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13.06.2005, 22:38
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Plebejer
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Registriert seit: 14.05.2005
Beiträge: 22
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Warum ist die Mission der US-Armee 1993 in Mogadischu gescheitert?
HallO!
Habe eben Black Hawk Down zu ende gesehen (echt genailer film!)
Aber über die Hintergründe erfährt man ja leider nicht soviel. Meine Frage: Was wollten die Amerikaner da und warum ist die Mission gescheitert?Und wieso sind bei dem Einsatz 19 junge Amerikaner ums Leben gekommen? Hätte man den Tod verhindern können bzw wesentlich wneiger? Wei da jemand über den Ablauf des Einsatzes?
MFG
Chris
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14.06.2005, 00:50
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.598
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also ich habe dies ache nur durchs fernsehen mitbekommen, was die genau da wollten weiss ich net, aber ich meine es war eine un mission zur friedenssicherung. Was ich im tv sah war einmal der geschleifte soldat, dann die aussagen von clinton keine un missionen mehr anzunehmen und den film bhd hab ich halt noch gesehen,dh viel mehr als du weis ich auch net:(
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14.06.2005, 13:47
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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in Somailia war damals Bürgerkrieg und die USA haben sich als Weltpolizei aufgespietl und sind dort hingegangen.
Dann kam es in Mogadishu zu einer Versammlung der Bandechefs, und die USA wollten die hochnehmen. Der Einsatz lief dann ohne die Zustimmung der UN ab, und, ohne die UN überhaupt zu informieren.
Die sind reingegangen und haben dann die Chefs hochgenommen, aber durch Zufall glaub (aber sicher nicht so wie im Film) ist dann ein Black Hwak Hubrschrauber abgeschossen worden.
NEn paar sind mit den Gefangenen wieder rausgekommen.
Die anderen Soldaten, die im Sicherungskonvoi und in den Huschraubern waren, sind dann da halt rumgefahren, um den Hubrscharuber und die Leuts da drinnen zu holen.
Aber, es war dann so (wie in jedem solchen Land), dass praktisch jeder Bürger ne Waffe hatte (sieht man ja auch in Berichten ausm Irak oder Afghanistan), und plötzlich hatten die Amis die ganze Stadt gegen sich. Später sind dann noch mehr Hubscharuber abgestürzt und beim suchen nach den LEichen sind auch noch mehr AMis erschossen worden.
Es war dann aber nicht so, wie im FIlm, dass die alle gerettet haben, sodnern es gab dann Fälle, wo die Leichen der Amis durch die Stadt geschleift wurden und mit Steinen beworfen.
Und dann hat man die UN informiert und die haben dann geholfen, aber mit den ganzen Schreibtischkram hat sich das noch mehr rausgezögert.
Der oberste Clanboss, den man eigetnlich wollte, der wurde später von anderen Somalis abgeschossen, halt in den Wirren des BÜrgerkriegs.
Das ist was ich aus dem Film und von ner google-Suche her weiß.
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18.06.2005, 22:43
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Tribun
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Registriert seit: 05.03.2005
Ort: nahe Bremen
Beiträge: 87
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Original von philipp-daimon
in Somailia war damals Bürgerkrieg und die USA haben sich als Weltpolizei aufgespietl und sind dort hingegangen.
Dann kam es in Mogadishu zu einer Versammlung der Bandechefs, und die USA wollten die hochnehmen. Der Einsatz lief dann ohne die Zustimmung der UN ab, und, ohne die UN überhaupt zu informieren.
Die sind reingegangen und haben dann die Chefs hochgenommen, aber durch Zufall glaub (aber sicher nicht so wie im Film) ist dann ein Black Hwak Hubrschrauber abgeschossen worden.
NEn paar sind mit den Gefangenen wieder rausgekommen.
Die anderen Soldaten, die im Sicherungskonvoi und in den Huschraubern waren, sind dann da halt rumgefahren, um den Hubrscharuber und die Leuts da drinnen zu holen.
Aber, es war dann so (wie in jedem solchen Land), dass praktisch jeder Bürger ne Waffe hatte (sieht man ja auch in Berichten ausm Irak oder Afghanistan), und plötzlich hatten die Amis die ganze Stadt gegen sich. Später sind dann noch mehr Hubscharuber abgestürzt und beim suchen nach den LEichen sind auch noch mehr AMis erschossen worden.
Es war dann aber nicht so, wie im FIlm, dass die alle gerettet haben, sodnern es gab dann Fälle, wo die Leichen der Amis durch die Stadt geschleift wurden und mit Steinen beworfen.
Und dann hat man die UN informiert und die haben dann geholfen, aber mit den ganzen Schreibtischkram hat sich das noch mehr rausgezögert.
Der oberste Clanboss, den man eigetnlich wollte, der wurde später von anderen Somalis abgeschossen, halt in den Wirren des BÜrgerkriegs.
