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31.10.2006, 22:59
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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Südtirol - Streit und Lösung?
Unlängst traf ich zufällig auf eine Seite aus Südtirol in dem die Forderung der Rückgabe Süditrols (des deutschsprachigen Teils) vertreten wurde (ich glaube...die heißt irgendwas mit "Union..für Südtirol" glaub..ich aber weiß ich leider nich mehr so genau....sorry..).
Dies ist ein Thema, dessen man in Österreich immer gerne gedenkt, und auch vielerorts gerne diskutiert - nun täte mich interessieren wie Ihr dazudenkt? Seht ihr in einem vereinigten Europa überhaupt noch die Bedeutung von der Zugehörigkeit einer Provinz/Region? Verwischen vergangene Jahre alle Spuren und den Bezug zu gleichsprachig gesinnten? Wer hat Recht auf Südtirol, wer nicht? u.n.v.m. Fragen  die euch so einfallen...
Da fällt mir ein Zitat aus dem Film "Königreich der Himmel" ein - Balian von Ibelin spricht vor der Menge, kurz vor Beginn der Belagerung Jerusalem durch Salah-hu -din:
"Die heiligen Stätten der Moslems liegen über denen jener jüdischen Glaubens, die christlichen wiederrum über den heiligen Stätten der Moslems....welcher Platz ist nun heiliger? die Grabeskirche, die Moschee oder die Klagemauer...? Ich sage, alle haben Anspruch darauf...und niemand hat Anspruch darauf"
Verzeiht..es ist nicht die originalfassung aber doch ziemlich angelehnt daran...  - und ich denke es ist auch einiges darin was zum nachdenken anregen kann - und auch sehr gut zum Thema passt  - was ich damit meine...tja - nun liegt es erstmal an euch
Bis bald hier  - hoffe ich  !
mfg
Balduin IV.
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01.11.2006, 12:07
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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AW: Südtirol - Streit und Lösung?
Also, ich war schon ein paar Mal in Südtirol und binfast nur Deutschsprechenden Begegnet, und wenig Italienischsprechenden. Ich denke, man sollte es Südtirol in einer Abstimmung selbst überlassen.
Es ist Deutschssprachig und alles erinnert dich an Österreich, deshalb würde ichauch persönlich sagen, dass es zurückkehren sollte
__________________
Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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01.11.2006, 15:34
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Plebejer
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Registriert seit: 15.08.2006
Beiträge: 31
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AW: Südtirol - Streit und Lösung?
Ich höre sogar Musik einer Südtiroler Band Frei-Wild 
Deutsch singen sie, haben aber eine italienische URL 
MfG
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01.11.2006, 17:34
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Quaestor
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Registriert seit: 25.09.2006
Ort: nähe Freiburg im Breisgau
Beiträge: 104
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AW: Südtirol - Streit und Lösung?
In einem tatsächlich vereinten Europa, indem sich die zahlreichen Kulturen frei entfalten und erhalten können, ist es eigentlich zweitrangig, ob man den Ausweis Österreichs oder Italiens besitzt, aber von einem solchen Europa sind wir noch weit entfernt.
In Südtirol wurde seitens der italienischen Regierung, sowohl unter den Faschisten als auch nach dem Wk2, eine intensive Besiedlung des ehemals vollständig deutschsprachigen Gebietes mit vornehmlich Süditalienern vorangetrieben.
Zudem wurde ein Kampf gegen die deutsche Sprache und Kultur geführt, welchen die einheimische Bevölkerung mit z.T. gewalttätigem Widerstand (Befreiungsausschuss Südtirol) beantwortete.
Derzeit konzentriert sich die italienisch sprechende Bevölkerung auf Meran und Bozen. Auf ganz Südtirol ergibt sich folgende sprachliche Verteilung:
Deutsch ca. 70 %
Italienisch ca. 26 %
Ladinisch ca. 4%
Das in der Charta der Vereinten Nationen festgelegte Selbstbestimmungsrecht der Völker, wird in Südtirol allerdings schon seit 1919 mit Füßen getreten...
