25.07.2008 - 06:09
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Zeitgeschichte Hier sind alle Themen der Zeitgeschichte zu finden. (Deutsche Definition von Z.)
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  #16  
Alt 31.12.2005, 18:10
Benutzerbild von Scipio
Separatisto
 
Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.000
das beispiel Österreich kann man nicht nehmen. Heute wissen wir es besser, aber damals hatte man vielleicht gedacht, dass Österreich der Sowjetunion zufällt
__________________
Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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  #17  
Alt 31.12.2005, 20:06
Alterspräsident
 
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 262
Original von Kimon
Nur um das klar zu machen: Adenauer hätte das Angebot weder annehmen noch ablehnen können - die Stalin-Note richtete sich nämlich an die Westmächte. Es geht um seine Einflussnahmen auf diese.
Schon klar, deshalb ja auch "Antwort" ... und nicht Antwort 8)
Es zeigt aber sicher, in welchem Geist die Abstimmung mit den Westmächten erfolgt sein wird.

@Scipio
Kann ich so nicht mittragen. Denn wer von den Westmächten (die ja mitgezogen haben) hätte denn freiwillig akzeptiert, daß Österreich der SU zufällt?
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"Wer Frauen zu den Engeln zählt, ist Witwer oder unvermählt."
Wolfgang Salpeter
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  #18  
Alt 31.12.2005, 20:09
Benutzerbild von Kimon
Censor
 
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
Der Edit richtete sich weniger an dich, als an andere Teilnehmer des Forums, Grileg!


Jetzt hast du aber meine Diskussionseinstiegsmöglichkeit gar nicht wahrgenommen...
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton

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  #19  
Alt 31.12.2005, 20:27
Benutzerbild von Scipio
Separatisto
 
Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.000
Original von Grileg


@Scipio
Kann ich so nicht mittragen. Denn wer von den Westmächten (die ja mitgezogen haben) hätte denn freiwillig akzeptiert, daß Österreich der SU zufällt?
Östereich war doch viel weniger wert als Deutschland
__________________
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  #20  
Alt 01.01.2006, 14:27
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.067
Im sich abzeichnenden kalten Krieg wäre es aber eine Niederlage gewesen, die sich keine Seite erlauben konnte.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #21  
Alt 02.01.2006, 17:21
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.016
Nun ja. Die SU hat von Österreich nicht schlecht profitiert. Die größte Flussschiffahrtsgesellschaft Europas war eine Österreichische. Die Schiffe kamen alle nach Rssland. Alles was nciht niet und Nagelfest war an Industire wurde von den Russen verpackt und heimgeschickt. Die Ölvorkommen in AUT gingen auch alle nach Russland.

B2T:
Österreich wurde 55 unabhängig und war zwar neutral, im Prinzip aber ein westlicher Staat. Die SU hoffte allerdings das Österreich auf die kommunistische Schiene gerät, was jedoch nie der Fall war.
Vielleicht hatte man aus dem Fehler gelernt und wollte ihn nicht wiederholne.

Das Österreich nichts wert was, dagegen protestiere ich aufs schärfste
Österreich und Wien galt immer als Tor zum Westen bzw. osten. Je nachdem von welcher Seite aus betrachtet. Wine ist in der internationalen Diplomatie sehr wichtig.
Nicht umsonst sind die UNO, die OPEC, Atombehörde etc alle in Wien angesiedelt.
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  #22  
Alt 02.01.2006, 17:33
mozart
Gast
 
Beiträge: n/a
Original von Argeados
Das Österreich nichts wert was, dagegen protestiere ich aufs schärfste
richtig
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  #23  
Alt 02.01.2006, 18:27
Benutzerbild von Kimon
Censor
 
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
Natürlich ist Österreich nicht bedeutungslos! Trotzdem muss seine weltpolitische Bedeutung verglichen mit der Deutschlands niedriger sein - es stehen immerhin gut 82 Millionen gerade mal 8 Millionen gegenüber (Obwohl die Zahlen in den 50ern noch anders aussahen).

