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13.11.2007, 11:30
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
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Material zur (meiner Meinung nach sehr wichtigen) Feststellung von Thersites
Das Hauptproblem der Gwerkschaften in den nächsten jahren wird sein, endlich auch auf das "Prekariat" (v.a. die vielen Mio. Minijobber und Zeitarbeiter) zuzugehen.
Da stand dieser Tage in den "Nürnberger Nachrichten" der folgende Beitrag (kriege Link nicht hin):
«Es geht nicht um fünf Cent mehr, sondern um fünf Euro», sagte der neue IG-Metall-Vize, Detlef Wetzel, auf dem Gewerkschaftstag in Leipzig. «Arbeitnehmer erster und zweiter Klasse darf es nicht geben», sagte der Vizechef. Das Prinzip «gleiches Geld für gleiche Arbeit» will die IG Metall in Hunderten von Betrieben durchsetzen, wie es in einem «Leipziger Signal» heißt. «Der scheinbar grenzenlose Einsatz von Leiharbeit, die Verdrängung regulärer Beschäftigung und Lohndumping durch und auf Kosten der Leiharbeiter ist ab sofort mit der IG Metall nicht mehr zu machen», heißt es in dem Aufruf. Vorreiter ist - wie so oft - die Automobilindustrie.
Im Audi-Werk in Ingolstadt ist der Durchbruch gelungen. Die Gewerkschaft und der Branchenriese Adecco haben vor zweieinhalb Monaten einen unbefristeten Tarifvertrag für die Leiharbeitnehmer bei Audi abgeschlossen, der eine kleine Sensation bedeutete: Mitarbeiter von Adecco, die in der Produktion eingesetzt sind, erhalten demnach in den ersten drei Monaten einen Stundenlohn von 13,70 €. Danach erhöht sich das Einkommen auf 14,43 € plus individueller Zulagen. Das entspricht in etwa dem Facharbeiter-Lohnniveau der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Bei künftigen tariflichen Lohnerhöhungen steigt das Einkommen der Adecco-Mitarbeiter entsprechend. Und: Der Anteil der Leiharbeiter in der Fabrik darf höchstens fünf Prozent des Stammpersonals erreichen.
Die Worte des Deutschlandchefs von Adecco, Uwe Beyer, lassen durchklingen, dass er damit dem Wunsch des Großkunden Audi entgegenkam: «Wir freuen uns sehr, dass wir mit Audi einen Partner haben, der unser Bestreben teilt, sich für ein ausgeglichenes Lohnniveau zwischen Stammpersonal und flexiblen Arbeitskräften zu engagieren», sagt der Adecco-Chef.
Verhandlungsführer von Gewerkschaftsseite war Johann Horn, Chef der IG-Metall-Verwaltungsstellen Ingolstadt und Schwabach. Der 49-Jährige ist in Nürnberg bestens bekannt. Von 1987 bis 1997 war er hier Gewerkschaftssekretär. Er erinnert daran, dass die Adecco-Mitarbeiter schon 2002 überdurchschnittliche Löhne durchsetzen konnten. Damals beschäftigte Audi erstmals Hunderte von Leiharbeitern in Ingolstadt.
Bayerns IG-Metall-Chef Werner Neugebauer erhofft sich von dem Etappensieg Signalwirkung für andere Metall-Arbeitgeber: «Audi, Adecco und IG Metall haben gezeigt, dass es geht. Es ist höchste Zeit, dass nun andere Unternehmen diesem Beispiel folgen und Leiharbeitskräfte nicht weiter mit Hungerlöhnen abspeisen.» Er kenne Fälle, in denen ein Zeitarbeiter seit 13 Jahren derselben Firma ausgeliehen ist. «Das darf nicht sein.»
Der nächste Abschluss nach Audi-Vorbild soll mit BMW getroffen werden. Mehr als zehn Prozent der Gesamtbelegschaft bei BMW sind Zeitarbeiter, im Werk Leipzig liegt der Anteil sogar bei 30 Prozent. Sie verdienen oft nur etwa die Hälfte ihrer fest angestellten Kolleginnen und Kollegen. Seit fünf Wochen wird verhandelt. Neugebauer hofft, den Vertrag mit dem Zeitarbeit-Konzern Manpower noch in diesem Jahr unter Dach und Fach zu bringen.
Der deutsche Manpower-Chef Thomas Reitz warnte aber davor, die Zeitarbeit in den Betrieben einzuschränken. Um Arbeitsplätze zu erhalten, müssten die Hersteller Zeitarbeiter weiterhin flexibel einsetzen können, sonst «werden Autos künftig in Bratislava gefertigt», sagt Reitz.
