20.11.2008 - 13:47
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  #1  
Alt 22.06.2008, 19:32
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Die Fremdenlegion: Das Modell der Zukunft?

Zwar hätte ich schwören können dieses Thema hier schonmal angesprochen zu haben, jedoch konnte ich nichts finden, darum jetzt.

Die französische Fremdenlegion als Modell der Zukunft? Eigentlich ist sie ein sehr altes Modell französischer Außenpolitik. Nach dem Zweiten Weltkrieg kämpften viele Deutsche in der Fremdenlegion, heute sollen es vorwiegend Osteuropäer sein. Die Fremdenlegion war als Eliteeinheit, die weltweit eingesetzt wurde eine einzigartige Truppe, doch kann es sein, dass bald mehrere Staaten sich solche Truppen halten werden?

Seit dem Ende des Kalten Krieges rüsten viele Staaten ihre Armeen runter. Personalstärken werden halbiert und die Wehrpflicht oftmals abgeschafft. Gleichzeitig sank auch die Bereitschaft der Bevölkerung in vielen Ländern in die Armee einzutreten. In den USA wird inzwischen massive unter teilweise nicht mal eingebürgerten Einwanderern rekrutiert und auch in Deutschland existieren Nachwuchssorgen. Gerade erst wurden Meldungen über indirekte Solderhöhungen für KSK-Soldaten verbreitet.

Parallel nimmt die Zahl der offenen Konflikte tendenziell eher zu. Und es sind bei weitem nicht nur die USA, die weltweit an Kriegen und Konflikten beteiligt sind, sondern auch die europäischen Staaten haben sich in diversen Krisen verzettelt.
Truppen in Afghanistan und auf dem Balkan; Dauer der Einsätze völlig unabsehbar. Friedensmissionen im Sudan sind dringend angemahnt, für den Tschad wurde sogar bereits anfang diesen Jahres eine Friedensmission mit europäischer Beteiligung abgesegnet. Nur aufgrund der völlig desolaten Lage in dem Land wurde sie aufgeschoben (aufgehoben?). Auch im Kongo letztes Jahr eine Sicherungsmission und vor dem Libanon und am Horn von Afrika kreuzt die deutsche Marine.

Der Unmut in der Bevölkerung ist massiv, es gibt wohl nur wenige Themen wo die Deutschen bei jeder Umfrage so einhelliger Meinung sind. Wenn man von den Mandatsverlängerungen für den Balkan mal absieht ist fast jede Verlängerung eine Zitterpartie im Bundestag. Aufstockung der Mandate werden nur vorsichtig diskutiert und dann nur aus der zweiten Garnitur heraus.
Und dabei sind die Verluste noch relativ gering, was passiert erst wenn es zu wirklichen Kämpfen kommt?
Kaum ein westlicher Staat will seine Soldaten noch irgendwo hinschicken, aber die Notwendigkeiten solcher Missionen bestreitet kaum ein Politiker. Das Problem ist nur, Einsätze in Afghanistan kann man nicht, wie so manche Friedensmission, von Bangladesh oder Indien erledigen lassen.

Die moralische Frage, ob eine Intervention richtig ist wird kaum gestellt, es geht nur darum keine Deutschen am Hindukusch sterben zu lassen. Wie wird die Schlussfolgerung der Militärstrategen und letztendlich der Politik lauten? Heuern wir Söldner an, die als reguläre deutsche Truppen aber nicht als Deutsche unsere Konflikte ausfechten? Die Franzosen haben es vorgemacht, in Indochina hat Frankreich vor 50 Jahren ein Desaster erlebt, aber eben nicht die Franzosen.

Immer wieder tauchen im Zusammenhang mit diversen Konflikten Sicherheitsfirmen auf, im Irak und in Kolumbien sind sie im Einsatz. Sicherheitsfirmen ist dabei die blumige Umschreibung für professionelle Söldnertrupps, die jenseits der Militärhierarchie für Regierungen kämpfen. Im Irak für Washington, in Kolumbien gegen die Farc.
Wäre es nicht nur die logische Weiterführung bisherige Praktiken, wenn man nstatt z.B. lokale afghanische Warlords anzuheuern, sie gleich direkt für die Streitkräfte kämpfen zu lassen?

