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23.07.2008, 20:45
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Südstaatler
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Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Alfter, ca. 10-20 km von Bonn entfernt
Beiträge: 107
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Vorteile der Monarchie?
Ich habe auf der Website Bund aufrechter Monarchisten
folgende "Vorteile" der Monarchie aufgegabelt:
Die Monarchie hat gegenüber der Republik viele Vorteile, einige der wichtigsten sind im Folgenden aufgelistet:
- Ein Monarch ist politisch unabhängig, da er im Gegensatz zu einem gewählten Staatsoberhaupt keiner Partei angehört.
- Der Monarch steht anders als ein ständig wechselndes Staatsoberhaupt für Kontinuität und Stabilität in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
- Der Monarch wird sein ganzes Leben auf die bevorstehenden Aufgaben als Staatsoberhaupt vorbereitet.
- Die Krone als einigendes Symbol des gesamten Volkes verkörpert die Tradition und Kultur des Landes und somit seine Identität.
- Eine Monarchie verursacht wesentlich weniger Kosten als eine Republik, da der Haushalt des Bundespräsidenten und die Pensionsansprüche aller ehemaligen Bundespräsidenten mit insgesamt 21 Millionen EUR wesentlich höher ausfallen, als beispielsweise der Unterhalt der englischen Monarchie, für die jährlich nur 13,5 Millionen EUR veranschlagt sind.
Zudem hat die Monarchie mehrere ganz praktische Vorzüge:
- Für die Gesellschaft und die Familie:
Die Familie des Monarchen war und ist immer der Mittelpunkt der Gesellschaft. Sie bietet Glanz, Vorbild und Identifikation für alle. Der Wert des Hauses und der Familie würde wieder an Bedeutung gewinnen.
- Für Industrie, Handel und Handwerk:
In allen Monarchien Europas sind die Monarchen hervorragende Botschafter für gute Geschäfte. Besonders die Thronfolger vertreten alle Wirtschaftszweige in fremden Länder. Sogar die Familie des Monarchen ist ein Wirtschaftsfaktor als Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt.
- Für die Kirchen:
Die Wechselwirkung zwischen Monarch und den Gläubigen vertieft deren Bindung sowohl an die Kirche, als auch an den Monarchen.
- Für Kunst, Kultur und Wissenschaft:
Zu allen Zeiten haben die Monarchen Kunst, Kultur und Wissenschaft beflügelt und gefördert. Hier wären wichtige neue Impulse zu erwarten.
Nun würde ich gerne eure Meinung zu diesem Thema interessieren, der Thread über das Kaiserreich versus BRD war mir nicht speziell genug
MfG
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Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest Uns hier liegen sehn, wie das Gesetz es befahl.
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23.07.2008, 21:34
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.482
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mich würde mal interessieren was die aufgelisteten nachteile sind 
Oder lass raten, die haben da keine nachteile aufgelistet
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23.07.2008, 21:35
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 713
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Ich sehe die Argumente schon als richtig an. Als positives Beispiel hierzu fällt mir Juan Carlos und seine Familie ein.
Er war der eigentliche Garant für die Demokratie in Spanien nach Franco.
Die größte Herausforderung war für ihn der Putschversuch in den 80ern durch den Oberstleutnant der Guardia Civil Molina.
Vor 25 Jahren: Putschversuch in Spanien - Stuttgarter Zeitung online
Das gute Beispiel, das so ein Monarch seinen Untertanen gibt, ist weitaus Wirksamer als das eines Präsidenten. Ein Monarch ist Teil seines Landes wie die Flagge und die Nationalhymne.
__________________
 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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23.07.2008, 22:14
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.037
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Als negatives Merkmal fällt mir die Erbfolge ein. Was ist, wenn der Thronfolger der geborene Schwachmat ist?
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24.07.2008, 01:16
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homo novus
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Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 129
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Wen haben diese Leute denn im Sinn.
In D waere diese Frage doch garnicht geklaert, oder irre ich mich?
Obwohl, von Adel und Erbrecht ist doch garnicht die Rede.
Mit einer direkten Wahl des BP durch das Volk, auf Lebenszeit, koennte ich mich schon anfreunden.
Hach ich stell mir da immer so einen gemuetlichen alten Herrn Rauschebart vor. Und viel Tamtam bei Angelobung/Beisetzung. 
Klestil damals war ja schon was ...
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24.07.2008, 10:13
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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24.07.2008, 11:11
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Südstaatler
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Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Alfter, ca. 10-20 km von Bonn entfernt
Beiträge: 107
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Zitat von mimir
Wen haben diese Leute denn im Sinn.
In D waere diese Frage doch garnicht geklaert, oder irre ich mich?
Obwohl, von Adel und Erbrecht ist doch garnicht die Rede.
Mit einer direkten Wahl des BP durch das Volk, auf Lebenszeit, koennte ich mich schon anfreunden.