Das ist was ich aus dem Film und von ner google-Suche her weiß.
nunja, du bist nur ansatzweise richtig, denn das meiste ist von dir selbst scheinbar rein interpretiert worden! Auf ZDF kam vor nicht alt zu langer zeit eine sehr gute Doku darüber...
Es ist kein Bürgerkrieg gewesen, wie wir ihn kennen! Es war/ist eher wie ein riesiger Gurelliakrieg! In Somalia gibt es dutzende militanten Gruppen (Auch Clans genannt), die sich gegenseitig bekämpfen! Die Anführer dieser Gruppen sind die so genannten Warlords!
Nunja, 1993 war Mohammed Farah Aidid der größte Warlord in Somalia! (Sein Sohn war sogar damals als US Marine dort im Einsatz, aber später hat er den platz Aidids eingenommen!)
Nunja, da die militanten Gruppen scherten sich natürlich nicht um die Zivilisten! Das land ging noch weiter vor die hunde und die menschen verhungerten!
Dann schickte die UN truppen ins Land: 38.500 UN-Soldaten darunter 25.000 Amerikaner und 1.700 Deutsche (es heißt, dass wir nur mit glück ohne verluste aus dem land gekommen sind!)!
Die Hauptaufgabe der truppen lag darin die lebensmittellieferungen zu überwachen!
Die Chancen auf eine friedliche Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen wurden jedoch zunichte gemacht, als 1992 Kämpfer von Aidids Klan 23 pakistanische UN-Soldaten töteten. Aidid begann, die Nahrungslieferungen zu verhindern und verwickelte die internationale Truppe in weitere blutige Kämpfe.
nunja, 1993 kam es dann zur operation Irene (Black Hawk Down), die dann wirklich das scheitern einer friedlichen mission einläutete...
hier der Plan (nur kopiert):
Geplant war, dass Mitglieder der amerikanischen Spezialeinheit Delta Force am frühen Nachmittag wichtige Berater Aidids oder sogar den Clanchef selbst festnehmen sollten. Die Gesuchten sollten sich angeblich um 15 Uhr in einem Gebäude nahe des Hotels Olympic im Bakara-Bezirk in Mogadischu zu Gesprächen treffen. Dieses Gebäude würden Männer der Delta Force, die um 15:45 Uhr aus MH-6 Little Bird-Helikoptern direkt am und auf dem Gebäude abgesetzt werden sollten, stürmen. Um 15:46 Uhr würden sich Rangers aus UH-60 Black Hawks abseilen und die vier Eckpunkte des Gebäudes besetzen, um das Eindringen feindlicher Milizen oder die Flucht der im Gebäude befindlichen Menschen zu verhindern. Nach der Festnahme sollte ein aus Humvees und 5-Ton-Trucks bestehender Konvoi alle Soldaten sowie die Gefangenen abholen und zum US-Stützpunkt bringen. Der gesamte Vorgang sollte maximal eine Stunde dauern, weswegen die Soldaten darauf verzichteten, Nachtsichtgeräte und Wasser mitzunehmen.
Der Verlauf:
Um 15.40 Uhr begann die TFR mit dem Anflug auf ihr Ziel. Zunächst verlief die Operation wie geplant. Doch bald stellte sich heraus, dass die SNA-Miliz dieses Mal deutlich schneller reagierte als bei vorherigen Überfällen der Task Force. Kurz nach Beginn der Aktion gab es die ersten Verwundeten unter den Rangers. Dennoch gelang das Verladen der Festgenommenen und der TFR in den Fahrzeug-Konvoi. Auf dem Rückweg nahm der Widerstand der Miliz ungeahnte Stärke an. Zwei Fahrzeuge wurden von raketengetriebenen Granaten zerstört.
Kurz darauf wurde ein Black Hawk (Rufname: Super 61), der über der Szene flog, von einer Granate getroffen. Der Hubschrauber mit sieben Mann Besatzung stürzte knapp 300 Meter vom Zielgebäude entfernt ab. Sofort wurden ein Helikopter-Rettungsteam und ein Teil der Bodentruppe dorthin geschickt. Die Besatzung eines MH-6 Little-Bird Kampfhubschraubers, der bei der Absturzstelle landete, war in der Lage, zwei nur leichter Verletzte zu bergen und auszufliegen. Ein weiterer Hubschrauber setzte eine SR-Team (Search and Rescue) aus der TFR ab, wurde allerdings selbst beschossen und musste beschädigt zum Stützpunkt zurückkehren. Das Rettungsteam saß am Hubschrauberwrack fest und wurde von einer schnell größer werdende Menge aus SNA-Milizionären und bewaffneten Zivilisten angegriffen, unter ihnen Frauen und Kinder. Während das Rettungsteam versuchte, sich der Angreifer zu erwehren, bemühte sich der Fahrzeug-Konvoi, zur Absturzstelle durchzubrechen. Allerdings konnten sich die Soldaten in den Straßen Mogadischus nur schwer orientieren, wurden aus der Luft ungenau dirigiert, lagen unter ständigem Beschuss und konnten ohne Panzerfahrzeuge und schwere Waffen die Straßensperren nicht durchbrechen. Als die Sinnlosigkeit dieser Versuche deutlich wurde, entschied Danny McKnight, der Leiter der Fahrzeugkolonne, zur Basis zurückzukehren, um sich neu zu formieren und aufzumunitionieren. Der Konvoi hatte mittlerweile so viele Verletzte und Tote, dass der Aufenthalt an der Absturzstelle nach Einschätzung McKnights mehr geschadet als genutzt hätte.