Ich weiß, viele Fragezeichen und die Zukunft kann niemand vorraussagen aber das ist ein Thema was mich brennend interessiert. Wenn ich der einzige bin, kann dieses Thema gerne untergehen.
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  #2  
Alt 22.06.2008, 19:36
Proconsul
 
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Kann schon gut möglich sein, daß das die Zukunft wird. Aber auf Dauer ist jeder Staat untergegangen, der seine Sicherheit auf angeheuerten Truppen aufbaute. Ist ja nur eine Frage des Soldes und Loyalität gibt es da sowieso nicht. Die Fremdenlegion ist da eine kleine Ausnahme, weil der Gangster von nebenan dort seine neue Identität bekam und die Legion nur ein kleiner Teil des französischen Heeres war.
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  #3  
Alt 22.06.2008, 19:42
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Ort: Freiburg
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Zitat von Titus_Livius Beitrag anzeigen
Kann schon gut möglich sein, daß das die Zukunft wird. Aber auf Dauer ist jeder Staat untergegangen, der seine Sicherheit auf angeheuerten Truppen aufbaute. Ist ja nur eine Frage des Soldes und Loyalität gibt es da sowieso nicht. Die Fremdenlegion ist da eine kleine Ausnahme, weil der Gangster von nebenan dort seine neue Identität bekam und die Legion nur ein kleiner Teil des französischen Heeres war.
Das kann man so pauschal gar nicht sagen, weil noch nie zuvor in der Geschichte so viele Staaten weltweit in so viele und so weit verstreute Konflikte verwickelt waren. Hast du mal eine Liste gesehen wie viele Staaten in Afghanistan präsent sind? Dutzende!
Es geht hier längst nicht mehr um Landesverteidigung, Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt. Es geht um Einflusswahrung und Erweiterung und der deutsche Einfluss wird durchaus am Hindukusch verteidigt. Aber muss er da auch von Deutschen verteidigt werden? Den USA ist sicherlich völlig egal welche Nationalität Soldaten haben, die von Deutschland bezahlt werden. Immerhin ist ihnen die Nationalität ihrer eigenen Soldaten auch ziemlich egal.
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  #4  
Alt 22.06.2008, 19:48
Proconsul
 
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Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, gehst du davon aus, daß der Staat die Truppe für einen x-beliebigen Konflikt anheuert?

Ich sehe das problematisch schon allein aus der Tatsache heraus, daß irgendjemand in dieser bösen Welt dann der Meinung ist, wenn z.B. die deutsche Söldnertruppe am Hindukusch das Vaterland verteidigt, dann ja in Deutschland niemand da ist, der bösen Hintergedanken Einhalt gebietet. Sprich, Staat Rot heuert auch mal schnell ein paar Söldner an und die springen über Berlin ab und nehmen die Regierungs hops. Wobei ich mich jetzt sogar mit diesem Gedanken anfreunden könnte, was aber ein gänzlich anderes Thema ist, solange sie diese nicht wiederbringen.
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  #5  
Alt 22.06.2008, 20:38
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Welch Zufall!
Gerade eben ging es auf einsextra im Bericht aus Berlin genau um dieses Thema. Der Bundeswehr gehen mangels Attraktivität nicht nur die Fachkräfte aus, nein selbst beim KSK sind wohl ein Drittel der Posten unbesetzt.
Harald Kujat (ehm. Generalinspekteur der Bundeswehr) sagte dann auch klar, wenn dieses Problem sich nicht ändert muss sich eben die Aufgabenlage der Bundeswehr ändern. D.h. weniger Auslandseinsätze und das hat mittelfristig auch weniger internationalen Einfluss zur Folge. Aber sonnt sich dann der jeweilige Kanzler? Ein Solarium ist irgendwie ein schlechter Ersatz für den G8-Gipfel und die Range vom US-Präsidenten und vermutlich i.d.R. auch nicht so öffentlichkeitswirksam.
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  #6  
Alt 22.06.2008, 21:15
Benutzerbild von Belisarius
Tribun
 