Dies sollte vielleicht etwas zum Nachdenken anregen.
Gruß
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01.11.2006, 18:09
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.598
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AW: Südtirol - Streit und Lösung?
Zitat von kobra
Das in der Charta der Vereinten Nationen festgelegte Selbstbestimmungsrecht der Völker, wird in Südtirol allerdings schon seit 1919 mit Füßen getreten...
Dies sollte vielleicht etwas zum Nachdenken anregen.
Gruß
Es ist bitter aber wahr, überall wird diese charta missachtet:
Kaschmir, palästina, brasilien, baskenland (spanien) und eben in norditalien
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03.11.2006, 21:22
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Südtirol - Streit und Lösung?
Das ist ein interessantes Argument...jap vielfach wird die Charta missachtet - doch möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass die Autonomie Südtirols wirklich beispielhaft ist - sie haben innenpolitisch alle Freiheiten, die sie hätten, als wären sie total von Italien unabhängig - einzig "Bundesgesetze" also allgemein gültige Gesetze für die Italienische Republik können die Landesgesetze noch untergraben - aber eingeschränkt - es sind davon nur Verfassungsgesetze betroffen!
Allgemein würde ich persönlich mir für viele Minderheiten in Europa und der Welt eine Autonmie, einer jener Südtirols gleichend, wünschen! Allgemein denke ich mir, wäre aber eine Volksabstimmung angesprochen von Scipio sicher "eine feine Sache" - ich denke man sollte die Südtiroler entscheiden lassen, wie sie es gerne hätten  !
Einzig möchte ich noch 2 Punkte anmerken:
1.) Südtirol gehört zu den reichsten Provinzen Italiens - wirtschaftlich und touristisch einfach topp - ein Referendum würde in Rom daher wohl nicht so gerne gesehen werden
2.) Ein Zitat aus Süditrol selbst: "Die Südtiroler fühlen sich erst dann wieder als Österreicher, wenn es Ihnen in Italien schlecht geht - solange sie an den Honigtöpfen Italiens naschen können, werden Sie nicht patriotisch!"
In Österreich jedoch ist die Debatte nicht unbestritten... eine Anmerkung:
Vor nicht allzulanger Zeit las ich einen kleinen Bericht in der "kleinen Zeitung" - hierrin stand, dass der Ex-Staatschef Italiens sich für eine Rückgabe Süditrols (des deutschsprachigen Teils) aussgesprochen habe, und dafür in Italien viel Rüge bekam....eigentlich nichts besonderes - was mich aber erstaunte war der Umstand, dass
SPÖ und ÖVP sich ganz klar gegen eine solche Rückgabe aussprachen
Fand ich äußerst interessant  - was denkt Ihr könnte der Grund für eine solche Aussage sein?
mfg
Balduin IV.
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04.11.2006, 10:52
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.447
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AW: Südtirol - Streit und Lösung?
Man muss sich auch einmal die Frage stellen was Südtirol wirklich von einem Betritt zu Österreich hätte? Seine Autonomie könnte es wohl an den Nagel hängen und in einem Europa das immer mehr zusammenwächst, in dem Landesgrenzen immer mehr verschwimmen, ist die Zugehörigkeit eines Gebietes zu einem Staat doch eher sekundär wichtig.
Auch das sich die beiden großen Österreichischen Parteien dagegen ausgesprochen haben ist mehr als logisch. Ein solches Referendum würde die Beziehungen zwischen Österr. und Italien schwer belasten. Im übrigen hätte ein solches Referendum weitreichende Folgen, da so die EU z.B. ihre eigenen Argumente auf dem Balkan untergraben würde.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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06.11.2006, 17:47
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Quaestor
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Registriert seit: 25.09.2006
Ort: nähe Freiburg im Breisgau
Beiträge: 104
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AW: Südtirol - Streit und Lösung?
doch möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass die Autonomie Südtirols wirklich beispielhaft ist
Ja allerdings wurde diese Autonomie hart erkämpft und forderte zahlreiche Menschenleben.
