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04.10.2008, 13:18
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
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Beiträge: 848
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"US-Finanzkrise"
700 Mrd. Dollar pumpen die USA nun also in ihr Bankensystem, um dessen Krise zu lösen. Was geht da vor sich?
Dieser Beitrag baut auf einem Interview auf, das ich mit dem Geldexperten Professor Bernhard Herz von der Uni Bayreuth führte. Er sagt auf jeden Fall, und das ist tatsächlich zu befürchten: «Wir werden das Wort Finanzkrise noch lange hören: Jeder Politiker, voran der Finanzminister, wird darauf verweisen, wenn etwas nicht so läuft, wie es soll - obwohl es auch andere Ursachen dafür gibt«. Herz spricht von einem Kollateralschaden, wenn, was absehbar sei, Politiker die Finanzkrise als «Schwarzen Peter« benutzen werden.
Doch zu den 700 Mrd. Dollar: Wo kommt das Geld eigentlich her? Herz: «Sie werden sich das Geld auf dem internationalen Geldmarkt leihen«. Der Wissenschaftler ist überzeugt: «Und sie werden das Geld bekommen". Dies Aussage hat mich persönlich eher überrascht, denn:
Die USA haben derzeit bereits eine Schuldenstandsquote von 65,6 Prozent - das ist der staatliche Schuldenstand im Verhältnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt. 700 Mrd. Dollar Schulden mehr würden den Wert auf rund 72 Prozent erhöhen. Zum Vergleich: Deutschland liegt bei 63,1 Prozent, die Europäische Union bei 58,9 Prozent. «Die USA lägen also immer noch deutlich hinter Ländern wie Italien, Belgien oder Griechenland«, erklärt Herz.
Nominal sieht es anders aus. Da haben die USA nach den Zahlen vom August 2008 mit 9,6 Billionen Dollar die höchste Staatsverschuldung (gefolgt von Japan mit sechs Billionen Dollar). Dem stehen Währungsreserven gegenüber, die Staaten als Polster für schlechte Zeiten dienen sollten. Da liegen die USA mit rund 72 Mrd. Dollar nur an 18. Stelle. Das reicht aber bei weitem nicht: 700 Mrd. Dollar sind das zehnfache davon.
Deutschland hat rund doppelt so viele Währungsreserven, Spitzenreiter ist China mit 1,6 Billionen (zusammengefasst aus Devisen, Gold und Sonderziehungsrechten beim Internationalen Währungsfonds). Sogar Länder wie die Türkei, Malaysia, Thailand und Mexiko hängen die USA bei der absoluten Höhe der Währungsreserven inzwischen ab. Solche Zahlen ziehen manche Fachleute heran, wenn sie behaupten: Die USA seien eigentlich pleite, weil ohne genügend gedeckte Kredite - ein Unternehmen hätte längst Bankrott erklären müssen.
Professor Herz zieht einen anderen Vergleich, der dann weniger dramatisch klingt. Wenn die 700 Mrd. Dollar einfach weg wären, dann entspräche das der Arbeitsleistung von drei bis vier Wochen in den USA. So lange würden die Amerikaner arbeiten, ohne etwa davon zu haben, weil der Erlös in die Finanzierung der Bankenkrise flösse.
Dazu würden in den USA die Zinsen leicht steigen, was ebenfalls die Bürger träfe. Allein die Zinslast würde sich auf jährlich rund 35 Mrd. Dollar belaufen - «da müssen dann irgendwann eigentlich auch die Steuern erhöht werden«. Theoretisch könnten die USA das Geld einfach drucken - was Herz nicht erwartet.
Die Geldmenge in den USA wird von der «Federal Reserve« überwacht. Eigentümer sind zwölf regionale Banken zwischen Boston und San Francisco; ihre Vertreter, die das Direktorium bilden, werden vom jeweiligen Präsidenten der USA ernannt. Das System gilt deshalb als teils privat, teils staatlich strukturiert. Bei der Entscheidung über Geldmengen hat die «Fed« einen größeren Handlungsspielraum als die Europäische Zentralbank (EZB) mit einem klaren gesetzlichen Auftrag.