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ich glaube kaum, dass das system der fremdenlegion von anderen staaten eingeführt wird, dafür wäre es zu teuer.
denn solange es nur 2 länder mit diesem system gibt (frankreich und spanien bzw. das britische gurkha regiment is t auch vergleichbar), gibt es warscheinlich genug bewerber. sollten mehr länder solche einheiten aufstellen wäre es sehr fraglich ob man genug bewerber hätte ,was wiederum zu dramatisch steigenden lohnkosten führen würde. außerdem wo sollten die leute dan noch herkommen außer aus dem eigenen land und dann hätte man wieder das gleiche problem wie am anfang.
wobei man noch dazu sagen muß fremdenlegionäre sehen sich selbst in der regel auch nicht als söldner sondern als ganz normale soldaten die halt einem staat dienen dessen nationalität sie nich bzw noch nicht haben.
und was wirkliche söldner wie etwa die leute von blackwater angeht das sind in der regel auch ehemalige soldaten , die in einer regulären armee ausgebildet wurden. insofern könnte es gar keine reinen söldner armeen geben, da privatunternehmen gar nich die mittel hätten soldaten mit einem so hohen ausbildungstand selber auszubilden
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  #7  
Alt 22.06.2008, 21:21
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.447
Ich sagte ja nicht, dass es nur noch reine Söldnerarmeen gibt, das ist ja beim Beispielfall Frankreich auch nicht der Fall. Sondern vielmehr, dass Auslandseinsätze nur noch von Söldnern vorgenommen werden oder zumindest die wirklich gefährlichen.
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  #8  
Alt 22.06.2008, 21:51
Praetor
 
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Beiträge: 381
Ich denke auch, daß das die Zukunft ist. Das beunruhigt mich aber nicht, solange es wenigstens noch Staaten sind, die solche Söldnertruppen führen.

Die Soldaten der KSK sind absolut unterbezahlt. Und genug verrückte die diesen Job bei der miserablen Bezahlung und Anerkennung machen, gibt es eben nicht.
Gleiches gilt auch für die polizeilichen Sondereinsatzkommandos. Aber die haben wenigstens mal eine extra Gehaltserhöhung bekommen, damit sie keine Nebenjobs in Lybien mehr annehmen.
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  #9  
Alt 23.06.2008, 14:18
Thete
 
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Man schau sich mal den Prozentsatz der Mitglieder der US-Streitkräfte an, die nicht die US-Staatsbürgerschaft haben. MWn sind das nicht wenige.

Das einzig besondere am "System Fremdenlegion" ist doch, dass hier Berufsoldaten eingesetzt werden, die nicht Bürger des Dienstlandes sind, und zwar in eigenen Einheiten (eben der Legion). Berufsoldaten, die nicht Bürger des Dienstlandes sind, wird es in Zukunft sehr viel mehr geben, dass wird sich einbürgern; bin ich fest überzeugt von. Ob nun in eigenen Einheiten alla Legion oder nicht.

Viel problematischer als staatliche Söldnerkorps wie die Fremdenlegion finde ich allerdings private Söldnerbataillone alla Blackwater; mit dieser Entwicklung wird etwas Tür und Tor geöffnet, was bisher eine absolute Ausnahme war: Die Private Kriegsführung zum zwecke der Gewinnmaximierung. Der 30jährige Krieg lässt Grüßen...
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  #10  
Alt 23.06.2008, 16:46
Benutzerbild von TigerMC
Administrator
 
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Beiträge: 2.598
Zitat von Thersites Beitrag anzeigen