Nicht umsonst sind die UNO, die OPEC, Atombehörde etc alle in Wien angesiedelt.
Das UN-Hauptquartier ist immer noch in New York, allerdings hat die UNO in der Tat vier Hauptsitze. Neben Wien auch Nairobi. So viel also zur Bedeutung dieser Auszeichnung.
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  #24  
Alt 02.01.2006, 19:58
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.016
Original von Kimon
Das UN-Hauptquartier ist immer noch in New York, allerdings hat die UNO in der Tat vier Hauptsitze. Neben Wien auch Nairobi. So viel also zur Bedeutung dieser Auszeichnung.
Nie behauptet das es der Hauptsitz ist. Es ist mir sehr wohl bewusst, dass New York vor Wien und Genf kommt. Das habe ich ja nicht bestritten oder?
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  #25  
Alt 02.01.2006, 20:09
Benutzerbild von Kimon
Censor
 
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
Nö, hast du nicht. Relativiert nur deine Aussage über die weltpolitische Bedeutung Wiens!
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  #26  
Alt 02.01.2006, 20:24
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
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Ort: Wien
Beiträge: 1.016
Überhaupt nicht, denn
Original von Argeados
Nicht umsonst sind die UNO (...) in Wien angesiedelt.
diese Aussage bleibt weiterhin bestehen. Und außerdem hab ich ja nicht nur von der UNO gesprochen, sondern von anderen Organisationen genauso.
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  #27  
Alt 02.01.2006, 20:29
Benutzerbild von Kimon
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Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
Und meine Aussage ist ja im Grunde nur: Österreich kann niemals die politische und wirtschaftliche Bedeutung Deutschlands erreichen - dazu fehlen diesem - ohne Zweifel nicht unbedeutendem - Land eben gute 70 Millionen Einwohner! Ganz einfach! Lokalpatriotismus hin oder her, dass die UNO eine Menge an Büros in Wien unterhält, sagt IMHO nichts über diplomatische Bedeutung aus. "Europäische Hauptstadt" ist schließlich auch Brüssel in Belgien, welches ich auch nicht als "Global Player" bezeichnen würde...
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  #28  
Alt 02.01.2006, 20:34
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
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Ort: Wien
Beiträge: 1.016
Jajaja ich geb mich ja schon geschlagen. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass Össterreich bedeutender als Deutschland wäre. Es sei nur nicht unbedeutend. Darum ging es mir.

Dass sich die Aussage von Scipio auf den Vergleich zwischen Deutschland und Österreich bezog, habe ich, tut mir Leid, übersehen. Ich dachte die Aussage wäre allgemein gehalten. War sie nicht .. okay ... mein Fehler.
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  #29  
Alt 02.01.2006, 20:47
Benutzerbild von Kimon
Censor
 
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
So wie Scipio die Aussage da stehen hat, würde ich sie auch niemals unterstreichen! Ich traue ihm aber mal zu, dass er mit seiner ungeschickten Wortwahl eben doch diese unterschiedlichen Gewichtungen ausdrücken wollte...
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  #30  
Alt 30.12.2007, 00:56
Benutzerbild von K. Ropp
Praetor
 
Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 383
Ich denke, die Neutralisierung Deutschlands hätte auch dessen Rückkehr auf die internationale Bühne enorm erschwert, da weder der West- noch der Ostblock mit Deutschland Abkommen hätte schließen können, somit wäre Deutschland für keine der beiden Seiten von Nutzen gewesen. Somit hätte es keine richtige Aussöhnung vor allem mit Frankreich gegeben.
Zwar wären in einem neutralen Deutschland keine fremden Waffen und Soldaten aus West und Ost stationiert worden, die Deutschland zu einem Hauptaustragungspunkt eines eventuellen „Heißen Krieges“ gemacht hätten, aber die Westmächte und der Ostblock hätten sich dann wahrscheinlich um Deutschland herum postiert, was wohl auch nicht in deutschem Interesse gewesen wäre. Und wahrscheinlich wäre die Rote Armee oder auch die US-Armee, bzw. deren europäische Verbündete, bei einem „Heißen Krieg“ unter einem Vorwand in Deutschland einmarschiert, um einen kriegstaktischen Vorteil zu bekommen, was entsprechende Reaktionen der Gegenseite zur Folge gehabt und Deutschland dann doch wieder zum Hauptaustragungspunkt dieses eventuellen Dritten Weltkrieges gemacht hätte.
__________________
Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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