Der Ausblick von Herz: «Die Krise zu beheben, wird teuer für die Bürger, es verstärkt die Rezession und trifft die Amerikaner härter, bei denen der Abschwung schon vor Bekanntwerden der Finanzkrise und damit früher als bei uns einsetzte. Es bedeutet aber nicht das Ende der Welt«.
Immer wieder ist angesichts der US-Finanzkrise (auf dessen Ursachen ich hier gar nicht erst eingehen wollte) von einer drohenden Neuauflage der Weltwirtschaftskrise die Rede. Das sehe ich allerdings auch nicht. Denn damals steckten viele Unternehmen ihr Geld lieber in spekulative, ungedeckte Geldgeschäfte, statt in Fertigung. Heute wird gefertigt - auch wenn die Rezessionsphase kommt oder schon begonnen hat (wie Herzt richtig sagt: der Anschwung begann längst vor Aufbrechen der jetzigen "Finanzkrise".
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04.10.2008, 13:38
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Plebejer
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Registriert seit: 07.09.2008
Beiträge: 10
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"Doch zu den 700 Mrd. Dollar: Wo kommt das Geld eigentlich her? Herz: «Sie werden sich das Geld auf dem internationalen Geldmarkt leihen«. Der Wissenschaftler ist überzeugt: «Und sie werden das Geld bekommen". Sokotra
Sind diejenigen auf den internationalen Markt agierenden Banken, die in der "Krise" sind und Adressaten des "Rettungsprogramm" sind, diejenigen, die das Geld geben? Oder müsste das Bankhaus Geldgeber sein, dass ebenfalls international finanztechnisch unterwegs ist, jedoch nicht in der "Krise" steckt? Oder wie?
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04.10.2008, 13:43
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.447
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Es wäre auch nicht das erste Mal, das China den USA Unsummen leiht. Warum auch nicht? Ein Staat ist ein relativ sicherer Schuldner, da die Chance dass er in die Zahlungsunfähigkeit abgleitet verhältnismäßig gering ist. Die Liste der konkurs gegangenen Staaten ist ziemlich kurz.
Was den ersten Abschnitt betrifft, so ist das leider anzunehmen. Egal welche Partei 2011 die Regierung stellt, wenn es keinen ausgeglichenen Haushalt gibt wird die Finanzkrise Schuld sein.
Viel spannender ist doch die Frage nach dem was bleiben wird? Investmentbanken scheint es fast nicht mehr zu geben und auch der Anteil der Aktienbesitzer in Deutschland ist ziemlich zurück gegangen. Hat die Börse allgemein einen immensen Vertrauensverlust erlitten?
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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04.10.2008, 13:47
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
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Das zielt auf internationale, nicht-amerikanische Banken, die auf den internationalen Finanzmärkten mit Staatsanleihen handeln - das können europäische, chinesische oder arabische Geldinstitute sein. Das Problem ist: Wie lange haben diese Lust, die USA zu stützen? Diesen Geldgebern kommt es natürlich vor allem auf Zinsen an, die attraktiv genug sein müssen - deswegen die Vorhersage, dass die Zinsen steigen.
Inbegriffen sind auch "Normalbürger" - in Deutschland werden in diesem Sinne Bundesanleihen angeboten, die langfristig sind und (anders als Aktien) den Vorteil von garantierten Zinsen und garantierter Einlösung haben, und sei es nach zehn oder 20 Jahren. Da kann für den Ableger nichts schief laufen. Dem Vorteil der garantierten Zinsen steht der Nachteil gegenüber, das man nicht durch Spekulation wie am Aktienmarkt den großen schnellen Reibach (oder aber Verlust) machen kann.