Viel problematischer als staatliche Söldnerkorps wie die Fremdenlegion finde ich allerdings private Söldnerbataillone alla Blackwater; mit dieser Entwicklung wird etwas Tür und Tor geöffnet, was bisher eine absolute Ausnahme war: Die Private Kriegsführung zum zwecke der Gewinnmaximierung. Der 30jährige Krieg lässt Grüßen...
Ja das ist auch meines Erachtens das gröste Problem bei den jetzigen Kriegen der amerikaner. Richtig skandalös wird die Sache ja noch dadurch, dass diese Burschen diplomatische Immunität geniesen.
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  #11  
Alt 23.06.2008, 17:30
Benutzerbild von Jason
Hoplit
 
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Beiträge: 714
Die Attraktivität der Fremdenlegion liegt aber auch in ihrem Prestige und der Tradition begründet. Die Legion ist die Heimat der Legionäre "Legio Patria Nostra".
Ausserdem hat Frankreich eine traditionelle Bindung zu vielen afrikanischen Ländern, diese liefern französischsprachigen Nachwuchs.

Ich denke auch hier ist die Zukunft eher eine "europäische Armee" mit zentraliesierter Kommandostruktur.
Ich denke aus einer so umfangreichen Bevölkerung wird man durchaus taugliche Truppenverbände gewinnen können.
__________________
"So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"

Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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  #12  
Alt 23.06.2008, 18:14
Benutzerbild von Nichts
nobodys fault
 
Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 324
Ähnliches machen die Engländer ja mit ihren Gurkatruppen, die werden zwar im Gegensatz zur Fremdenlegion halt nur unter den nepalesischen Gurkas rekrutiert doch dort gibt es ja auch ausreichend Rekruten, sodass man gar nicht woanders rekrutieren muss.
__________________
Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.

und Ordograffi feler kan der fiender bealten
_________________________________________
BIG SCHÄUBLE IS WATCHING YOU
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  #13  
Alt 23.06.2008, 18:52
Benutzerbild von Belisarius
Tribun
 
Registriert seit: 09.06.2008
Beiträge: 83
ja das problem ist aber das die rekrutierung rechtlich höchst problematisch ist.
in vielen ländern gilt das dienen in der armee einer fremden nation als hochverrat bzw. es ist in den meisten ländern auch verboten dort rekrutierungsbüros einzurichten
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  #14  
Alt 24.06.2008, 13:42
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
Hierzu sei beispielsweise gesagt, dass jeder US-Bürger seine Staatsbürgerschaft verliert, sollte er in einem anderen Land zum Heer gehen.

Meiner Meinung nach sollte man das Militär abschaffen und alle sollten in Frieden leben, da ich mich aber nicht ganz der Illusion hingebe, würde ich es anders sagen: Es gibt hier keine Lösung.
Wulfis Idee ist interessant, aber darüber zu spekulieren ist sehr schwierig, weil es eine Thematik ist, die heutzutage kaum Relevanz hat (da es eben nur die Fremdenlegion gibt und noch keine anderen vergleichlichen Projekte).
Möglich halte ich es für allemal, nur fraglich ob sich so viele Leute finden, die sich da einfach umnieten lassen.
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  #15  
Alt 27.06.2008, 11:28
Spender
 
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
Irgendwie scheint es hier ein Missverständnis zu geben. Der Einfachheit halber zitiere ich Wikipedia: "Die Fremdenlegion (frz.: Légion Étrangère) besteht aus Freiwilligen aus über 136 Nationen, die als Zeitsoldaten Dienst in den französischen Streitkräften leisten und gehört damit zum französischen Heer. Die Fremdenlegionäre sind im Sinne des Völkerrechts reguläre Soldaten der französischen Armee, auch wenn sie manchmal als Söldner wahrgenommen werden."

Eine Frage ist, was machen die, wenn sie nicht in kriegerische Auseinandersetzungen involviert sind. In Französisch-Guyana erfuhr ich: Sie suchen dort im Dschungel den Schrott auf (wie Booster), die von den in Kourou startenden Ariane-Raketen abfallen. Solche Aufgaben nehmen doch viel von der Romantik weg ...
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