. Aber ich meine mich zu erinnern, dass die Kadettenschulen ihren Lehrstoff an den gymnasialen Lehrplan angelehnt hatten. Sie wären also eine Art Privat-Gymnasium gewesen.
Zitat von Wulfnoth
Man könnte jetzt fragen ob sich daran was geändert hat aber du weist ja bereits auf die Parallelen zur heutigen Debatte hin.
Doch hat es:
37% der Jugendlichen besuchte im Jahre 2001 das Gymnasium. Allerdings gehen mehr als zweit Drittel der Kinder aus der oberen Dienstklasse auf das Gymnasium (West: 81%, Ost: 34%), aber nur 19% der Arbeiterkinder besuchen das Gymnasium (West: 12%, Ost: 33%)
http://www.tu-dresden.de/phfis/gruen...doutSchule.doc
Das ist immer hin ein Fortschritt von 0% auf 20% in 100 Jahren. Bei gleibleibender Progression sind im Jahre 2400 die 100% erreicht.
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"Eine Kuh kann nicht wiehern und ein Pferd hat kein Euter" - Kord der Suchende
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05.10.2008, 13:25
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.598
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Hui ein heikles Thema, da müsst ihr aufpassen dass der gute Titus nicht gleich wieder angelaufen kommt und was von der genetischen "überlegenheit" der oberen 10000 redet und ihr eventuelles aussterben weil die unteren schichten sich schneller und stärker vermehren...
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05.10.2008, 16:01
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Quaestor
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 189
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Da muss man abwägen. Will man ein geniales Volk das in Bälde ausstirbt, oder lieber ein Volk von notgeilen Dumpfbacken. Ideal wäre natürlich eine Kreuzung zum vermehrungsfreudigen Genius, aber da ist die Gentechnik wohl noch nicht so weit.
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"Eine Kuh kann nicht wiehern und ein Pferd hat kein Euter" - Kord der Suchende
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