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04.10.2008, 13:52
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Plebejer
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Registriert seit: 07.09.2008
Beiträge: 10
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Immer wieder ist angesichts der US-Finanzkrise (auf dessen Ursachen ich hier gar nicht erst eingehen wollte) von einer drohenden Neuauflage der Weltwirtschaftskrise die Rede. Das sehe ich allerdings auch nicht. Denn damals steckten viele Unternehmen ihr Geld lieber in spekulative, ungedeckte Geldgeschäfte, statt in Fertigung. Heute wird gefertigt - auch wenn die Rezessionsphase kommt oder schon begonnen hat (wie Herzt richtig sagt: der Anschwung begann längst vor Aufbrechen der jetzigen "Finanzkrise". Sokotra
Die industrielle Entfaltung ist an den Kapitalmarkt gekoppelt. Gibt dieser Markt keine Geldmittel frei, wie in der jetzigen Banken "Krise" (Stichwort: Vertrauensverlust), wird der industriellen Entfaltung die Grenze gewiesen. Vertrauenverlust der Banken, dass diese keine Kredite geben und Einschnitte in der Realwirtschaft (Beispiel: Autoindustrie) stehen im kausalen Verhältnis. Kommt dieses Verhältnis in Schieflage, tritt Staat auf den Plan und versucht diese Schieflage zu korrigieren: ... "Rettungspakte" werden geschnürt.
Geändert von Kalli (04.10.2008 um 14:07 Uhr)
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04.10.2008, 13:59
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Plebejer
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Registriert seit: 07.09.2008
Beiträge: 10
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"Herz spricht von einem Kollateralschaden, wenn, was absehbar sei, Politiker die Finanzkrise als «Schwarzen Peter« benutzen werden." Sokotra
Ohne in die 'magische' Kugel zu schauen: wäre ein Wunder, sollte das nicht so kommen.
Geändert von Kalli (04.10.2008 um 14:02 Uhr)
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04.10.2008, 14:00
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.447
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Zitat von Sokotra
Inbegriffen sind auch "Normalbürger" - in Deutschland werden in diesem Sinne Bundesanleihen angeboten, die langfristig sind und (anders als Aktien) den Vorteil von garantierten Zinsen und garantierter Einlösung haben, und sei es nach zehn oder 20 Jahren.
Stimmt, seit einigen Monaten kann man ja auch vermehrt Werbung für die Bundeswerpapiere beobachten.
Ich kenn mich da nicht so aus, aber ich meine mal gelesen zu haben, dass es für eine Volkswirtschaft auch besser ist, wenn der Staat die Schulden im eigenen Land macht, weil dadurch kein Geld in Form von Zinsen abfließt.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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04.10.2008, 14:02
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
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Zitat von Wulfnoth
Viel spannender ist doch die Frage nach dem was bleiben wird? Investmentbanken scheint es fast nicht mehr zu geben und auch der Anteil der Aktienbesitzer in Deutschland ist ziemlich zurück gegangen. Hat die Börse allgemein einen immensen Vertrauensverlust erlitten?
Das scheint so zu sein, das sagen jedenfalls die meisten Börsenbeobachter. Zur Größenordnung: Rund 10,3 Mio Anleger (15,7% der Befölkerung) besaßen 2007 Aktien oder Anteile an Aktienfonds. Es wird spannend sein, wie viel die Statistik für dieses Jahr ergeben wird ...
P.S.: Im übrigen meine nicht nur ich, dass vor dem Hintergrund dieser Entwicklung der Börsengang er Bahn ein Unding ist (ist er ohnehin, aber das ist nicht hier das Thema, bitte)
Geändert von Sokotra (04.10.2008 um 14:05 Uhr)
Grund: P.S.
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04.10.2008, 14:11
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
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Zitat von Kalli
"Herz spricht von einem Kollateralschaden, wenn, was absehbar sei, Politiker die Finanzkrise als «Schwarzen Peter« benutzen werden." Sokotra
Ohne in die 'magische' Kugel zu schauen: wäre ein Wunder, sollte das nicht so kommen.
