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08.10.2007, 19:48
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Quaestor
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Registriert seit: 29.11.2006
Ort: Im schönen Oberbayern
Beiträge: 133
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Wie soll man sich denn dagegen wehren?
Klagen? Auf Grundlage welchen Gesetztes wenn es diese nichtmehr gibt?
Wobei ich auch eher der Meinung bin es nicht gesetzlich zu verbieten den Holocaust zu leugnen und dafür vermehrt in die Aufklärung zu investieren. Das Beispiel mit der Christenverfolgung ist hier nichtmal schlecht. Das müsste man dann auch irgendwo gesetzlich regeln. Denn wo fängt man hier an und wo hört man auf.
Wobei der H. natürlich ein ganz besonderes rein deutsches Thema ist und daher einen traurigen Sonderstatus genießt.
Denoch bin ich für bessere Aufklärung, so oder so. Dann wäre für solchen Schwachfug erst garkein Nährboden da. Fragt sich nur wie macht man das am besten. Man kann niemanden dazu zwingen sich mit diesem Thema zu befassen.
Egal um welches Thema es geht. Es ist immer besser den Menschen die Möglichkeit zu geben sich selbst darüber zu informieren als ihnen vorzuschreiben was sie Glauben/Wissen sollen. Das ist doch eine der großen Ideen/Erkenntnisse der Aufklärung.
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Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
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08.10.2007, 20:09
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Zitat von Wulfnoth
Anarchie oder was? Das Thema ist mir zu absurd, da diskutier ich nicht mit. Bräuchten wir keine Gesetze hätten wir keine...
Nein, von Anarchie rede ich nicht... es gibt Gesetze, die Sinn machen, aber auch sehr viele, die anfürsich unnötig sind und instrumentalisiert werden können, wie die angebliche Verleumdung, die dazu missbraucht werden kann die Äußerung von Meinungen zu verbieten.
Zitat von Ythor
Wie soll man sich denn dagegen wehren?
Klagen? Auf Grundlage welchen Gesetztes wenn es diese nichtmehr gibt?
Durch Wort und Tat.
Wenn jemand etwas falsches über jemanden anders erzählt, sollte es dessen Bestreben sein, durch Aufklärung und Argumentation Richtigstellung zu betreiben, und nicht sofort vor Gericht zu ziehen.
Meine Zustimmung zum restlichen Gesagten.
Geändert von MacX (08.10.2007 um 20:12 Uhr)
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08.10.2007, 20:15
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Quaestor
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Registriert seit: 29.11.2006
Ort: Im schönen Oberbayern
Beiträge: 133
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Zitat von MacX
Durch Wort und Tat.
Wenn jemand etwas falsches über jemanden anders erzählt, sollte es dessen Bestreben sein, durch Aufklärung und Argumentation Richtigstellung zu betreiben, und nicht sofort vor Gericht zu ziehen.
Das steht natürlich ausser Frage. Ich denke auch das ist der Normalfall. Aber die große Frage ist natürlich was macht man mit beratungsresistente Menschen? Davon gibt es ja doch einige in unserer Gesellschaft und gerade bei diesem Thema scheinen sich besonders viele davon zu sammeln.
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Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
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08.10.2007, 20:20
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Ignorieren... ^^
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08.10.2007, 20:28
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Quaestor
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Registriert seit: 29.11.2006
Ort: Im schönen Oberbayern
Beiträge: 133
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Zweifellos die beste Lösung. 
Nur leider besitzen nicht alle Menschen einen ausreichend großen Horizont um ebenso darauf zu reagieren.
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Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
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08.10.2007, 20:59
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Zitat von MacX
Jeder kann sich gegen Beleidigung oder Verleumdung wehren. Ich glaube nicht, dass man Gesetze und Strafen braucht um einen vernünftigen Umgang miteinander zu regeln.
Entschuldige, wenn ich Dir das so deutlich sage, aber von Gesetzen und Rechtsstaat scheinst Du keinerlei Ahnung zu haben.
Einerseits verlangst Du ein uneingeeschränktes Recht auf freie Meinungsäußerung - ein Gesetz, andererseits sagst Du, daß Gesetze völlig überflüssig sind.
