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30.01.2008, 16:05
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Pöbel
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Registriert seit: 30.01.2008
Ort: Da wo die Sonne durchs fenster scheint
Beiträge: 53
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Sollte laut diesme Vorschlag Deutschland nciht auch Militärfrei sein?
unter dieser ebdingung wäre es natürlich überhaupt nciht gegangen, wie soll man dann zwischen den Blöcken stehend seine Souveränität schützen? Das wäre schlichteweg unmöglich.
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30.01.2008, 16:42
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.035
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Zitat von Chefbosz
unter dieser ebdingung wäre es natürlich überhaupt nciht gegangen, wie soll man dann zwischen den Blöcken stehend seine Souveränität schützen? Das wäre schlichteweg unmöglich.
Ich wäre mir da nicht so sicher, letztendlich ist die UdSSR in keinen europäischen Staat einmarschiert, der nicht von Anfang an zur Sowjeteinflussphäre gehörte und selbst hier waren sie nicht konsequent wenn man sich mal das Beispiel Jugoslawien vor Augen führt.
Das Gute an einer Neutralität zwischen den Blöcken ist eben, dass keiner der Blöcke ein Interesse daran hat, dass dein Land dem anderen Block zufällt. Folglich achten beide Seiten peinlich genau auf die Einhaltung der Neutralität.
Aber eigentlich ist das eine Gleichung mit zu vielen Unbekannten um sich weiter damit zu beschäftigen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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31.01.2008, 19:06
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Pöbel
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Registriert seit: 30.01.2008
Ort: Da wo die Sonne durchs fenster scheint
Beiträge: 53
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Das mag im globalen Kontext richtig sein, jedoch wäre man so oder so zum Konfliktfeld in Europa geworden, und zu dieser Zeit stand ein offener Konflikt im Raum, selbst wenn man Neutral gewesen wäre. Da ist die Zugehörigkeit zu einer Seite des Konfliktes unumgänglich, oder aber, ähnlcih der Schweiz die eigene Verteidgungsmöglichkeit. Die Gefahr war einfach zu vakant für die Bevölkerung als das soclh ein Vorschlag(der vermutlich wirklich nciht ernst gemeint war) hätte umgestzt werden können
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Mit der Politik des kleineren Übels sind 6000 Jahre lang die großen Übel gemacht worden. (Lore Lorentz)
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01.03.2008, 04:26
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Tribun
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 93
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Haffner behauptet in "Die sieben Todsünden des Deutschen Reiches im 1. WK", dass Adenauer das Angebot Stalins zur Wiedervereinigung deshalb abgelehnt hat, weil Stalin die annektierten Gebiete nicht wieder herausrücken wollte (also Ostpreußen, etc.).
Adenauer wollte aber eine Wiedervereinigung in den Grenzen von 1937, also den Grenzen des Versailler Vertrages. Das war aber nur mit Hilfe der USA und gegen den Willen Russlands zu erreichen, deshalb hat Adenauer den Vorschlag abgelehnt.
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01.03.2008, 10:22
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Quaestor
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Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 130
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Adenauer wollte aber eine Wiedervereinigung in den Grenzen von 1937, also den Grenzen des Versailler Vertrages
Kannst du für diese These eine Quelle benennen?
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"Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden." [Walter von Siemens]
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01.03.2008, 12:23
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.035
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Nun das die Wiedervereinigung in den Grenzen des Deutschen Reiches ein Fernziel der CDU war ist doch hinreichend bekannt. Nicht umsonst probte die CDU den Aufstand gegen Brandts Außenpolitik und die Preisgabe des - ihrer Meinung nach - deutschen Ostens.
Ein unmittelbarer Zusammehang zur Stalinnote wäre mit aber auch neu, da Adenauer doch sehr pragmatisch handelte und sich von solchen ideologischen Zielen wenig beeinflussen ließ. Als bekennendem Rheinländer dürfte ihm Ostpreußen auch recht egal gewesen sein, von der Wahlmacht der Vertriebenen natürlich einmal abgesehen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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01.03.2008, 13:07
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Quaestor
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Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 130
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Nun das die Wiedervereinigung in den Grenzen des Deutschen Reiches ein Fernziel der CDU war ist doch hinreichend bekannt. Nicht umsonst probte die CDU den Aufstand gegen Brandts Außenpolitik und die Preisgabe des - ihrer Meinung nach - deutschen Ostens.
Ich stimme dir zu. Nur frage ich mich, ob Adenauer dies, wie El Mercenario, ausführt, dieses Ziel so dezidiert jemals formuliert und gefordert hat.