Wenn ich es richtig mit bekommen habe, rudert unser deutscher Finanzminister ja auch schon zurück mit seinen Ankündigungen eines ausgeglichenen Haushaltes - mit dem Hinweis auf die die US-Finanzkrise.
Die kam dann gerade recht (nein, dies ist kein Thema für eine Verschwörungstheorie - manchmal passieren auch Dinge einfach, die gelegen kommen ...  )
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04.10.2008, 14:19
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Plebejer
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Registriert seit: 07.09.2008
Beiträge: 10
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Zitat von Sokotra
Wenn ich es richtig mit bekommen habe, rudert unser deutscher Finanzminister ja auch schon zurück mit seinen Ankündigungen eines ausgeglichenen Haushaltes - mit dem Hinweis auf die die US-Finanzkrise.
Die kam dann gerade recht (nein, dies ist kein Thema für eine Verschwörungstheorie - manchmal passieren auch Dinge einfach, die gelegen kommen ... )
Ja, besonders dann, wenn man sich von wirklichen oder vermeintlichen Fehlern von "anderen" unterscheiden möchte um im besseren Licht zu erscheinen. Dass geht umso mehr nach hinten los, je weniger dieser so Agierende was anderes als das von ihm Abgewiesene aufzuweisen vermag. Dass taugt auch nicht für Verschwörungstheorie. Dass ist einfach: menschlich.
Geändert von Kalli (04.10.2008 um 14:22 Uhr)
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04.10.2008, 17:25
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Praetor
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Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 381
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Ich hoffe mit der Finanzkrise findet die zügellose Gier nach kurzfristigen, nach enormen, nach abnormen Profiten endlich ein Ende. Darunter hat die gesamte Bevölkerung zu leiden gehabt.
__________________
Glory, glory to old Ireland,
glory, glory to this island,
glory to the memory of the men
who fought and died,
"No surrender" is the war cry of
the Belfast Brigade.
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04.10.2008, 22:50
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 410
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Das Finanzpaket für die Hypo-Real ist laut Tagesthemen gescheitert.
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05.10.2008, 14:12
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Ädil
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Registriert seit: 14.07.2008
Beiträge: 214
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Dem Spiegel zufolge wird sich der Finanzbedarf auf 100mrd Euro bis 2009 bei der HypoReal erhöhen. Grund eine Tochter in Irland.
Also 100mrd, das wären so ca 1mio Eigenheime in den USA die dann indirekt vom deutschen Steuerzahler finanziert wurden. Wahrscheinlich nochmehr da diese faulen Kredite wohl unter Preis verschoben wurden.
Wer ist denn nun der wahre Profiteur der ganzen Sache?
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05.10.2008, 14:27
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Tribun
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Registriert seit: 09.06.2008
Beiträge: 83
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es ist ja nicht so das das ganze geld komplett weg wäre.
das ganze hat mehr buchhalterische gründe. banken schreiben in der regel bei auch nur der geringsten gefahr des verlustes das geld ab. damit ist es noch nicht automatisch weg .
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05.10.2008, 15:55
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Quaestor
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 189
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Zitat von Wulfnoth
Ein Staat ist ein relativ sicherer Schuldner, da die Chance dass er in die Zahlungsunfähigkeit abgleitet verhältnismäßig gering ist. Die Liste der konkurs gegangenen Staaten ist ziemlich kurz.
Das gilt aber nur für die letzten 70 Jahre. Im Verlauf der Weltwirtschaftskrise meldeten GB, Frankreich, Deutschland, usw. "Konkurs" an in dem Sinne, dass sie ihre Schuldenzahlungen an die USA einstellten.
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"Eine Kuh kann nicht wiehern und ein Pferd hat kein Euter" - Kord der Suchende
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