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04.08.2008, 16:52
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.447
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Ich möchte alle Teilnehmer bitten zu einem sachlicheren Diskussionsstil zurückzukehren, ansonsten ist hier bald schluss.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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04.08.2008, 17:12
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.231
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Du bringst mal wieder einiges durcheinander.
Zum einen hat der Selbstmord nichts mit Hitlers Politik der letzten Tage zu tun, denn die Entscheidung zum Selbstmord fiel schon weit früher, falls der Krieg verlorenging und zum anderen basierten seine Entscheidungen der letzten Tage und Monate eben nicht auf dem Selbstmordgedanken, sondern waren sogar recht konsequent aus seiner sozialdarwinistischen Sichtweise heraus.
Aber um diese Unterschiede herausarbeiten zu können, sollte man sich soziologisch dem Menschen Hitler nähern und nicht einfach nur mit Zitatfetzen eines Haffners um sich werfen, sondern sich ein Gesamtbild machen. Dazu bedarf es schon ein paar Bücher mehr als nur eins und vor allem die Fähigkeit sich in andere Menschen und deren Lage hineinversetzen zu können. Bei der Polizei nennt man diese Menschen Fallanalytiker, die das aber im Rahmen der Kriminalistik beruflich machen.
Und das du abschließend keine Beispiele für deine Behauptungen bingen magst (kannst), beweist eigentlich mehr als genug.
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04.08.2008, 17:31
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Ädil
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Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 224
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Zitat von Titus_Livius
Du bringst mal wieder einiges durcheinander.
Zum einen hat der Selbstmord nichts mit Hitlers Politik der letzten Tage zu tun, denn die Entscheidung zum Selbstmord fiel schon weit früher, falls der Krieg verlorenging und zum anderen basierten seine Entscheidungen der letzten Tage und Monate eben nicht auf dem Selbstmordgedanken, sondern waren sogar recht konsequent aus seiner sozialdarwinistischen Sichtweise heraus.
Aber um diese Unterschiede herausarbeiten zu können, sollte man sich soziologisch dem Menschen Hitler nähern und nicht einfach nur mit Zitatfetzen eines Haffners um sich werfen, sondern sich ein Gesamtbild machen. Dazu bedarf es schon ein paar Bücher mehr als nur eins und vor allem die Fähigkeit sich in andere Menschen und deren Lage hineinversetzen zu können. Bei der Polizei nennt man diese Menschen Fallanalytiker, die das aber im Rahmen der Kriminalistik beruflich machen.
Und das du abschließend keine Beispiele für deine Behauptungen bingen magst (kannst), beweist eigentlich mehr als genug.
Es geht doch gar nicht um Zitatfetzen und um Behauptungen.
Man kann Meinungen teilen oder auch nicht, und zur weiteren Diskussion beitragen, oder es eben auch lassen;
Mir persönlich erscheint Dein, gelinde gesagt, ungewöhnlich ruppiger bzw. ungezogener Stil nicht unbedingt als eine Einladung, weiterhin an einer Diskussion mit Dir teilzuhaben.
Wie gesagt, ich halte Haffners Büchlein für eines der griffigsten Beschreibungen bez. Hitlers Leistungen und seiner Erfolge.
Ein roter Faden erscheint mir, dass es eben immer eine Frage des Widerstandes war, den Hitler antraf, ob er nun mit etwas durchkam oder nicht, und dass er sich immer den Weg des geringsten Widerstandes gesucht hatte, wobei ich hierbei das Epitheton des Geierinstinktes für besonders anschaulich halte.
Diesbezüglich Beispiele zu finden, die NICHT in dieses Verhaltenschema passen, fällt mir schwer.
Mut würd' ich, wie die meisten User wohl auch, anders definieren als den Weg des geringsten Widerstand oder blinde Zerstörungswut dessen gegenüber, was sich eh nicht wehren kann.
Zitat von Titus_Livius
...
Aber um diese Unterschiede herausarbeiten zu können, sollte man sich soziologisch dem Menschen Hitler nähern und nicht einfach nur mit Zitatfetzen eines Haffners um sich werfen, sondern sich ein Gesamtbild machen. Dazu bedarf es schon ein paar Bücher mehr als nur eins und vor allem die Fähigkeit sich in andere Menschen und deren Lage hineinversetzen zu können
...
Wenn es Dir gelingt (bist Du da sicher?), Dich in Hitler hineinversetzen zu können, hast Du mir allerdings etwas voraus.
LG
Geändert von Sarto (04.08.2008 um 17:34 Uhr)
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04.08.2008, 17:49
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.231
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Zitat von Sarto
Ein roter Faden erscheint mir, dass es eben immer eine Frage des Widerstandes war, den Hitler antraf, ob er nun mit etwas durchkam oder nicht, und dass er sich immer den Weg des geringsten Widerstandes gesucht hatte, wobei ich hierbei das Epitheton des Geierinstinktes für besonders anschaulich halte.
Dann nenn doch mal einen erfolgreichen Politiker in einer Machtposition auf den das nicht zutrifft, der also nicht in der Mehrheit seiner Entscheidungen den Weg des geringsten Widerstandes geht.