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13.11.2007, 12:53
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.598
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die arbeiterbewegung hier in deutschland ist dem nullpunkt nahe, vor allem aufgrund des zu geringen abstands der arbeitnehmervertreter mit den arbeitgebern
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13.11.2007, 13:47
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
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Widerspruch. Das ist, lieber TigerMC, leider, natürlich in vielen Fällen so. Herr Schell (geht es ihm um eine Sache oder um sein Ego?) ist das aktuelle Gegenbeispiel. Ich habe auch schon auf den Fall AEG Hausgeräte in Nürnberg hingewiesen. Da war die Konfrontation total. Allerdings muss man in der Frage des "Abstands" wohl unterscheiden zwischen familiengeführten Unternehmen (da fühlen sich beide Seiten öfters als Partner) und multinationalen Konzernen, bei denen am grünen Tisch in der Ferne (Fall AEG Hausgeräte in Stockholm) entschieden wird über die Zukunft von Arbeitsplätzen, nach dem Kriterium des Shareholder Values.
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13.11.2007, 15:28
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 770
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Interessanter beitrag, Sokotra.
Zitat von Sokotra
(...) Um Arbeitsplätze zu erhalten, müssten die Hersteller Zeitarbeiter weiterhin flexibel einsetzen können, sonst «werden Autos künftig in Bratislava gefertigt», sagt Reitz.
Dann viel Spaß in Bratislava, Herr Reitz; Reisende soll man nicht aufhalten...
Inzwischen verlagern übrigens mehr und mehr Betriebe, die in den letzten jahren ins Ausland abgewandert sind, ihre Produktion wieder nach Dtld zurück; es gibt halt Vorteile, die durch Dumpinglöhne nicht erreicht werden können, z.B. gute Ausbildung, Infastruktur und sozialen Frieden; die Arbeitgeberverbände und wirtschaftsdliberalen Parteien tun zwar ihr möglichst, um diesen aufzukündigen, aber noch hat Dtld mit die wenigsten Streiktage pro jahr in Europa.
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13.11.2007, 19:57
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
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Stichwort: Verlagerung von Betrieben ins Ausland: In dem Zusammenhang sind noch eine offene Baustelle die "Europäischen Betriebsräte". Eine EU-Richtlinie dazu gibt es bereits, aber das Modell funktioniert nicht, und damit auch die Solidarität zwischen Arbeitern in Deutschland und der Slowakei nicht. Doch diese gibt es oft auch schon nicht zwischen Konzernbetrieben an verschiedenen Standort im Inland.
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14.11.2007, 14:03
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
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Ich schrieb am Anfang:
Mir geht es also um eine sachlich-historische Einordnung, nicht um die Lokführer.
Jetzt sind aber die Lokführer wieder aktuell. Soll man eine neuen Meinungserhebung einstellen, ob die Lokführer-Gewerkschaft aufgibt (vielleicht auch weil ihr das Geld ausgeht), oder ob die Bahn einknickt, oder ob es einen einvernehmlichen Kompromiss gibt?
Aus den Erfahrungen der Geschichte ist das alles denkbar ...
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15.11.2007, 13:40
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 418
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Zitat von Jason
Ich habe vor Jahren auch mal in einem Hüttenwerk gejobbt und da wurde gestreikt wegen der Schliessung einer Giesserei mit Entlassung von ca. 30% der Arbeiter im Werk. War ein tolles Erlebnis! Wir sind in voller Montur mit schwarzverschmierten Gesichtern alle zusammen die Straße entlang marschiert. Und für alle Fälle waren ein paar robuste Kumpels dabei die die zögerlichen mit markigen Worten zum mitmachen bewegt haben...
was für ein tolles erlebnis!! da freu ich mich für dich.. 
hört sich für mich nach klassenkampfkitsch, sozialismusromantik und linkenpropaganda an aber ein unternehmen und vor allem dessen aktionäre und denen nachfolgend die medien die konkurrenz die partner die lieferanten usw. usw. muss es egal sein wenn ihr euere eigene kleine kuschelige internationale in indianerbemalung aufführt denn noch so viel soziales mitgefühl bringt für einen vorstand nichts wenn man jedesmal am quartalsende rausgeschmißen wird. und dass ihr die zögerlichen mit "markigen sprüchen" gezwungen habt.. hört sich für mich nach der episode vor zwei jahren an als ein unternehmen bestreikt wurde obwohl nur 10 % der arbeiter in dem werk gewerkschaftlich organisiert waren, und nachdem diese 10 % haben beschlossen dass das werk stillzulegen wurde dann auch gleich die "robusten kumpels" versucht den 90 % die arbeiten gehen wollten mit markigen sprüchen, mobbing etc den weg zu versperren.
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16.11.2007, 19:36
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Zitat von Jason
Und für alle Fälle waren ein paar robuste Kumpels dabei die die zögerlichen mit markigen Worten zum mitmachen bewegt haben...
Find ich nicht gut!!
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16.11.2007, 20:46
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
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Ich wundere mich, dass niemand auf den Lokführer-Streik eingeht. Bewegt ihr euch alle mit dem Hubschrauber fort?