2.) Ein Zitat aus Süditrol selbst: "Die Südtiroler fühlen sich erst dann wieder als Österreicher, wenn es Ihnen in Italien schlecht geht - solange sie an den Honigtöpfen Italiens naschen können, werden Sie nicht patriotisch!"
An den Honigtöpfen Italiens??? Gewiss ist es nicht die Leistung Italiens, sondern die Südtiroler selbst schufen diesen Wohlstand in den vergangenen Jahrzehnten.
Seine Autonomie könnte es wohl an den Nagel hängen
Naja, die Südtiroler unterscheiden sich auch nur unwesentlich von ihren Nachbarn in Österreich deshalb wäre Autonomie überflüssig.
Im übrigen hätte ein solches Referendum weitreichende Folgen, da so die EU z.B. ihre eigenen Argumente auf dem Balkan untergraben würde.
Stimmt wobei die Politik der EU auf dem Balkan mehr als nur verfehlt ist, naja anderes Thema....
Der springende Punkt allerdings ist, dass eine Rückgabe Südtirols vielleicht vor zwanzig/dreißig Jahren von weiten Bevölkerungsteilen ernsthaft angestrebt wurde,aber mittlerweile eine ähnliche Situation wie in den protestantischen Gegenden des Elsaß herrscht...
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16.03.2007, 16:45
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Brotwurst
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 143
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AW: Südtirol - Streit und Lösung?
Südtirol will nicht zurück zu Österreich, so einfach ist es. Bei uns wären sie ein Bundesland wie jedes andere, mit den selben Rechten und Pflichten.
Und der Hauptgrund für ihren Reichtum ist die Tatsache, dass sie keine Abgaben an Italien leisten müssen, wie es gemeinhin bei Bundesländern der Fall ist.
Trotzdem ist Österreich die offizielle Schutzmacht für Südtirol und nicht Italien
mfg
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21.03.2007, 00:29
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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Zitat von Wurstwasser
Trotzdem ist Österreich die offizielle Schutzmacht für Südtirol und nicht Italien 
Wär ja auch sehr eigenartig wenn die Italiener die Südtiroler vor den Italienern beschützen wollen würden ... wobei das schon ganz lustig wäre
Zum Thema:
Ich denke es wurde der einzig wichtige Grund schon genannt. In Südtirol gibt es so gut wie keine Bestrebungen von Seiten der deutschsprachigen Bevölkerung, wieder zu Österreich zu kommen, daher ist die Frage eigentlich überflüssig ^^
Böser Baldu
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24.08.2008, 16:09
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Plebejer
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Registriert seit: 24.08.2008
Beiträge: 8
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Bestrebungen für eine Rückkehr zu Österreich oder für eine Loslösung von Italien gibt es sehr wohl und wird auch von mehreren deutschsprachigen Parteien in Südtirol gefordert (Südtiroler Freiheit, Union für Südtirol, Die Freiheitlichen).
Es stimmt jedoch, dass die Bevölkerung einer ständigen „Italianisierung“ ausgesetzt ist, welche nach und nach immer mehr greift und sich somit immer mehr deutschsprachige Südtiroler als Italiener identifizieren.
Gewiss ist es richtig, dass viele Südtiroler dank der wirtschaftlichen Vorteile, an Italien festhalten. Jedoch sind diese wirtschaftlichen Vorteile nur temporär und werden sobald der Widerstand gebrochen ist, bestimmt geschmälert werden. Anzeichen dafür sind immer wieder festzustellen. So werden im Parlament immer wieder Gesetzesvorlagen eingereicht, welche die im Autonomiestatut verankerte „90% Marke“, angreift und stets nur mit harter Mühe abgewehrt werden können.