Zum gleichen Zeitpunkt, etwa 17 Uhr, wurde ein weitererer Black Hawk (Super 64) abgeschossen. Er schlug rund zwei Kilometer vom ursprünglichen Einsatzort der TFR auf. Im Hauptquartier stellte Garrison unterdessen einen provisorischen Trupp aus Stabspersonal und leichten Infanteristen der schnellen Eingreiftruppe zusammen, der mit nur leicht gepanzerten Fahrzeugen in die Stadt geschickt wurde. Dieser Versuch scheiterte daran, das fast sämtliche Straßen in und aus der Stadt durch undurchdringliche Sperren verriegelt waren. Die Soldaten kamen unter massiven Beschuss und fanden keinen Weg um die Blockaden. Kurz nach dem Absturz wurde ein neuer Luftrettungsversuch über der zweiten Absturzstelle gestartet: Eine Black Hawk setzte zwei Mitglieder der Delta Force ab, wurde dann aber in der Luft von einer raketenbetriebenen Granate getroffen und konnte nur mit Mühe in der Nähe des Flughafens bruchlanden. Die beiden abgesetzten Soldaten, Gary Gordon und Randy Shughart, versuchten, das Wrack zu verteidigen, wurden aber von einer Übermacht der Somalis überrannt und getötet. Beide wurden posthum mit der Medal of Honor ausgezeichnet. Ihre Leichen wurden durch die Straßen geschleift. Diese Bilder gingen um die Welt. Nur einer überlebte dieses Gefecht: Michael J. Durant, der Pilot von Super 64. Er war elf Tage in somalischer Gefangenschaft, bevor er freigelassen wurde.
Als es dunkel wurde, befanden sich noch 99 TFR-Soldaten in Mogadischu. Sie verschanzten sich nahe der ersten Helikopter-Absturzstelle und wehrten sich gegen die Angriffe der Somalis. Erst zu diesem Zeitpunkt wandte sich General Garrison an die pakistanischen und malayischen Blauhelm-Truppen und bat um Hilfe. Trotz der Sprachprobleme gelang es, bis 23.30 Uhr einen Konvoi aus vier pakistanischen Panzern, 24 malayischen gepanzerten Mannschaftstransportern, zwei leichten US-Infanterie-Kompanien und rund 50 TFR-Mitgliedern in Bewegung zu setzen. Rund zweieinhalb Stunden lang kämpfte sich der Verband bei Dunkelheit und unter Beschuss durch Mogadischu. Allerdings war der genaue Standort der abgeschnittenen Rangers unbekannt, so dass der Rettungskonvoi sich in zwei Teile spaltete, die sich jeweils zu einer der beiden Helikopter-Absturzstellen durchkämpften. Bei Super 61 gelang das Zusammentreffen mit den verschanzten Rangern. Der zweite Trupp fand bei Super 64 keine Überlebenden mehr.
Obwohl die Wiedervereinigung der beiden Teile des Panzerkontingents nicht gelang, konnten sich dennoch alle Fahrzeuge und die Geretteten zum pakistanischen Stützpunkt zurückziehen.
Insgesamt hat die Operation 18 amerikanischen Soldaten, einem Malayen und zwischen 500 und 1000 Somalis das Leben gekostet. 84 Amerikaner (rund zwei Drittel der eingesetzten Bodentruppen), sieben Malayen und zwei Pakistaner trugen Verwundungen davon. Ein weiterer US-Soldat wurde zwei Tage später durch einen Anschlag getötet, weshalb viele Quellen die Anzahl der Verluste mit 19 angeben.
Nach dem Einsatz bekamen die US Soldaten dann auch gepanzerte Fahrzeuge...
Am 3. März 1995 wurde die UN-Mission schließlich mit dem abzug aller UN soldaten erfolglos beendet. Der Bürgerkrieg in Somalia wurde fortgesetzt und die versorgung der Menschen scheiterte auch!
deutscher Soldat in Somalia 1993:
noch heute ist somalia nicht normalisiert:
http://www.netzwerk-afrika-deutschla...fo/index.shtml
PS: Seit dem 13. August 2000 wird das Land von einer Übergangsregierung regiert (ohne Somaliland), seit Ende 2004 ist der Machthaber der ehemals separatistischen Region "Puntland" deren Präsident. Neue Hauptstadt soll Baidoa in Südwestsomalia werden.
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