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16.11.2007, 21:25
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Zitat von Sokotra
Ich wundere mich, dass niemand auf den Lokführer-Streik eingeht. Bewegt ihr euch alle mit dem Hubschrauber fort?
Arbeitsweg 15 km eine Strecke. Locker mitm Rad zu bewältigen.
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16.11.2007, 23:18
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Hi Rasputin! Ich vermute stark, daß Du ein Hüttenwerk noch nie in Deinem Leben von Innen gesehen hast. Wahrscheinlich weißt Du nicht mal unter was für Bedingungen in einer Giesserei oder in einer Schmiede gearbeitet wird. Ihr schreibt hier von Krieg und hehren Taten und wisst nicht mal wie man eine Panzerkette im Akkord zusammenschmiedet. Ich rate Dir mal solche Arbeitsbedingungen mal ein paar Monate zu erleben, damit Du auch mitreden kannst. Ich bin stolz darauf, ein Jahr in einer Schmiede gearbeitet zu haben und kann jetzt die Arbeiter die unter schwersten Bedingungen arbeiten viel besser verstehen. Deine Vorstellung zeugt von Unkenntnis der Sachlage.
@Novalis:
Deine Einstellung hingegen finde ich gut! Ich fahre auch so oft es geht mit dem Rad!
__________________
 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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17.11.2007, 00:15
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.449
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Zitat von Jason
Hi Rasputin! Ich vermute stark, daß Du ein Hüttenwerk noch nie in Deinem Leben von Innen gesehen hast. Wahrscheinlich weißt Du nicht mal unter was für Bedingungen in einer Giesserei oder in einer Schmiede gearbeitet wird. Ihr schreibt hier von Krieg und hehren Taten und wisst nicht mal wie man eine Panzerkette im Akkord zusammenschmiedet. Ich rate Dir mal solche Arbeitsbedingungen mal ein paar Monate zu erleben, damit Du auch mitreden kannst. Ich bin stolz darauf, ein Jahr in einer Schmiede gearbeitet zu haben und kann jetzt die Arbeiter die unter schwersten Bedingungen arbeiten viel besser verstehen. Deine Vorstellung zeugt von Unkenntnis der Sachlage.
Komm nur weil wir hier alle mehr als die Bild lesen heißt dass noch lange nicht dass keiner von uns je hart gearbeitet hat. Das sind Unterstellungen. Nichts von dem was du schreibst widerlegt was rasputin schreibt.
Ich wundere mich, dass niemand auf den Lokführer-Streik eingeht. Bewegt ihr euch alle mit dem Hubschrauber fort?
Zu Fuß oder Straßenbahn, bin also auch nicht betroffen.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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17.11.2007, 00:39
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Das sind keine Unterstellungen. Rasputin malt ja ein Bild von der Lage wie es ihm passt, stellt mich in eine politische Ecke ab und hat eine Sicht "von außen" dargestellt. Ich habe diesen Arbeiterkampf von Innen gesehen und war dabei auch nicht politisch motiviert sondern eher solidarisch. Rasputin hat mit Unterstellungen um sich geschmissen, wenn Du es objektiv betrachtest.
__________________
 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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17.11.2007, 09:23
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Zitat von Jason
@Novalis:
Deine Einstellung hingegen finde ich gut! Ich fahre auch so oft es geht mit dem Rad!
Nunja, meine Karre gönnt sich ja auch locker 20 Liter im Stadtverkehr und um bei meiner "Firma" parken zu dürfen, müßte ich monatlich 10 Euro abdrücken...
Nene...
Zudem kann mir so keiner vorwerfen, ich würde mit meinem Wagen die Umwelt verpesten, weil bei meinem Fahrprofil jeder regelmäßig genutze Kleinwagen umweltfeindlicher ist.
Zitat von Wulfnoth
Komm nur weil wir hier alle mehr als die Bild lesen heißt dass noch lange nicht dass keiner von uns je hart gearbeitet hat.
Naja zumindest in dem Aspekt teile ich seine Meinung.
Ich würd einen Monatslohn verwetten, daß 98% dieses Forums noch nie so schwer gearbeitet haben und auch gar keine Ahnung davon haben.
9 Stunden lang am Stück Gräben ausheben ist nichts dagegen.
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17.11.2007, 10:22
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.449
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Zitat von Novalis
Naja zumindest in dem Aspekt teile ich seine Meinung.
Ich würd einen Monatslohn verwetten, daß 98% dieses Forums noch nie so schwer gearbeitet haben und auch gar keine Ahnung davon haben.
9 Stunden lang am Stück Gräben ausheben ist nichts dagegen.
Klar ich möchte mein Leben lang auch nicht so hart arbeiten, war mal ein paar Monate in einer Schweißhalle am arbeiten. Die Leute kriegen da wegen den Dämpfen und den sonstigen Arbeitsbedingungen mit 50 reihenweise Herzinfarkte.
Ändert aber nichts daran, dass das was Jason beschrieben hat Sozialromantik ist.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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