Verzeih, aber in dieser Diskussion kann ich Dich nicht ernst nehmen.
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08.10.2007, 21:55
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Ich habe nicht gesagt, dass Gesetze überflüssig sind. Wie kommt es, dass mich auf einmal jeder zum Anarchisten machen will?
Und inwiefern ist ein Recht auf freie Meinungsäußerung ein Gesetz? Das ist gottgegeben, nur der Mensch schränkt es mit Gesetzen ein.
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08.10.2007, 22:56
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Das Grundgesetz sagt, die Würde des Menschen ist unantastbar. Das reicht vollkommen aus. Wir brauchen keine weiteren Gesetze a la §130 das im Grunde das völlig selbe meint, überspitzt aber "...die Würde der Juden ist unantastbar" aussagt.
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09.10.2007, 05:49
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Zitat von MacX
Und inwiefern ist ein Recht auf freie Meinungsäußerung ein Gesetz? Das ist gottgegeben, nur der Mensch schränkt es mit Gesetzen ein.
Das ist ein Gesetz, weil es im Grundgesetz steht.
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09.10.2007, 05:53
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Zitat von mozart
Das Grundgesetz sagt, die Würde des Menschen ist unantastbar. Das reicht vollkommen aus. Wir brauchen keine weiteren Gesetze a la §130 das im Grunde das völlig selbe meint, überspitzt aber "...die Würde der Juden ist unantastbar" aussagt.
Eben doch.
Denn das Grundgesetzt ist kein Gesetz das unmittelbar zwischen Privatpersonen wirkt.
Es regelt das Verhältnis zwischen Bürger und Staat.
Das Grundgesetz gibt die Maxime "Die WÜrde des Menschen ist unantastbar" aus und der Gesetzgeber muß diese durch entsprechende Gesetze schützen. Der §130 ist eines davon.
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09.10.2007, 15:33
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Zitat von Novalis
Das ist ein Gesetz, weil es im Grundgesetz steht.
Das ist richtig, aber du hast mir gerade vorgeworfen, dass ich ein solche Gesetz gefordert hätte, was ich nicht tat. Freiheit ist dem Menschen von Natur aus eigen, solange niemand mit Gesetzen ankommt, die diese einschränken.
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09.10.2007, 20:18
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Zitat von MacX
Das ist richtig, aber du hast mir gerade vorgeworfen, dass ich ein solche Gesetz gefordert hätte, was ich nicht tat. Freiheit ist dem Menschen von Natur aus eigen, solange niemand mit Gesetzen ankommt, die diese einschränken.
Das mag sein. Und jetzt überleg mal, wie lange es dem Menschen in der Menschheitsgeschichte möglich war, eine Meinungsfreiheit wie wir sie heute kennen, auszuleben.
Wahrscheinlich, vor allem in dem für uns bedeutsamen Teil der Geschichte, nicht allzulange.
Also Bedarf es Gesetzen, die erst einmal dafür sorgen, daß Meinungsfreiheit überhaupt gewährleistet wird.
Und zum Wohle aller gelten die wenigsten Gesetze schrankenlos.
Das soll jetzt nicht heißen, daß ich Deine Meinung nicht nachvollziehen kann. Nein, ich teile sie sogar bis zu einem gewissen Grade.
Nur ist sie utopischer Natur.
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09.10.2007, 20:39
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Richtig, der überwiegende Teil unserer Geschichte ist nicht gerade von Freiheit geprägt. Nur steht die allgemeine Behauptung, dass wir (in der demokratischen, westlichen Welt) die Freiheit so hochhalten. Das ist ja auch das Motto diverser Staaten.
Wenn mir verboten wird, meine Meinung auszusprechen, weil sie den geltenden Auffassungen widerspricht (wobei ich jetzt nicht behaupten will, dass dem so ist), dann ist für mich ganz klar keine Meinungsfreiheit gegeben, wie es doch so schön behauptet wird. Das ist nicht viel anders als in den authoritären Strukturen, von denen man sich doch wegentwickelt haben will.
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