Hach ich stell mir da immer so einen gemuetlichen alten Herrn Rauschebart vor. Und viel Tamtam bei Angelobung/Beisetzung. 
Klestil damals war ja schon was ...
Den "legitimen" Anwärter auf die krone hat man schon gefunden.
@Wulfnoth: is nich so speziell...
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Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest Uns hier liegen sehn, wie das Gesetz es befahl.
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24.07.2008, 11:15
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Nachteile der Monarchie:
In einer Republik kann ein einfacher Bauernsohn wie Horst Köhler Präsident werden. Das heißt jedes Amt steht für jeden offen.
Mehr sage ich zu diesem Thema nicht!
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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25.07.2008, 20:27
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Quaestor
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Registriert seit: 14.07.2008
Beiträge: 147
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Zitat von König Leonidas I.
Den "legitimen" Anwärter auf die krone hat man schon gefunden.
@Wulfnoth: is nich so speziell...
hmm wen denn?
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26.07.2008, 09:53
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Südstaatler
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Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Alfter, ca. 10-20 km von Bonn entfernt
Beiträge: 107
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Prinz Georg Friedrich von Preußen.
Für mich sieht er aus wie ein ganz großer Waschlappen...
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Geändert von Wulfnoth (26.07.2008 um 10:55 Uhr).
Grund: Bild entfernt: Copyright?
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26.07.2008, 13:44
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Quaestor
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Registriert seit: 14.07.2008
Beiträge: 147
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Also als Ersatz für den Präsidenten könnt ich mir den schon vorstellen.
Mal ehrlich, das geschachere um das Präsidentenamt geht einem doch auf den Keks.
Mit einem Königshaus kommt das wieder Stil und Beständigkeit rein und wer aus dem Ausland kennt schon den Bundespräsidenten? Den König würden die aus dem FF kennen.
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26.07.2008, 15:00
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Laut regelmäßiger SPIEGEL-Umfrage kennt jeder den Bundespräsidenten, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Politikern.
Ansonsten gibt es keinen plausiblen Grund einen Schritt in die Vergangenheit zurück machen zu wollen. Die Staaten die traditionell eine Monarchie sind können das gerne bleiben aber Deutschland ist keine traditionelle Monarchie.
Das oben sind Scheingründe, der Haushalt des Bundespräsidenten ist winzig im Verhältnis zu anderen Haushaltsposten oder wird das Parlament auch aus Geldgründen in Frage gestellt?
Die Krone verköpert überhaupt nicht Tradition und Kultur, weil wir keine monarchische haben. Die weiter unten genannte Vorbildfunktion möchte ich beim Adel mal sehen und die Wirtschaft wird durch die demokratisch legitimierte Regierung vertreten. Das Kirchenargument widerspricht eklatant der Trennung von Staat und Religion.
Aber in einem Stimme ich zu. 08/15 Bürger möchte vielleicht morgens in der BILD was über den Monarchen lesen, nur macht sich sowas als Argument nicht gut.
Tendenziell werden Monarchien eher abgeschafft, als neu gegründet, z.B. gerade in Nepal. Das sollte mal einer den Monarchisten flüstern.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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26.07.2008, 15:47
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Südstaatler
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Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Alfter, ca. 10-20 km von Bonn entfernt
Beiträge: 107
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Das mit "keiner Monarchistischer Kultur" stimmt nicht so ganz, schliesslich hatte das heilige römische reich ja auch einen Kaiser.
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Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest Uns hier liegen sehn, wie das Gesetz es befahl.
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26.07.2008, 16:12
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Quaestor
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Registriert seit: 14.07.2008
Beiträge: 147
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Ich meinte ja auch im Ausland.
Wenn man Leute hier nach den Namen der europäischen Königshäuser fragt werden einige bestimmt richtig liegen.
Ich kann mir nicht vorstellen das es viele Leute im Ausland gibt die unseren Bundespräsidenten mit Namen kennen. Obwohl wir mit Köhler im Moment nicht den schlechtesten haben, man erinnere sich an Rau....
Geändert von Didt (26.07.2008 um 16:14 Uhr).
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26.07.2008, 17:07
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 601
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Zitat von Didt
Ich meinte ja auch im Ausland.
Wenn man Leute hier nach den Namen der europäischen Königshäuser fragt werden einige bestimmt richtig liegen.
Ich kann mir nicht vorstellen das es viele Leute im Ausland gibt die unseren Bundespräsidenten mit Namen kennen. Obwohl wir mit Köhler im Moment nicht den schlechtesten haben, man erinnere sich an Rau....
Ich würde mal denken, dass "das Ausland" im allgemeinen einem deutschen König oder Kaiser eher distanziert gegenüberstehen würde, man erinnert sich ja vielleicht an den letzten, den wir hatten
Fazit: Keinen Kaiser und auch keinen König für Deutschland. Passt nicht zu uns und ist völlig unnütz.
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