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30.10.2007, 17:34
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.598
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man muss kein fan der genannten 3 beispiele sein, aber eine welt wie sie jetzt ist, nämlich mit einen der alles darf und die anderen nicht mal dem anschein nach ernst nimmt, ist mir auch nicht wirklich geheuer, drum lieber zwei oder mehr die sich die waage halten.
PS ne gegenmacht muss nicht immer unbedingt ideologisch dramatisch anderr sein als die amis, wie im kalten krieg, ich hätte auch nix gegen einen starken gegenspieler in formd er eu, nur bin ich halt realist genug um zu sehen dass diese art der einigkeit hier noch lanhge auf sichwarten lassen wird, drum eher die realistischer global player, russland oder china
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31.10.2007, 00:02
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
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Zu TigerMC, die vorletzte: Ich weiß, es wird Dich nicht trösten, aber: So wie das Imperium der Alten Römer vergänglich war, so ist auch das gegenwärtige Amerikanische Imperium vergänglich. Wodurch es abgelöst wird, und welche „Pole“ oder Gegenpole sich sich bis dahin wie verkeilen, das bleibt eine offene Frage.
Wie bei den alten Römern dreht sich jedenfalls alles um wirtschaftliche Machtfragen, Ideologie ist nur Vorwand. Symptom für den Niedergang der USA ist der Dollarverfall gegenüber dem Euro. Laut Financial Times waren bereits Ende letzten Jahres mehr Euro auf der Welt im Umlauf als Dollar. Mehr und mehr Staaten schichten ihre Währungsreserven um, und es laufen auf der Ebene der OPEC Überlegungen, künftig auch Rohöl gegen Euro zu verkaufen. Das heißt: Der Dollar als Leitwährung ist bald im Arsch. Förmlich ist der Dollar wegen des (für die USA notwendigen) Niedrigzinses für das internationale Finanzkapital immer uninteressanter, aber das heißt auch: Das internationale Finanzkapital hat immer weniger Lust, den de facto Staatsbankrott der USA zu finanzieren. Das sind keine veralteten marxistischen Sprechblasen, sondern stammt aus dem Vokabular bürgerlicher Finanzmarkt-"Analysten".
Neben der Staatsverschuldung stehen die USA zum Beispiel vor der Herausforderung (so der Konsens unter Branchenexperten), kurzfristig 400 Milliarden Dollar in die Erneuerung der maroden Wasserversorgungssysteme zu stecken. Das Geld ist nicht da, statt ins Wasser investiert die Bush-Regierung lieber in Blut im Irak ... In den USA möchte ich derzeit lieber nicht leben (obwohl ich grundsätzlich ein USA-Fan bin) ...
Zum Iran: Wer war da schon? Wir hören in den Medien nur Schwachsinn von einem Präsidenten. Ich sprach in diesem Jahr mit Kollegen aus dem Iran, und die sagten: Den nimmt niemand wirklich ernst im Lande. Meine Tochter kam vor einer Woche von dort zurück (sie studiert Geografie und dorthin ging eine Exkursion zur Recherche von Klimawandel) und sie sagt: Alles ist ganz anders, Teheran ist Sch..., im Rest des Landes sieht man Teheran als weit weg. Bei Aljazeera (englisches Programm) höre ich: Es ist sicher, dass bei den Wahlen im nächsten Jahr wieder ein Machtwechsel stattfindet. Mal schaun, wis dann die Politik des Landes ausschaut. Khomeini löste einst den Schah ab, und das erste, was er sagte, war: Stoppt der Bau der Atomkraftwerke von Burschir, die einst dei KWU baute, denn Atomkraft ist des Teufels ... Nein, ich habe mehr Angst vor den Atomkraftplänen in Ägypten in einer Nach-Mubarak-Zeit, und in den VAR, wo es, wie mir mein Bauch nach Wertung meiner Quellen sagt, in den nächsten zehn Jahren knallt. Und zehn Jahre sind, historisch, so gut wie nix ...
Sorry, wenn ich mich in diesem Beitrag arg verzettelt habe.
Geändert von Sokotra (31.10.2007 um 00:05 Uhr)
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31.10.2007, 12:05
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Zitat von Sokotra
Zum Iran: Wer war da schon? Wir hören in den Medien nur Schwachsinn von einem Präsidenten. Ich sprach in diesem Jahr mit Kollegen aus dem Iran, und die sagten: Den nimmt niemand wirklich ernst im Lande. Meine Tochter kam vor einer Woche von dort zurück (sie studiert Geografie und dorthin ging eine Exkursion zur Recherche von Klimawandel) und sie sagt: Alles ist ganz anders, Teheran ist Sch..., im Rest des Landes sieht man Teheran als weit weg. Bei Aljazeera (englisches Programm) höre ich: Es ist sicher, dass bei den Wahlen im nächsten Jahr wieder ein Machtwechsel stattfindet. Mal schaun, wis dann die Politik des Landes ausschaut. Khomeini löste einst den Schah ab, und das erste, was er sagte, war: Stoppt der Bau der Atomkraftwerke von Burschir, die einst dei KWU baute, denn Atomkraft ist des Teufels ... Nein, ich habe mehr Angst vor den Atomkraftplänen in Ägypten in einer Nach-Mubarak-Zeit, und in den VAR, wo es, wie mir mein Bauch nach Wertung meiner Quellen sagt, in den nächsten zehn Jahren knallt. Und zehn Jahre sind, historisch, so gut wie nix ...
Schöne beschreibung. Aber das wird hier von unseren "westl. Politikern" nicht gesagt. Man braucht doch den Dämon Iran mit seinem Hitler-Präsident als Schreckgespenst um den Menschen hier den Abbau von Freiheiten einzutrichtern...
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