Adenauers primäres außenpolitisches Ziel war doch zunächst die feste Integration der Bundesrepublik in den Westen und die Wiedervereinigung kam da erst an zweiter Stelle. Er nahm dabei ganz bewußt in Kauf, das dadurch die Teilung Deutschlands vertieft und zementiert wird.
Das es in der CDU entsprechende unrealistische Vorstellungen gegeben hat, ist schon klar, aber ich bezweifle doch sehr das Adenauer solche unrealisierbaren Vorstellungen hatte, dafür war er zu sehr Pragmatiker und Realist.
Natürlich konnte kein Politiker der damaligen Zeit, egal welcher Coleur, die Oder-Neiße Grenze anerkennen; das wäre politischer Selbstmord gewesen, wenn man nur an die Millionen von Vertriebenen unter Herrn Oberländer denkt.
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"Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden." [Walter von Siemens]
Geändert von Bruckner (01.03.2008 um 13:25 Uhr).
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02.03.2008, 09:59
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 287
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Zitat von Grileg
Nein, die frühe Wiedervereinigung wurde von Adenauer sehr bewußt bekämpft - nachdem er schon die Teilung sehr stark forciert hatte; aber mehr aus partei- und wirtschaftspolitischer Sorge. Da war nämlich zum Einen die Befürchtung, das protestestantische und sozialdemokratische Elemente dann in Deutschland überwiegen könnten. Und er wollte der Industrie (insbesondere der an der Ruhr) die Kosten der Wiedervereinigung nicht zumuten. Die haben sich damals nämlich noch an den Staatskosten beteiligen müssen ...
Lieber Grileg,
ich sehe es genauso wie Du. Habe die Zeit noch miterlebt. Adenauer wollte ein vergößertes Rheinland. Er hat ja bereits als preußischer Staatsrat und OB von Köln gemeint, wenn er bei Magdeburg in die Norddeutsche Tiefebene kommt, wäre er in Asien. 
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Nichts ist unmöglich
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25.03.2008, 16:14
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Tribun
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 93
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Zitat von Bruckner
Kannst du für diese These eine Quelle benennen?
Äh, Quelle steht doch da: "Die sieben Todsünden des Deutschen Reiches im 1. WK" von Haffner.
Zitat von Bruckner
Ich stimme dir zu. Nur frage ich mich, ob Adenauer dies, wie El Mercenario, ausführt, dieses Ziel so dezidiert jemals formuliert und gefordert hat.
Kann ich mir nicht vorstellen, ich glaube so ein revisionistisches Statement wäre bekannt. Das hätte ja Krieg mit Russland und Polen bedeutet, das umzusetzen. Haffner selber hats nicht so mit Quellen.
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03.07.2008, 23:53
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Plebejer
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Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 46
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Adenauer
Adenauer ist doch Separatist gewesen. Den kümmerte weder sein Geschwätz von gestern, noch die deutschen Ostgebiete. Der hatte natürlich nur die Wählerschaft der Vertriebenen im Hinterkopf.
ich heme mal an, daß er um seine Machtposition in einem neutralen Deutschenlad fürchtete. Deshalb lehnte er ab. Man kann ja nie wissen, wie die "Ossis" wählen. Wahrscheinlich mehr SPD als CDU, durch die Russenpropaganda.
In einem neutralen Deutschland hätte es mit hoher Sicheit auch neue Wahlen geben müssen. Das wollte Adenauer verhindern aus den genannten Gründen.
Das ist meine These dazu.
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"Die Nation kennt keine andere Grenze als die Kraft ihrer Männer." E.v.S.
Kürzlich entdeckt und für wichtig befunden: www.hitlers-reden.de
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04.07.2008, 10:32
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.035
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Damit liegst du gar nicht so falsch, aber vermutlich eher aus anderen Gründen.
Adenauer war der Wunschkandidat der Amerikaner, da sie glaubten mit ihm am ehesten ihre Vorstellungen in Deutschland umsetzen zu können. Kürzlich lief dazu eine sehr interessante Dokureihe auf Phoenix über Propaganda im Nachkriegsdeutschland. Die CDU und damit Adenauer wurden massiv unterstützt und das in einem Ausmaß, das heute einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss beschäftigen würden.
In einem neutralen Deutschland wäre das natürlich nicht so gelaufen.
Aber selbst wenn man das außen vor lässt. Adenauer war Rheinländer, kein großdeutscher Fantast. Für ihn war die deutsche Teilung der eheste Garant für das ewige Verschwinden, des verhassten Preußen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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