Um das einfacher zu halten, können wir gern im Deutschland der letzten 50 Jahre bleiben.
Mut würd' ich, wie die meisten User wohl auch, anders definieren
Nur weil ich Hitler für nicht feige im Bezug auf den Selbstmord halte, impliziert das nirgends,das es besonderen Mut dazu bedarf.
Wenn es Dir gelingt (bist Du da sicher?), Dich in Hitler hineinversetzen zu können, hast Du mir allerdings etwas voraus.
Allgemein gelingt mir das recht gut bei den Menschen, wenn ich das so beurteilen kann.
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04.08.2008, 17:52
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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In N24 war eine interessante Reportage über Hitlers Jugend zu sehen. Seine frühen Jahre in Wien und in München, seine Beteiligung an den I. Weltkrieg, seine Karriere.
Im I. Weltkrieg war er wohl ein Kurierfahrer der keinen besonderen Gefahren ausgesetzt war. Kein typischer Frontkämpfer.
Hitler war ein guter Schauspieler mit überdurchschnittlichem Talent. Er war Rücksichtslos - aber mutig?
Was ist Mut? Ein gebrochener alter Mann der vor den Trümmern seines Tuns steht und sich vergiftet?
Ich denke da haben einfache Soldaten, U-Boot Kapitäne, Offiziere in unverschuldeten Notlagen, Mütter und Väter mehr Mut bewiesen.
Im übrigen mutet mir diese Diskussion etwas nekrophil an. Wer unbedingt das Grab eines faschistischen Diktators besichtigen möchte, kann ja nach Predappio in der Emilia-Romagna:
http://www.piralli.it/immagini/pre4.jpg
__________________
 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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04.08.2008, 17:52
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 410
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Zitat von Sarto
Wie gesagt, ich halte Haffners Büchlein für eines der griffigsten Beschreibungen bez. Hitlers Leistungen und seiner Erfolge...
Haffner ist aber kein Historiker der Wissenschaftlich arbeitete. Haffner gibt seine eigenen Eindrücke wieder. Das nur so am Rande.
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04.08.2008, 18:20
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.231
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Zitat von Jason
In N24 war eine interessante Reportage über Hitlers Jugend zu sehen. Seine frühen Jahre in Wien und in München, seine Beteiligung an den I. Weltkrieg, seine Karriere.
Im I. Weltkrieg war er wohl ein Kurierfahrer der keinen besonderen Gefahren ausgesetzt war. Kein typischer Frontkämpfer.
Er war Meldegänger des Regiments. Also unmittelbar in der vordersten Front. Die Ausfallquote lag hier höher als bei Soldaten direkt im Graben.
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04.08.2008, 18:22
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Zitat von Titus_Livius
Er war Meldegänger des Regiments. Also unmittelbar in der vordersten Front. Die Ausfallquote lag hier höher als bei Soldaten direkt im Graben.
Tja: Pech gehabt...
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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04.08.2008, 20:17
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Ädil
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Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 224
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Zitat von Jason
...
Im übrigen mutet mir diese Diskussion etwas nekrophil an. Wer unbedingt das Grab eines faschistischen Diktators besichtigen möchte, kann ja nach Predappio in der Emilia-Romagna:
http://www.piralli.it/immagini/pre4.jpg
Wobei ich mich gar nicht wundern tät, wenn der Sarkophag leer wäre.
Nicht sehr weit von meiner Haustür suchen sie heute noch sein Gold.
LG
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04.08.2008, 22:57
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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?
Das kann ich jetzt nicht glauben, das mit dem leeren Sarkophag.
Das Gold - ich glaube 20 mrd. Dollar, insgesamt.
Gründungsgeld des PCI, vermutet man...
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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04.08.2008, 23:28
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Ädil
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Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 224
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Zitat von Jason
?
Das kann ich jetzt nicht glauben, das mit dem leeren Sarkophag.
Das Gold - ich glaube 20 mrd. Dollar, insgesamt.
Gründungsgeld des PCI, vermutet man...
Ich weiss, es hat zwar nur noch begrenzt mit dem sich nicht aus Feigheit oder Mut tötenden Hitler zu tun (aber vllt doch);
aber ich würd', bevor ich in Musso oder Giulino alles umgraben würde, als erstes Anhaltspunkte direkt bei der Leiche suchen, und in seinen Klamotten, der Tasche usw..... bzw. hätte gesucht (und mancher vllt nicht nur an der Leiche, sondern auch IN der Leiche; aber jetzt ist wohl eh wirklich nicht mehr viel zu sehen.
Und dann erst die berühmten Churchillbriefe.... jo, da hat man den Schatzsuchern ordentlich Futter geliefert....
Wenn es Gründungsgeld des PCI wäre, warum wurde und wird dann weitergesucht....? Gut, zugegeben, ist natürlich immer die Frage, wonach genau.
Wo liegen eigentlich die sterblichen Überreste des feigen oder mutigen Führers? In Magdeburg?
LG
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04.08.2008, 23:43
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.447
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So wir sind jetzt meilenweit vom eigentlichen Thema entfernt, das wars nun.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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