Sobald die deutschen Parteien ihre absolute Mehrheit im Landtag verlieren werden, wird sich die stabile wirtschaftliche Situation höchstwahrscheinlich ändern und somit der Anteil der Bevölkerung, welcher eine Loslösung von Italien will, wieder steigen.
Bestrebungen für eine Rückkehr zu Österreich oder für eine Loslösung von Italien gibt es sehr wohl und wird auch von mehreren deutschsprachigen Parteien in Südtirol gefordert (Südtiroler Freiheit, Union für Südtirol, Die Freiheitlichen).
Es stimmt jedoch, dass die Bevölkerung einer ständigen „Italianisierung“ ausgesetzt ist, welche nach und nach immer mehr greift und sich somit immer mehr deutschsprachige Südtiroler als Italiener identifizieren.
Gewiss ist es richtig, dass viele Südtiroler dank der wirtschaftlichen Vorteile, an Italien festhalten. Jedoch sind diese wirtschaftlichen Vorteile nur temporär und werden sobald der Widerstand gebrochen ist, bestimmt geschmälert werden. Anzeichen dafür sind immer wieder festzustellen. So werden im Parlament immer wieder Gesetzesvorlagen eingereicht, welche die im Autonomiestatut verankerte „90% Marke“, angreift und stets nur mit harter Mühe abgewehrt werden können.
Sobald die deutschen Parteien ihre absolute Mehrheit im Landtag verlieren werden, wird sich die stabile wirtschaftliche Situation höchstwahrscheinlich ändern und somit der Anteil der Bevölkerung, welcher eine Loslösung von Italien will, wieder steigen.
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24.08.2008, 16:16
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.232
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Ich werde es nie verstehen, wo man in Zeiten einer EU, wo quasi die Euroländer schon fast eine Förderation bilden, nationalistisch und damit rückwärts gewandt denken kann.
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24.08.2008, 16:36
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 410
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Zitat von Titus_Livius
Ich werde es nie verstehen, wo man in Zeiten einer EU, wo quasi die Euroländer schon fast eine Förderation bilden, nationalistisch und damit rückwärts gewandt denken kann.
Vielleicht weil die Menschen trotz 21. Jahrhunderts erkennen das ein stures Bürokratiemonster, realitätsfern und fernab der Menschen ist und doch recht Herz- und Seelenlos ist. Aus diesem Grund wird auch der Glauben/Religion nie verschwinden.
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25.08.2008, 12:29
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Plebejer
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Registriert seit: 24.08.2008
Beiträge: 8
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Ein Deutscher fühlt sich, auch wenn er noch so ein Europäer ist, immer noch als Deutscher. Ein Österreicher als Österreicher, ein Italiener als Italiener, ein Südtiroler als...
Die Frage zu wem Südtirol gehört, ist nicht nur eine wirtschaftliche oder politische Frage, sondern viel mehr eine Frage der Identität, welche vielen Südtirolern
abhanden kommt.
Zitat von mozart2
Aus diesem Grund wird auch der Glauben/Religion nie verschwinden.
Vielleicht ist die fehlende Identität der Grund weshalb der Großteil der Südtiroler, Sicherheit und Schutz in der Kirche sucht.
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25.08.2008, 12:40
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 624
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Zitat von Titus_Livius
Ich werde es nie verstehen, wo man in Zeiten einer EU, wo quasi die Euroländer schon fast eine Förderation bilden, nationalistisch und damit rückwärts gewandt denken kann.
Und ich werde es nie verstehen, wie man den simplen Wunsch eines Menschen nach Identität und Geborgenheit als "nationalistisch" verunglimpfen kann. 
Es stimmt schon, die Euroländer rücken langsam zusammen, das muss aber nicht zwingend für alle Völkerschaften Europas gelten - es gibt eben geschichtlich gewachsene Unterschiede und Beziehungen zwischen den Europäern, und das ist gut so.
__________________
Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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